{"id":468511,"date":"2025-10-02T22:45:14","date_gmt":"2025-10-02T22:45:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/468511\/"},"modified":"2025-10-02T22:45:14","modified_gmt":"2025-10-02T22:45:14","slug":"dritter-protesttag-in-frankreich-widerstand-gegen-pariser-sparplaene-broeckelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/468511\/","title":{"rendered":"Dritter Protesttag in Frankreich: Widerstand gegen Pariser Sparpl\u00e4ne br\u00f6ckelt"},"content":{"rendered":"<p>                    Dritter Protesttag in Frankreich<br \/>\n                Widerstand gegen Pariser Sparpl\u00e4ne br\u00f6ckelt<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.10.2025, 18:59 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Noch hat Frankreichs neuer Premier seine Sparpl\u00e4ne gar nicht vorgestellt, doch schon zum dritten Mal gehen die B\u00fcrger dagegen auf die Stra\u00dfe. Allerdings schw\u00e4cht sich die Beteiligung an den Protestm\u00e4rschen bereits merklich ab. Hinter den Kulissen sucht Lecornu Unterst\u00fctzung bei der Opposition, links und rechts.<\/strong><\/p>\n<p>In Frankreich sind zum dritten Mal seit Amtsantritt des neuen Premierministers S\u00e9bastien Lecornu zahlreiche Menschen auf die Stra\u00dfen gegangen, um gegen den erwarteten Sparhaushalt zu protestieren. Die Beteiligung fiel im Vergleich zum vorherigen Protesttag allerdings schw\u00e4cher aus. Nach Angaben des Innenministeriums beteiligten sich bis zum Mittag landesweit 85.000 Menschen an rund 250 Kundgebungen, nicht einmal halb so viele wie Mitte September. Im \u00f6ffentlichen Dienst streikten nach offiziellen Angaben gut vier Prozent der Besch\u00e4ftigten. Im nationalen Bahnverkehr und im Pariser Nahverkehr kam es nur zu geringen St\u00f6rungen.<\/p>\n<p>Unterdessen verdichten sich Hinweise, dass Lecornu am Wochenende eine leicht verkleinerte Regierungsmannschaft vorstellen will, in der die wichtigsten Posten nicht neu besetzt werden. Lecornu trifft sich am Freitag erneut mit Vertretern der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National und der Sozialisten, um zu vermeiden, dass seine k\u00fcnftige Regierung bei der Debatte \u00fcber den Haushaltsentwurf erneut gest\u00fcrzt wird.<\/p>\n<p>Es wird damit gerechnet, dass Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot, Innenminister Bruno Retailleau, Justizminister G\u00e9rald Darmanin und Bildungsministerin Elisabeth Borne ihre Posten behalten. Offen ist das Schicksal von Kulturministerin Rachida Dati, gegen die 2026 ein Korruptionsprozess ansteht. Sie will au\u00dferdem bei den Kommunalwahlen n\u00e4chstes Jahr in Paris antreten. Neu besetzt wird voraussichtlich das Wirtschaftsministerium, da Amtsinhaber Eric Lombard zu sehr mit dem Sparplan des fr\u00fcheren Premierministers Fran\u00e7ois Bayrou in Verbindung gebracht wird. Der fr\u00fchere Industrieminister Roland Lescure ist im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Regierungserkl\u00e4rung f\u00fcr Dienstag geplant<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich muss Lecornu einen Nachfolger f\u00fcr sein bisheriges Amt als Verteidigungsminister finden. Als Kandidatin wird die bisherige Arbeitsministerin Catherine Vautrin genannt. Lecornu wird voraussichtlich am Dienstag seine Regierungserkl\u00e4rung abgeben, in der er sich dann erstmals n\u00e4her zu seinen Haushaltspl\u00e4nen \u00e4u\u00dfern d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Angesichts der dramatischen Staatsverschuldung in H\u00f6he von etwa 115 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und einem Defizit von 5,8 Prozent muss Frankreich im kommenden Jahr mit drastischen Einschnitten bei den \u00f6ffentlichen Ausgaben rechnen. Die Rating-Agentur Fitch hatte k\u00fcrzlich erst Frankreichs Kreditw\u00fcrdigkeit heruntergestuft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dritter Protesttag in Frankreich Widerstand gegen Pariser Sparpl\u00e4ne br\u00f6ckelt 02.10.2025, 18:59 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":468512,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,159,12,105547,16153,2459,55],"class_list":{"0":"post-468511","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-proteste","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-schuldenstreit","21":"tag-staatsverschuldung","22":"tag-streiks","23":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115307002791215639","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/468511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=468511"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/468511\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/468512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=468511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=468511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=468511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}