{"id":471415,"date":"2025-10-04T01:53:22","date_gmt":"2025-10-04T01:53:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/471415\/"},"modified":"2025-10-04T01:53:22","modified_gmt":"2025-10-04T01:53:22","slug":"millionen-busse-ubs-einigt-sich-in-steuerfall-mit-frankreich-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/471415\/","title":{"rendered":"Millionen-Busse &#8211; UBS einigt sich in Steuerfall mit Frankreich &#8211; News"},"content":{"rendered":"<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n<ul class=\"article-list\">\n<li>Die Schweizer Grossbank UBS hat den langj\u00e4hrigen Steuerstreit in Frankreich beigelegt. <\/li>\n<li>Sie zahlt insgesamt 835 Millionen Euro Busse und Entsch\u00e4digung. <\/li>\n<li>Mit dem Vergleich ist das Verfahren zu Gesch\u00e4ften aus den Jahren 2004 bis 2012 abgeschlossen. <\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"article-paragraph\">Die UBS hat sich im Steuerstreit mit Frankreich nun doch aussergerichtlich geeinigt. Man freue sich bekannt zu geben, dass sie den Streit bez\u00fcglich ihrer grenz\u00fcberschreitenden Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten in Frankreich zwischen 2004 und 2012 beigelegt habe, heisst es in einer Mitteilung der UBS.<\/p>\n<p>                                                        Busse durch R\u00fcckstellungen gedeckt<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Im Rahmen der Einigung zahlt die UBS eine Busse in H\u00f6he von 730 Millionen Euro sowie 105 Millionen Euro zivilrechtlichen Schadenersatz an den franz\u00f6sischen Staat. Die Beilegung dieser Altlast stehe im Einklang mit der Absicht, solche Angelegenheiten im besten Interesse aller Stakeholder zu l\u00f6sen, so die UBS. Die Angelegenheit sei vollst\u00e4ndig \u00fcber R\u00fcckstellungen abgedeckt. <\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" alt=\"Velofahrer vor UBS-Eingang\" class=\"image__img\" loading=\"lazy\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\"\/><\/p>\n<p>                    Legende:<\/p>\n<p>                    Keystone\/Michael Buholzer<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Im Februar 2019 verurteilte das Pariser Strafgericht die UBS erstmals wegen unerlaubter Geldgesch\u00e4fte und der Beihilfe zur Geldw\u00e4scherein zur Zahlung von insgesamt 4.5 Milliarden Euro. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Im Dezember 2021 wurde die Bank in zweiter Instanz vom Berufungsgericht in Paris zu einer Zahlung von insgesamt gut 1.8 Milliarden Euro verdonnert. Darin enthalten war eine Einziehung von 1 Milliarde Euro, eine zivilrechtliche Schadenersatzzahlung von 800 Millionen und eine Busse in der H\u00f6he von 3.75 Millionen. <\/p>\n<p>                                                        UBS lockte rechtswidrig Kunden an und wusch Geld<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Die UBS legte dagegen Rekurs ein und stellte f\u00fcr den Fall 1.1 Milliarden Euro zur\u00fcck. Das oberste Gericht des Nachbarlandes schickte das Verfahren dann im November 2023 zur\u00fcck zur Vorinstanz. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">An der grunds\u00e4tzlichen Verurteilung der UBS wegen rechtswidriger Kundenanwerbung und schwerer Geldw\u00e4scherei hielt der Kassationshof allerdings fest. Die Bank habe zwischen 2004 und 2012 illegal um reiche Franzosen geworben und die Kunden dazu bewegen wollen, Schwarzgeldkonten in der Schweiz zu er\u00f6ffnen. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Neu verhandelt werden mussten allerdings die Strafzahlungen und die zivilrechtlichen Schadenersatzzahlungen. Nach langem Hin und Her und durch diverse Instanzen haben sich die franz\u00f6sische Justiz und die UBS jetzt auf die 835-Millionen-Euro-Zahlung geeinigt. Damit geht f\u00fcr die UBS ein langer Rechtsstreit zu Ende.<\/p>\n<p>                                                        Diskutieren Sie mit:<\/p>\n<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen. 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