{"id":472859,"date":"2025-10-04T15:28:11","date_gmt":"2025-10-04T15:28:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472859\/"},"modified":"2025-10-04T15:28:11","modified_gmt":"2025-10-04T15:28:11","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1722-dobrindt-kuendigt-drohnenabwehreinheit-der-bundespolizei-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472859\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 17:22 Dobrindt k\u00fcndigt Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei an +++"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts der Drohnensichtungen \u00fcber sicherheitskritischen Einrichtungen stellt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt weitere Details seiner geplanten Abwehrma\u00dfnahmen vor. &#8222;Wir werden eine eigene Drohnenabwehreinheit bei der Bundespolizei aufstellen&#8220;, erkl\u00e4rt der CSU-Politiker. Bei der Drohnenabwehr wolle er die zust\u00e4ndigen Stellen &#8222;bef\u00e4higen, bewaffnen und b\u00fcndeln&#8220;. Die Bundeswehr solle mit der bereits angek\u00fcndigten \u00c4nderung des Luftsicherheitsgesetzes rechtlich bef\u00e4higt werden, der Polizei Amtshilfe beim Abschuss von Drohnen etwa in gr\u00f6\u00dferer H\u00f6he zu leisten. Eine Grundgesetz\u00e4nderung sei daf\u00fcr nicht n\u00f6tig. Die f\u00fcr die Gefahrenabwehr im Inland zust\u00e4ndige Polizei solle f\u00fcr die Drohnenabwehr bewaffnet werden. Die entsprechenden Kompetenzen von Bund und L\u00e4ndern sollten geb\u00fcndelt werden.<\/p>\n<p><b>+++ 17:07 Leiche in Waggon gefunden +++<\/b><br \/>Bei dem russischen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russische-Drohne-trifft-ukrainischen-Passagierzug-article26074237.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Drohnenangriff<\/a> auf den Bahnhof der ukrainischen Stadt Schostka ist laut Beh\u00f6rdenangaben ein Mann get\u00f6tet worden. Die Leiche des 71-J\u00e4hrigen sei in einem Waggon des Personenzugs gefunden worden, der von einer Drohne getroffen wurde, teilt die <a href=\"https:\/\/t.me\/prokuraturasumy\/4654\" rel=\"Follow\" target=\"_self\" title=\"ntv.de\">Staatsanwaltschaft<\/a> der Region Sumy mit, die Ermittlungen zu Kriegsverbrechen eingeleitet hat. Dutzende weitere Menschen sind bei der Attacke verletzt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 16:18 Spezialeinheit verk\u00fcndet Treffer gegen eine von Russlands modernsten Korvetten +++<\/b><br \/>Das ukrainische Milit\u00e4r will einen erfolgreichen Angriff auf eine der modernsten russischen Korvetten durchgef\u00fchrt haben. Spezialeinheiten h\u00e4tten ein Raketenschiff der &#8222;Buyan-M&#8220;-Klasse bei einem Angriff getroffen, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo\/?fbid=1177469974197269&amp;set=a.381646317112976\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"Facebook\">schreibt<\/a> das Kommando der Spezialeinheiten der ukrainischen Streitkr\u00e4fte in sozialen Medien. Welche Waffe dabei eingesetzt wurde, wird nicht gesagt. Der Angriff auf die Korvette &#8222;Grad&#8220; sei am fr\u00fchen Morgen im Onegasee im Nordwesten Russlands erfolgt, schreiben die Ukrainer. Der Maschinenraum des Schiffes sei getroffen worden, weitere Details seien noch unklar, hei\u00dft es weiter. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfbar ist das bislang nicht. Berichten zufolge wurde die <a href=\"https:\/\/en.defence-ua.com\/news\/ukraines_special_forces_struck_one_of_russias_newest_buyan_m_missile_ships_while_it_was_sailing_from_the_baltic_to_the_caspian_sea-16034.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Grad&#8220;<\/a> erst Ende 2022 in die russische Ostseeflotte aufgenommen und geh\u00f6rt zu den neuesten und modernsten Schiffen der Flotte.<\/p>\n<p><b>+++ 15:46 Bundeswehr hilft Flughafen M\u00fcnchen beim Aufsp\u00fcren von Drohnen +++<\/b><br \/>Nach den Drohnensichtungen am Flughafen in M\u00fcnchen hat die Bundeswehr die bayerischen Beh\u00f6rden vor Ort unterst\u00fctzt. Auf Bitten des bayerischen Innenministeriums h\u00e4tten die Streitkr\u00e4fte den M\u00fcnchner Flughafen beim Aufsp\u00fcren von Drohnen ab Freitag unterst\u00fctzt, teilt die deutsche Delegation bei der Nato im Onlinedienst X mit. Der zweitgr\u00f6\u00dfte deutsche Airport hatte <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Fluege-am-Muenchner-Flughafen-starten-und-landen-wieder-article26073776.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">am Donnertag- und Freitagabend den Betrieb eingestellt<\/a>, weil \u00fcber dem Flughafen und in dessen Umfeld Drohnen gesichtet worden waren. Wer diese gesteuert hat, ist nach wie vor unklar.<\/p>\n<p><b>+++ 15:34 Luftfahrtindustrie nach Drohnensichtungen alarmiert: &#8222;Sind aktuell nicht handlungsf\u00e4hig&#8220; +++<\/b><br \/>Die Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) mahnt schnelles Handeln an, nachdem <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Fluege-am-Muenchner-Flughafen-starten-und-landen-wieder-article26073776.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">am Flughafen in M\u00fcnchen Drohnen gesichtet wurden<\/a>. Die Vorf\u00e4lle machten &#8222;einmal mehr deutlich, dass wir aktuell bei der Detektion und Abwehr von Drohnen \u00fcber kritischer Infrastruktur nicht handlungsf\u00e4hig sind&#8220;, erkl\u00e4rt Marie-Christine von Hahn. &#8222;Diese Fl\u00fcge bedrohen unsere nationale Sicherheit und sind eine Gefahr f\u00fcr unsere wirtschaftliche Entwicklung.&#8220; Politik, Industrie und Sicherheitsbeh\u00f6rden m\u00fcssten jetzt gemeinsam z\u00fcgig ins Handeln kommen, sagt sie. Es brauche eine &#8222;schnelle Kl\u00e4rung der Zust\u00e4ndigkeiten und einen sicheren Rechtsrahmen&#8220;. Deutsche Technologie sei bereits in der Ukraine im Einsatz &#8211; &#8222;wir m\u00fcssen schnell in die Lage kommen, sie auch hier einsetzen zu k\u00f6nnen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 15:15 Ukraine z\u00e4hlt mindestens ein Todesopfer und 33 Verletzte binnen eines Tages +++<\/b><br \/>Die Ukraine z\u00e4hlt mindestens ein Todesopfer und mindestens 33 Verletzte durch russische Angriffe im Laufe des vergangenen Tages. Unter den Verletzten seien Kinder, schreibt der &#8222;Kyiv Independent&#8220; und beruft sich auf Angaben regionaler Beh\u00f6rden. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen Bewohner der Ortschaft Komyshuvakha nahe Kramatorsk, schreibt der Gouverneur der Region Donezk.<\/p>\n<p><b>+++ 14:32 Selenskyj zu Angriff auf Personenzug: &#8222;Russen mussten wissen, dass sie auf Zivilisten schie\u00dfen&#8220; +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj verurteilt den <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russische-Drohne-trifft-ukrainischen-Passagierzug-article26074237.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Angriff auf einen Personenzug<\/a> im Gebiet Sumy. Der Bahnhof von Schostka sei von Drohnen attackiert worden, schreibt er in sozialen Netzwerken. &#8222;Die Russen mussten wissen, dass sie auf Zivilisten schie\u00dfen. Und das ist Terror, den die Welt nicht ignorieren darf.&#8220; Mindestens 30 Menschen, darunter Passagiere und Bahnmitarbeitende, sind nach Beh\u00f6rdenangaben durch den Beschuss verletzt worden. <\/p>\n<p><b>+++ 13:59 Ukraine bricht diplomatische Beziehungen zu Nicaragua ab +++<\/b><br \/>Das Au\u00dfenministerium der Ukraine verurteilt die Entscheidung der Republik Nicaragua, die Krim sowie Teile der Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson in der Ukraine, die vor\u00fcbergehend von Russland besetzt sind, als Teil des russischen Staatsgebiets anzuerkennen. &#8222;Als Reaktion auf diese unfreundlichen Handlungen erkl\u00e4rt die Ukraine den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zur Republik Nicaragua&#8220;, hei\u00dft es in <a href=\"https:\/\/mfa.gov.ua\/en\/news\/zayava-mzs-shchodo-rozrivu-diplomatichnih-vidnosin-iz-respublikoyu-nikaragua\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">einer Erkl\u00e4rung des Ministeriums<\/a>. Das ukrainische Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rte, es betrachte Nicaraguas Vorgehen als &#8222;Versuch, die Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t der Ukraine zu untergraben&#8220;. Nicaragua ist eines von nur f\u00fcnf UN-L\u00e4ndern, die 2022 gegen die Verurteilung der russischen Invasion in der Ukraine gestimmt hatten. In einem Brief an Wladimir Putin im Juli bezeichnete der nicaraguanische Pr\u00e4sident Daniel Ortega die Invasion als &#8222;heldenhaften Kampf gegen den von der NATO unterst\u00fctzten ukrainischen Neonazismus&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 13:32 Ukraine ver\u00f6ffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++<\/b><br \/>Der ukrainische Generalstab ver\u00f6ffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.114.380 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 950. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem au\u00dferdem ein Panzer, 15 Artilleriesysteme und 450 Drohnen zerst\u00f6rt worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Gro\u00dfangriffs 11.226 Panzer, 33.428 Artilleriesysteme, 1222 Flugabwehrsysteme und 427 Flugzeuge, 346 Hubschrauber, 66.093 Drohnen, 28 Schiffe sowie ein U-Boot verloren haben. <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1366829\/umfrage\/ukrainische-verluste-von-ausruestungen-im-krieg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Westliche Sch\u00e4tzungen<\/a> nennen geringere Verlustzahlen &#8211; wobei das auch nur Mindestwerte sind.<\/p>\n<p><b>+++ 13:01 Russland z\u00e4hlt binnen weniger Stunden 29 ukrainische Drohnengriffe auf Belgorod +++<\/b><br \/>Innerhalb von drei Stunden wurden Dutzende ukrainische Drohnen \u00fcber der Region Belgorod abgeschossen. Das meldete die russische staatliche <a href=\"https:\/\/tass.ru\/armiya-i-opk\/25250133\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nachrichtenagentur Tass <\/a>unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Demnach haben die russischen Luftabwehrkr\u00e4fte zwischen 8.00 und 11.00 Uhr Moskauer Zeit 29 ukrainische Drohnen \u00fcber Belgorod zerst\u00f6rt. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich diese Angaben derzeit nicht. Die russische Region Belgorod grenzt direkt an die Ukraine. <\/p>\n<p><b>+++ 12:44 Ukraine: Dutzende Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Personenzug +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Personenzug in der nordukrainischen Region Sumy (siehe Eintrag 12:16) sind nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden etwa 30 Menschen verletzt worden. Todesopfer wurden demnach zun\u00e4chst nicht gemeldet. Regionalgouverneur Oleh Hryhorow zufolge traf der Angriff einen Zug, der von Schostka in die Hauptstadt Kiew fahren sollte. Rettungskr\u00e4fte, \u00c4rzte und Sanit\u00e4ter seien vor Ort im Einsatz, hei\u00dft es weiter. <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26074206-1759580803000\/16-9\/750\/85b1c6f1826e7ee7bcbddc09ff15f540.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Ein brennender Waggon ist am Bahnhof von Schostka zu sehen.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/85b1c6f1826e7ee7bcbddc09ff15f540.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Ein brennender Waggon ist am Bahnhof von Schostka zu sehen.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: AP)<\/p>\n<p><b>+++ 12:16 Ukraine: Russische Drohne trifft Personenzug in Sumy +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Angriff auf einen Bahnhof in der nordukrainischen Region Sumy ist nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden ein Personenzug getroffen worden. Dabei habe es Opfer unter den Fahrg\u00e4sten gegeben, teilt Regionalgouverneur Oleh Hryhorow mit. Der russische Angriff habe einem Bahnhof gegolten, wobei ein Zug getroffen worden sei, der nach Kiew h\u00e4tte fahren sollen. Angaben zur Zahl der Opfer wurden nicht gemacht. Der Gouverneur ver\u00f6ffentlicht ein Bild eines brennenden Waggons und erkl\u00e4rt, Rettungskr\u00e4fte seien im Einsatz. Russland hat seine Luftangriffe auf die Eisenbahn-Infrastruktur der Ukraine in den vergangenen Monaten verst\u00e4rkt. Eine russische Stellungnahme liegt zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p><b>+++ 11:45 Video: So sieht der lebensgef\u00e4hrliche Alltag der Post in Donezk aus +++<\/b><br \/>In der Region Donezk wird seit Jahren erbittert gek\u00e4mpft, Ortschaften werden zerst\u00f6rt, Menschen fliehen oder sterben. F\u00fcr die wenigen Verbliebenen ist die Post eine wichtige Verbindung zum Leben fernab der Front. Sie stellt bis heute Briefe zu &#8211; in kugelsicheren Westen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:28 Ukraine z\u00e4hlt 109 russische Drohnenangriffe in der Nacht +++<\/b><br \/>Russische Streitkr\u00e4fte griffen die Ukraine in der Nacht mit 109 Drohnen und drei Iskander-Raketen an. Das teilt die <a href=\"https:\/\/t.me\/kpszsu\/43815\">ukrainische Luftwaffe<\/a> in den sozialen Medien mit. Die ukrainischen Luftabwehrkr\u00e4fte konnten demnach 73 Drohnen zerst\u00f6ren. Vor allem im Norden und im Osten des Landes sollen russische Drohnen abgeschossen worden sein. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 10:40 Russische Angriffe treffen ukrainische Stromversorgung +++<\/b><br \/>Im ukrainischen Gebiet Tschernihiw wurden nach Angaben von Beh\u00f6rden mehrere Energieanlagen durch einen russischen Drohnen- und Raketenangriff besch\u00e4digt. Von der Notabschaltung des Stroms seien rund 50.000 Menschen betroffen, teilt der regionale Energieversorger Tschernihiwoblenergo bei Telegram mit. Die Elektriker seien dabei, die Sch\u00e4den zu beheben. In der Zeit werde es nur stundenweise Strom geben, hei\u00dft es in der Mitteilung.<\/p>\n<p><b>+++ 09:58 Ukraine: Russischer Drohnenangriff t\u00f6tet 13.000 Schweine +++<\/b><br \/>Infolge eines russischen Drohnenangriffs auf die ukrainische Gemeinde Novovodolazhka in der Region Charkiw starben etwa 13.000 Schweine. Das teilt der staatliche Rettungsdienst in den sozialen Medien mit. Eine russische Drohne traf demnach einen Bauernhof, woraufhin ein Feuer auf dem 13.600 Quadratmeter gro\u00dfen Gel\u00e4nde ausbrach. Auch ein Mitarbeiter des Bauernhofs soll verletzt worden sein.<\/p>\n<p><b>+++ 09:09 ISW: Russen r\u00fccken im Norden von Charkiw vor +++<\/b><br \/>Die russischen Streitkr\u00e4fte sind an verschiedenen Stellungen an der Front vorger\u00fcckt. Das schreiben die Analysten des <a href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/russia-ukraine\/russian-offensive-campaign-assessment-september-23-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Institute for the Study of War (ISW)<\/a> in ihrem j\u00fcngsten Bericht. Demnach sollen Russen im Norden der Region Charkiw Gebiete gewonnen haben. Die Analysten des ISW beziehen sich in ihrem Bericht auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage.<\/p>\n<p><b>+++ 08:17 Russland meldet ukrainischen Drohnenangriff auf Raffinerie in Leningrad +++<\/b><br \/>Ukrainische Streitkr\u00e4fte griffen die Stadt Kirischi in der Region Leningrad im Nordwesten Russlands mit Drohnen an. Das teilt <a href=\"https:\/\/t.me\/drozdenko_au_lo\/8496\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Alexander Drosdenko, der Gouverneur der Region<\/a>, auf Telegram mit. In einem Industriegebiet soll ein Brand ausgebrochen sein. Mindestens sieben ukrainische Drohnen seien \u00fcber der Stadt abgeschossen worden. Einwohner der Stadt berichten in den sozialen Medien, dass die \u00d6lraffinerie Kirishinefteorgsintez (Kinef) das Ziel des Angriffs gewesen sei, und teilen Videos, die den Einschlag zeigen sollen. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich diese Angaben derzeit nicht. Kinef ist eine der gr\u00f6\u00dften Raffinerien Russlands. Sie verarbeitet j\u00e4hrlich etwa f\u00fcnfzehn Millionen Tonnen Roh\u00f6l, was rund sechs Prozent der gesamten russischen Raffineriekapazit\u00e4t ausmacht. Die Kinef-Anlage in Kirischi liegt etwa 800 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Drohnenangriff-trifft-wichtige-Ol-Anlage-nahe-St-Petersburg-article26074044.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 07:24 ISW: Ukrainische Streitkr\u00e4fte gewinnen Gebiete um Pokrowsk zur\u00fcck +++<\/b><br \/>Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte sollen an verschiedenen Orten der Front erfolgreiche Gegenoffensiven durchgef\u00fchrt haben. Das schreiben die Analysten des <a href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/russia-ukraine\/russian-offensive-campaign-assessment-october-3-2025\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Institute for the Study of War (ISW<\/a>) in ihrem j\u00fcngsten Bericht. Demnach hat das ukrainische Milit\u00e4r Gebiete um die Gemeinde Welykomychajliwka in der Region Dnipropetrowsk und an verschiedenen Stellungen um die umk\u00e4mpfte Bergbaustadt Pokrowsk in der Region Donezk zur\u00fcckerobert. Die Analysten des ISW beziehen sich in ihrem Bericht auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage.<\/p>\n<p><b>+++ 06:39 &#8222;Akte des Kriegs&#8220;: Ex-Minister fordert Jet-Abschuss +++<\/b><br \/>Der fr\u00fchere litauische Au\u00dfenminister Gabrielius Landsbergis bezeichnet die zunehmenden russischen Aggressionen als &#8222;spezielle milit\u00e4rische Operation gegen Europa&#8220; und fordert eine h\u00e4rtere Gangart. &#8222;Dringt jemand in unseren Luftraum ein, sollten wir diese Operationen als Akte des Kriegs behandeln und den Flieger abschie\u00dfen&#8220;, sagt er der &#8222;Augsburger Allgemeinen&#8220;. Die Zeit der Tests sei vorbei. Die deutschen Verteidigungsbem\u00fchungen unter Bundeskanzler Friedrich Merz nennt er ein &#8222;ermutigendes&#8220; Beispiel, mahnt jedoch mehr Tempo an.<\/p>\n<p><b>+++ 06:01 Bericht: Ukraine schie\u00dft russischen Hubschrauber \u00fcber Donezk ab ++<\/b>+<br \/>Eine ukrainische FPV-Drohne hat einen russischen Mi-8 Helikopter im Gebiet Donezk abgeschossen. Das teilt Robert Brovdi, Kommandeur der &#8222;Unmanned Systems Forces&#8220; laut &#8222;Kyiv Independent&#8220; mit. Drohnenpiloten der Brigade zerst\u00f6rten den russischen Hubschrauber demnach in der N\u00e4he des Dorfes Kotliarivka. Der Mi-8 ist ein in der Sowjetunion entwickelter zweimotoriger Hubschrauber, der h\u00e4ufig f\u00fcr Transport-, Kampfunterst\u00fctzungs- und humanit\u00e4re Eins\u00e4tze eingesetzt wird. Der Wert des Helikopters bel\u00e4uft sich auf mehrere Millionen Euro.<\/p>\n<p><b>+++ 05:24 IAEA dr\u00e4ngt auf Stromversorgung f\u00fcr AKW Saporischschja +++<\/b><br \/>Der Chef der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA), Rafael Grossi, hat an den &#8222;politischen Willen&#8220; der Ukraine und Russlands appelliert, die externe Stromversorgung zum von Russland besetzten Atomkraftwerk Saporischschja wiederherzustellen. Die Anlage ist seit dem 23. September von der externen Stromversorgung abgeschnitten und wird mit Notstrom-Dieselgeneratoren gek\u00fchlt. Dies sei eine Frage des politischen Willens und nicht der technischen Machbarkeit, erkl\u00e4rt Grossi. Beide Seiten werfen sich vor, die nukleare Sicherheit zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p><b>+++ 03:02 Russland greift Ukraine erneut mit Drohnen an +++<br \/><\/b>Das russische Milit\u00e4r hat die Ukraine in der Nacht erneut mit Drohnenschw\u00e4rmen \u00fcberzogen. Die Flugabwehr berichtete auf Telegram von Einfl\u00fcgen von Kampfdrohnen bei Dnipro und Charkiw. Ein Ziel der unbemannten Flugk\u00f6rper sei zun\u00e4chst nicht erkennbar, hie\u00df es. Neben den Kampfdrohnen waren auch russische Kampfflugzeuge im Einsatz, wie die Agentur Ukrinform berichtete. Die Gro\u00dfstadt Saporischschja und deren Umgebung sei am sp\u00e4ten Abend mit gelenkten Flugzeugbomben angegriffen worden. Es habe mehrere Explosionen gegeben. \u00dcber eventuelle Opfer oder Sch\u00e4den lagen zun\u00e4chst keine Angaben vor.<\/p>\n<p><b>+++ 01:18 Selenskyj: Konnten nur H\u00e4lfte der Raketen auf Energieanlagen abfangen +++<br \/><\/b>In der Ukraine laufen nach Angaben von Pr\u00e4sident Selenskyj Reparaturarbeiten nach den gro\u00dfangelegten russischen Luftangriffen auf wichtige Gasanlagen. &#8222;Kurz vor Beginn der Heizperiode suchen die Russen nach M\u00f6glichkeiten, unserem Volk noch mehr Schaden zuzuf\u00fcgen&#8220;, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. &#8222;Bei diesem einzigen Angriff, der genau auf Gasanlagen gerichtet war, wurden 35 Raketen abgefeuert, darunter auch ballistische Raketen.&#8220; Es habe sich um einen kombinierten Angriff gehandelt und man habe nur H\u00e4lfte der Raketen abschie\u00dfen k\u00f6nnen. Neben den Raketen feuerte Russland zudem 60 Drohnen auf Energieanlagen in den Regionen Charkiw und Poltawa, wie der staatliche Energiekonzern Naftogaz mitteilt.<\/p>\n<p><b>+++ 23:52 Polen will Nato-Pipelinenetz zur Truppenversorgung beitreten +++<br \/><\/b>Die polnische Regierung k\u00fcndigt an, dem bestehenden Pipeline-System der Nato zur Kraftstoffversorgung der Truppen beizutreten. Warschau plane eine &#8222;300 Kilometer lange Pipeline&#8220;, die von der deutschen Grenze bis zum nordostpolnischen Armeest\u00fctzpunkt Bydgoszcz, einem \u00dcbungsstandort der Nato, reichen soll, sagt Polens Vize-Verteidigungsminister Cezary Tomczyk. Die polnische Regierung und der nationale Pipelinebetreiber Pern stellten das 4,7 Milliarden Euro teure Projekt gemeinsam vor. Dabei handele es sich um &#8222;eine der gr\u00f6\u00dften Investitionen in die Sicherheit des polnischen Staates der vergangenen 30 Jahre&#8220;, f\u00fcgt Tomczyk hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 22:11 Botschafter in Moskau: Schl\u00fcssel zum Frieden liegt im Kreml +++<br \/><\/b>Der deutsche Botschafter in Russland, Alexander Graf Lambsdorff, fordert Kremlchef Wladimir Putin zur Beendigung des Kriegs gegen die Ukraine auf. &#8222;Es ist an Pr\u00e4sident Putin, eine solche Friedensl\u00f6sung zu erm\u00f6glichen. Der Schl\u00fcssel zum Frieden liegt im Kreml&#8220;, sagt Lambsdorff in einer Rede anl\u00e4sslich des Tags der Deutschen Einheit vor rund 1000 G\u00e4sten in Moskau. Man stehe bereit, eine Friedensl\u00f6sung zwischen Russland und der Ukraine zu unterst\u00fctzen. In seiner Rede, die er teilweise auch auf Russisch h\u00e4lt, dankt er f\u00fcr den Beitrag, den &#8222;mutige sowjetische und russische Politiker&#8220; zur \u00dcberwindung der Spaltung Deutschlands und Europas geleistet h\u00e4tten. Menschen, die sich f\u00fcr Verbindungen Deutschlands und Russlands einsetzen, w\u00fcrden weiterhin dringend gebraucht und sollten sich nicht entmutigen lassen. Die Wiedervereinigung habe gezeigt: &#8222;Auch scheinbar fester Beton kann brechen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 21:31 Bericht: Dutzende russische Wehrpflichtige in Kursk get\u00f6tet \u2013 im Durchschnitt 20 Jahre alt +++<\/b><br \/>In der russischen Region Kursk sollen Dutzende russische Wehrpflichtige w\u00e4hrend der ukrainischen Gegenoffensive get\u00f6tet worden sein. Mindestens 60 Wehrpflichtige seien im Sommer und Herbst 2024 gestorben, meldet das unabh\u00e4ngige russische Exilmedium <a href=\"https:\/\/istories.media\/news\/2025\/10\/03\/v-rezultate-operatsii-vsu-v-kurskoi-oblasti-pogibli-kak-minimum-60-soldat-srochnikov\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"istories.media\">&#8222;Important Stories&#8220;<\/a>. Dies gehe aus \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Quellen wie Social-Media-Posts von Angeh\u00f6rigen, dem Nachlassregister und Medienberichten hervor, schreibt das Onlinemedium mit Sitz in Lettland. Demnach lag das Durchschnittsalter der Get\u00f6teten bei etwa 20 Jahren. Fast die H\u00e4lfte von ihnen sei in den ersten Tagen der ukrainischen Offensive gestorben. Das Schicksal von mehr als 60 weiteren als vermisst gemeldeten Wehrpflichtigen sei unklar, hei\u00dft es. Seit Kriegsbeginn hat die russische Armee versichert, dass Wehrpflichtige nicht im Kampf gegen ukrainische Soldaten eingesetzt w\u00fcrden, sondern f\u00fcr andere Aufgaben. Allerdings waren Wehrpflichtige mehrfach in K\u00e4mpfe im russischen Grenzgebiet verwickelt. Eingesetzt werden d\u00fcrfen die Rekruten in Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine erst nach dem einj\u00e4hrigen Wehrdienst. Sie m\u00fcssen sich dann per Vertrag zum Kriegsdienst verpflichten.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-52-Polen-will-Nato-Pipelinenetz-zur-Truppenversorgung-beitreten--article26073620.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">hier nachlesen. <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Angesichts der Drohnensichtungen \u00fcber sicherheitskritischen Einrichtungen stellt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt weitere Details seiner geplanten Abwehrma\u00dfnahmen vor. &#8222;Wir werden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-472859","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115316608634403233","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/472859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=472859"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/472859\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=472859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=472859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=472859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}