{"id":470552,"date":"2025-10-03T17:45:24","date_gmt":"2025-10-03T17:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470552\/"},"modified":"2025-10-03T17:45:24","modified_gmt":"2025-10-03T17:45:24","slug":"verzoegerte-auswirkungen-der-us-zoelle-welthandel-duerfte-naechstes-jahr-deutlich-an-fahrt-verlieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470552\/","title":{"rendered":"Verz\u00f6gerte Auswirkungen der US-Z\u00f6lle &#8211; Welthandel d\u00fcrfte n\u00e4chstes Jahr deutlich an Fahrt verlieren"},"content":{"rendered":"<p>Verz\u00f6gerte Auswirkungen der US-Z\u00f6lle | 3. Oktober 2025<\/p>\n<p>2025 hat sich der Welthandel noch vergleichsweise gut gegen die US-Z\u00f6lle behauptet. Die negativen Auswirkungen d\u00fcrften dagegen 2026 deutlich st\u00e4rker zutage treten. Und weitere Risiken f\u00fcr die Weltwirtschaft drohen schon am Horizont.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201mtzh\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/gosimg10RT02c001d5808080b300001201mtzh.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00wB08f805fb8080800000001201mtzh.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Erst ab 2027 sei gem\u00e4ss den Experten wieder mit einem gr\u00f6sseren Wachstum von knapp zwei Prozent zu rechnen.\"\/><\/p>\n<p>Erst ab 2027 sei gem\u00e4ss den Experten wieder mit einem gr\u00f6sseren Wachstum von knapp zwei Prozent zu rechnen.Foto: Keystone<\/p>\n<p class=\"pg\">Im laufenden Jahr d\u00fcrfte der Welthandel noch um 2,0 Prozent wachsen, wie dem am Freitag publizierten \u00abEconomic Outlook\u00bb des Kreditversicherers Allianz Trade zu entnehmen ist. 2026 erwarten die Experten derweil eine deutliche Abk\u00fchlung auf nur noch 0,6 Prozent. Erst 2027 rechnen sie wieder mit einer Erholung auf 1,8 Prozent Wachstum.<\/p>\n<p>Zoll-Auswirkungen erst mit Verz\u00f6gerung<\/p>\n<p class=\"pg\">Im laufenden Jahr sei der Welthandel noch durch vorgezogene Hamsterk\u00e4ufe in den USA, die Verschiebung von Handelsstr\u00f6men und hohe KI-Investitionen gest\u00fctzt worden. \u00ab2026 d\u00fcrfte aber die Quittung des Handelskriegs folgen und das Wachstum des Welthandels deutlich einbrechen\u00bb, sagte Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz.<\/p>\n<p class=\"pg\">Auch die Konsumenten in den USA w\u00fcrden die Z\u00f6lle im kommenden Jahr st\u00e4rker zu sp\u00fcren bekommen. Ebenso ist ein Anstieg der Inflation zu erwarten. Etwas Entlastung k\u00f6nnten dagegen weitere Leitzinssenkungen und Konjunkturprogramme in den USA bieten. \u00abInsgesamt erwarten wir einen R\u00fcckgang beim Wachstum, aber keinen drastischen Einbruch\u00bb, so Allianz-Analystin Ana Boata.<\/p>\n<p class=\"pg\">F\u00fcr die Schweiz erwartet Allianz 2025 ein Wachstum von 1,0 Prozent. 2026 soll die Wirtschaft um 1,1 Prozent und 2027 um 1,5 Prozent zulegen. Die Inflation soll weiterhin auf einem niedrigen Niveau zwischen 0,2 und 0,7 Prozent bleiben.<\/p>\n<p>Hohe Risiken bestehen weiter<\/p>\n<p class=\"pg\">Allgemein seien die Risiken f\u00fcr die Weltwirtschaft weiterhin sehr hoch. Vor allem eine weitere Eskalation bei den Z\u00f6llen ist hier zu nennen. Dies k\u00f6nnte den Welthandel \u00abschlimmstenfalls in eine Rezession st\u00fcrzen\u00bb, sagt Boata. Die Wahrscheinlichkeit liege der Studie zufolge bei 45 Prozent.<\/p>\n<p class=\"pg\">Die gr\u00f6ssten Gefahren seien dabei eine Zuspitzung der Zollstreitigkeiten zwischen den USA und China, wie auch die Aufhebung von Zollausnahmen f\u00fcr bestimmte Produkte. Diese Entwicklungen h\u00e4tten schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und w\u00fcrden die Inflation in den USA deutlich antreiben. Durch ein \u00dcberangebot und steigende Lagerbest\u00e4nde k\u00f6nnten zudem die Preise weltweit massiv unter Druck kommen.<\/p>\n<p class=\"pg\">Gefahr drohe auch durch einen m\u00f6glichen De-Dollarisierungsschock, etwa wenn die Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbank Fed untergraben werden sollte. Ebenso sei eine Zuspitzung der Schuldenkrisen in den USA, aber auch in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wie Frankreich, Grossbritannien oder Italien, nicht unwahrscheinlich.<\/p>\n<p class=\"pg\">Hinzu k\u00e4men Risiken durch geopolitische Spannungen zwischen Russland und der Nato, einer Eskalation im Nahen Osten oder einem Krieg zwischen China und Taiwan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Verz\u00f6gerte Auswirkungen der US-Z\u00f6lle | 3. 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