{"id":475646,"date":"2025-10-05T19:21:12","date_gmt":"2025-10-05T19:21:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/475646\/"},"modified":"2025-10-05T19:21:12","modified_gmt":"2025-10-05T19:21:12","slug":"spd-kritisiert-den-spass-scharf-soeders-helgoland-reise-kostet-steuerzahler-16-000-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/475646\/","title":{"rendered":"SPD kritisiert den &#8222;Spa\u00df&#8220; scharf: S\u00f6ders Helgoland-Reise kostet Steuerzahler 16.000 Euro"},"content":{"rendered":"<p>                    SPD kritisiert den &#8222;Spa\u00df&#8220; scharf<br \/>\n                S\u00f6ders Helgoland-Reise kostet Steuerzahler 16.000 Euro<\/p>\n<p>\t\t\t\t              05.10.2025, 16:13 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Markus S\u00f6ders Reise nach Helgoland &#8211; ohne Einladung des Landeschefs G\u00fcnther und begleitet von einem Trachtenverein &#8211; war kein Schn\u00e4ppchen. Die Staatskanzlei verteidigt den Besuch als &#8222;politisch sinnvoll&#8220;. Die SPD nennt die Begr\u00fcndung &#8222;l\u00e4cherlich&#8220; und spricht von &#8222;reiner PR und Selbstinszenierung&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p>Die Reise von Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der auf die Insel Helgoland hat die bayerischen Steuerzahler rund 16.000 Euro gekostet. Das geht aus einer Antwort der Staatskanzlei auf eine Landtags-Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Florian von Brunn hervor.<\/p>\n<p>Begleitet wurde S\u00f6der auf der Reise Ende August demnach &#8222;von Mitarbeitern der Staatskanzlei, Sicherheitsbeamten sowie Mitgliedern des Trachtenvereins &#8218;D&#8217;Schlo\u00dfbergler Hopferau e.V.&#8216; und des Vorstands des Bayerischen Trachtenverbands&#8220;. &#8222;F\u00fcr den Arbeitsbesuch des Ministerpr\u00e4sidenten nach Helgoland sind Kosten in H\u00f6he von 15.962,02 Euro entstanden&#8220;, hei\u00dft es in dem Schreiben der Staatskanzlei.<\/p>\n<p>&#8222;Der Arbeitsbesuch nach Helgoland erfolgte auf ausdr\u00fcckliche und schriftliche Einladung des Helgol\u00e4nder B\u00fcrgermeisters. Alle Programmpunkte sowie die Presseeinladung und Pressebetreuung wurden vollst\u00e4ndig von der Kommune organisiert&#8220;, teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann zum Anlass und Zweck der Reise mit. &#8222;Es gab mit den \u00f6rtlichen Verantwortungstr\u00e4gern einen ausf\u00fchrlichen Austausch zu Energiepolitik, Wohnungsknappheit, dem Schutz sensibler Naturr\u00e4ume bis hin zur nachhaltigen Entwicklung von Tourismus.&#8220;<\/p>\n<p>Der Dialog zwischen den n\u00f6rdlichen und s\u00fcdlichen Orten Deutschlands solle im Rahmen eines Gegenbesuchs des Helgol\u00e4nder Gemeinderats in Bayern fortgesetzt werden, schrieb Herrmann weiter und bilanzierte: &#8222;Die Staatsregierung bewertet den Arbeitsbesuch als fachlich und politisch sinnvoll.&#8220;<\/p>\n<p>SPD: &#8222;Reine PR und Selbstinszenierung&#8220;<\/p>\n<p>Von Brunn kritisierte: &#8222;Die Begr\u00fcndung der Staatskanzlei ist l\u00e4cherlich. Denn kein Ministerpr\u00e4sident f\u00e4hrt ohne Einladung des dortigen Landeschefs in ein anderes Bundesland und tauscht sich mit einem B\u00fcrgermeister \u00fcber lokale Themen aus. Also \u00fcber Themen, die ihn gar nicht betreffen.&#8220; Er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Markus S\u00f6ders Besuch auf Helgoland war reine PR und Selbstinszenierung. Dieser Spa\u00df hat die Steuerzahler rund 16.000 Euro gekostet. Schlimm.&#8220;<\/p>\n<p>S\u00f6der war auf der Hochseeinsel mit gro\u00dfem Bahnhof empfangen worden &#8211; und beobachtet von einem gro\u00dfen Medienaufgebot. F\u00fcr Letzteres war aber nicht die Staatskanzlei verantwortlich. S\u00f6der sei von keinen Journalisten, Fotografen und Visagisten begleitet worden, hie\u00df es. Es seien keine Kosten entstanden. Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther war in die Helgol\u00e4nder Programm- und S\u00f6ders Reisepl\u00e4ne offenbar nicht eingebunden.<\/p>\n<p>Herrmann wies von Brunns Kritik scharf zur\u00fcck. &#8222;Herr von Brunn hat leider nicht die geringste Ahnung von den protokollarischen Gepflogenheiten staatlicher Reisen. Aber woher auch?&#8220;, sagte der Staatskanzleichef und griff den SPD-Politiker frontal an: &#8222;Anstatt sich ernsthaft mit Inhalten auseinanderzusetzen, versucht er auf populistische Weise wiederholt eine negative Stimmung im AfD-Stil zu sch\u00fcren. So etwas f\u00f6rdert nur die Politikverdrossenheit.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"SPD kritisiert den &#8222;Spa\u00df&#8220; scharf S\u00f6ders Helgoland-Reise kostet Steuerzahler 16.000 Euro 05.10.2025, 16:13 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":475647,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,772,774,11776,3364,29,30,13,23610,771,14,15,16,12,1971,184],"class_list":{"0":"post-475646","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bayern","11":"tag-csu","12":"tag-daniel-guenther","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-helgoland","18":"tag-markus-soeder","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-politik","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-schleswig-holstein","24":"tag-spd"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115323187106438338","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/475646","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=475646"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/475646\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/475647"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=475646"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=475646"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=475646"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}