{"id":469334,"date":"2025-10-03T06:26:20","date_gmt":"2025-10-03T06:26:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/469334\/"},"modified":"2025-10-03T06:26:20","modified_gmt":"2025-10-03T06:26:20","slug":"mehr-gesundes-essen-koennte-menschen-und-erde-helfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/469334\/","title":{"rendered":"Mehr gesundes Essen k\u00f6nnte Menschen und Erde helfen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 03.10.2025 03:51 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Ein neuer Bericht zeigt: Gesundes Essen k\u00f6nnte jedes Jahr 15 Millionen gesundheitsbedingte, vorzeitige Todesf\u00e4lle verhindern &#8211; und w\u00e4re gleichzeitig gut f\u00fcr den Planeten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/appelhans-102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Yasmin Appelhans\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/appelhans-100.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Viel Obst, Gem\u00fcse und Vollkornprodukte. Dazu N\u00fcsse und H\u00fclsenfr\u00fcchte, kombiniert mit einem geringen Konsum von tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten &#8211; das ist die sogenannte Planetary Health Diet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Heute hat die daf\u00fcr verantwortliche EAT-Lancet-Kommission, bestehend aus einer Gruppe von internationalen Forschenden verschiedener Disziplinen, einen <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/commissions-do\/EAT-2025\" title=\"EAT-Lancet-Bericht\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">neuen Bericht in der medizinischen Fachzeitschrift Lancet<\/a> dazu ver\u00f6ffentlicht. Die Frage: Was k\u00f6nnte eine Umstellung auf diese Di\u00e4t zusammen mit Ma\u00dfnahmen, wie einer gesteigerten Produktivit\u00e4t und weniger Lebensmittelverschwendung, bewirken?\u00a0<\/p>\n<p>    Millionen weniger Todesf\u00e4lle pro Jahr<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Ergebnis: Allein aus gesundheitlicher Sicht w\u00fcrde sich die Umstellung lohnen. Jedes Jahr k\u00f6nnten mit der Umstellung weltweit 15 Millionen Todesf\u00e4lle, also 27 Prozent aller Todesf\u00e4lle verhindert werden. Das liegt zum einen daran, dass etwa mehr Menschen Zugang zu gesunden Lebensmitteln bekommen k\u00f6nnten und so die Unterern\u00e4hrung reduziert werden k\u00f6nnte. Zum anderen aber auch daran, dass es in anderen L\u00e4ndern weniger Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganf\u00e4lle g\u00e4be.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die tats\u00e4chliche Zahl k\u00f6nnte sogar noch h\u00f6her liegen, sagt der Co-Vorsitzende der Kommission Walter Willett von der Harvard T.H. Chan School of Public Health. So wurden zum Beispiel nur die Todesf\u00e4lle bei Erwachsenen und nicht bei Kindern untersucht. Auch die indirekten Auswirkungen auf die Gesundheit wurden nicht ber\u00fccksichtigt. &#8222;Das ist wichtig, denn durch eine Verbesserung der Ern\u00e4hrung w\u00fcrden wir auch die Umwelt verbessern&#8220;, so Willet. &#8222;Durch eine Entlastung der Fl\u00e4chennutzung k\u00f6nnten wir beispielsweise die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes stoppen und auf diese Weise mehr Kohlenstoff binden und die Rauchentwicklung reduzieren.&#8220;<\/p>\n<p>    Nicht nur billige Kohlenhydrate<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die in dem neuen Bericht vorgestellte optimale Ern\u00e4hrungsweise weicht dabei kaum von der urspr\u00fcnglichen Planetary Health Diet ab. Diese war und ist dabei explizit als eine gesunde Ern\u00e4hrungsweise gedacht, sagt Walter Willet: &#8222;H\u00e4tten wir eine Ern\u00e4hrung entwickeln wollen, die nur minimale Auswirkungen auf die Umwelt hat, h\u00e4tte sie haupts\u00e4chlich aus billigen Kohlenhydraten, viel St\u00e4rke, Kartoffeln und Getreide bestanden. Die von uns vorgeschlagene Ern\u00e4hrung ist jedoch sehr vielf\u00e4ltig und zielt darauf ab, die Gesundheit zu optimieren.&#8220;<\/p>\n<p>    Auch die Umwelt und das Klima profitieren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Quasi als Nebenwirkung k\u00f6nnen dadurch auch Umwelt und Klima massiv gesch\u00fctzt werden. Denn wie derzeit Lebensmittel produziert werden beeinflusst massiv die Landnutzung, reduziert vielerorts die Biodiversit\u00e4t, erh\u00f6ht die \u00dcberd\u00fcngung und wirkt sich auch auf die Trinkwasser-Vorr\u00e4te aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch das Klima wird ma\u00dfgeblich von unseren Ern\u00e4hrungsgewohnheiten beeinflusst, so Johan Rockstr\u00f6m vom Potsdam-Institut f\u00fcr Klimafolgenforschung (PIK), der ebenfalls Co-Vorsitzender der Kommission ist. &#8222;Die Lebensmittelsysteme verursachen etwa 30 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen und k\u00f6nnten ohne Ver\u00e4nderungen allein die Erw\u00e4rmung der Erde \u00fcber die Grenze von 1,5 Grad Celsius hinaus treiben, selbst wenn fossile Brennstoffe auslaufen w\u00fcrden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">W\u00fcrden die Ern\u00e4hrungssysteme umgestellt auf eine ges\u00fcndere Ern\u00e4hrung, eine effektivere Produktion und weniger Lebensmittelverschwendung, k\u00f6nnte das laut Bericht alleine den Aussto\u00df von Treibhausgasen aus den Lebensmittelsystemen auf die H\u00e4lfte reduzieren.<\/p>\n<p>    Ungerechtigkeit gro\u00df<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Derzeit, so der Bericht, lebt nur ein Prozent der Weltbev\u00f6lkerung so, dass sowohl ihre eigne Gesundheit als auch die des Planeten gew\u00e4hrleistet sind. Zudem ist auch die Ungerechtigkeit noch gro\u00df. Denn die reichsten 30 Prozent der Menschen verursachen demnach mehr als 70 Prozent der ern\u00e4hrungsbedingten Umweltbelastungen.\u00a0<\/p>\n<p>    Politisch viel machbar<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Um dem entgegenzusteuern kann gerade in wohlhabenderen L\u00e4ndern politisch noch viel unternommen werden, sagt Mitautorin Line Gordon vom Stockholm Resilience Center: &#8222;Zum Beispiel durch eine Steuerumverteilung, sodass gesunde Lebensmittel relativ g\u00fcnstiger werden als ungesunde Lebensmittel.&#8220; Ebenso w\u00e4re eine Regulierung der Vermarktung von Lebensmitteln insbesondere gegen\u00fcber Kindern denkbar sowie klare Warnhinweise auf ungesunden Lebensmitteln.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Um gesunde Lebensmittel erschwinglicher zu machen, k\u00f6nne man auch die Subventionen in der landwirtschaftlichen Produktion umschichten. Wir betonen auch, dass es nicht nur darum geht, die Preise zu senken, sondern auch darum, die Kaufkraft zu erh\u00f6hen, damit sich die Menschen eine gesunde Ern\u00e4hrung leisten k\u00f6nnen&#8220;, so Gordon.\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.10.2025 03:51 Uhr Ein neuer Bericht zeigt: Gesundes Essen k\u00f6nnte jedes Jahr 15 Millionen gesundheitsbedingte, vorzeitige Todesf\u00e4lle&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":469335,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[14825,5763,13,952,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-469334","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-erde","9":"tag-ernaehrung","10":"tag-headlines","11":"tag-klimawandel","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115308815350982361","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/469334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=469334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/469334\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/469335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=469334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=469334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=469334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}