{"id":470114,"date":"2025-10-03T13:38:11","date_gmt":"2025-10-03T13:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470114\/"},"modified":"2025-10-03T13:38:11","modified_gmt":"2025-10-03T13:38:11","slug":"grossbritannien-hofft-die-61-000-bitcoin-behalten-zu-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470114\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien hofft, die 61.000 Bitcoin behalten zu k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p>Die Chinesin Zhimin Qian, von der die <a href=\"https:\/\/www.blocktrainer.de\/wissen\/glossar\/bitcoin\" title=\"Bitcoin\" class=\"dpnglossary link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bitcoin<\/a> stammen, verkaufte laut britischen Gerichtsunterlagen Anlageprodukte, die hohe Renditen von bis zu 300 Prozent versprachen. Doch die 47-J\u00e4hrige, die auch als \u201eG\u00f6ttin des Wohlstands\u201c bekannt war, leitete das Geld der Anleger an eine Krypto-B\u00f6rse weiter, um es in Bitcoin zu tauschen. Die Betrugsmasche war mehrere Jahre aktiv und hinterl\u00e4sst mehr als 128.000 Gesch\u00e4digte, hei\u00dft es in der <a href=\"https:\/\/news.met.police.uk\/news\/woman-convicted-following-worlds-largest-seizure-501569\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pressemitteilung<\/a> der Londoner Polizei.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Zwischen 2014 und 2017 orchestrierte Qian einen gro\u00dfangelegten Betrug in China, bei dem sie \u00fcber 128.000 Opfer betrog und die illegal erworbenen Gelder in Bitcoin lagerte.<br \/><strong>Pressemitteilung der Polizei<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Im Juli 2017, als in China Ermittlungen aufgenommen wurden, floh Qian mit gef\u00e4lschten Papieren nach Gro\u00dfbritannien. Die britische Polizei stie\u00df erstmals im Jahr 2018 auf Qian. Zu diesem Zeitpunkt untersuchten die Beamten einen missgl\u00fcckten und verd\u00e4chtigen Versuch eines Immobilienkaufs. Qian versuchte in Gro\u00dfbritannien, ihr Geld \u2013 beziehungsweise das der Anleger \u2013 durch den Kauf von Immobilien zu waschen.<\/p>\n<p>Im Zuge dessen konfiszierte die Polizei Ger\u00e4te aus ihrer gemieteten Villa in Hampstead, London. Das Ausma\u00df der Beschlagnahmung wurde jedoch erst sp\u00e4ter bekannt, als Ermittler im Mai 2021 Zugang zu den Wallets erhielten. Doch da hatte die Polizei bereits die Spur verloren.<\/p>\n<p>Laut der Staatsanwaltschaft gelang es schlie\u00dflich im April 2024, Qian und ihren Komplizen in York, England, aufzusp\u00fcren. Dabei wurden verschl\u00fcsselte Ger\u00e4te, Bargeld, Gold und weitere Krypto-Werte sichergestellt. Der Wert dieser Beschlagnahmung bel\u00e4uft sich Stand Juli 2025 auf 11 Millionen Pfund (circa 15 Millionen US-Dollar). Eine multinationale Kooperation von Beh\u00f6rden habe dies m\u00f6glich gemacht.<\/p>\n<p>Am 30. Mai 2021 flossen aus einer der Wallets 6.241 <a href=\"https:\/\/www.blocktrainer.de\/wissen\/glossar\/btc\" title=\"BTC\" class=\"dpnglossary link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BTC<\/a> ab. Die Spuren f\u00fchren \u00fcberwiegend zu einer kleinen, China-verbundenen B\u00f6rse und zu einem Mixer. 1.741 BTC konnte die britische Polizei zur\u00fcckbekommen, doch rund 4.500 BTC blieben verschwunden, berichtete das Medium <a href=\"https:\/\/www.elliptic.co\/blog\/following-the-money-from-the-4.3-billion-british-bitcoin-seizure?utm_source=chatgpt.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Elliptic<\/a> im M\u00e4rz 2024.<\/p>\n<p>Qians Anwalt ver\u00f6ffentlichte im Mai 2024 eine Erkl\u00e4rung, in der er behauptete, Qian habe China im Jahr 2017 heimlich verlassen m\u00fcssen, da Krypto-Unternehmer bef\u00fcrchtet h\u00e4tten, ungerechtfertigterweise verhaftet und misshandelt zu werden sowie ihr Verm\u00f6gen konfisziert zu bekommen.<\/p>\n<p>In einem von der britischen Polizei beschlagnahmten digitalen Tagebuch hielt Qian ihren Wunsch fest, vom Dalai Lama zur \u201ewiedergeborenen G\u00f6ttin\u201c gesalbt zu werden und ein eigenes Reich in \u201eLiberland\u201c zu regieren \u2013 einer 7 km\u00b2 gro\u00dfen, nicht anerkannten und unbewohnten Mikronation an der Donau zwischen Kroatien und Serbien.<\/p>\n<p>Ihre Pl\u00e4ne umfassten unter anderem einen buddhistischen Tempel, Infrastruktur wie Flughafen und Hafen sowie Krone und Zepter im Wert von 5 Millionen Pfund. Laut Aussage ihrer fr\u00fcheren Assistentin Wen war Qians Realit\u00e4t jedoch wenig glamour\u00f6s: Sie hatte nach einem Autounfall Gehprobleme und verbrachte oft fast den gesamten Tag im Bett am Laptop \u2013 mit Gaming, Online-Shopping und Bitcoin-Transaktionen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Chinesin Zhimin Qian, von der die Bitcoin stammen, verkaufte laut britischen Gerichtsunterlagen Anlageprodukte, die hohe Renditen von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":470115,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[119826,331,332,119827,790,551,13,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-470114","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-61-000-btc","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-betruegerin","12":"tag-bitcoin","13":"tag-grossbritannien","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-uk","19":"tag-united-kingdom","20":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","21":"tag-vereinigtes-koenigreich","22":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","23":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115310513682393682","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/470114","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=470114"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/470114\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/470115"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=470114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=470114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=470114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}