{"id":472080,"date":"2025-10-04T08:17:20","date_gmt":"2025-10-04T08:17:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472080\/"},"modified":"2025-10-04T08:17:20","modified_gmt":"2025-10-04T08:17:20","slug":"270-mio-euro-im-1-halbjahr-2025-immer-mehr-kindergeld-geht-ins-ausland-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472080\/","title":{"rendered":"270 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2025: Immer mehr Kindergeld geht ins Ausland | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013 <b>Wer in Deutschland arbeitet und Steuern zahlt, hat Anspruch auf Kindergeld \u2013 das gilt auch f\u00fcr EU-B\u00fcrger, deren Kinder im Ausland leben. Zahlen der Bundesarbeitsagentur zeigen: Die Summe, die ins Ausland \u00fcberwiesen wird, ist erneut gestiegen.<\/b><\/p>\n<p>Bis Ende Juni 2025 hat die Familienkasse insgesamt 27,8 Milliarden Euro Kindergeld \u00fcberwiesen. Davon gingen 270 Millionen Euro auf ausl\u00e4ndische Konten. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum wurden insgesamt 27,4 Mrd. Euro ausbezahlt, darunter 258 Mio. auf ausl\u00e4ndische Konten. Die Zahlungen ins Ausland sind im Vergleich zum ersten Halbjahr des vergangenen Jahres um 4,65 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>F\u00fchrt man die Rechnung fort, zeichnet sich ein klarer Trend ab: Auch 2025 werden wieder <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/nach-razzia-gegen-sozialbetrueger-so-viel-kindergeld-geht-ins-ausland-66c1af3d1eff0b2e311c9533\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr als 500 Millionen Euro Kindergeld ins EU-Ausland<\/a> gehen. 2010 waren es noch 35,8 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Die h\u00f6chste Summe (109,1 Mio. Euro) ging in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2025 nach Polen. 31,4 Mio. wurden auf Konten in Rum\u00e4nien \u00fcberwiesen, 25,1 Mio. nach Tschechien, 18,3 Mio. nach Frankreich, 9,7 Mio. nach Kroatien, sowie jeweils 8,7 Mio. Euro in die Slowakei und auf Konten in Ungarn. 4,6 Mio. Euro gingen auf Konten in Bulgarien.<\/p>\n<p>Ein Sprecher der Agentur zu BILD: \u201eKnapp ein Prozent des ausgezahlten Kindergelds wird auf ausl\u00e4ndische Konten \u00fcberwiesen.\u201c<\/p>\n<p>Er erkl\u00e4rt: \u201eWenn Unionsb\u00fcrger in Deutschland arbeiten und steuerpflichtig sind, wird das deutsche Kindergeld auch f\u00fcr im EU-Heimatland lebende Kinder gezahlt.\u201c In den Daten zum ausgezahlten Kindergeld auf ausl\u00e4ndische Konten seien \u201eauch deutsche Staatsangeh\u00f6rige enthalten, die ein Konto bei einer Bank mit Sitz au\u00dferhalb Deutschlands unterhalten\u201c.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Fakt ist aber auch: Immer wieder stehen die Kindergeld-Zahlungen ins Ausland <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/mehr-als-500-mio-euro-im-monat-so-lukrativ-ist-deutsches-kindergeld-im-ausland-6723560849b0ef458730a7e5\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in der Kritik<\/a>, wie zuletzt im Ruhrgebiet. Vielfach geht es um Sozialbetrug durch Armutsmigranten aus Osteuropa. Versuche, die H\u00f6he des Kindergelds an die im jeweiligen Heimatland anzugleichen, wurden von Gerichten abgewiesen. <\/p>\n<p>\u201eKindergeldbetrug unterbinden\u201c<\/p>\n<p>Duisburgs Oberb\u00fcrgermeister S\u00f6ren Link (49, SPD) schilderte im \u201eSpiegel\u201c: \u201eIn Duisburg und in verschiedenen anderen Kommunen sind Menschen aus Rum\u00e4nien und Bulgarien unter dem Vorwand der Arbeitnehmerfreiz\u00fcgigkeit als vermeintliche Arbeitnehmer eingewandert. Das bedeutet, dass f\u00fcr EU-B\u00fcrger ein Minijob ausreicht, um umfassende Sozialleistungen zu beziehen.\u201c <\/p>\n<p><b>Link geht konsequent gegen Abzocke vor, hat eine eigene Sondereinheit eingerichtet \u2013 und ist von seinem Modell \u00fcberzeugt: \u201eDas Gesch\u00e4ftsmodell Kindergeldbetrug ist keine Raketenwissenschaft, das l\u00e4sst sich unterbinden.\u201c<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013 Wer in Deutschland arbeitet und Steuern zahlt, hat Anspruch auf Kindergeld \u2013 das gilt auch f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":472081,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[42521,28206,29,3715,158,30,13,1053,14,15,3917,12024,12,45,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-472080","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aswad-nadja","9":"tag-bulgarien","10":"tag-deutschland","11":"tag-duisburg","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-kindergeld","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-polen","19":"tag-rumaenien","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-texttospeech","22":"tag-top-news","23":"tag-top-meldungen","24":"tag-topmeldungen","25":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115314913749044728","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/472080","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=472080"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/472080\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/472081"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=472080"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=472080"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=472080"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}