{"id":46942,"date":"2025-04-20T13:25:15","date_gmt":"2025-04-20T13:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/46942\/"},"modified":"2025-04-20T13:25:15","modified_gmt":"2025-04-20T13:25:15","slug":"deutsche-kuendigen-haeufiger-von-sich-aus-ihren-job","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/46942\/","title":{"rendered":"Deutsche k\u00fcndigen h\u00e4ufiger von sich aus ihren Job"},"content":{"rendered":"<p>Vorlesen<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-black bg-whitelilac rounded-8 grid items-center group py-[6px] px-8 text-12 hover:bg-magenta hover:text-whitelilac gap-8 grid-cols-[min-content_34px] hover:dark:text-salemsfur\" href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEIJQzYzeY7hM4UzfQTU6gT8qFAgKIhCCUM2M3mO4TOFM30E1OoE_\/sections\/CAQqKggAIhCCUM2M3mO4TOFM30E1OoE_KhQICiIQglDNjN5juEzhTN9BNTqBPzDQh8gG?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" aria-label=\"Auf Google News folgen\">News folgen<\/a><img style=\"--width:16;--height:16\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/sharing-menu-icon.1eb71368.svg.svg+xml\" alt=\"Teilen Menu auf machen\" title=\"Teilen Menu auf machen\" class=\"&#10;        block&#10;        h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)]&#10;        w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)]&#10;        max-w-none&#10;        group-hover:invert group-hover:grayscale group-hover:contrast-200 dark:group-hover:invert dark:contrast-200 dark:grayscale dark:invert\" decoding=\"async\"\/>Artikel teilen<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Raus aus dem alten, rein in den neuen Job: Die Deutschen k\u00fcndigen immer h\u00e4ufiger ihre Arbeitsstelle. Daf\u00fcr gibt es einen Grund, wie eine neue Studie zeigt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">8.000 Stellen bei der Post, 10.000 Stellen bei <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/boerse\/aktien\/volkswagen-vz-aktie\/de0007664039\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Volkswagen<\/a>, 30.000 Stellen bei der Deutschen Bahn: Wer nur einen kurzen Blick auf die aktuellen Schlagzeilen wirft, bekommt schnell den Eindruck eines Job-Kahlschlags in Deutschland. Tats\u00e4chlich ist es so, dass ob der mauen Wirtschaftslage viele Firmen Personal abbauen, betriebsbedingte Entlassungen inklusive.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Was dabei untergeht: Immer \u00f6fter sind es nicht die Arbeitgeber, die Angestellte rauswerfen, sondern die Arbeitnehmer, die aus freien St\u00fccken ihren Job k\u00fcndigen. Wie jetzt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, ging das sogenannte &#8222;Besch\u00e4ftigungsende&#8220; zuletzt in mehr als der H\u00e4lfte aller F\u00e4lle von den Angestellten selbst aus. Anders ausgedr\u00fcckt: Die Deutschen lassen sich seltener k\u00fcndigen \u2013 sie k\u00fcndigen lieber selbst. (<a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/ratgeber\/beruf-karriere\/kuendigung\/id_91963924\/kuendigung-persoenlich-abgeben-fristen-formulierung-und-folgen-bei-kuendigung.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wie Sie Ihren Job richtig k\u00fcndigen, lesen Sie hier<\/a>.)<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Demnach gingen im Jahr 2022 \u2013 als sich die aktuelle Konjunkturflaute zumindest bereits abzeichnete \u2013 rund 52 Prozent aller K\u00fcndigungen von der Arbeitnehmerseite aus. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 lag der Wert noch bei 34 Prozent.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Zahlen f\u00fcr die Studie, die t-online exklusiv vorliegt, stammen aus dem Sozio\u00f6konomischen Panel (SOEP), einer speziellen <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/umfragen\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Umfrage<\/a> unter rund 30.000 Menschen in Deutschland, die regelm\u00e4\u00dfig zu verschiedensten Lebensbereichen befragt werden, darunter auch, ob sie zuletzt den Job gewechselt haben und warum. Ausgewertet hat die Daten der IW-Arbeitsmarkt\u00f6konom Holger Sch\u00e4fer. Ihn \u00fcberraschen die Ergebnisse seiner Studie kaum:<\/p>\n<p><a href=\"#focus-1\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img   loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/holger-schaefer-ist-arbeitsmarktoekonom-am-institut-der-deutschen-wirtschaft.jpg\" alt=\"Holger Sch\u00e4fer ist Arbeitsmarkt\u00f6konom am Institut der deutschen Wirtschaft.\" title=\"Holger Sch\u00e4fer ist Arbeitsmarkt\u00f6konom am Institut der deutschen Wirtschaft.\" width=\"1920\" height=\"1078\" class=\"w-full h-full max-w-full rounded-8\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/zoom-in.f7dae02f.svg.svg+xml\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"&#10;        block&#10;        h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)]&#10;        w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)]&#10;        max-w-none&#10;        absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/>Holger Sch\u00e4fer ist Arbeitsmarkt\u00f6konom am Institut der deutschen Wirtschaft. (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft)<\/a><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Wir sehen seit Jahren, dass sich die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse auf dem Arbeitsmarkt verschieben&#8220;, sagt er t-online. &#8222;Der Arbeitgebermarkt wandelt sich ob der Alterung der Gesellschaft zunehmend zu einem Arbeitnehmermarkt, in dem Angestellte \u00f6fter zwischen mehreren Jobs w\u00e4hlen k\u00f6nnen. Das erleichtert vielen den Entschluss, sich aus freien St\u00fccken einen neuen Arbeitsplatz zu suchen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zu dieser Einsch\u00e4tzung passt, was die SOEP-Daten zeigen: 84 Prozent derjenigen, die ihren Job k\u00fcndigen, haben bereits eine neue Stelle fest im Blick oder zum K\u00fcndigungszeitpunkt sogar einen Arbeitsvertrag f\u00fcr den n\u00e4chsten Job vorliegen. &#8222;Dieser Anteil fiel 2021 und 2022 h\u00f6her aus als in fr\u00fcheren Jahren, in denen er zwischen 67 und 78 Prozent schwankte&#8220;, schreibt Sch\u00e4fer in seiner Studie. Bei Besch\u00e4ftigten, die vom Arbeitgeber gek\u00fcndigt wurden, war der Anteil \u2013 erwartbar \u2013 deutlich geringer, da traf dies nur auf 35 Prozent der Gek\u00fcndigten zu.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Weil Deutschlands Wirtschaft zwei Jahre in Folge minimal geschrumpft ist, lief es zuletzt auch am Arbeitsmarkt schlechter. Bundesweit betrug die Arbeitslosigkeit im M\u00e4rz 6,4 Prozent. Damit sind deutlich mehr Menschen ohne Job als noch vor einem Jahr, als die Quote bei 6,0 Prozent lag.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Und auch wenn viele Betriebe trotz Konjunkturflaute versuchen, ihr Personal zu halten, erwarten Forscher einen weiteren, wenn auch nur leichten Anstieg bei der Arbeitslosigkeit. Einer Prognose des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge wird die Quote im Durchschnitt dieses Jahres in allen Regionen Deutschlands wachsen \u2013 wobei das Plus im Osten mit einem Anstieg von 0,3 Prozentpunkten etwas st\u00e4rker ausfallen d\u00fcrfte als im Westen mit 0,2 Punkten.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zugleich beobachteten die IAB-Forscher, dass viele Unternehmen in Deutschland trotz der andauernden <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/wirtschaftskrise\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirtschaftskrise<\/a> an ihrem Personal festhalten. Obwohl die Rezession seit Ende 2022 anhalte, sei der Anteil der Betriebe mit Personalabg\u00e4ngen seitdem von 31 Prozent auf 29 Prozent im Jahr 2024 gesunken, teilte das IAB unl\u00e4ngst mit.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die IW-Studie von Holger Sch\u00e4fer legt daf\u00fcr einen Grund nahe: Dort, wo Unternehmen Personalabbau betreiben, versuchen sie diesen \u00fcber &#8222;normale Fluktuation&#8220; zu erreichen, etwa indem die Firmen offene Stellen seltener nachbesetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"VorlesenNews folgenArtikel teilen Raus aus dem alten, rein in den neuen Job: Die Deutschen k\u00fcndigen immer h\u00e4ufiger ihre&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":46943,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[3028,331,332,629,628,620,3364,2030,29,30,13,23139,12645,14,15,12,603,15442],"class_list":{"0":"post-46942","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-3028","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-arbeitgeber","12":"tag-arbeitnehmer","13":"tag-arbeitsmarkt","14":"tag-de","15":"tag-deutsche-bahn","16":"tag-deutschland","17":"tag-germany","18":"tag-headlines","19":"tag-holger-schaefer","20":"tag-institut-der-deutschen-wirtschaft","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-vw","25":"tag-wirtschaftslage"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114370519259285895","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46942","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46942"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46942\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46943"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46942"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46942"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46942"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}