{"id":474236,"date":"2025-10-05T05:39:30","date_gmt":"2025-10-05T05:39:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/474236\/"},"modified":"2025-10-05T05:39:30","modified_gmt":"2025-10-05T05:39:30","slug":"russlands-schattenflotte-putin-beschuldigt-frankreich-der-piraterie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/474236\/","title":{"rendered":"Russlands Schattenflotte: Putin beschuldigt Frankreich der &#8222;Piraterie&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>An diesem Donnerstag hat sich Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin in Sotschi zu dem Tanker ge\u00e4u\u00dfert, den <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2025\/10\/02\/russland-schattenflotte-frankreich-drohnenwall\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Frankreichs Armee vor der Atlantikk\u00fcste geentert hatte<\/strong><\/a>, weil das Schiff offenbar Teil der russischen Schattenflotte ist.<\/p>\n<p>Der Kreml-Chef erkl\u00e4rte laut <a href=\"https:\/\/www.franceinfo.fr\/monde\/russie\/vladimir-poutine\/flotte-fantome-russe-vladimir-poutine-qualifie-de-piraterie-l-interception-du-petrolier-boracay-en-france_7527952.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">France Info<\/a>, das Schiff &#8222;wurde in neutralen Gew\u00e4ssern ohne jegliche Grundlage aufgebracht. Offensichtlich suchten sie nach etwas, nach Milit\u00e4rg\u00fctern, Drohnen oder \u00e4hnlichem. Aber dort gibt es nichts dergleichen.&#8220;<\/p>\n<p>Gleichzeitig bestritt Putin, dass der \u00d6ltanker etwas mit Russland zu tun habe. &#8222;Der Tanker fuhr tats\u00e4chlich unter der Flagge eines Drittlandes und hatte eine internationale Besatzung. Ehrlich gesagt wei\u00df ich nicht, inwieweit er mit Russland in Verbindung steht\u201c.<\/p>\n<p>Kapitan des Tankers kommt in Frankreich vor Gericht<\/p>\n<p>Der Kapit\u00e4n des Schiffes, das mutma\u00dflich zur russischen &#8222;Schattenflotte&#8220; geh\u00f6rt, wird sich Anfang n\u00e4chsten Jahres in Frankreich vor Gericht verantworten m\u00fcssen, weil er offenbar die Nationalit\u00e4t des Schiffes nicht nachweisen konnte, so ein franz\u00f6sischer Staatsanwalt.<\/p>\n<p>Der Kapit\u00e4n und der Erste Offizier des Tankers Boracay, der derzeit vor der Atlantikk\u00fcste Frankreichs festsitzt, wurden von den franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden festgenommen, kurz nachdem eine Untersuchung des Schiffes und seiner Besatzung eingeleitet worden war.<\/p>\n<p>Nachdem sie am Dienstag in Polizeigewahrsam genommen worden waren, wurden die beiden Chinesen wieder freigelassen, wobei der erste Offizier nicht angeklagt wurde.<\/p>\n<p>Staatsanwalt St\u00e9phane Kellenberger teilte mit, dass der Kapit\u00e4n am 23. Februar in der westlichen Hafenstadt Brest vor Gericht gestellt werden soll.<\/p>\n<p>Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr und eine Geldstrafe von 150.000 Euro  wegen des mutma\u00dflichen Vergehens der &#8222;Nichtbegr\u00fcndung der Nationalit\u00e4t des Schiffes&#8220;.<\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft, die auch gegen ihn und seinen Kollegen wegen der &#8222;Verweigerung der Zusammenarbeit&#8220; der Besatzung mit den Beh\u00f6rden ermittelt, erkl\u00e4rte, er k\u00f6nne f\u00fcr dieses Vergehen nicht direkt verantwortlich gemacht werden.<\/p>\n<p>Der Tanker war vor der d\u00e4nischen K\u00fcste unterwegs<\/p>\n<p>Die Boracay hatte am 20. September das russische \u00d6lterminal in Primorsk bei St. Petersburg verlassen und fuhr vor der K\u00fcste D\u00e4nemarks in Richtung Indien.<\/p>\n<p>Nach Ansicht europ\u00e4ischer Marineexperten war das Schiff m\u00f6glicherweise an den Drohnenangriffen auf den d\u00e4nischen Luftraum beteiligt.<\/p>\n<p>Der Tanker, dessen Name mehrfach ge\u00e4ndert wurde, fuhr unter der Flagge Benins und steht auf einer Liste von Schiffen, die von den EU-Sanktionen gegen Russland betroffen sind.<\/p>\n<p>Die franz\u00f6sische Marine hatte das Schiff am Wochenende geentert, nachdem Verdachtsmomente bez\u00fcglich seiner Nationalit\u00e4t aufgekommen waren, sagte der franz\u00f6sische Milit\u00e4rsprecher Oberst Guillaume Vernet.<\/p>\n<p>Das Schiff wurde angewiesen, in einem sicheren Gebiet zu bleiben, sagte er.<\/p>\n<p>Es liegt seit Sonntag vor der K\u00fcste der westfranz\u00f6sischen Hafenstadt Saint-Nazaire, wie die Website Marine Traffic Monitoring berichtet.<\/p>\n<p>Macron nennt Schattenflotte &#8222;russisches Gesch\u00e4ftsmodell&#8220;<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron sagte, der Tanker geh\u00f6re zu Russlands so genannter Schattenflotte. Das sind meist alternder Tanker mit oft ungekl\u00e4rten Eigentumsverh\u00e4ltnissen und Sicherheitspraktiken, die sich den westlichen Sanktionen wegen Russlands Krieg in der Ukraine entziehen.<\/p>\n<p>Am Donnerstag lobte Macron die Arbeit der franz\u00f6sischen Marine, die &#8222;das Vorhandensein einer Schattenflotte identifiziert hat&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Man zerst\u00f6rt das Gesch\u00e4ftsmodell, indem man diese Schiffe sogar f\u00fcr Tage oder Wochen festh\u00e4lt und sie zwingt, sich anders zu organisieren&#8220;, sagte der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>In seiner Rede auf dem <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2025\/10\/02\/eu-drohnenwall-eingefrorene-russische-gelder\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Verteidigungsgipfel der europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen<\/strong><\/a> erkl\u00e4rte Macron, dass &#8222;30 bis 40 %&#8220; der russischen Kriegsanstrengungen &#8222;durch die Einnahmen der Schattenflotte finanziert werden&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Es geht um mehr als 30 Milliarden Euro. Es ist also \u00e4u\u00dferst wichtig, den Druck auf diese Schattenflotte zu erh\u00f6hen, denn dadurch wird die Kapazit\u00e4t zur Finanzierung dieser Kriegsanstrengungen Russlands deutlich reduziert&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Macron behauptete, dass es sich bei dem Schiff, das angeblich unter falscher Flagge fuhr, um genau dasselbe Schiff handelte, das Anfang des Jahres von Estland aufgehalten wurde.<\/p>\n<p>Im April berichtete der \u00f6ffentlich-rechtliche estnische Rundfunk EE, dass das Schiff, das damals den Namen Kiwala trug, auf dem Weg zum russischen Hafen Ust-Luga vor der Bucht von Tallinn wegen Bedenken wegen seiner Flagge gestoppt worden sei.<\/p>\n<p>Damals twitterte Premierministerin Kristen Michal, dass die estnische Marine &#8222;ein sanktioniertes Schiff ohne Flaggenstaat aufgehalten&#8220; habe und die Beh\u00f6rden das Schiff geentert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Von Journalisten darauf angesprochen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow, er habe &#8222;keine Informationen&#8220; \u00fcber das Schiff. Er sagte auch, dass viele L\u00e4nder &#8222;provokative Aktionen&#8220; gegen Russland durchf\u00fchrten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG An diesem Donnerstag hat sich Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin in Sotschi zu dem Tanker ge\u00e4u\u00dfert, den Frankreichs&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":474237,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,63823,548,663,3934,3980,156,13,14,15,307,1155,12],"class_list":{"0":"post-474236","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-benin","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-france","15":"tag-frankreich","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-russland","20":"tag-sanktionen","21":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115319954734353600","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/474236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=474236"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/474236\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/474237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=474236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=474236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=474236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}