{"id":472126,"date":"2025-10-04T08:43:42","date_gmt":"2025-10-04T08:43:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472126\/"},"modified":"2025-10-04T08:43:42","modified_gmt":"2025-10-04T08:43:42","slug":"tour-de-france-rauer-start-und-hammer-etappen-am-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472126\/","title":{"rendered":"Tour de France &#8211; &#8222;Rauer&#8220; Start und Hammer-Etappen am Ende"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 20.06.2025 08:08 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach vielen Abstechern ins Ausland f\u00fchrt die Tour de France 2025 ausnahmslos durch Frankreich. Die &#8222;Gro\u00dfe Schleife&#8220; beginnt mit einem gro\u00dfen Part im rauen Norden, in der zweiten H\u00e4lfte warten sehr schwere Bergetappen auf die Profis. Die Strecke erfordert von den Favoriten viel Geduld und taktisches Geschick.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/sendung\/reporter\/olaf-jansen,autor-olaf-jansen-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Olaf Jansen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/olaf-jansen-102.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\u00d6fter mal etwas Neues: Mussten die 176 Fahrer des Pelotons 2024 in der Toskana gleich zum Auftakt einige schwerst profilierte Etappen mit Kletterpotenzial bezwingen, geht es 2025 ganz anders in die dreiw\u00f6chige Rundfahrt: Die erste Woche im Norden Frankreichs ist ganz auf die Sprinter zugeschnitten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schon am ersten Tag, wenn Start und Ziel in Lille liegen, d\u00fcrfte einer der schnellsten M\u00e4nner ins Gelbe Trikot schl\u00fcpfen. Und mit der richtigen Unterst\u00fctzung seines Teams k\u00f6nnte er es dann auch ein paar Tage auf den Schultern behalten &#8211; je nachdem, wie die Platzierungen auf den folgenden Etappen ausfallen. Wom\u00f6glich wird&#8217;s Tag f\u00fcr Tag ein spannendes Sekundenspiel um das F\u00fchrungstrikot geben. Wobei die Bonussekunden im Ziel jeder Etappe (10,6,4 f\u00fcr die drei Erstplatzierten) entscheidend sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>    &#8222;Versteckte&#8220; H\u00f6henmeter im Norden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es geht zumeist in mehr oder weniger flachem Gel\u00e4nde dahin an den ersten neun Tagen der Rundfahrt, die diesmal 3.320 Kilometer Gesamtl\u00e4nge aufweist und ausschlie\u00dflich durch Frankreich f\u00fchrt. Wer allerdings glaubt, dass es sich die Fahrer im ersten Teil gem\u00fctlich machen k\u00f6nnen, d\u00fcrfte sich schwer t\u00e4uschen. Es sind auch am Anfang schon einige der insgesamt zu bew\u00e4ltigenden 51.550 H\u00f6henmeter zu erklettern, auch wenn sie zu Beginn eher &#8222;versteckt&#8220; auf das Peloton warten.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Jonas Vingegaard bei der Tour 2024\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Und: Im Norden spielen das Wetter und das Terrain eine gro\u00dfe Rolle. K\u00fchle Temperaturen sind m\u00f6glich, starke Winde wahrscheinlich und zum Teil schlechte Stra\u00dfen garantiert. Da hei\u00dft es vor allem f\u00fcr die Favoriten auf den Gesamtsieg: h\u00f6llisch aufpassen, um nicht v\u00f6llig \u00fcberraschend in eine knifflige Situation zu geraten.<\/p>\n<p>                    Charakteristik der 21 Etappen<\/p>\n<tr>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            7 Flachetappen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            6 h\u00fcgelige Etappen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            6 Bergetappen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            5 Bergank\u00fcnfte<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            2 Zeitfahren<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            52.500 H\u00f6henmeter<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<p>    Zwei Zeitfahren &#8211; unterschiedlicher k\u00f6nnten sie nicht sein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">H\u00f6chste Konzentration ist vom ersten Tag an gefragt, ganz besonders auf der 5. Etappe: Dann findet rund um Caen ein 33 Kilometer langes Einzelzeitfahren auf komplett flachem Terrain statt. Es ist das erste von zweien auf der Rundfahrt und es ist zugeschnitten auf sogenannte &#8222;Rouleure&#8220; &#8211; kr\u00e4ftige Ausdauertypen, die lange ein extrem hohes Tempo aufrechterhalten k\u00f6nnen. Den leichten Kletterern wird es vor diesem Tag grauen &#8211; sie m\u00fcssen sich gedulden, bekommen &#8222;ihr&#8220; Zeitfahren dann im zweiten Teil der Rundfahrt. Dann steht noch ein elf Kilometer langes klassisches Bergzeitfahren auf dem Programm.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es ist wieder f\u00fcr alle etwas dabei, wobei die Streckenplaner ihrem Trend der vergangenen Jahre treu geblieben sind: Die Tagesabschnitte sind grunds\u00e4tzlich nicht mehr so lang wie einst, daf\u00fcr abwechslungsreicher und spektakul\u00e4rer. Lediglich zweimal geht es \u00fcber mehr als 200 Kilometer, die l\u00e4ngste Etappe ist mit 212 Kilometern schon am zweiten Tag zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>    26 Gebirgsp\u00e4sse warten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aber klar: Die Tour de France wird so richtig spannend in den Bergen &#8211; dort wird es auf den schmalen Bergstra\u00dfen zu spektakul\u00e4ren Entscheidungen kommen. Die Highlights werden anstehen, wenn der Tour-Tross nach der ersten Woche in den S\u00fcden zieht, wo diesmal die Anstiege im Zentralmassiv, den Pyren\u00e4en, in den Alpen und im Jura die Zuschauermassen anlocken werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mont Ventoux, La Plange, Col de la Loze, Hautacam oder der Tourmalet sind ebenso im Programm f\u00fcr die Fahrer, wie der Col du Glandon, Col de la Madeleine oder der Cormet de Roseland. Insgesamt 26 P\u00e4sse, Anstiege oder Gipfelank\u00fcnfte m\u00fcssen bew\u00e4ltigt werden.<\/p>\n<p>    Am 10. Tag geht&#8217;s ins Gebirge<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Los geht&#8217;s am 14. Juli, dem franz\u00f6sischen Nationalfeiertag, wenn eine sehr schwere Etappe quer durchs Zentralmassiv f\u00fchren wird. 4.400 H\u00f6henmeter verteilen sich auf sieben Anstiege der 2. Kategorie, es geht eigentlich st\u00e4ndig auf und ab. Der Schlussanstieg \u00fcber 3,5 Kilometer hinauf auf die Bergstation auf dem Puy de Sancy wird ein erstes echtes Kr\u00e4ftemessen der Favorietn bieten. Weil der Feiertag auf einen Montag f\u00e4llt, wurde extra f\u00fcr diesen Termin der traditionelle erste Ruhetag um einen Tag nach hinten verschoben.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Tadej Pogacar im Gelben Trikot bei der Tour 2024\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dies ist aber nur der Auftakt zu einem wahren Feuerwerk von harten Bergetappen in der zweiten H\u00e4lfte der Rundfahrt. Ab dem 17. Juli warten drei Hammer-Etappen in den Pyren\u00e4en, eingeschlossen darin ist das bereits erw\u00e4hnte Bergzeitfahren \u00fcber elf Kilometer hoch auf die Skistation Peyragudes.<\/p>\n<p>    Hinauf auf den &#8222;Giganten der Provence&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach den Pyren\u00e4en folgt der \u00dcbergang in Richtung Alpen mit dem &#8222;Gigenaten der Provence&#8220; am 21. Juli. Es geht dann hinauf auf den legend\u00e4ren Mont Ventoux &#8211; wo bekannterma\u00dfen alles passieren kann. Die letzten 16 Kilometer durch die Steinw\u00fcste bei d\u00fcnner Luft und m\u00f6glicherweise gro\u00dfer Hitze haben es in sich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nur zwei Tage sp\u00e4ter steht dem mutma\u00dflich bereits kr\u00e4ftig ausged\u00fcnnten Fahrerfeld die K\u00f6nigsetappe bevor: Es geht \u00fcber 5.500 H\u00f6henmeter in die Alpen. Riesige Anstiege wie der auf den Col du Glandon und anschlie\u00dfend auf den Col du Madeleine werden zeigen, wer der St\u00e4rkste bei der 2025er Tour de France ist. \u00dcber Courchevel geht es auf der &#8222;K\u00f6nigsetappe&#8220; anschlie\u00dfend \u00fcber 26,5 Kilometer hoch hinauf auf den Col de la Loze, wo in 2.304 Metern H\u00f6he die Ziellinie liegt.<\/p>\n<p>    Vorsicht vor dem Ausschluss<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Und am n\u00e4chsten Tag wiederholt sich die Tortur im Grunde genommen: Dann stehen auf der letzten Alpenetappe 4.600 H\u00f6henmeter im Tourbuch. Die sind allerdings \u00fcber nur 130 Kilometer verteilt &#8211; wer hier nicht mehr bei Kr\u00e4ften ist, dem droht zwei Tage vor Tour-Ende tats\u00e4chlich noch der Ausschluss wegen \u00dcberschreiten des Zeitlimits.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das werden alle irgendwie verhindern wollen &#8211; auch die Sprinter, die auf den letzten beiden Etappen noch einmal zuschlagen k\u00f6nnten. Erst auf einer Flachetappe nach Pontarlier, abschlie\u00dfend beim gro\u00dfen Finale auf den Champs-\u00c9lys\u00e9es, die diesmal wieder der klassische Endpunkt der Tour de France sein werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.06.2025 08:08 Uhr Nach vielen Abstechern ins Ausland f\u00fchrt die Tour de France 2025 ausnahmslos durch Frankreich.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":472127,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,9408,12,34902],"class_list":{"0":"post-472126","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-radsport","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-tour-de-france"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115315016828438590","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/472126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=472126"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/472126\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/472127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=472126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=472126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=472126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}