{"id":470417,"date":"2025-10-03T16:30:19","date_gmt":"2025-10-03T16:30:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470417\/"},"modified":"2025-10-03T16:30:19","modified_gmt":"2025-10-03T16:30:19","slug":"eu-erwaegt-strafe-gegen-raiffeisen-bank-international-mit-russischen-vermoegenswerten-zu-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470417\/","title":{"rendered":"EU erw\u00e4gt Strafe gegen Raiffeisen Bank International mit russischen Verm\u00f6genswerten zu zahlen"},"content":{"rendered":"<p>                    Wiener B\u00f6rse reagiert schnell<br \/>\n                EU erw\u00e4gt Raiffeisen-Entsch\u00e4digung durch russische Gelder<\/p>\n<p>\t\t\t\t              03.10.2025, 18:06 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Ein russisches Gericht verurteilt die Raiffeisen Bank International zu einer Zahlung von zwei Milliarden Euro. \u00d6sterreichische EU-Kommissare wollen das Geld mit russischen Verm\u00f6genswerten zahlen. An der Wiener B\u00f6rse sorgt die Meldung f\u00fcr einen kr\u00e4ftigen Aktiensprung.<\/strong><\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union erw\u00e4gt einem Medienbericht zufolge die Aufhebung von Sanktionen gegen Verm\u00f6genswerte des russischen Oligarchen Oleg Deripaska. Damit solle die \u00f6sterreichische Raiffeisen Bank International (RBI) f\u00fcr eine in Russland verh\u00e4ngte Strafe entsch\u00e4digt werden, berichtete die &#8222;Financial Times&#8220; unter Berufung auf mehrere Insider. Demnach seien Pl\u00e4ne zur Freigabe von Aktien des Baukonzerns Strabag im Wert von rund zwei Milliarden Euro Teil des j\u00fcngsten Entwurfs f\u00fcr ein neues EU-Sanktionspaket. <\/p>\n<p>Die Verm\u00f6genswerte sollen an Raiffeisen fallen. Es sei jedoch mit Widerstand gegen den von \u00d6sterreich vorgeschlagenen Schritt zu rechnen. Die RBI wollte sich auf Anfrage nicht dazu \u00e4u\u00dfern. Deripaskas fr\u00fchere Firma Rasperia hatte Raiffeisen in Russland verklagt, woraufhin das \u00f6sterreichische Geldhaus zur Zahlung von zwei Milliarden Euro Schadenersatz verurteilt wurde.<\/p>\n<p>  <a title=\"RAIFFEISEN BANK INTL AG\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/raiffeisen bk intl inh-526923\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1759509019_574_chartNG.gfn\" alt=\"Raiffeisen International\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Raiffeisen International<\/strong>  31,14  <\/a>  <\/p>\n<p>Die russische RBI-Tochter ist die gr\u00f6\u00dfte westliche Bank in Russland und steht unter Druck von Aufsichtsbeh\u00f6rden, das Gesch\u00e4ft dort zur\u00fcckzufahren. Die russischen Beh\u00f6rden sind jedoch Insidern zufolge nicht bereit, Raiffeisen gehen zu lassen, da die Bank einer der wenigen verbliebenen Zugangspunkte des Landes zum internationalen Zahlungssystem Swift ist. Ein fr\u00fcherer Versuch von Raiffeisen und Deripaska, die Anteile \u00fcber ein komplexes Tauschgesch\u00e4ft freizubekommen, war an Bedenken gescheitert, dass damit EU-Sanktionen umgangen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Aktiensprung nach Ver\u00f6ffentlichung von Bericht<\/p>\n<p>Einige europ\u00e4ische Beamte bef\u00fcrchten jedoch, der Schritt k\u00f6nnte die Bem\u00fchungen von Oligarchen zur Umgehung der EU-Sanktionen legitimieren. Zudem w\u00fcrde er russische Gerichte st\u00e4rken, die mit der Beschlagnahmung westlicher Verm\u00f6genswerte auf die Sanktionen reagieren. Ein Diplomat sagte, damit werde Raiffeisen f\u00fcr das eigene Risiko bezahlt, weiterhin in Russland t\u00e4tig zu sein. Bef\u00fcrworter der Ma\u00dfnahme argumentieren hingegen, sie w\u00fcrde verhindern, dass das sanktionierte Unternehmen doppelt entsch\u00e4digt wird. Das \u00f6sterreichische Au\u00dfenministerium sowie Sprecher von Deripaska und Rasperia reagierten nicht auf Anfragen. <\/p>\n<p>An der Wiener B\u00f6rse legten die RBI-Aktien im Fr\u00fchhandel 6,6 Prozent zu. Analysten der Erste Group bezeichneten den Bericht als &#8222;\u00e4u\u00dferst positiv&#8220; f\u00fcr die Aktie. Die Freigabe der Strabag-Aktien und deren \u00dcbertragung an die RBI k\u00f6nnte einen Prozess beschleunigen, der f\u00fcr die Bank mittelfristig Aufw\u00e4rtspotenzial berge, schrieben sie in einer Analyse. <\/p>\n<p>Zwar sei der Bericht noch unbest\u00e4tigt und der Plan k\u00f6nne auf Widerstand sto\u00dfen. Das Russland-Gesch\u00e4ft werde in ihrer Bewertung der RBI-Aktie mit Null angesetzt. &#8222;Daher ist jede positive Nachricht aus Russland oder im Fall Rasperia ein klares Plus f\u00fcr die Aktie.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wiener B\u00f6rse reagiert schnell EU erw\u00e4gt Raiffeisen-Entsch\u00e4digung durch russische Gelder 03.10.2025, 18:06 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":470418,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,661,304,548,663,158,3934,3935,13,14,15,1433,1155,12,55],"class_list":{"0":"post-470417","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-banken","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-headlines","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-oesterreich","21":"tag-sanktionen","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115311190347012234","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/470417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=470417"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/470417\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/470418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=470417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=470417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=470417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}