{"id":47085,"date":"2025-04-20T14:44:13","date_gmt":"2025-04-20T14:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/47085\/"},"modified":"2025-04-20T14:44:13","modified_gmt":"2025-04-20T14:44:13","slug":"trump-zu-zoellen-wird-zu-100-prozent-einigung-mit-eu-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/47085\/","title":{"rendered":"Trump zu Z\u00f6llen: Wird zu &#8222;100 Prozent Einigung&#8220; mit EU geben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/strafzoelle-reziproke-zoelle-was-trump-mit-neuen-zollarten-meint,Uh7iGBJ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Im Zollstreit mit der Europ\u00e4ischen Union<\/a> hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump seine \u00dcberzeugung bekr\u00e4ftigt, dass ein Handelsabkommen erzielt werden k\u00f6nne. Dessen sei er sich zu &#8222;100 Prozent&#8220; sicher, betonte der US-Pr\u00e4sident am Donnerstag bei einem Besuch von Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni im Wei\u00dfen Haus. &#8222;Aber es wird ein faires Abkommen sein&#8220;, f\u00fcgte Trump hinzu.<\/p>\n<p>Er antwortete auf die Frage einer Journalistin danach, was geschehen werde, wenn es am Ende der von ihm angesetzten 90-t\u00e4gigen Pause nicht zu einer Vereinbarung komme \u2013 und reagierte nahezu sp\u00f6ttisch: &#8222;Was? Sie denken, es wird kein\u00a0\u2026 nat\u00fcrlich wird es ein Handelsabkommen geben&#8220;. <\/p>\n<p>Trump lobt Meloni: &#8222;Wir sind sehr stolz auf sie&#8220;<\/p>\n<p>Die EU wolle &#8222;unbedingt&#8220; einen Deal machen, erkl\u00e4rte der US-Pr\u00e4sident. Er selbst sehe keinen Grund zur Hektik. &#8222;Zu einem gewissen Zeitpunkt&#8220; werde es Abkommen mit den betroffenen L\u00e4ndern geben, aber: &#8222;Wir sind nicht in Eile.&#8220; F\u00fcrs Erste gefielen ihm die Einnahmen f\u00fcr die US-Regierung, die er sich durch die Z\u00f6lle erhoffe.<\/p>\n<p>Meloni sagte, dass ein Mittelweg gefunden werden m\u00fcsse und lud Trump zu Gespr\u00e4chen nach Italien ein. Sie bem\u00fchte sich um ein gutes Verh\u00e4ltnis zum US-Pr\u00e4sidenten und bot sich als &#8222;Br\u00fcckenbauerin&#8220; an \u2013 trotz ihrer Kritik an Trumps Ank\u00fcndigung neuer Strafz\u00f6lle. Trump wiederum lobte sie als &#8222;fantastische Ministerpr\u00e4sidentin&#8220;, auf die man &#8222;sehr stolz&#8220; sei.<\/p>\n<p>Z\u00f6lle gegen die EU zun\u00e4chst ausgesetzt<\/p>\n<p>Trump hatte vergangene Woche nach gro\u00dfen Turbulenzen an den Aktien- und Finanzm\u00e4rkten \u00fcberraschend entschieden, vielen Staaten \u2013 darunter auch die EU \u2013 90 Tage lang eine Pause von bestimmten Z\u00f6llen zu gew\u00e4hren. Dabei geht es um Strafabgaben, die sich am Handelsdefizit der jeweiligen L\u00e4nder orientieren, ausgenommen ist China. Damit legte der US-Pr\u00e4sident einen Teil seines gewaltigen Zollpakets vorerst auf Eis. Die EU hatte ebenfalls angek\u00fcndigt, <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/donald-trump-verkuendet-zoll-pause-erhoehung-fuer-china,UgzhvOb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">geplante Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte vorerst f\u00fcr 90 Tage auszusetzen<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p>IWF-Chefin warnt vor Folgen der aggressiven Zollpolitik <\/p>\n<p>IWF-Chefin Kristalina Georgiewa hatte angesichts des eskalierenden Handelskonflikts vor wirtschaftlichen Belastungen gewarnt. &#8222;Unsere neuen Wachstumsprognosen werden deutliche Abw\u00e4rtskorrekturen beinhalten \u2013 aber keine Rezession vorhersagen&#8220;, sagte sie vor der Fr\u00fchlingstagung von IWF und Weltbank in Washington. Die Unsicherheit an den Finanzm\u00e4rkten sei &#8222;buchst\u00e4blich durch die Decke gegangen&#8220;.<\/p>\n<p>Der eskalierende Handelsstreit habe das Vertrauen in das internationale Wirtschaftssystem ersch\u00fcttert \u2013 und belaste nicht nur kleinere Volkswirtschaften, sondern auch gro\u00dfe Handelspartner.<\/p>\n<p>Ann\u00e4herung zwischen USA und China<\/p>\n<p>Auch gegen\u00fcber China zeigt sich Trump neuerdings vers\u00f6hnlicher. &#8222;Ich m\u00f6chte nicht, dass die Z\u00f6lle noch h\u00f6her werden, denn irgendwann kommt der Punkt, an dem die Leute nicht mehr kaufen&#8220;, sagte er. Zwar stiegen die Z\u00f6lle auf chinesische Importe zuletzt auf bis zu 145 Prozent, doch sowohl Washington als auch Peking signalisieren Gespr\u00e4chsbereitschaft. Trump sagte, China stehe mit ihm in Kontakt \u2013 eine Einigung sei m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Trotzdem bleibe der Austausch auf hoher Ebene aus, berichten Insider. Zudem belastet weiterhin der Streit um den Verkauf der Kurzvideo-App TikTok. Trump erkl\u00e4rte, der TikTok-Deal werde &#8222;einfach verschoben, bis diese Sache auf die eine oder andere Weise gel\u00f6st ist&#8220;.<\/p>\n<p>Merz warnt vor Folgen f\u00fcr Europa<\/p>\n<p>CDU-Chef Friedrich Merz warnte derweil davor, dass die US-Z\u00f6lle gegen China zu einer Umlenkung der Handelsstr\u00f6me nach Europa f\u00fchren k\u00f6nnten. &#8222;Wir m\u00fcssen damit rechnen, dass wir noch st\u00e4rker als bisher mit chinesischen Produkten \u00fcberschwemmt werden&#8220;, sagte er der Funke Mediengruppe. Allein in Deutschland k\u00e4men t\u00e4glich \u00fcber 400.000 Paketsendungen aus China an. Die EU-Kommission m\u00fcsse schnell handeln, um Verbraucher- und Gesundheitsschutz zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Mit Informationen von dpa, Reuters und AP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Zollstreit mit der Europ\u00e4ischen Union hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump seine \u00dcberzeugung bekr\u00e4ftigt, dass ein Handelsabkommen erzielt werden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":47086,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,106,548,663,158,3934,3935,9236,13,14,15,12,64,55,211],"class_list":{"0":"post-47085","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-trump","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-giorgia-meloni","17":"tag-headlines","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-usa","22":"tag-wirtschaft","23":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114370829663155494","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47085"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47085\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/47086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}