{"id":469670,"date":"2025-10-03T09:29:11","date_gmt":"2025-10-03T09:29:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/469670\/"},"modified":"2025-10-03T09:29:11","modified_gmt":"2025-10-03T09:29:11","slug":"ukraine-krieg-sie-wollen-dass-wir-mit-der-angst-leben-russland-fuehrt-laut-geheimdienst-hybriden-krieg-mehr-im-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/469670\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ \u201eSie wollen, dass wir mit der Angst leben\u201c \u2013 Russland f\u00fchrt laut Geheimdienst hybriden Krieg ++ Mehr im Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Nach Einsch\u00e4tzungen des d\u00e4nischen Geheimdienstes befindet sich Russland im hybriden Krieg gegen den Westen. Moskau wolle \u201euns glauben machen, dass es eine unmittelbare Kriegsgefahr\u201c gebe, erkl\u00e4rte dessen Chef. Ein milit\u00e4rischer Konflikt stehe jedoch nicht bevor. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">W\u00e4hrend die K\u00e4mpfe in der Ukraine weitergehen, wollen die EU-Staaten die Drohnenabwehr verst\u00e4rken. Der Kreml reagiert unterdessen gelassen auf Informationen, wonach die USA der Ukraine f\u00fcr m\u00f6gliche Angriffe Daten \u00fcber die russische Energie-Infrastruktur \u00fcbermitteln will. <\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>10:40 Uhr \u2013 Geheimdienst: Russland f\u00fchrt hybriden Krieg gegen D\u00e4nemark und Westen<\/p>\n<p>Nach wiederholten Drohnenvorf\u00e4llen im Land kommt der d\u00e4nische Geheimdienst zu der Einsch\u00e4tzung, dass Russland im Augenblick einen hybriden Krieg gegen D\u00e4nemark und den Westen f\u00fchrt. Das sagte der Chef des d\u00e4nischen Auslandsnachrichtendienstes FE, Thomas Ahrenkiel, w\u00e4hrend einer Pressekonferenz in Kopenhagen. Russland wolle Unsicherheit und Spaltung zwischen den Nato-Verb\u00fcndeten erzeugen und dass man aufh\u00f6re, die Ukraine bei ihrer Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Es sei sehr wahrscheinlich, dass die hybride Bedrohung Russlands gegen die Nato in den kommenden Jahren weiter steigen werde, schrieb der FE in einer parallel ver\u00f6ffentlichten Bedrohungsbewertung. Mit diesen Aktivit\u00e4ten versuche Moskau, die politische Einheit und Beschlusskraft in den Nato-L\u00e4ndern zu schw\u00e4chen.<\/p>\n<p>\u201eRussland will uns glauben machen, dass es eine unmittelbare Kriegsgefahr gibt\u201c, sagte Ahrenkiel. \u201eSie wollen gerne, dass wir mit dieser Angst leben.\u201c Weiterhin sch\u00e4tze man aber ein, dass Russland keinen regul\u00e4ren milit\u00e4rischen Angriff ver\u00fcben werde. Man m\u00fcsse sich nicht davor f\u00fcrchten, dass man auf dem Weg in einen Krieg sei, sagte Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen. <\/p>\n<p>10:00 Uhr \u2013 Vor Frankreich festgehaltener \u00d6ltanker der Schattenflotte setzt Fahrt fort<\/p>\n<p>Ein von der franz\u00f6sischen Marine festgehaltener \u00d6ltanker, der zur russischen Schattenflotte geh\u00f6ren soll, hat seine Fahrt fortgesetzt. Der chinesische Kapit\u00e4n und der Steuermann, die sich vor\u00fcbergehend in Polizeigewahrsam befunden hatten, seien wieder an Bord, hie\u00df es am Freitag aus unterrichteten Kreisen. Am Donnerstagabend hatte der Tanker \u201eBoracay\u201c sich wieder in Bewegung gesetzt und befand sich am Freitagmorgen bereits auf der H\u00f6he von La Rochelle, wie aus mehreren auf maritimen Verkehr spezialisierten Websites hervorgeht. <\/p>\n<p>Die Pr\u00e4senz franz\u00f6sischer Soldaten an Bord des Tankers, der zuletzt unter der Flagge von Benin fuhr, hatte gro\u00dfes Aufsehen erregt. Spekulationen, dass das Schiff als Startrampe f\u00fcr die \u00fcber D\u00e4nemark gesichteten Drohnen gedient haben k\u00f6nnte, wurden bislang nicht best\u00e4tigt. Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron nahm den Vorfall zum Anlass, um ein gemeinsames Vorgehen der sogenannten Koalition der Willigen gegen die russische Schattenflotte zu fordern. <\/p>\n<p>9:49 Uhr \u2013 Ukraine meldet russischen Gro\u00dfangriff auf Energieinfrastruktur<\/p>\n<p>Russland hat in der Nacht nach Angaben aus Kiew wieder massiv die Energieinfrastruktur in der Ukraine angegriffen. Insgesamt habe das russische Milit\u00e4r 381 Drohnen und 35 Raketen auf die \u00f6stlichen Regionen Charkiw und Poltawa abgefeuert, teilt das ukrainische Energieministerium mit. Dort liegen die wichtigsten Anlagen zur Gasproduktion des Landes.<\/p>\n<p>2:26 Uhr \u2013 Stromversorgung schrittweise wiederhergestellt<\/p>\n<p>Die Ukraine stellt nach russischen Angriffen die Stromversorgung im Norden des Landes schrittweise wieder her. Dies teilt Ministerpr\u00e4sidentin Julia Swyrydenko auf Telegram mit. In zwei Gebieten der Grenzregion Sumy sei die Versorgung nach n\u00e4chtlichen Angriffen vollst\u00e4ndig wiederhergestellt. In der benachbarten Region Tschernihiw gingen die Reparaturarbeiten voran. Dort waren nach russischen Angriffen am Mittwoch mehr als 300.000 Verbraucher ohne Strom.<\/p>\n<p>19:21 Uhr \u2013 Russische Bedrohung: Forderung nach schnellerer Aufr\u00fcstung bei Gipfel in Kopenhagen<\/p>\n<p>Angesichts der Bedrohung durch Russland haben europ\u00e4ische Spitzenpolitiker bei einem Gipfeltreffen in D\u00e4nemark f\u00fcr eine schnellere und effektivere Aufr\u00fcstung geworben. Die Europ\u00e4er m\u00fcssten \u201ebis 2030 in der Lage sein, (sich) vollst\u00e4ndig selbst zu verteidigen\u201c, sagte die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen in Kopenhagen. Friedrich Merz warnte Russland, es solle Europas \u201eEntschlossenheit nicht untersch\u00e4tzen\u201c. Wladimir Putin drohte seinerseits mit einer \u201ebedeutenden\u201c Reaktion auf \u201eEuropas Militarisierung\u201c.<\/p>\n<p>Auf dem Gipfel der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Kopenhagen forderte Wolodymyr Selenskyj auch f\u00fcr S\u00fcd- und Westeuropa \u201eschnelle und effektive Reaktions- und Verteidigungskr\u00e4fte, die mit Drohnen umgehen k\u00f6nnen\u201c. Russische Luftraumverletzungen k\u00f6nnten \u201e\u00fcberall passieren\u201c, schlie\u00dflich sei Moskau bereit, \u201eden Krieg zu eskalieren\u201c. <\/p>\n<p>Gastgeberin Frederiksen sagte: \u201eWir tun schon viel, aber wir m\u00fcssen schneller handeln.\u201c Merz bilanzierte nach dem EPG-Gipfel und dem informellen EU-Gipfel am Vortag: \u201eVon Kopenhagen geht ein starkes Signal aus: Europa steht geschlossen.\u201c Die EU und ihre Partner stellten sich \u201eklar gegen die russische Aggression\u201c, unterst\u00fctzten weiterhin die Ukraine und sch\u00fctzten sich selbst.<\/p>\n<p>18:08 Uhr \u2013 Putin: Werden bei Provokation schnell handeln<\/p>\n<p>Russland wird nach Aussagen von Pr\u00e4sident Wladimir Putin schnell handeln, sollte es von Europa provoziert werden. Es gebe derzeit ein hysterische Militarisierung des Kontinents. Russland habe aber keiner Absicht, das von den USA angef\u00fchrte B\u00fcndnis Nato anzugreifen.<\/p>\n<p>16:38 Uhr \u2013 Merz rechnet mit Entscheidung in drei Wochen<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz rechnet damit, dass in drei Wochen auf dem EU-Gipfel wahrscheinlich eine Entscheidung f\u00fcr die Nutzung eingefrorener russischer Verm\u00f6gen f\u00fcr die Ukraine fallen wird. \u201eEs wird in drei Wochen auf dem n\u00e4chsten Europ\u00e4ischen Rat aller Voraussicht nach dazu eine konkrete Entscheidung geben\u201c, sagte Merz am Donnerstag in Kopenhagen am Rande der Beratungen der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft. \u201eIch gehe jedenfalls von Kopenhagen mit dem sicheren Gef\u00fchl, dass es eine sehr gro\u00dfe \u00dcbereinstimmung in der Europ\u00e4ischen Union und auch in der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft gibt, diesen Weg zu gehen. Putin sollte unsere Entschlossenheit nicht untersch\u00e4tzen\u201c, betonte der Kanzler. <\/p>\n<p>16:33 Uhr \u2013 Macron fordert aggressiveres Vorgehen gegen russische Drohnen<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hat die europ\u00e4ischen Staaten zu einem entschlosseneren Vorgehen gegen eindringende russische Drohnen aufgerufen. \u201eEs ist sehr wichtig, eine klare Botschaft zu vermitteln: Drohnen, die in unser Hoheitsgebiet eindringen, gehen ein gro\u00dfes Risiko ein. Sie k\u00f6nnen zerst\u00f6rt werden, Punkt\u201c, sagte Macron am Donnerstag in Kopenhagen. Man k\u00f6nne nicht jedes mal eine Warnung aussprechen. \u201eWir werden tun, was wir tun m\u00fcssen\u201c, sagte Macron. <\/p>\n<p>16:30 Uhr \u2013 Litauen verl\u00e4ngert Sperrung von Luftraum<\/p>\n<p>Litauen wird seinen Luftraum entlang eines Teils seiner Ostgrenze zu Belarus weiter gesperrt halten. Die Anordnung werde bis zum 1. Dezember verl\u00e4ngert, meldete die Agentur BNS unter Berufung auf die Armee des baltischen EU- und Nato-Landes. Litauen hatte die Sperre im August vor der russisch-belarussischen Milit\u00e4r\u00fcbung Sapad angesichts der Sicherheitslage und m\u00f6glicher Gefahren durch Luftraumverletzungen mit Drohnen verh\u00e4ngt. <\/p>\n<p>15:30 Uhr \u2013 Belgien warnt vor Merz-Plan f\u00fcr russisches Verm\u00f6gen<\/p>\n<p>Die von Bundeskanzler Friedrich Merz vorangetriebene Initiative zur Nutzung eingefrorener russischer Zentralbankgelder f\u00fcr die Ukraine st\u00f6\u00dft auf massiven Widerstand eines anderen zentralen Akteurs. Der belgische Premierminister Bart De Wever warf den Unterst\u00fctzern des Projekts bei einem Europa-Gipfel in Kopenhagen vor, die Gefahren str\u00e4flich zu vernachl\u00e4ssigen und keine Antworten auf offene Fragen zu haben. Man begebe sich in unbekannte Gew\u00e4sser. \u201eDas ist sehr, sehr riskant\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Neben der Gefahr einer Enteignung von Verm\u00f6genswerten europ\u00e4ischer Unternehmen in Russland nannte De Wever dabei auch die M\u00f6glichkeit, dass es Anschlagsversuche gegen den Chef des belgischen Finanzinstituts Euroclear geben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>14:40 Uhr \u2013 Kapit\u00e4n eines Tankers der russischen Schattenflotte vor Gericht<\/p>\n<p>Nach der Festsetzung eines \u00d6ltankers der russischen Schattenflotte durch das franz\u00f6sische Milit\u00e4r muss sich der Kapit\u00e4n in Frankreich vor Gericht verantworten. Der chinesische Staatsb\u00fcrger werde wegen Nichtbefolgens einer beh\u00f6rdlichen Anordnung belangt, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Brest mit. Auf die Frage, ob das Schiff m\u00f6glicherweise als Startplattform f\u00fcr die \u00fcber D\u00e4nemark gesichteten Drohnen gedient habe, ging die Anklagebeh\u00f6rde nicht ein. <\/p>\n<p>Der \u00d6ltanker, der in Russland abgelegt hatte, war am vergangenen Samstag von einer Fregatte der franz\u00f6sischen Marine nahe der Insel Ouessant im Atlantik aufgehalten worden. Inzwischen ankert es etwa 30 Kilometer vor der Hafenstadt Saint-Nazaire. Franz\u00f6sische Soldaten befanden sich am Donnerstag weiterhin an Bord.<\/p>\n<p>14:35 Uhr \u2013 185 Kriegsgefangene laut Russland ausgetauscht<\/p>\n<p>Die Ukraine und Russland haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums jeweils 185 Kriegsgefangene ausgetauscht. Es kehrten auch 20 Zivilisten nach Russland zur\u00fcck, teilt das Ministerium mit. Der Austausch geh\u00f6re zu einer Reihe von Vereinbarungen, die am 23. Juli bei Gespr\u00e4chen in Istanbul vereinbart worden seien.<\/p>\n<p>11:55 Uhr \u2013 Selenskyj warnt Europ\u00e4er <\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einer Bedrohung durch russische Drohnen in ganz Europa. \u201eWenn es die Russen wagen, Drohnen gegen Polen einzusetzen oder den Luftraum nordeurop\u00e4ischer L\u00e4nder zu verletzen, dann kann das \u00fcberall passieren \u2013 in Westeuropa, im S\u00fcden\u201c, sagte Selenskyj bei einem Treffen der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Kopenhagen. <\/p>\n<p>11:51 Uhr \u2013 Ukraine hilft D\u00e4nemark beim Kampf gegen Drohnen<\/p>\n<p>Nach dem Drohnenalarm \u00fcber D\u00e4nemark will die Ukraine dem Nato-Land mit ihren Erfahrungen beim Aufsp\u00fcren und Abschie\u00dfen solcher Flugk\u00f6rper zur Seite stehen. Sein Land habe wegen des russischen Angriffskriegs gro\u00dfe Erfahrungen bei der Drohnenabwehr, vielleicht sogar die gr\u00f6\u00dfte Erfahrung weltweit, sagt Selenskyj in Kopenhagen. <\/p>\n<p>11:50 Uhr \u2013 Kreml: USA versorgen Ukraine schon lange mit Daten<\/p>\n<p>Der Kreml reagiert gelassen auf Informationen, wonach die USA der Ukraine f\u00fcr m\u00f6gliche Angriffe Daten \u00fcber die russische Energie-Infrastruktur \u00fcbermitteln will. Die USA und die Nato versorgten die Ukraine bereits regelm\u00e4\u00dfig mit Geheimdienstinformationen, sagt Sprecher Dmitri Peskow. Das sei offensichtlich.<\/p>\n<p>11:39 Uhr \u2013 Macron fordert gemeinsames Vorgehen gegen russische Schattenflotte<\/p>\n<p>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron fordert ein gemeinsames Vorgehen der sogenannten Koalition der Willigen gegen die russische Schattenflotte. \u201eWenn wir die Schiffe mehrere Tage oder Wochen festhalten, (&#8230;) dann zerst\u00f6ren wir das Gesch\u00e4ftsmodell\u201c, sagt Macron in Kopenhagen. \u201eDie Schattenflotte ist ein sehr gutes Ziel, wenn wir unsere Wirksamkeit verbessern wollen\u201c, f\u00fcgt er hinzu. Dies sei ein wichtiger Schritt, \u201eum unseren Druck (auf Russland) zu erh\u00f6hen\u201c. <\/p>\n<p>10:20 Uhr \u2013 Lage am AKW Saporischschja laut Management unter Kontrolle<\/p>\n<p>Die von Russland eingesetzte Betriebsleitung des besetzten ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja hat die Lage auch gut eineinhalb Wochen nach dem Zusammenbruch der externen Stromversorgung eigenen Angaben zufolge weiterhin unter Kontrolle. Allerdings stelle die fehlende externe Stromversorgung eine Bedrohung f\u00fcr die nukleare Sicherheit dar, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Tass einen Vertreter des AKW-Managements weiter. Er k\u00fcndigt demnach an, dass zwei Notstromgeneratoren in Betrieb genommen werden sollen, sobald diese fertig repariert seien. Das gr\u00f6\u00dfte Kernkraftwerk in Europa wird mit Notstrom aus Dieselgeneratoren gek\u00fchlt, seit die externe Stromleitung bei K\u00e4mpfen am 23. September unterbrochen wurde.<\/p>\n<p>10:17 Uhr \u2013 D\u00e4nische Regierungschefin f\u00fcr mehr Tempo bei Aufr\u00fcstung<\/p>\n<p>Angesichts der Bedrohung durch russische Drohnen fordert die d\u00e4nische Regierungschefin Mette Frederiksen mehr Tempo bei der europ\u00e4ischen Aufr\u00fcstung. \u201eIch w\u00fcrde sagen, wir m\u00fcssen bis 2030 in der Lage sein, uns vollst\u00e4ndig selbst zu verteidigen\u201c, sagt Frederiksen beim Gipfeltreffen in Kopenhagen. \u201eWir tun schon viel, aber wir m\u00fcssen schneller handeln\u201c, erkl\u00e4rt sie.<\/p>\n<p>09:53 Uhr \u2013 Estlands Armeechef: Nicht-Abschuss russischer Jets war richtig<\/p>\n<p>Estlands Armeechef Andrus Merilo bewertet die Reaktion seines Landes und der Nato auf die Luftraumverletzung durch drei russische Kampfjets als richtig und angemessen. \u201eIch behaupte, dass es ein strategischer Fehler gewesen w\u00e4re, sie dieses Mal abzuschie\u00dfen. Die Folgen w\u00e4ren f\u00fcr uns weitaus schlimmer gewesen als der diplomatische Erfolg, den wir durch die L\u00f6sung des Vorfalls erzielt haben. Und viele unserer Verb\u00fcndeten h\u00e4tten einen solchen Schritt wahrscheinlich nicht verstanden\u201c, sagt Merilo in einem Interview im estnischen Fernsehen.<\/p>\n<p>09:47 Uhr \u2013 Belgien: Sind nicht gegen Nutzung eingefrorener russischer Gelder<\/p>\n<p>Der belgische Ministerpr\u00e4sident Bart De Wever betont, dass Belgien die Nutzung der eingefrorenen russischen Staatsverm\u00f6gen f\u00fcr die Ukraine nicht ablehnt. Zuvor m\u00fcssten aber alle f\u00fcr Belgien wichtigen rechtlichen Fragen gekl\u00e4rt werden, sagt er in Kopenhagen. Die Regierung in Br\u00fcssel spielt bei der Diskussion \u00fcber die Verwendung eingefrorener russischer Gelder eine besondere Rolle, weil die Verm\u00f6genswerte in Belgien bei dem Unternehmen Euroclear lagern.<\/p>\n<p>09:45 Uhr \u2013 Klingbeil: EU ber\u00e4t \u00fcber st\u00e4rkere Nutzung eingefrorener russischer Gelder<\/p>\n<p>Die EU-Finanzminister wollen weiter \u00fcber eine st\u00e4rkere Nutzung der eingefrorenen russischen Verm\u00f6gen zur Unterst\u00fctzung der Ukraine beraten. \u201eDeutschland ist bereit, neue Wege zu gehen, die rechtlich m\u00f6glich und verantwortbar sind\u201c, erkl\u00e4rt Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Deshalb sei es richtig, in Europa dar\u00fcber zu beraten, der Ukraine mithilfe der eingefrorenen russischen Verm\u00f6gen hohe Milliardenkredite zu gew\u00e4hren. \u201eDaran werden wir auch im Kreis der EU-Finanzminister jetzt weiter intensiv arbeiten.\u201c<\/p>\n<p>09:25 Uhr \u2013 Orban kritisiert EU-Unterst\u00fctzung der Ukraine<\/p>\n<p>Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban kritisiert die Bem\u00fchungen seiner EU-Partner f\u00fcr eine weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine. \u201eSie wollen der Ukraine EU-Gelder geben. Sie versuchen, den Beitritt der Ukraine mit allen m\u00f6glichen juristischen Tricks zu beschleunigen. Sie wollen Waffenlieferungen finanzieren\u201c, erkl\u00e4rt Orban in einem <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/x.com\/PM_ViktorOrban\/status\/1973641770295582884\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/x.com\/PM_ViktorOrban\/status\/1973641770295582884&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Social-Media-Post <\/a>vor dem Treffen der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen.<\/p>\n<p>08:00 Uhr \u2013 Selenskyj wirft Russland gezielten Angriff bei Tschernobyl vor<\/p>\n<p>Nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj hat Moskau am Mittwoch einen Angriff auf die Stadt Slawutytsch inszeniert, der die Stromzufuhr zum nahegelegenen stillgelegten Atomkraftwerk Tschernobyl drei Stunden lang unterbrochen habe. Moskau habe bei dem \u201evors\u00e4tzlichen Angriff\u201c mehr als 20 Drohnen eingesetzt, teilte Selenskyj auf Telegram mit. \u201eDen Russen konnte nicht unbekannt gewesen sein, dass ein Angriff auf Anlagen in Slawutytsch solche Folgen f\u00fcr Tschernobyl haben w\u00fcrde.\u201c In dem stillgelegten Atomkraftwerk Tschernobyl lagern gro\u00dfe Mengen abgebrannter Brennelemente. <\/p>\n<p>In der Ukraine w\u00e4chst aktuell die Sorge um die Sicherheit der Atomanlagen. Im S\u00fcden des Landes ist das von russischen Truppen besetzte AKW Saporischschja schon seit vergangener Woche v\u00f6llig vom Netz abgeschnitten. Die gr\u00f6\u00dfte Nuklearanlage Europa wird derzeit nur mit Hilfe von Dieselgeneratoren gek\u00fchlt. Deren Treibstoff reicht nach Angaben der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA noch f\u00fcr etwa zehn Tage.<\/p>\n<p>07:20 Uhr \u2013 D\u00e4nemark best\u00e4tigt: Selenskyj zu Europa-Treffen erwartet<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj trifft heute in Kopenhagen mit europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs zusammen. Das best\u00e4tigt die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen. Selenskyj werde eine Rede vor der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) halten. <\/p>\n<p>dpa\/AFP\/Reuters\/AP\/ll\/coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Einsch\u00e4tzungen des d\u00e4nischen Geheimdienstes befindet sich Russland im hybriden Krieg gegen den Westen. 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