{"id":475591,"date":"2025-10-05T18:51:20","date_gmt":"2025-10-05T18:51:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/475591\/"},"modified":"2025-10-05T18:51:20","modified_gmt":"2025-10-05T18:51:20","slug":"sturmtief-detlef-fegt-ueber-deutschland-mehrere-verletzte-und-sturmflut-an-der-nordsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/475591\/","title":{"rendered":"Sturmtief: \u201eDetlef\u201c fegt \u00fcber Deutschland \u2013\u00a0mehrere Verletzte und Sturmflut an der Nordsee"},"content":{"rendered":"<p>Orkanb\u00f6en, \u00fcberflutete K\u00fcsten, umgest\u00fcrzte B\u00e4ume: Das Sturmtief \u201eDetlef\u201c hat weite Teile Europas getroffen. In Deutschland kam es zu mehreren Unf\u00e4llen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Dauereinsatz \u2013\u00a0auch mit Rettungshubschraubern.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ein Sturmtief ist \u00fcber Deutschland hinweggefegt und hat in mehreren Bundesl\u00e4ndern Sch\u00e4den angerichtet und Menschen verletzt. An der Nordseek\u00fcste gab es am Sonntag eine Sturmflut; der F\u00e4hrbetrieb an der K\u00fcste Schleswig-Holsteins war stark davon betroffen. Bis zum Sonntagnachmittag blieben bundesweit gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den aus. Vom Wind betroffen waren auch mehrere europ\u00e4ische L\u00e4nder. <\/p>\n<p>Im S\u00fcdschwarzwald wurden <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/wetter.welt.de\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/wetter.welt.de\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bei Unwettern <\/a>zwei Menschen schwer verletzt, als ein umst\u00fcrzender Baum ihren Kleinbus traf. Ein Rettungshubschrauber flog den 58 Jahre alten Fahrer in ein Krankenhaus. Die 57-j\u00e4hrige Beifahrerin wurde demnach mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. <\/p>\n<p>Im Harz in Sachsen-Anhalt behinderten starke Winde bei einem Unfall mit drei schwer und zwei leicht verletzten Menschen die Rettung der Unfallopfer. Aufgrund des Wetters habe der Rettungshubschrauber nicht eingesetzt werden k\u00f6nnen, teilte die Polizei mit. Rettungswagen kamen zum Einsatz.<\/p>\n<p>Vielerorts im Bundesgebiet sperrte die Polizei zeitweilig Stra\u00dfen. Vor allem umgeknickte B\u00e4ume und herabgefallene \u00c4ster behinderten den Verkehr am Wochenende. In Baden-W\u00fcrttemberg zum Beispiel r\u00fcckten Polizei und Feuerwehr etwa 50 Mal wegen umgest\u00fcrzter B\u00e4ume im Rems-Murr-Kreis, Ostalbkreis und der Region Schw\u00e4bisch Hall aus.  In den meisten F\u00e4llen blieb es bei Sachsch\u00e4den. Im rheinland-pf\u00e4lzischen Callbach besch\u00e4digten herabfallende Dachziegel ein Auto. <\/p>\n<p>Die Lage an den K\u00fcsten <\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Schifffahrt und Hydrographie rechnete damit, dass die Pegelst\u00e4nde am Sonntag in Teilen der Nordseek\u00fcste bis zu zwei Meter \u00fcber dem mittleren Hochwasser erreichen k\u00f6nnen. Hinzukommen sollten am Nachmittag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes Sturmb\u00f6en von bis zu 100 Kilometern pro Stunde und Regen. <\/p>\n<p>F\u00fcr Windsurfer bietet das Wetter offenbar gute Bedingungen. Bilder zeigen, wie sich einige Sportler auf der Nordseeinsel Sylt trotz des Unwetters ins Meer wagen. Auf Norderney setzte der Sturm einen Campingplatz unter Wasser. Strandk\u00f6rbe kippten um, die Wellen reichten teilweise bis an die D\u00fcnen heran. <\/p>\n<p>Einige F\u00e4hrverbindungen wurden gestrichen. So fuhr die Weserf\u00e4hre in Bremerhaven wegen des Hochwassers zun\u00e4chst nicht. Die F\u00e4hren zwischen Schl\u00fcttsiel und den Halligen fielen ebenfalls aus, wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei mitteilte. Ausf\u00e4lle gab es auch an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. <\/p>\n<p>Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte im Tiefland Windgeschwindigkeiten von 50 Kilometern pro Stunde und mehr erwartet \u2013 in H\u00f6henlagen wie dem Brocken im Harz wurden 110 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen. Zwischenzeitlich galt dort eine Unwetterwarnung. <\/p>\n<p>90 Feuerwehreins\u00e4tze in Belgien<\/p>\n<p>Vom Sturmtief waren andere L\u00e4nder Europas gleicherma\u00dfen betroffen \u2013 gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den gab es nicht. In Belgiens Hauptstadt Br\u00fcssel gab es rund 90 Feuerwehreins\u00e4tze, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete &#8211; die meisten wegen umgest\u00fcrzter B\u00e4ume oder abgebrochener \u00c4ste. Auch in anderen Landesteilen gab es zahlreiche Eins\u00e4tze und Sachsch\u00e4den.<\/p>\n<p>In Schottland und Norwegen waren am Sonntagvormittag noch einige Haushalte ohne Strom. Sie sollten nach und nach aber wieder ans Netz geholt werden. Strommasten wurden etwa durch umst\u00fcrzende B\u00e4ume stark besch\u00e4digt. Nach Angaben des norwegischen Senders NRK waren am Sonntagmorgen immer noch Zehntausende Haushalte im S\u00fcden und der Mitte des skandinavischen Landes ohne Strom. <\/p>\n<p>DWD: Weitere Regenf\u00e4lle am Montag erwartet<\/p>\n<p>Am Sonntag zieht das Sturmtief Detlef laut DWD \u00fcber D\u00e4nemark hinweg in Richtung Ostsee. \u201eMit dieser Zugbahn verst\u00e4rkt sich der Wind insbesondere entlang der Nordseek\u00fcste erneut sp\u00fcrbar\u201c, erkl\u00e4rt Sonja St\u00f6ckle von der Vorhersagezentrale des DWD. Landesweit m\u00fcsse mit starken Windb\u00f6en gerechnet werden. An der K\u00fcste und auf offener See sind zeitweise sogar schwere Sturmb\u00f6en m\u00f6glich. <\/p>\n<p>\u201eAm Montag verliert das Tief \u00fcber der Ostsee zunehmend an Kraft\u201c, sagte sie weiter. Die Windgeschwindigkeiten sollen deutlich nachlassen. Dennoch sorgt eine zur\u00fcckbleibende feucht-k\u00fchle Luftmasse weiterhin f\u00fcr viele Wolken und wiederholte Regenf\u00e4lle. Insbesondere in Schleswig-Holstein wird anhaltender Dauerregen erwartet \u2013 dort wird vor Mengen bis zu 60 Liter pro Quadratmeter gewarnt. <\/p>\n<p>Im Alpenraum wird ebenfalls anhaltender Regen erwartet. Ab einer H\u00f6he von rund 1.500 Metern geht der Niederschlag in Schnee \u00fcber. Bis Montagabend ist dort mit f\u00fcnf bis zehn Zentimetern Neuschnee zu rechnen, in h\u00f6heren Lagen sind auch 20 Zentimeter m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Nur im \u00e4u\u00dfersten Westen und Nordosten k\u00f6nnte es zu Auflockerungen kommen. Die H\u00f6chstwerte liegen zwischen 11 und 15 Grad, in der Nordosth\u00e4lfte sind bis zu 17 Grad m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Am Dienstag wird in weiten Teilen des Landes dann nur noch schwacher bis m\u00e4\u00dfiger Wind erwartet. Nur an den K\u00fcsten und im h\u00f6heren Bergland ist noch teils frischer Wind m\u00f6glich. Im Westen und S\u00fcdwesten lockern die Wolken zunehmend auf, dort soll es meist trocken bleiben. Im restlichen Land wird es gr\u00f6\u00dftenteils stark bew\u00f6lkt und zeitweise regnerisch, vor allem im Nord- und S\u00fcdosten. Dort werden Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad erwartet. Sonst wird es mit 14 bis 19 Grad etwas w\u00e4rmer.<\/p>\n<p>dpa\/kr\u00f6<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Orkanb\u00f6en, \u00fcberflutete K\u00fcsten, umgest\u00fcrzte B\u00e4ume: Das Sturmtief \u201eDetlef\u201c hat weite Teile Europas getroffen. In Deutschland kam es zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":475592,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[950,29,30,13,14,15,110,12,68836,10,8,9,11,1973],"class_list":{"0":"post-475591","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutscher-wetterdienst","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsteam","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-sturmkatastrophen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-wetter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115323069277955029","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/475591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=475591"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/475591\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/475592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=475591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=475591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=475591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}