{"id":472316,"date":"2025-10-04T10:26:19","date_gmt":"2025-10-04T10:26:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472316\/"},"modified":"2025-10-04T10:26:19","modified_gmt":"2025-10-04T10:26:19","slug":"komplexumbau-der-stoetteritzer-strasse-kann-starten-stellplaetze-werden-geprueft-video-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472316\/","title":{"rendered":"Komplexumbau der St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe kann starten, Stellpl\u00e4tze werden gepr\u00fcft + Video \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Da kommt was auf alle Verkehrsteilnehmer zu, die ab M\u00e4rz 2026 nach St\u00f6tteritz wollen. Denn dann beginnt in einer Komplexma\u00dfnahme der Umbau der St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe f\u00fcr 21 Millionen Euro (st\u00e4dtischer Anteil: 7,5 Millionen Euro). Die endg\u00fcltige Entscheidung dazu stand am 24. September in der Ratsversammlung an und wurde auch einstimmig angenommen. Plus einen \u00c4nderungsantrag, in dem es einmal mehr um Stellpl\u00e4tze f\u00fcr Autos geht. Denn mit dem Umbau der Stra\u00dfe fallen einige davon weg.<\/p>\n<p>Der Baubeschluss ist einer von denen, die deutlich zeigen, wie lang der Planungsvorlauf f\u00fcr so ein Stra\u00dfenbauprojekt inzwischen ist.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/b4ebcf372a714b2da493ee836d28db40.gif\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/brennpunkt\/2025\/10\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/brennpunkt\/2025\/10\/1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>\u201eDie Planung f\u00fcr die St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe begann 2017 mit dem Bauvorhaben der LVB \u2018St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe, zwischen Riebeckstra\u00dfe und Breslauer Stra\u00dfe (P.-Nr. 90027)\u2019 sowie 2020 mit dem Bauvorhaben \u2018Papierm\u00fchlstra\u00dfe \/ Breslauer Stra\u00dfe \/ Arnoldstra\u00dfe (P.-Nr. 90237)\u2019. Diese Projekte liefen zun\u00e4chst als reine LVB-Ma\u00dfnahmen. Im Verlauf des Prozesses wurde die Planung der St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe dahingehend \u00fcberarbeitet, dass im Falle einer sp\u00e4teren Bauma\u00dfnahme des MTA die Gleisanlagen bereits so im Stra\u00dfenk\u00f6rper liegen, dass beidseitig entlang Park-, Radfahr- und Fahrstreifen angeordnet werden k\u00f6nnen\u201c,<a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2024421&amp;refresh=false&amp;TOLFDNR=2173853\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> beschreibt das Mobilit\u00e4ts- und Tiefbauamt den Vorlauf f\u00fcr diese Komplexma\u00dfnahme.<\/a><\/p>\n<p>\u201eMit fortschreitendem Planungsprozess wurde entschieden, parallel zu den LVB-Ma\u00dfnahmen auch die Stra\u00dfen- und Seitenbereiche zu erneuern. Teil der vorliegenden Planung ist es, die Platzfl\u00e4che am Knoten St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe \/ Fuchshainer Stra\u00dfe \/ Hofer Stra\u00dfe umzugestalten.<\/p>\n<p>Ebenso wurde der Knoten Papierm\u00fchlstra\u00dfe\/Sch\u00f6nbachstra\u00dfe aufgrund seiner Unfallauff\u00e4lligkeit als signalisierungsw\u00fcrdiger Einzelstandort eingestuft. Die Ausstattung des Knotenpunktes war bisher Teil des Gleisbauvorhabens \u2018St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe, zwischen Riebeckstra\u00dfe und Breslauer Stra\u00dfe\u2019, wird jetzt aber in die vorliegende Stra\u00dfenbauplanung eingebettet.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-631387\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/stoetteritzer1.jpg\" alt=\"Abschnitt der St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe.\" width=\"2250\" height=\"1500\"  \/>Blick in den sanierungsreifen Abschnitt der St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe. Foto: Ralf Julke<\/p>\n<p>Sieben verschiedene Varianten hatte das MTA untersucht. Im Ergebnis wird eine Variante umgesetzt, die die Bedingungen f\u00fcr Radfahrer und Stra\u00dfenbahnnutzer deutlich verbessert und gleichzeitig die Verkehrssicherheit an wichtigen Knotenpunkten erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>\u201eIm Zuge der Erneuerung des Asphaltoberbaues und durch den Ausbau \/ die Erneuerung von ungesicherten und gesicherten Querungsstellen f\u00fcr zu Fu\u00df Gehende erh\u00f6ht sich die Verkehrsqualit\u00e4t f\u00fcr alle Teilnehmenden im Stra\u00dfenverkehr\u201c, betont das Mobilit\u00e4ts- und Tiefbauamt (MTA) in seiner Vorlage.<\/p>\n<p>\u201eDurch den Ausbau der Stra\u00dfenbahnhaltestellen und die weiterhin bestehende unmittelbare N\u00e4he zum S-Bahnhof St\u00f6tteritz wird eine gute barrierefreie Verkn\u00fcpfung des \u00d6PNV mit den nahr\u00e4umigen und regionalen umliegenden Zielen der Fahrg\u00e4ste erreicht. Durch die Einordnung einer Mobilit\u00e4tsstation am St\u00f6tteritzer Platz wird die Qualit\u00e4t weiter erh\u00f6ht. (\u2026) Ein sicheres \u00dcberholen von Radfahrenden ist im Bereich zwischen Riebeckstra\u00dfe und Breslauer Stra\u00dfe durch die Einordnung von Radfahrstreifen gegeben. Im weiteren Verlauf kann ein \u00dcberholen nur unter Mitbenutzung der Fahrbahn f\u00fcr den Gegenverkehr erfolgen. Der weitestgehend geradlinige Streckenabschnitt gew\u00e4hrleistet die \u00dcberholsichtweite.<\/p>\n<p>Der barrierefreie Ausbau der Haltestellen und Querungshilfen gew\u00e4hrleistet auch die Sicherheit f\u00fcr schw\u00e4chere und beeintr\u00e4chtigte Verkehrsteilnehmende.<\/p>\n<p>Die beidseitigen Gehwege sind r\u00e4umlich begrenzt durch die bestehenden Geb\u00e4ude bzw. Vorg\u00e4rten, Bl\u00fchstreifen sowie die im Seitenraum befindlichen Baumscheiben und L\u00e4ngsparkstellpl\u00e4tze. Durch die klare Abgrenzung und ausreichende breite Dimensionierung ist keine Gef\u00e4hrdung zu Fu\u00df Gehender zu erwarten.\u201c<\/p>\n<p>Die obligatorische Stellplatzfrage<\/p>\n<p>Und dann das Thema, das nun f\u00fcr den 24. September die beiden Stadtr\u00e4te Lucas Schopphoven (CDU) und Maximilian Kretschmar (BSW) auf den Plan rief: die Stellplatzfrage.<\/p>\n<p>\u201eEs werden neben den Radverkehrsanlagen Parkstellfl\u00e4chen angeordnet. Durch die Neuordnung des ruhenden Verkehrs, die neue Organisation des gesamten Verkehrs und durch die Errichtung der barrierefreien Haltestellenbereiche fallen eine ganze Reihe Stellpl\u00e4tze ersatzlos weg. Im Bestand ist das Parken am Fahrbahnrand m\u00f6glich, die Fl\u00e4chen sind nicht gesondert markiert oder \u00fcber eine Beschilderung geregelt\u201c, ging das MTA in seiner Vorlage auf dieses Thema ein.<\/p>\n<p>\u201eZuk\u00fcnftig soll zwischen Riebeckstra\u00dfe und Holsteinstra\u00dfe\/Kregelstra\u00dfe auf den Fl\u00e4chen des ehemaligen Radwegs und der Fahrbahn geparkt werden. Nach dem Knotenpunkt St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe \/ Kregelstra\u00dfe \/ Holsteinstra\u00dfe bis H\u00f6he Hofer Stra\u00dfe werden durch Gehwegnasen die Querungsl\u00e4ngen \u00fcber die Hauptstra\u00dfe reduziert und die Parkstreifen entlang der St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe baulich eingefasst. Zwischen Sch\u00f6nbachstra\u00dfe und Breslauer Stra\u00dfe entfallen die Parkstellfl\u00e4chen aufgrund der \u00fcber den Knotenpunkt hinausf\u00fchrenden Radverkehrsanlagen. Die Thonberger Stra\u00dfe wird zuk\u00fcnftig als Einbahnstra\u00dfe angeordnet, die nur das Einbiegen in die St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe in stadteinw\u00e4rtiger Richtung zul\u00e4sst. Im Zuge dessen werden am Fahrbahnrand der Thonberger Stra\u00dfe Parkfl\u00e4chen in Schr\u00e4gaufstellung abmarkiert.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2027010&amp;refresh=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schopphoven und Kretschmar beantragten<\/a>: \u201eDie Stadtverwaltung wird beauftragt zu pr\u00fcfen, ob zur teilweisen Kompensation des Wegfalls von Stellpl\u00e4tzen in der Sch\u00f6nbachstra\u00dfe in der angrenzenden G\u00fcnzstra\u00dfe zus\u00e4tzliche Parkpl\u00e4tze angeordnet werden k\u00f6nnen. Dabei ist insbesondere zu pr\u00fcfen, ob eine Anordnung von Querparkst\u00e4nden auf einer Stra\u00dfenseite und L\u00e4ngsparkst\u00e4nden auf der anderen Seite m\u00f6glich ist, um die maximale Anzahl an Stellpl\u00e4tzen zu erhalten.<\/p>\n<p>Zudem soll gepr\u00fcft werden, ob die Zufahrt in die Sch\u00f6nbachstra\u00dfe \u2013 wie bereits fr\u00fcher zwischen Verwaltung, Stadtbezirksbeirat S\u00fcdost und der ortsans\u00e4ssigen Kindertagesst\u00e4tte\u00a0Lichtenbergweg\u00a0abgestimmt \u2013 kurz hinter dem Kreuzungsbereich eingerichtet werden kann.\u201c<\/p>\n<p>Weniger Stellpl\u00e4tze, daf\u00fcr eine Mobilit\u00e4tsstation<\/p>\n<p>Von 90 Stellpl\u00e4tzen sprach dann Schopphoven in der Ratsversammlung, die durch die Komplexma\u00dfnahme wegfallen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>In der St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe \/ Papierm\u00fchlstra\u00dfe verringert sich die Zahl der Stellpl\u00e4tze von 151 auf 66. In der Sch\u00f6nbachstra\u00dfe entfallen 14 Stellpl\u00e4tze. Etwas anders gelagert ist die Situation am St\u00f6tteritzer Platz, wo es bislang 23 Stellpl\u00e4tze gibt.<\/p>\n<p>Hier entstehen auch im Rahmen der Mobilit\u00e4tswende zwei Stellpl\u00e4tze, eine Andienfl\u00e4che f\u00fcr die umliegenden Gesch\u00e4fte, vier Carsharing-Stellpl\u00e4tze und vier Stellpl\u00e4tze f\u00fcr das Laden von Elektrofahrzeugen. Nicht zu vergessen eine geplante E-Tretrollerfl\u00e4che, ein Bikesharing- und ein Lastenrad-Stellplatz sowie f\u00fcnf Fahrradanlehnb\u00fcgel, denn das soll eine richtige Mobilit\u00e4tsstation werden.<\/p>\n<p>SPD-Stadtrat Frank Franke stellte das Ansinnen, nun doch wieder mehr Stellpl\u00e4tze zu pr\u00fcfen, am 24. September infrage. Schon heute w\u00fcrden viele Anwohner die abgehende G\u00fcnzstra\u00dfe zum Parken ihrer Automobile nutzen. Aber da Schopphoven und Kretschmar ihren Antrag als Pr\u00fcfauftrag formuliert hatten, sah Baub\u00fcrgermeister Thomas Dienberg kein Problem darin, das Anliegen noch zu pr\u00fcfen. Die Ratsversammlung bef\u00fcrwortete den Pr\u00fcfauftrag dann auch mit 37:13 Stimmen bei zehn Enthaltungen.<\/p>\n<p>Ob es aber ausgerechnet die Eltern der nahe gelegenen Kindertagesst\u00e4tte sind, die diese (weiteren) Stellpl\u00e4tze ben\u00f6tigen, wie im Antrag aufgef\u00fchrt, darf man wohl bezweifeln.<\/p>\n<p>Mehr Gr\u00fcn<\/p>\n<p>Und gr\u00fcner wird die St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe auch: \u201eIm Zuge der Leitungsverlegungen der Leipziger Wasserwerke m\u00fcssen 2 Bestandsb\u00e4ume gef\u00e4llt werden. Im gesamten Planungsbereich erfolgen nach aktuellem Stand 39 Baumneupflanzungen. Die vorhandenen Bauscheiben werden deutlich vergr\u00f6\u00dfert und so die versiegelte Fl\u00e4che reduziert. Baumscheiben, die aufgrund ver\u00e4nderter Bordgeometrie, Haltestellenanordnungen und \u00f6rtlicher Gegebenheiten begrenzte Fl\u00e4chenverf\u00fcgbarkeit aufweisen, werden teilweise mit begehbaren Platten ausgestattet.\u201c Und auch der besondere Bahnk\u00f6rper der Stra\u00dfenbahn wird als Rasengleis ausgef\u00fchrt, so das MTA.<\/p>\n<p>Insgesamt wird die gesamte Komplexma\u00dfnahme \u00fcber 21 Millionen Euro kosten. Die LVB investieren allein 8,3 Millionen Euro, die Wasserwerke 5,3 Millionen Euro und auch die Netz Leipzig 1 Million Euro.<\/p>\n<p>Eine B\u00fcrgerinformation ist f\u00fcr Anfang 2026 geplant. Da liegen dann m\u00f6glicherweise auch schon die Pr\u00fcfergebnisse f\u00fcr die beantragten Stellpl\u00e4tze vor. Und dann wird gebaut \u2013 von Anfang M\u00e4rz 2026 bis Ende Mai 2027 in vier Bauabschnitten. Die Beschlussvorlage zum Komplexumbau der St\u00f6tteritzer Stra\u00dfe wurde von der Ratsversammlung einstimmig angenommen.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Da kommt was auf alle Verkehrsteilnehmer zu, die ab M\u00e4rz 2026 nach St\u00f6tteritz wollen. 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