{"id":475261,"date":"2025-10-05T15:41:28","date_gmt":"2025-10-05T15:41:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/475261\/"},"modified":"2025-10-05T15:41:28","modified_gmt":"2025-10-05T15:41:28","slug":"rheinmarathon-leverkusen-duesseldorf-wer-die-hoelle-ueberlebt-kommt-wieder-ddorf-aktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/475261\/","title":{"rendered":"Rheinmarathon Leverkusen \u2013 D\u00fcsseldorf: \u201eWer die H\u00f6lle \u00fcberlebt, kommt wieder\u201c &#8211; Ddorf-Aktuell"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr Nick Wylie, den Vorsitzenden des Cygnet Rowing Clubs aus London, war es am Samstag (4.10.) wieder eine Tortur. \u201e1980 war ich das erste mal beim Rheinmarathon des Ruderclubs Germania und es war die H\u00f6lle\u201c, verr\u00e4t der 74-J\u00e4hrige verschmitzt. \u201e2025 bin ich zum 15. Mal die Strecke gerudert und es war wieder die H\u00f6lle. Aber n\u00e4chstes Jahr komme ich wieder.\u201c Die H\u00f6lle zu \u00fcberleben, kann eben s\u00fcchtig machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-151554\" class=\"size-large wp-image-151554\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Rheimarathon_Windjpg-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"  \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-151554\" class=\"wp-caption-text\">Der stramme Wind war eine Herausforderung am Samstag<\/p>\n<p>So hart wie die 42,8 Kilometer auf Europas verkehrsreichstem Strom bei der 54. Auflage des wohl gr\u00f6\u00dften deutschen Ruder-Breitensportevents waren, desto gr\u00f6\u00dfer war das Gl\u00fccksgef\u00fchl, wenn am Germania Clubhaus in D\u00fcsseldorf-Hamm die Zielhupe ert\u00f6nte. Teilweise sch\u00fcttete es wie aus K\u00fcbeln, der Wind erreichte in B\u00f6en immer wieder Sturmst\u00e4rke und so einige Ruder*innen fr\u00f6stelten in ihrer nassen Kleidung. \u201eKurz nach unserem Start in Leverkusen, hat es so gesch\u00fcttet, wir konnten das Ufer nicht mehr erkennen. Und der Wind hat so stark geblasen, dass wir trotz der Str\u00f6mung rheinaufw\u00e4rts gedr\u00fcckt wurden\u201c, erl\u00e4uterte Ian Clark von den Billygoats des Fitzwilliam College im englischen Cambridge. \u201eMan muss nicht verr\u00fcckt sein, um am Rheinmarathon teilzunehmen, aber es hilft.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-151556\" class=\"size-large wp-image-151556\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Rheimarathon_Schutz-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"  \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-151556\" class=\"wp-caption-text\">DLRG und Wasserschutzpolizei sorgten f\u00fcr sicheres Geleit<\/p>\n<p>Es waren nicht die besten Bedingungen, um vom Steg des RTHC Bayer Leverkusen in den offenen Booten rheinab Richtung D\u00fcsseldorf zu rudern. Aber gef\u00e4hrlich wurde es trotz der Wetterkapriolen nicht. Die Regattaleitung um Melanie Ott hatte sich vor der Startfreigabe mit den Sicherungskr\u00e4ften abgesprochen. \u201eWir haben im st\u00e4ndigen Kontakt mit der Wasserschutzpolizei und den Sicherungskr\u00e4ften der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft gestanden. Beide haben vor dem Start gesagt, dass es m\u00f6glich ist, auf dem Rhein zu rudern\u201c, so Ott. \u201eUnd es hat sich ja auch gezeigt, dass das stimmte. Von den gut 160 gestarteten Booten, ist nur eines gekentert. Den Ruderern und Ruderinnen ist aber nichts passiert. Alle sind wohlauf.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-151553\" class=\"size-large wp-image-151553\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Rheimarathon_Anleger-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"  \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-151553\" class=\"wp-caption-text\">Am Anlieger gab es Helfer*innen \u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-151552\" class=\"size-large wp-image-151552\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Rheimarathon_Berg-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"  \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-151552\" class=\"wp-caption-text\">\u2026 doch dann galt es noch den H\u00fcgel zu \u00fcberwinden<\/p>\n<p>So hatte auch Regatta-Arzt Tim Pfeiffer nicht wirklich viel zu tun. \u201eBlasen an den H\u00e4nden, mal \u2018nen schw\u00e4chelnder Kreislauf, das war es auch schon\u201c, so Pfeiffer. Diese \u201eWehwehchen\u201c sind aber v\u00f6llig wetterunabh\u00e4ngig und kommen bei jeder Langstreckenregatta vor. Einige waren regelrecht begeistert von der Herausforderung. \u201eWir haben drei Jahreszeiten auf dem Rhein erlebt. Es war gro\u00dfartig\u201c, schw\u00e4rmte David Williams, Battallion Quarter Sergeant der irischen Armee. Er war zusammen mit einigen Mitgliedern des 2020 neu gegr\u00fcndeten Irish Defence Forces Rowing Club erstmals beim Rheinmarathon dabei. \u201eWir haben erst 25 Mitglieder im Club, aber wir werden, auch um unsere Mitgliederzahl zu erh\u00f6hen, im n\u00e4chsten Jahr wiederkommen.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-151555\" class=\"size-large wp-image-151555\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Rheimarathon_Iren-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"  \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-151555\" class=\"wp-caption-text\">Die Iren vom Irish Defence Forces Rowing Club deb\u00fctierten beim Rheinmarathon und schon jetzt ist klar, sie kommen wieder<\/p>\n<p>Ein besonderes Ereignis feierte die Rudergemeinschaft Benrath beim Rheinmarathon. Seit jeher sind die Benrather als Teilnehmer dabei und bringen seit 1980 ihre Freunde vom Cygnet RC mit. Da der Kontakt zu den Londonern bereits einige Jahre fr\u00fcher begann, feierten die beiden Clubs das 60-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um ihrer Freundschaft beim Rheinmarathon.<\/p>\n<p>Bei den Wetterbedingungen war es klar, dass es keinen neuen Streckenrekord gab. Den hatte eine Crew des Stuttgart-Cannst\u00e4dter RC im vergangenen Jahr auf 1:59 Stunden gesenkt. Auch diesmal waren die Stuttgarter die schnellsten und die erfolgreichsten. Nach 2:13:59 Stunden kamen Matthias Auer, Antonio Bashich, Michael Born, Tobias Gathmann und Steuerfrau Sabine Oertel als Schnellste ins Ziel. Damit taten sie einiges daf\u00fcr, dass ihr Club den Hauptpreis abr\u00e4umte. Bei der Schellenbacher Club-Trophy werden die Zeiten der drei schnellsten Boote eines Vereins addiert. Die Cannst\u00e4tter Teams waren insgesamt 6:55:18 Stunden unterwegs.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-151557\" class=\"size-large wp-image-151557\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Rheimarathon_Cannstadt-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\"  \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-151557\" class=\"wp-caption-text\">Das Team aus Canstatt r\u00e4umte m\u00e4chtig ab<\/p>\n<p>Schnellstes Frauen Boot war die Renngemeinschaft Germania Ruderverein Eutin und M\u00fclheimer Wassersport K\u00f6ln mit 2:23:45 Stunden. Den ersten Platz bei den Mixed-Booten sicherte sich die Renngemeinschaft Aviron Seynois, Ruder-Club Bergedorf, Ruder-Club S\u00fcderelbe Hamburg und der T\u00fcbinger Ruderverein \u201cFidelia\u201d mit einer Zeit von 2:21:32 Stunden. Die \u201eWikinger\u201c von der J\u00f6nk\u00f6pping Rodds\u00e4lskap aus Schweden ben\u00f6tigten f\u00fcr die Strecke 2:26:22 Stunden und waren damit das schnellste ausl\u00e4ndische Boot. Ganz am anderen Ende der Tabelle fand sich ein Boot des Clever RC wieder. Nach 3:17:20 Stunden kreuzten sie die Ziellinie und waren damit das langsamste Boot in der Wertung. Belohnt wurde dies mit einem Kasten Altbier.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.rcgermania.de\/marathonrudern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Alle Ergebnisse des 54. Rheinmarathons sind hier aufgef\u00fchrt<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr Nick Wylie, den Vorsitzenden des Cygnet Rowing Clubs aus London, war es am Samstag (4.10.) wieder eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":475262,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1209],"class_list":{"0":"post-475261","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115322322207730217","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/475261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=475261"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/475261\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/475262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=475261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=475261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=475261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}