{"id":472914,"date":"2025-10-04T16:03:16","date_gmt":"2025-10-04T16:03:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472914\/"},"modified":"2025-10-04T16:03:16","modified_gmt":"2025-10-04T16:03:16","slug":"vorfaelle-flughafen-frankfurt-am-main-spitzenreiter-bei-drohnen-sichtungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/472914\/","title":{"rendered":"Vorf\u00e4lle: Flughafen Frankfurt am Main Spitzenreiter bei Drohnen-Sichtungen"},"content":{"rendered":"<p>Nicht nur in M\u00fcnchen, auch in anderen deutschen St\u00e4dten wurden Drohnen gesichtet. Der Flughafen Frankfurt ist in diesem Jahr mit 37 Sichtungen Spitzenreiter. Insgesamt registrierte die Deutsche Flugsicherung bis einschlie\u00dflich September 172 Behinderungen des Luftverkehrs durch Drohnen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Rund um den Hauptstadtflughafen BER haben in diesem Jahr bereits sechsmal Drohnen den Flugverkehr gest\u00f6rt, zuletzt im September. Das teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS)  mit. Der Airport liegt damit im Vergleich zu weiteren 15 deutschen Verkehrsflugh\u00e4fen im Mittelfeld. Spitzenreiter ist demnach Frankfurt am Main mit 37 Drohnensichtungen in den ersten neun Monaten vor K\u00f6ln\/Bonn (13) und D\u00fcsseldorf (10). <\/p>\n<p>Insgesamt registrierte die DFS bis einschlie\u00dflich September den Angaben zufolge 172 Behinderungen des Luftverkehrs durch Drohnen. Das sind jetzt schon mehr als im gesamten Vorjahr. 123 F\u00e4lle, also fast drei Viertel, passierten im Gro\u00dfraum von Flugh\u00e4fen. Und dass, obwohl Drohnenfl\u00fcge in einem Radius von 1,5 Kilometern um Airports herum verboten sind. <\/p>\n<p>Wer die Drohnen steuerte, geht aus einer \u00dcbersicht der Flugsicherung nicht hervor. In vielen F\u00e4llen d\u00fcrften Hobby-Piloten die Ursache sein. In der Regel melden Flugzeug-Piloten oder der Tower Drohnen. Die bundeseigene Flugsicherung entscheidet dann, welche Ma\u00dfnahmen eingeleitet werden. <\/p>\n<p>\u201eDrohnen k\u00f6nnen die An- und Abfl\u00fcge gef\u00e4hrden, daher reagieren wir immer sofort\u201c, schilderte eine DFS-Sprecherin. \u201eSobald uns eine Drohnensichtung bekannt wird, erteilt unser Tower nur noch Freigaben f\u00fcr den nicht betroffenen Bereich des Flughafens.\u201c Im Extremfall werden die An- und Abfl\u00fcge demnach in einer solchen Situation ganz eingestellt. Alle Aktivit\u00e4ten w\u00fcrden eng mit dem Flughafen und der Polizei abgestimmt.<\/p>\n<p>Auch in Frankfurt kam es zu einem Vorfall. Nach der Sichtung einer Drohne am Flughafen Frankfurt am Donnerstag hat die Polizei den Drohnenpiloten festgenommen. Da die Drohne bei dem Vorfall in der Flugverbotszone des gr\u00f6\u00dften deutschen Flughafens sogleich sichergestellt werden konnte, war keine Unterbrechung des Flugbetriebs n\u00f6tig, wie ein Frankfurter Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zuvor hatte die \u201eBild\u201c-Zeitung dar\u00fcber berichtet.<\/p>\n<p>Es habe keine Hinweise auf Verbindungen des festgenommenen 41-J\u00e4hrigen zu Russland gegeben, sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Es komme immer wieder vor, dass private Drohnen illegal etwa \u00fcber Gef\u00e4ngnisse, Flugh\u00e4fen und Bundeswehrstandorte fl\u00f6gen, um mit Kameras verbotene Aufnahmen zu machen. Preiswerte Drohnen \u201egibt es heute ja wie Sand am Meer\u201c, erg\u00e4nzte der Polizeisprecher.<\/p>\n<p>Flugbetrieb bereits am Donnerstag unterbrochen<\/p>\n<p>Bereits am Donnerstagabend hatten Drohnensichtungen den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68df13c3dc95f1f53102a47d\/flugverkehr-lahmgelegt-drohnensichtungen-am-flughafen-muenchen-abschiessen-statt-abwarten-fordert-soeder.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article68df13c3dc95f1f53102a47d\/flugverkehr-lahmgelegt-drohnensichtungen-am-flughafen-muenchen-abschiessen-statt-abwarten-fordert-soeder.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Flugbetrieb am Flughafen M\u00fcnchen vor\u00fcbergehend lahmgelegt<\/a>. Zahlreiche Fl\u00fcge fielen aus oder mussten auf benachbarte Flugh\u00e4fen wie N\u00fcrnberg oder Stuttgart umgeleitet werden. Rund 3.000 Passagiere waren davon betroffen. Hunderte Menschen mussten die Nacht auf in den Terminals aufgestellten Feldbetten verbringen. Im Laufe des Freitags hatte es dann keine gr\u00f6\u00dferen Behinderungen mehr gegeben. Am fr\u00fchen Morgen wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Der Betrieb normalisierte sich im Laufe des Tages \u2013 bis zum Abend.<\/p>\n<p>Luftfahrtexperten fordern eine Pflicht zum Kennzeichnen von Drohnen als Konsequenz aus den j\u00fcngsten Zwischenf\u00e4llen an Flugh\u00e4fen. \u201eWir brauchen eine komplette und verpflichtende Sichtbarkeit aller legalen Drohnen, damit sie schnell von illegalen unterschieden werden k\u00f6nnen\u201c, sagte der Vorsitzende des Europ\u00e4ischen Verbands f\u00fcr unbemannte Luftfahrt, Gerald Wissel, der Deutschen Presse-Agentur. <\/p>\n<p>Er sieht Flugh\u00e4fen in Deutschland nicht vor Drohnen gesch\u00fctzt. Da schwer einzusch\u00e4tzen sei, wohin eine Drohne fliege, m\u00fcsse ein \u201evirtueller Zaun\u201c an allen Flugh\u00e4fen errichtet werden, damit sie nicht weiterfliegen.<\/p>\n<p>dpa\/kr\u00f6<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nicht nur in M\u00fcnchen, auch in anderen deutschen St\u00e4dten wurden Drohnen gesichtet. 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