{"id":470174,"date":"2025-10-03T14:09:11","date_gmt":"2025-10-03T14:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470174\/"},"modified":"2025-10-03T14:09:11","modified_gmt":"2025-10-03T14:09:11","slug":"experte-wiesn-ueberfuellung-laesst-sich-mit-echtzeit-kontrollen-verhindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470174\/","title":{"rendered":"Experte: Wiesn-\u00dcberf\u00fcllung l\u00e4sst sich mit Echtzeit-Kontrollen verhindern"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">03.10.2025 \u2013 15:20<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von dataMatters GmbH\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/178332\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dataMatters GmbH<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/M%FCnchen%252FK%F6ln\" title=\"News aus M\u00fcnchen\/K\u00f6ln \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen\/K\u00f6ln<\/a> (ots)<\/p>\n<p><b>Dr. Daniel Trauth: &#8222;Passantenstr\u00f6me lassen sich \u00fcber Sensoren messen, um daraus mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz ein Lagebild in Echtzeit und Prognosen f\u00fcr die Zukunft abzuleiten.&#8220;<\/b><\/p>\n<p> &#8222;F\u00fcr Gro\u00dfereignisse wie die Wiesn l\u00e4sst sich eine gef\u00e4hrliche \u00dcberf\u00fcllung am besten mit der Echtzeit-\u00dcberwachung der Personenzahl erreichen&#8220;, erkl\u00e4rt der Smart-City-Experte Dr. Daniel Trauth. Sein Unternehmen dataMatters hat das Konzept bereits in mehreren St\u00e4dten zur Passantenz\u00e4hlung an \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen und in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen umgesetzt. <\/p>\n<p> Im Kern werden dabei Bluetooth- oder LiDAR-Sensoren rund um ein Gel\u00e4nde einschlie\u00dflich aller Zugangswege installiert und gemessen, wie viele Personen oder Mobilger\u00e4te &#8211; Smartphones und Smartwatches &#8211; in welche Richtungen str\u00f6men. &#8222;Im Unterschied zu einer Kamera\u00fcberwachung wird nur die Anwesenheit der Ger\u00e4te gez\u00e4hlt, ohne dass diese bestimmten Personen zugeordnet werden k\u00f6nnen&#8220;, betont Dr. Daniel Trauth, wie das System datenschutzkonform funktioniert und die Privatsph\u00e4re etwa der Wiesn-Besucher sch\u00fctzt. Diese anonymisierte Bewegungsdaten werden permanent \u00fcber Funksensoren an einen kommunalen Datenraum \u00fcbertragen und dort mit Hilfe von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet. Der Clou: Die KI liefert in Echtzeit Prognosen, wann es wo zu \u00dcberlastungen kommen wird. <\/p>\n<p> &#8222;Es geht nicht nur darum, den Entscheidungstr\u00e4gern vor Ort jederzeit ein aktuelles Lagebild zu vermitteln, sondern ihnen dar\u00fcberhinausgehend absehbare k\u00fcnftige Entwicklungen aufzuzeigen&#8220;, verdeutlicht der Smart-City-Experte den Vorteil des KI-Einsatzes. Die Informationen \u00fcber &#8222;heute und k\u00fcnftig&#8220; werden den Zust\u00e4ndigen vor Ort am PC oder Smartphone in Echtzeit \u00fcbermittelt, damit dieser rechtzeitig und verantwortungsvoll \u00fcber Ma\u00dfnahmen entscheiden k\u00f6nnen, um \u00dcberlastungen zu vermeiden. <\/p>\n<p><b>Errichtung binnen weniger Tage m\u00f6glich<\/b><\/p>\n<p> Wie dataMatters mitteilt, l\u00e4sst sich ein mobiles Netz von Sensoren binnen weniger Tage rund um einen Festplatz einrichten. Zur Erfassung und KI-Auswertung der Passantenstr\u00f6me hat dataMatters bereits ein Betriebszentrum in K\u00f6ln eingerichtet, an das jederzeit kurzfristig jede Kommune in Europa angeschlossen werden kann. Auf Anfrage k\u00f6nnte ein solches Zentrum auch in M\u00fcnchen aufgebaut werden, um die von Wiesn-Chef Christian Scharpf f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr angek\u00fcndigte Echtzeit-\u00dcberwachung des Oktoberfests zu unterst\u00fctzen. <\/p>\n<p> Die f\u00fcr Smart-City-Netzwerke notwendige Funkversorgung nach dem sogenannten LoRaWAN-Standard ist nach den Erkenntnissen von Dr. Daniel Trauth in M\u00fcnchen bereits heute weitgehend gegeben. Die mehr als 100 Funkgateways in der Stadt w\u00fcrden f\u00fcr eine ausreichend dichte Netzabdeckung sorgen. Zur Erkl\u00e4rung: Die mit Solarpanels und Batterien ausgestatteten Bluetooth-Sensoren geben ihre Daten nicht \u00fcber Mobilfunknetze weiter, weil dies zu viel Strom verbrauchen w\u00fcrde, sondern \u00fcber stromsparende LoRaWAN-Funkverbindungen (Low Range Wireless Area Network). Dadurch h\u00e4lt die Stromversorgung in den Sensoren bis zu zehn Jahre, bevor sie ersetzt werden m\u00fcssen. <\/p>\n<p><b>Zahlreiche Anwendungen einer Smart City<\/b><\/p>\n<p> Dr. Daniel Trauth ordnet ein: &#8222;Die Z\u00e4hlung der Passantenfrequenz auf \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen ist nur eine von unz\u00e4hligen Anwendungen einer Smart City.&#8220; Ebenso lassen sich damit die Auslastung von Bus- und Bahnlinien haargenau erfassen, um \u00dcberlastungen vorauszusehen und den \u00d6ffentlichen Personennahverkehr zu optimieren. Auch bei der kommunalen Abfall- oder Energiewirtschaft erg\u00e4ben sich zahlreiche Einsatzfelder, sagt der Experte. <\/p>\n<p> Das Prinzip sei stets gleich: Erfassung der Realit\u00e4t mittels Sensoren, \u00dcbermittlung an einen kommunalen Datenraum, Analyse durch K\u00fcnstliche Intelligenz und Echtzeitdarstellung der aktuellen Lage und Prognosen auf den Bildschirmen der Entscheidungstr\u00e4ger vor Ort. Ein technisches Detail von hoher Bedeutung f\u00fcr den Schutz der Privatsph\u00e4re: Die digitale Verarbeitung der Sensordaten durch KI erfolgt stets direkt an den Ger\u00e4ten, ohne personenbezogene Daten speichern und nachtr\u00e4glich verpixeln zu m\u00fcssen. Dadurch gen\u00fcgen alle Smart-City-Anwendungen uneingeschr\u00e4nkt den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung. <\/p>\n<p> &#8222;Die B\u00fcrger wollen von den Vorteilen einer Smart City profitieren, aber sie wollen sicherlich keine \u00dcberwachungsstadt&#8220;, sagt Dr. Daniel Trauth. <\/p>\n<p> dataMatters (<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"http:\/\/www.datamatters.io\">www.datamatters.io<\/a>) ist auf die Nutzung K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Realwirtschaft spezialisiert. Einsatzgebiete: Smart City, Smart Factory, Industrie 4.0, Smart Building, IoT, Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheitswesen, Agrarwirtschaft u.v.a.m. Dabei werden \u00fcber Sensoren Daten aus dem realen Betrieb erfasst, in Datenr\u00e4umen gesammelt und dort mittels KI-Software analysiert bzw. an KI-Systeme der Firmenkunden zur Weiterverarbeitung \u00fcbergeben. Anhand der Ergebnisse l\u00e4sst sich der Betrieb effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher f\u00fchren. Anwendungsbeispiele: Parkraumbewirtschaftung, Fr\u00fchwarnsysteme f\u00fcr Anomalien wie beispielsweise Extremwetter, Maschinenverschlei\u00df oder Rohrbruch, Heizungs-\/Beleuchtungsautomatisierung in Geb\u00e4uden, CO2-Footprint-Erfassung anhand realer Daten und vieles mehr. So greifen bspw. Kommunen gerne auf dataMatters zur\u00fcck, um die urbane Lebensqualit\u00e4t und Nachhaltigkeit zu erh\u00f6hen. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Daniel Trauth hat dataMatters aus der RWTH Aachen ausgegr\u00fcndet und zu einem internationalen Player an der Schnittstelle zwischen Realwirtschaft und KI gef\u00fchrt. Er wurde hierf\u00fcr mit \u00fcber 20 Ehrungen (RWTH Spin-off Award 2019, digitalPioneer 2020 des digitalHubs der Stadt Aachen, Focus Innovation Champion 2023 und 2024 u.v.a.m.) ausgezeichnet. Als Co-Chairman des &#8222;Real-World AI Forum&#8220; in der globalen Denkfabrik Diplomatic Council ber\u00e4t er die Vereinten Nationen unter anderem bez\u00fcglich Smart Cities. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Weitere Informationen:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">dataMatters GmbH, K\u00f6ln<br \/>(Sitz\/Entwicklungszentrum)<br \/>und H\u00fcrth (Showroom), <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.datamatters.io\">www.datamatters.io<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/178332\/mailto: info@datamatters.io\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> info@datamatters.io<\/a>,<br \/>PRESSE: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/178332\/mailto: presse@datamatters.io\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> presse@datamatters.io<\/a><\/p>\n<p>Presseagentur: euromarcom public relations,<br \/><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/178332\/mailto: team@euromarcom.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> team@euromarcom.de<\/a>, <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.euromarcom.de\">www.euromarcom.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: dataMatters GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"03.10.2025 \u2013 15:20 dataMatters GmbH M\u00fcnchen\/K\u00f6ln (ots) Dr. Daniel Trauth: &#8222;Passantenstr\u00f6me lassen sich \u00fcber Sensoren messen, um daraus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":386213,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[1743,29,119835,30,14764,671,1420,1209,6927,178,180,179,181,3931,425,3699,6928],"class_list":{"0":"post-470174","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-datenschutz","9":"tag-deutschland","10":"tag-echtzeit-kontrollen","11":"tag-germany","12":"tag-knstliche-intelligenz","13":"tag-ki","14":"tag-koeln","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-oktoberfest","17":"tag-presse","18":"tag-pressemeldung","19":"tag-pressemitteilung","20":"tag-pressemitteilungen","21":"tag-sicherheit","22":"tag-technologie","23":"tag-veranstaltung","24":"tag-wiesn"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115310635671419954","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/470174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=470174"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/470174\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/386213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=470174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=470174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=470174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}