{"id":470215,"date":"2025-10-03T14:31:23","date_gmt":"2025-10-03T14:31:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470215\/"},"modified":"2025-10-03T14:31:23","modified_gmt":"2025-10-03T14:31:23","slug":"die-777x-verspaetet-sich-noch-mehr-und-das-kostet-boeing-milliarden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470215\/","title":{"rendered":"Die 777X versp\u00e4tet sich noch mehr &#8211; und das kostet Boeing Milliarden"},"content":{"rendered":"\n<p>Eigentlich sollte die Boeing 777X im kommenden Jahr endlich in den Liniendienst starten. Doch daraus wird nichts. Der amerikanische Flugzeugbauer passt den Zeitplan einmal mehr an  \u2013 und das mit gravierenden Folgen. Nach Informationen aus dem Umfeld des Konzerns ist nun ein Erstflug mit Passagieren erst f\u00fcr Anfang 2027 realistisch, so die Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2025-10-02\/boeing-777x-said-to-slide-into-2027-driving-billions-in-charges\" id=\"f44d01b9-7a7d-431f-9800-0f3db50603c7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Bloomberg<\/a> unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. <\/p>\n<p>Damit steigt die Verz\u00f6gerung der 777X auf inzwischen sechs Jahre. Analysten rechnen mit einer zus\u00e4tzlichen Milliardenbelastung f\u00fcr Boeing. Die m\u00f6glichen Abschreibungen werden auf 2,5 bis 4 Milliarden Dollar gesch\u00e4tzt. Offiziell will der Hersteller dazu erst am 29. Oktober Stellung nehmen, wenn die Quartalszahlen vorgelegt werden.<\/p>\n<p>Lufthansa plant erst sp\u00e4ter mit der Boeing 777X<\/p>\n<p>Besonders betroffen sind die beiden gr\u00f6\u00dften Kunden der 777X: Emirates und Lufthansa. Beide haben die 777X inzwischen allerdings ohnehin erst f\u00fcr 2027 eingeplant. Der deutsche Konzern hat 20 Boeing 777-9 fest bestellt und h\u00e4lt Optionen f\u00fcr 24 weitere Exemplare. Von der 777-8 F hat er f\u00fcr die Tochter Lufthansa Cargo sieben Exemplare geordert. Lufthansa wird Erstbetreiberin der Passagiervariante.<\/p>\n<p>F\u00fcr Boeing bedeutet die weitere Versp\u00e4tung nicht nur entgangene Einnahmen, sondern auch weitere Abschreibungen auf Kundenzahlungen und Preiszugest\u00e4ndnisse. Schon jetzt hat das Programm bereits mehr als elf Milliarden Dollar an Mehrkosten angeh\u00e4uft. Der neue Konzernchef Kelly Ortberg spricht von einem \u00abBerg an Arbeit\u00bb, der noch vor dem Programm liegt.<\/p>\n<p>Zulassung der Boeing 777X braucht Zeit<\/p>\n<p>Technische Probleme seien nicht der Grund, hei\u00dft es, vielmehr gehe es um das langsame Tempo bei der Zertifizierung durch die Luftfahrtbeh\u00f6rde der USA. \u00abWir m\u00fcssen mit der FAA zusammenarbeiten, um das Pendel zur\u00fcckschwingen zu lassen und einen funktionierenden Prozess zu etablieren\u00bb, sagte Ortberg erst k\u00fcrzlich dazu. \u00abIch kann mir nicht vorstellen, dass wir ein neues Flugzeug bauen k\u00f6nnen, ohne diesen Prozess zu verbessern.\u00bb<\/p>\n<p>Flugzeuge fliegen nicht von allein \u2013 eine Redaktion ebenso wenig. Hinter aeroTELEGRAPH steckt ein eingespieltes Team, das 365 Tage im Jahr am Start ist, um Ihnen die spannendsten Geschichten aus der Luftfahrt zu bringen. F\u00fcr den Preis von weniger als einem Getr\u00e4nk am Flughafen genie\u00dfen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei und sichern unsere Unabh\u00e4ngigkeit. <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/insider\" id=\"cd8624a1-1959-491c-88a4-f67d99ec95ef\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Jetzt hier klicken und abonnieren<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eigentlich sollte die Boeing 777X im kommenden Jahr endlich in den Liniendienst starten. Doch daraus wird nichts. 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