{"id":473094,"date":"2025-10-04T17:47:17","date_gmt":"2025-10-04T17:47:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/473094\/"},"modified":"2025-10-04T17:47:17","modified_gmt":"2025-10-04T17:47:17","slug":"bundesliga-bvb-vergibt-klubrekord-gegen-leipzig-werder-bleibt-angstgegner-von-st-pauli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/473094\/","title":{"rendered":"Bundesliga: BVB vergibt Klubrekord gegen Leipzig, Werder bleibt Angstgegner von St. Pauli"},"content":{"rendered":"<p>Borussia Dortmund h\u00e4tte mit einem Sieg ohne Gegentor gegen den Tabellendritten RB Leipzig Vereinsgeschichte schreiben k\u00f6nnen. Doch dazu kommt es nicht. Werder Bremen setzt dagegen seine Erfolgsgeschichte in Duellen gegen den FC St. Pauli fort.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Borussia Dortmund und RB Leipzig haben im Bundesliga-Verfolgerduell Big Points liegen gelassen. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/borussia-dortmund\/article68e0f25a89973cba61e8135b\/bvb-pommes-spitze-freche-guerilla-aktion-von-rb-leipzig-in-dortmunder-innenstadt.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/borussia-dortmund\/article68e0f25a89973cba61e8135b\/bvb-pommes-spitze-freche-guerilla-aktion-von-rb-leipzig-in-dortmunder-innenstadt.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vor dem zweiten Topspiel <\/a>des sechsten Spieltages zwischen Eintracht Frankfurt und Spitzenreiter Bayern M\u00fcnchen trennten sich beide Teams 1:1 (1:1) und bleiben hinter dem Rekordmeister auf Rang zwei (BVB) und drei (Leipzig).<\/p>\n<p>In einem intensiven, aber wenig spektakul\u00e4ren Spitzenduell egalisierte Dortmunds Yan Couto (23. Minute) die F\u00fchrung von Leipzigs Christoph Baumgartner (7.) vor 81.365 Zuschauern im abermals ausverkauften Signal Iduna Park.<\/p>\n<p>Damit sind die Dortmunder inzwischen zwar seit saison\u00fcbergreifend 14 Partien ungeschlagen, verpassten aber zumindest einen vor\u00fcbergehenden Sprung an die Tabellenspitze. Und der BVB brachte sich um einen Vereinsrekord: W\u00e4re das Duell ohne Gegentor und mit einem Sieg beendet worden, h\u00e4tten die Dortmunder Klubgeschichte schreiben k\u00f6nnen. Vor allem zum Ende der Partie war Dortmund dem Sieg n\u00e4her. Leipzig lie\u00df nach zuvor vier Siegen am St\u00fcck wieder Punkte liegen.<\/p>\n<p>Das Duell der beiden unterschiedlichen Bayern-Verfolger wurde von Beginn an mit hoher Intensit\u00e4t gef\u00fchrt. W\u00e4hrend der BVB versuchte, spielerisch Druck aufzubauen, bestand das RB-Spiel wie stets aus schnellen Umschaltmomenten und hohem Anlaufen. Die G\u00e4ste gingen auch mit ihrer ersten Chance in F\u00fchrung. RB-untypisch fiel Baumgartners zweiter Saisontreffer nach einem langen Schlag von Nicolas Seiwald in den Strafraum. Assan Quedraogo k\u00f6pfte den Ball vor die F\u00fc\u00dfe Baumgartners, der aus kurzer Distanz einschob.<\/p>\n<p>Vorausgegangen war dem Treffer eine ungl\u00fcckliche Aktion von Nico Schlotterbeck. Der Nationalverteidiger war nach seiner Startelfpause in der Champions League gegen Athletic Bilbao wieder in die Mannschaft rotiert, sah aber fr\u00fch die Gelbe Karte. Der 25-J\u00e4hrige war gegen Romulo deutlich zu sp\u00e4t in den Zweikampf gekommen.<\/p>\n<p>Kovac-Rotation beim BVB f\u00fchrt zu \u00c4rger bei Bellingham<\/p>\n<p>BVB-Coach Niko Kovac hatte sein Team im Vergleich zum Bilbao-Spiel auch auf drei weiteren Positionen ge\u00e4ndert. Unter anderem sa\u00df der teuerste Sommer-Zugang Jobe Bellingham diesmal zun\u00e4chst wieder nur auf der Bank, was Kovac vor dem Spiel schon unangenehme Fragen einbrachte. Dem Vernehmen nach sollen der Engl\u00e4nder und seine Familie unzufrieden mit den Einsatzzeiten des Bruders des fr\u00fcheren BVB-Stars Jude Bellingham sein.<\/p>\n<p>\u201eDass Jobe wom\u00f6glich mehr spielen will, ist klar. Das ist auch okay\u201c, best\u00e4tigte Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl bei DAZN. Kovac rechtfertigte seine Rotation mit der hohen Belastung. \u201eWir wissen alle: Wenn man jeden dritten Tag spielt, und wir haben viele Nationalspieler, dann ist es einfach nicht m\u00f6glich. Kein Mensch dieser Welt wird das Niveau oben halten k\u00f6nnen \u00fcber die komplette Spielzeit\u201c, sagte Kovac.<\/p>\n<p>Auch zun\u00e4chst ohne den sp\u00e4ter eingewechselten Belligham war Dortmund trotz des R\u00fcckstands das spielst\u00e4rkere Team. Couto belohnte den BVB f\u00fcr seine Angriffsbem\u00fchungen mit dem Ausgleich. F\u00fcr den Brasilianer war es das erste Bundesligator im 26. Spiel. Bis zur Pause beruhigte sich das Spiel etwas, blieb aber intensiv.<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel dr\u00fcckten nun beide Teams auf den Sieg und lieferten sich einen intensiven Fight. W\u00e4hrend die G\u00e4ste stets gef\u00e4hrlich blieben, war Dortmund insbesondere zum Spielende hin das aktivere und agilere Team.<\/p>\n<p>Bayer Leverkusen \u2013 Union Berlin 2:0 (1:0)<\/p>\n<p>Die Sorge um Spielmacher Alejandro Grimaldo hat den verdienten Heimsieg von Bayer Leverkusen \u00fcberschattet. Beim 2:0 (1:0) gegen Union Berlin prallte der Spanier kurz vor der Pause im Strafraum ungl\u00fccklich mit seinem eigenen Mitspieler Christian Kofane zusammen, blutete am Kopf und musste benommen mit einer Trage vom Platz gebracht werden.<\/p>\n<p>\u201eEr war kurz weg und hat eine Wunde am Kopf, die jetzt gen\u00e4ht wird\u201c, sagte Leverkusens Direktor Lizenz, Thomas Eichin, in der Halbzeitpause beim Pay-TV-Sender Sky. Die Tore f\u00fcr die Werkself &#8211; die zuletzt bereits die Verletzungen einiger Leistungstr\u00e4ger verkraften mussten &#8211; erzielten vor 30.210 Zuschauern im ausverkauften Leverkusener Stadion Ernest Poku (33. Minute) und der erst 19 Jahre alte Kofane (49.). <\/p>\n<p>Im Vergleich zum Champions-League-Spiel gegen PSV Eindhoven (1:1) nahm Bayer-Trainer Kaspar Hjulmand eine \u00c4nderung in seiner Startelf vor: Axel Tape, der sich unter der Woche in der Partie verletzt hatte, wurde durch den wieder fitten Lucas V\u00e1zquez ersetzt. Bei Union r\u00fcckten Andr\u00e1s Sch\u00e4fer und Wooyeong Jeong f\u00fcr Janik Haberer und Ilyas Ansah in die Anfangsformation.<\/p>\n<p>Werder Bremen \u2013 FC St. Pauli 1:0 (1:0)<\/p>\n<p>Der FC St. Pauli bleibt ein Lieblingsgegner von Werder Bremen. Die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen gewannen das Nordduell in der Fu\u00dfball-Bundesliga mit 1:0 (1:0) und sind damit seit 18 Partien gegen die Kiezkicker ungeschlagen. Im eigenen Stadion hat Bremen gegen den FC St. Pauli sogar noch nie in der Bundesliga verloren.<\/p>\n<p>Vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion brachte Samuel Mbangula Werder bereits in der zweiten Minute in F\u00fchrung. W\u00e4hrend sich die Bremer dank des zweiten Saisonsieges ins Tabellenmittelfeld vorarbeiteten, kassierten die Hamburger die dritte Niederlage in Serie. Der gute Saisonstart ist damit erst einmal wieder vergessen.<\/p>\n<p>Werder-Coach Horst Steffen hatte vor der Partie eine Art Neustart f\u00fcr sein Team ausgerufen. \u201eDas Auftaktprogramm war schwer, wir hatten sp\u00e4te Neuzug\u00e4nge, hatten Verletzte, die erst zur\u00fcckgekommen sind. Jetzt kommen Gegner, wo wir zeigen k\u00f6nnen, was wir draufhaben\u201c, hatte Steffen im Vorfeld gesagt.<\/p>\n<p>Mit Bayern M\u00fcnchen, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und SC Freiburg hatten die Bremer an den ersten f\u00fcnf Spieltagen gleich gegen vier Teams, gespielt, die im Europapokal dabei sind. Die Ausbeute von nur vier Punkten war f\u00fcr Steffen daher erkl\u00e4rbar. Gleichwohl forderte der Nachfolger von Ole Werner von seiner Mannschaft eine Steigerung.<\/p>\n<p>Und seine Profis entt\u00e4uschten Steffen nicht und erwischten einen Traumstart. Mbangulas fr\u00fcher Treffer gab den Gr\u00fcn-Wei\u00dfen Sicherheit. Werder bestimmte in der ersten Halbzeit das Geschehen und hatte durch Yukinari Sugawara (7.) und Karim Coulibaly (23.) weitere gute Gelegenheiten.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste konnten dagegen nicht an die bislang in dieser Saison so guten Leistungen ankn\u00fcpfen. Die Kiezkicker mussten auf Torj\u00e4ger Andreas Hountondji verzichten, der wegen Knieproblemen passen musste. Und ohne den bislang so treffsicheren Angreifer lief bei St. Pauli offensiv nicht viel zusammen. Lediglich Mathias Pereira Lage pr\u00fcfte einmal Bremens Torwart Karl Hein, der erneut den an der Schulter verletzten Mio Backhaus vertrat.<\/p>\n<p>Auch nach dem Seitenwechsel konnten sich die G\u00e4ste gegen die stabile Defensive der Bremer nicht durchsetzen. Werder zog sich weit zur\u00fcck und \u00fcberlie\u00df dem FC St. Pauli die Initiative, das Team von Trainer Alexander Blessin konnte damit aber nicht viel anfangen.<\/p>\n<p>Die Hamburger rannten relativ ideenlos gegen das Bremer Bollwerk an und wurden nur durch Fernsch\u00fcsse etwas gef\u00e4hrlich. Werder brachte die knappe F\u00fchrung so weitgehend problemlos \u00fcber die Zeit. Sechs Minuten vor dem Ende verpasste der eingewechselte Patrice Covic bei einem Konter das 2:0, so dass Bremen bis zum Ende zittern musste.<\/p>\n<p>FC Augsburg \u2013 VfL Wolfsburg 3:1 (1:0)<\/p>\n<p>Sandro Wagner hat seine erste gr\u00f6\u00dfere Drucksituation als Bundesliga-Trainer mit Bravour gemeistert. Der 37-J\u00e4hrige feierte nach vier Niederlagen in Serie mit dem FC Augsburg beim 3:1 (1:0) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg den zweiten Saisonsieg &#8211; und das absolut verdient. In der Tabelle zog der FCA mit sechs Punkten an den mauen Wolfsburgern (5) vorbei. <\/p>\n<p>\u201ePers\u00f6nlich habe ich die letzten zwei, drei Wochen mehr gelernt als in den f\u00fcnf Jahren davor\u201c, sagte Wagner vor dem Spiel beim Streamingdienst DAZN. In der Trainingswoche habe er nach dem Tiefpunkt beim 1:2 in Heidenheim \u201eeinen offenen Konkurrenzkampf\u201c ausgerufen, berichtete der junge Chefcoach. <\/p>\n<p>Dieser m\u00fcndete personell im Austausch der halben Startelf. Und die Wechsel gingen auf. Zwei Youngster, die neu ins Team kamen, sorgten in der 3. Minute f\u00fcr den idealen Auftakt in die wegweisende Partie. Nach einer Ecke flankte der 20 Jahre alte Mert K\u00f6m\u00fcr vors Tor, wo der 18 Jahre alte Verteidiger Noahkai Banks den Ball bei seinem ersten Bundesliga-Tor volley einschoss. <\/p>\n<p>Der herausragende K\u00f6m\u00fcr erh\u00f6hte vor 28.200 Zuschauern nach der Pause nach starker Vorarbeit von Chrislain Matsima (51.). Und K\u00f6m\u00fcr leitete auch den Angriff ein, den Robin Fellhauer zum 3:0 vollendete (63.). Die G\u00e4ste hatten im einsetzenden und dann st\u00fcrmischen Regen nur eine Antwort: Adam Daghim verk\u00fcrzte nach einem Konter \u00fcber Mohammed Amoura, Wolfsburgs Besten. <\/p>\n<p>pk<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Borussia Dortmund h\u00e4tte mit einem Sieg ohne Gegentor gegen den Tabellendritten RB Leipzig Vereinsgeschichte schreiben k\u00f6nnen. 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