{"id":469083,"date":"2025-10-03T04:07:10","date_gmt":"2025-10-03T04:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/469083\/"},"modified":"2025-10-03T04:07:10","modified_gmt":"2025-10-03T04:07:10","slug":"jeder-angriff-auf-katar-ist-ein-angriff-auf-die-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/469083\/","title":{"rendered":"Jeder Angriff auf Katar ist ein Angriff auf die USA"},"content":{"rendered":"<p>Die US-Durchf\u00fchrungsverordnung ist eine Belohnung f\u00fcr Katars Verhalten, das in einigen zentralen Punkten den amerikanischen Interessen im Nahen Osten widerspricht.<\/p>\n<p>Washington wird das Emirat Katar vor k\u00fcnftigen Angriffen sch\u00fctzen, notfalls auch mit milit\u00e4rischer Gewalt, lautet eine Durchf\u00fchrungsverordnung, die der amerikanische Pr\u00e4sident Donald Trump am Montag unterzeichnet hat. \u00bbDie Vereinigten Staaten betrachten jeden bewaffneten Angriff auf das Territorium, die Souver\u00e4nit\u00e4t oder die kritische Infrastruktur des Staates Katar als Bedrohung f\u00fcr den Frieden und die Sicherheit der Vereinigten Staaten\u00ab, <a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/presidential-actions\/2025\/09\/assuring-the-security-of-the-state-of-qatar\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hei\u00dft es<\/a> in dem Dekret.<\/p>\n<p>Sollte der Golfstaat angegriffen werden, \u00bbergreift Washington alle rechtm\u00e4\u00dfigen und angemessenen Ma\u00dfnahmen, einschlie\u00dflich diplomatischer, wirtschaftlicher und, falls erforderlich, milit\u00e4rischer Ma\u00dfnahmen, um die Interessen der Vereinigten Staaten und des Staates Katar zu verteidigen und Frieden und Stabilit\u00e4t wiederherzustellen\u00ab, erkl\u00e4rte Trump in seiner Verordnung.<\/p>\n<p>Beispiellos<\/p>\n<p>Jonathan Ruhe, Direktor f\u00fcr Au\u00dfenpolitik am Jewish Institute for National Security of America (JINSA), <a href=\"https:\/\/www.jns.org\/any-attack-on-qatar-is-attack-on-us-trump-says-in-executive-order\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">meinte gegen\u00fcber Jewish<\/a> News Syndicate, Trumps Durchf\u00fchrungsverordnung sei \u00bbfehlgeleitet\u00ab und \u00bbkontraproduktiv\u00ab. \u00bbIm Grunde belohnt sie Katar f\u00fcr eine ganze Reihe von Ma\u00dfnahmen, die den Interessen der USA in der Region zuwiderlaufen: Seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr Al Jazeera, seine Unterst\u00fctzung der Hamas und seine Ermutigung der Hamas zu einer unnachgiebigen Haltung in den Gaza-Verhandlungen.\u00ab<\/p>\n<p>Die Verordnung sei \u00bbziemlich beispiellos\u00ab, so Ruhe weiter. \u00bbIn Friedenszeiten hatten wir noch nie eine solche [einseitige; Anm. Mena-Watch] Garantie f\u00fcr die Souver\u00e4nit\u00e4t eines anderen Staates, die uns verpflichtet, Notfallpl\u00e4ne zu erstellen, um ihn milit\u00e4risch zu unterst\u00fctzen, selbst, wenn er angegriffen wird.\u00ab Die Vereinigten Staaten haben zwar Sicherheitsgarantien mit anderen L\u00e4ndern abgeschlossen, aber diese Vereinbarungen waren bislang stets gegenseitig. In diesem Fall erh\u00e4lt Katar laut Ruhe \u00bbetwas f\u00fcr nichts. Dies ist eine Reaktion auf den <a href=\"https:\/\/www.mena-watch.com\/israel-nimmt-hamas-terroristen-in-katar-ins-visier\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">israelischen Angriff<\/a> auf Hamas-Ziele in Doha im letzten Monat.\u00ab<\/p>\n<p>Simon Henderson, Senior Fellow bei Baker und Direktor des Bernstein-Programms f\u00fcr Golf- und Energiepolitik am Washington Institute for Near East Policy, stimmte diesem Befund zu, indem er erkl\u00e4rte, die Verordnung sei eine \u00bbgro\u00dfe Geste\u00ab zur Unterst\u00fctzung Katars und zugleich eine \u00bbOhrfeige\u00ab f\u00fcr den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die US-Durchf\u00fchrungsverordnung ist eine Belohnung f\u00fcr Katars Verhalten, das in einigen zentralen Punkten den amerikanischen Interessen im Nahen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":469084,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-469083","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115308268339279173","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/469083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=469083"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/469083\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/469084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=469083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=469083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=469083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}