{"id":470642,"date":"2025-10-03T18:35:20","date_gmt":"2025-10-03T18:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470642\/"},"modified":"2025-10-03T18:35:20","modified_gmt":"2025-10-03T18:35:20","slug":"praevention-in-den-alltag-integrieren-fuenf-fakten-rund-ums-impfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/470642\/","title":{"rendered":"Pr\u00e4vention in den Alltag integrieren: F\u00fcnf Fakten rund ums Impfen"},"content":{"rendered":"<p>Infektionskrankheiten lauern im Alltag \u00fcberall. Doch mit einfachen Mitteln kann man dem entgegenwirken. Diese f\u00fcnf Fakten sprechen daf\u00fcr, sich regelm\u00e4\u00dfig impfen zu lassen.<\/p>\n<p>Infektionskrankheiten lauern \u00fcberall: Das merken wir gerade jetzt, wenn p\u00fcnktlich zum Herbstbeginn die krankheitsbedingten Ausf\u00e4lle wieder stark ansteigen. Doch muss das wirklich so sein, dass sobald die Temperaturen k\u00fchler werden, alle flach liegen und krank sind? Das bayerische Gesundheitsministerium hat in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" title=\"M\u00fcnchen\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bestellen.bayern.de\/application\/eshop_app000007?SID=163769947&amp;ACTIONxSESSxSHOWPIC(BILDxKEY:%27stmgp_praev_001%27,BILDxCLASS:%27Artikel%27,BILDxTYPE:%27PDF%27)\" target=\"_blank\" onclick=\"spotonTrackOutboundLink(this.href)\" rel=\"noopener\">den neuen Masterplan Pr\u00e4vention<\/a> vorgestellt. Darin wurde ein Fahrplan mit zehn strukturellen Zielen vorgestellt, die die Gesundheit im Freistaat st\u00e4rken sollen. <\/p>\n<p>In dem vorgestellten Papier wird deutlich, dass auch das Impfen &#8211; neben einem gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung und gesunder Ern\u00e4hrung sowie Vorsorge f\u00fcr die mentale Gesundheit &#8211; ein wichtiges Pr\u00e4ventionsthema ist, dem von allen Seiten mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Unter anderem sprach die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) davon, dass in den kommenden Jahren der Fokus darauf liegen soll, wie jeder einzelne einen Beitrag zu einem neuen Gesundheitssystem liefern kann. Dieser individuelle Beitrag kann zum Beispiel das Impfen sein &#8211; diese f\u00fcnf Fakten sprechen daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Darum funktioniert Impfen  <\/p>\n<p>Jeder Mensch verf\u00fcgt \u00fcber ein angeborenes Immunsystem. Dieses bietet eine Art Basisschutz gegen Krankheitserreger und sch\u00e4digende Einfl\u00fcsse aus der Umwelt. Doch in einer sehr schnelllebigen Welt reicht dieser angeborene Schutz oft nicht aus, da sich Viren und Bakterien teilweise sehr schnell ver\u00e4ndern. Da der K\u00f6rper zudem \u00fcber ein erworbenes Immunsystem verf\u00fcgt, das sich an Erreger anpassen kann, sind Impfungen so wirkungsvoll. Denn durch sie kann dieser lernf\u00e4hige Teil gezielt trainiert werden. <\/p>\n<p>Impfungen retten Leben  <\/p>\n<p>Dass Impfen nicht nur vor Ansteckung sch\u00fctzt, sondern auch davor, dass Krankheiten richtig gef\u00e4hrlich werden, zeigt ein Blick in die Geschichte. Jahrhundertelang waren Infektionskrankheiten fr\u00fcher eine der h\u00e4ufigsten Todesursachen. Diese haben allerdings durch den medizinischen Fortschritt, Impfungen und andere Behandlungsm\u00f6glichkeiten wie Antibiotika und antiinfekti\u00f6s wirkende Medikamente ihren Schrecken verloren. So gelten beispielsweise die Pocken nach einer weltweiten Impfkampagne der WHO seit 1980 als ausgerottet. In Europa konnte zudem die Kinderl\u00e4hmung (Polio) seit 2002 fast vollst\u00e4ndig eliminiert werden. Dank Impfungen gibt es in Deutschland fast keine F\u00e4lle mehr von Diphterie, Tetanus, Hirnhautentz\u00fcndung, Masern, R\u00f6teln und Mumps.<\/p>\n<p>Schutzschild gegen schwere Krankheitsverl\u00e4ufe  <\/p>\n<p>Es l\u00e4sst sich nicht vermeiden, dass man auch trotz Impfung an einer Infektion erkrankt. Allerdings wird der Krankheitsverlauf einer Grippe oder Corona durch eine vorsorgliche Impfung in der Regel viel milder. Das ist einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr, warum zum Beispiel in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Bayern\" title=\"Bayern\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bayern<\/a> mehr Fokus auf Impferinnerungssysteme gelegt werden soll, damit man wichtige Impfungen nicht vergisst und up to date bleibt, was man gerade als Pr\u00e4ventivma\u00dfnahme unternehmen kann. So ist man jeden Herbst besser vor der n\u00e4chsten Grippe-Welle gewappnet.<\/p>\n<p>Impfstoffe sind sicher  <\/p>\n<p>In der Regel werden Impfstoffe jahrelang getestet, bevor sie zugelassen werden. Danach werden sie von verschiedensten Stellen im Gesundheitssystem genauestens \u00fcberwacht. Es gibt dazu beispielsweise ein etabliertes Meldesystem f\u00fcr Nebenwirkungen, \u00fcber das laufend gepr\u00fcft wird, wie sicher die verschiedenen Impfstoffe sind. \u00dcber die Sicherheit von Impfungen wie zum Beispiel gegen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/FSME\" title=\"FSME\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FSME<\/a> oder HPV sollen in Zukunft in Bayern Aktionen wie ein j\u00e4hrlicher Pr\u00e4ventionstag in Schulen und anderen Einrichtungen aufkl\u00e4ren. <\/p>\n<p>Mit einer Impfung andere sch\u00fctzen  <\/p>\n<p>Wer sich impfen l\u00e4sst, sch\u00fctzt automatisch nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Viele Krankheiten, wie zum Beispiel Masern, gelten als extrem ansteckend. Wenn sich gen\u00fcgend Menschen gegen Masern impfen lassen, haben die Viren eine viel geringere Chance sich auszubreiten. Dadurch entsteht eine sogenannte Herdenimmunit\u00e4t, die dazu beitr\u00e4gt, dass auch die gesch\u00fctzt werden, die nicht geimpft werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>So hei\u00dft es im Masterplan Pr\u00e4vention auch: &#8222;Bayern kann bei den Impfquoten noch besser werden, beispielsweise bei der Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) oder gegen Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Influenza (&#8218;Grippe&#8216;)&#8220;. Das ist allerdings nicht nur f\u00fcr Bayern so: W\u00e4hrend der <a target=\"_blank\" onclick=\"spotonTrackOutboundLink(this.href)\" href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/databrowser\/view\/hlth_ps_immu__custom_17857765\/bookmark\/table?lang=en&amp;bookmarkId=254ac58d-6eea-49bf-a71d-7977a013710d&amp;c=1756121363747\" rel=\"noopener\">EU-Durchschnitt bei der Grippeimpfung<\/a> zum Beispiel bei 47,1 Prozent liegt, sind es in Deutschland lediglich 40,4 Prozent &#8211; jeweils bezogen auf die stark gef\u00e4hrdete Gruppe der \u00dcber-65-J\u00e4hrigen.<\/p>\n<p>Last, but not least: Impfen hilft auch der schw\u00e4chelnden Konjunktur. Diverse Studien zeigen einen <a href=\"https:\/\/reference-global.com\/article\/10.2478\/wd-2024-0057\" target=\"_blank\" onclick=\"spotonTrackOutboundLink(this.href)\" rel=\"noopener\">Zusammenhang zwischen Krankenstand und Wirtschaftsleistung<\/a> &#8211; und dank Pr\u00e4vention sollen die Menschen seltener krank werden. Entsprechend soll Vorsorge nicht l\u00e4nger als ein &#8222;Nice to have&#8220; betrachtet werden, sondern den Weg von der &#8222;Reparaturmedizin&#8220; zur Gesunderhaltung ebnen, wie die Arbeitsgruppe aus verschiedenen Experten auf der Presskonferenz klarstellte. Daher sollen in Bayern unter anderem das Thema Impfberatung und die Impfakzeptanz in den n\u00e4chsten Jahren gest\u00e4rkt werden &#8211; als zwei von mehr als 250 konkreten Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Infektionskrankheiten lauern im Alltag \u00fcberall. Doch mit einfachen Mitteln kann man dem entgegenwirken. 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