{"id":468837,"date":"2025-10-03T01:51:13","date_gmt":"2025-10-03T01:51:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/468837\/"},"modified":"2025-10-03T01:51:13","modified_gmt":"2025-10-03T01:51:13","slug":"die-icklack-feiert-geburtstag-lokalklick-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/468837\/","title":{"rendered":"Die Icklack feiert Geburtstag &#8211; LokalKlick.eu"},"content":{"rendered":"<p>            <a href=\"https:\/\/lokalklick.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/D_Icklack1.jpg\" data-caption=\"Fenja Ludwig (Modemanufaktur Ludwig; links im Bild) und Erika (Bewohnerin der Icklack) mit der ICKLACK-BAG im Hintergrund (Foto: Diakonie D\u00fcsseldorf)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"373\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/D_Icklack1-696x373.jpg\"   alt=\"\" title=\"D_Icklack1\"\/><\/a>Fenja Ludwig (Modemanufaktur Ludwig; links im Bild) und Erika (Bewohnerin der Icklack) mit der ICKLACK-BAG im Hintergrund (Foto: Diakonie D\u00fcsseldorf)<br \/>\n            Anzeigen<a href=\"https:\/\/www.mheg-containershop.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/MH_Anzeige_Container_1456x180.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>\n<a href=\"https:\/\/www.rugana.de\/de\/Mecklenburg-Vorpommern\/Insel.Ruegen\/D41\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/FeWo-Dranske-2-1456.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>D\u00fcsseldorf. <\/strong>Als die Icklack 1975 er\u00f6ffnete, war sie eine der ersten Einrichtungen dieser Art speziell f\u00fcr Frauen in Deutschland. \u201eWeibliche Wohnungslosigkeit gab es zwar schon bedeutend l\u00e4nger \u2013 aber weil nicht sein kann, was nicht sein darf, waren institutionalisierte Einrichtungen vor 1975 fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr M\u00e4nner konzipiert\u201c, erz\u00e4hlt Stefanie Volkenandt, Abteilungsleitung Selbstbestimmung und Teilhabe.<\/p>\n<p>Damals wie heute seien die Gr\u00fcnde vielf\u00e4ltig, warum Frauen keine Wohnung haben \u2013 Schulden, die Trennung vom Partner, psychische Erkrankungen oder Sucht sind nur einige Beispiele. \u201eVon Frauen in Wohnungsnot wissen wir, dass es ihnen, im Vergleich zu M\u00e4nnern, deutlich h\u00e4ufiger und l\u00e4nger gelingt, sich selbst zu helfen. Daf\u00fcr zahlen sie einen hohen Preis: Beziehungen werden der Unterkunft wegen eingegangen, es entstehen Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnisse die oft von Gewalt gepr\u00e4gt sind\u201c, erkl\u00e4rt Volkenandt. Man nennt das verdeckte, weil statistisch nicht erfasste und im Hilfesystem kaum oder gar nicht auftretende, Wohnungslosigkeit. Volkenandt: \u201eDas bedeutet: Statistisch gesehen sind 30 Prozent aller wohnungslosen Menschen Frauen, aber das Dunkelfeld ist deutlich h\u00f6her.\u201c<\/p>\n<p>In den vergangenen 50 Jahren konnten \u00fcber 3.000 Frauen in der Icklack ein Zuhause auf Zeit und Unterst\u00fctzung auf dem Weg in ein selbstst\u00e4ndiges Leben finden. Denn am Ende des Aufenthalts in der Icklack soll der Umzug in eine eigene Wohnung stehen \u2013 in D\u00fcsseldorf nicht ganz leicht, der angespannte Wohnungsmarkt ist eine gro\u00dfe Herausforderung. Aber auch bei der Wohnungssuche und dem anschlie\u00dfenden Neuanfang helfen die Mitarbeiterinnen der Icklack.<\/p>\n<p><strong>Ausstellung zum Jubil\u00e4um <\/strong><\/p>\n<p>Und was bleibt, wenn alles verloren ist? Tats\u00e4chlich ist es die eine Tasche, in die, bis zuletzt, ein ganzes Leben hineinpasst. \u201eAlle 3.000 Frauen kamen mit dieser einen Tasche in der Icklack an. Ob Rucksack, Handtasche oder ein Beutel, die Taschen sind f\u00fcr sie zur letzten Intim- und Privatsph\u00e4re geworden, gesch\u00fctzt vor fremden Blicken und dem Zugriff anderer\u201c, erkl\u00e4rt Birg\u00fcl Elidar, Einrichtungsleiterin.<\/p>\n<p>Modesch\u00f6pferin Fenja Ludwig hat sich inspirieren lassen von den Lebens- und Taschengeschichten der Frauen und eine besondere ICKLACK-BAG entworfen. In Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen hat sie 30 Einzelst\u00fccke handgefertigt. Die Taschen werden f\u00fcr den guten Zweck verkauft. Der Erl\u00f6s geht f\u00fcr weitere Kunst- und Kreativprojekte an die Icklack.<\/p>\n<p>Ausgestellt werden die Taschen noch bis Dienstag, 7. Oktober, in der Vers\u00f6hnungskirche am Platz der Diakonie 2 in D\u00fcsseldorf. Besichtigungstermine k\u00f6nnen vereinbart werden bei Nina Hundert unter Tel. 0211 73 53 289 oder per Mail an: <a href=\"https:\/\/lokalklick.eu\/2025\/10\/03\/die-icklack-feiert-geburtstag\/mailto:nina.hundert@diakonie-duesseldorf.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">nina.hundert@diakonie-duesseldorf.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fenja Ludwig (Modemanufaktur Ludwig; links im Bild) und Erika (Bewohnerin der Icklack) mit der ICKLACK-BAG im Hintergrund (Foto:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":468838,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1209],"class_list":{"0":"post-468837","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/468837","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=468837"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/468837\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/468838"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=468837"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=468837"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=468837"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}