{"id":470486,"date":"2025-10-03T17:07:10","date_gmt":"2025-10-03T17:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470486\/"},"modified":"2025-10-03T17:07:10","modified_gmt":"2025-10-03T17:07:10","slug":"berlin-800-teilnehmer-80-festnahmen-bei-propalaestinensischer-demo-am-alexanderplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470486\/","title":{"rendered":"Berlin: 800 Teilnehmer, 80 Festnahmen bei propal\u00e4stinensischer Demo am Alexanderplatz"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstag versammelten sich bis zu 800 propal\u00e4stinensische Demonstranten in Berlin. Sie blockierten Stra\u00dfenbahnen, riefen verbotene Parolen und griffen Polizisten an. Die Bilanz: 80 Festnahmen, 61 Strafanzeigen und zehn verletzte Beamte.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im Zusammenhang mit mehreren propal\u00e4stinensischen Demonstrationen in Berlin am Donnerstag hat die Polizei 80 Personen vorl\u00e4ufig festgenommen. Gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet, etwa wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, Widerstands und t\u00e4tlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und Sachbesch\u00e4digung. Ermittelt wird auch wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Sprengstoffgesetz, teilte die Polizei am Freitag mit.<\/p>\n<p>Zehn Polizeibedienstete wurden demnach durch Angriffe von Demonstranten verletzt, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Insgesamt fertigten die Einsatzkr\u00e4fte 61 Strafanzeigen und 7 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. 300 Polizisten waren im Einsatz.<\/p>\n<p>Ausschreitungen am Alexanderplatz<\/p>\n<p>Zu Ausschreitungen war es am Nachmittag und Abend bei mehreren Kundgebungen mit bis zu 800 Teilnehmern am Alexanderplatz gekommen. Die Polizei l\u00f6ste die Versammlung schlie\u00dflich auf, nach dem sich Teilnehmer auf Stra\u00dfenbahngleise setzten und den Tram-Verkehr blockierten. Laut Polizei riefen Demonstranten auch <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article248478522\/Innenministerium-verbietet-antisemtische-Parole-From-the-River-to-the-Sea.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article248478522\/Innenministerium-verbietet-antisemtische-Parole-From-the-River-to-the-Sea.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">verbotene Parolen<\/a>, z\u00fcndeten Pyrotechnik und warfen Flaschen und Steine auf Einsatzkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Gewaltt\u00e4tig ging es nach Polizeiangaben am Abend auch im Stadtteil Wedding zu. Dort versammelten sich Gruppen, die Pyrotechnik z\u00fcndeten, verbotene Parolen riefen und Polizeikr\u00e4fte angriffen. Aus einer Gruppe von bis zu 150 Personen heraus wurden Warnbaken auf die Stra\u00dfe geworfen. Danach fand eine Kundgebung am Leopoldplatz statt, die friedlich verlief.<\/p>\n<p>Farbattacke auf Ausw\u00e4rtiges Amt<\/p>\n<p>Bereits am Donnerstagmittag versch\u00fctteten mutma\u00dfliche propal\u00e4stinensische Aktivisten am Eingang des Ausw\u00e4rtigen Amtes Farbe und beschmierten die Fassade mit einem einen Schriftzug. Vier Beteiligte wurden gestellt. Trotz Platzverweisen nahmen sie wenig sp\u00e4ter an einer Kundgebung vor dem Ausw\u00e4rtigen Amt teil und wurden erneut festgenommen.<\/p>\n<p>\u201eDie Polizei Berlin m\u00f6chte an dieser Stelle ausdr\u00fccklich betonen, dass sie das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit neutral sch\u00fctzt\u201c, erkl\u00e4rte ihr Pressesprecher Florian Nath. \u201eErneut hat sich gestern und in der vergangenen Nacht gezeigt, dass gewaltbereite Gruppierungen Versammlungen gezielt missbrauchen, um unter dem Deckmantel legitimen Protests Straftaten zu begehen und Einsatzkr\u00e4fte anzugreifen.\u201c Dieses Verhalten richte sich nicht nur gegen die Polizei, sondern schade auch allen Demonstranten.<\/p>\n<p>Der Vorwand f\u00fcr die Eskalation am Donnerstag in Berlin: Israelische Spezialeinheiten hatten im Mittelmeer die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68df941435088eeb70a29a01\/israel-entert-laut-aktivisten-letztes-boot-der-gaza-flotte.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68df941435088eeb70a29a01\/israel-entert-laut-aktivisten-letztes-boot-der-gaza-flotte.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gaza-Flotte propal\u00e4stinensischer Aktivisten gestoppt<\/a>. Sie enterten rund 40 Boote der Global Sumud Flotilla und nahmen mehr als 400 Besatzungsmitglieder aus Dutzenden L\u00e4ndern in Gewahrsam,  darunter die schwedische Aktivistin Greta Thunberg. Sie sollen in ihre Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckgeschickt werden.<\/p>\n<p>dpa\/sebe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Donnerstag versammelten sich bis zu 800 propal\u00e4stinensische Demonstranten in Berlin. 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