{"id":475776,"date":"2025-10-05T20:38:18","date_gmt":"2025-10-05T20:38:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/475776\/"},"modified":"2025-10-05T20:38:18","modified_gmt":"2025-10-05T20:38:18","slug":"selenskyj-verurteilt-russischen-luftterror-ueber-ukraine-dw-05-10-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/475776\/","title":{"rendered":"Selenskyj verurteilt russischen &#8222;Luftterror&#8220; \u00fcber Ukraine \u2013 DW \u2013 05.10.2025"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> hat bei neuen massiven Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine\/t-17292877\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> nach Angaben von Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wolodymyr-selenskyj\/t-48449478\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> mindestens f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet und weitere zehn verletzt. Bei einem kombinierten Angriff habe Moskau mehr als 50 Raketen und Marschflugk\u00f6rper sowie rund 500 Drohnen eingesetzt, teilte Selenskyj mit. Allein in der westukrainischen Region Lwiw an der polnischen Grenze starben demnach vier Menschen.<\/p>\n<p>Gro\u00dffl\u00e4chige Stromausf\u00e4lle in der Ukraine<\/p>\n<p>Betroffen waren laut Selenskyj auch die Regionen Saporischschja, Sumy, Charkiw, Odessa und Cherson. In Saporischschja kam mindestens ein weiterer Mensch ums Leben, zahlreiche wurden verletzt. Russland habe gezielt lebenswichtige Infrastruktur angegriffen, so der Pr\u00e4sident. Vielerorts liefen die Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74213590\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74213590_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Portr\u00e4tbild vom ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj vor Mikrofonen\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj beim Treffen der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen (02.10.2025)Bild: dts Nachrichtenagentur\/IMAGO<\/p>\n<p>Nach Angaben des Energieministeriums kam es in Saporischschja und weiteren Teilen des Landes zu gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausf\u00e4llen. Teilweise musste die Versorgung w\u00e4hrend der Reparaturen vollst\u00e4ndig unterbrochen werden.<\/p>\n<p>Lwiw im Westen der Ukraine besonders betroffen<\/p>\n<p>&#8222;Wir brauchen mehr Schutz und eine schnellere Umsetzung aller Verteidigungsvereinbarungen, insbesondere im Bereich der Flugabwehr, um diesem Luftterror den Sinn zu nehmen&#8220;, sagte Selenskyj. Er sprach von der M\u00f6glichkeit eines &#8222;Waffenstillstands am Himmel&#8220;, ohne Details zu nennen. Dies k\u00f6nne den Weg f\u00fcr echte Diplomatie ebnen. Er forderte die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> und Europa auf, zu handeln, um Kremlchef <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wladimir-putin\/t-17289915\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> zum Einlenken zu bewegen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74240741\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74240741_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Feuerwehrmann l\u00f6scht brennenden Transporter\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Drohnen und Raketen treffen Komponenten der ukrainischen EnergieinfrastrukturBild: State Emergency Service of Ukraine in Lviv region\/Handout via REUTERS<\/p>\n<p>Besonders stark betroffen war Lwiw, ein wichtiger Knotenpunkt f\u00fcr westliche Milit\u00e4rlieferungen. B\u00fcrgermeister Andrij Sadowyj ver\u00f6ffentlichte auf Telegram ein Foto eines brennenden Geb\u00e4udes im Industriepark Sparrow. Auf dem Gel\u00e4nde habe es &#8222;kein einziges milit\u00e4risches Ziel&#8220; gegeben, betonte Sadowyj. In der Stadt kam es zu mehreren Explosionen durch Drohnenangriffe, der \u00f6ffentliche Verkehr wurde vor\u00fcbergehend eingestellt, Stromausf\u00e4lle traten auf.<\/p>\n<p>Polnische Abwehrsysteme aktiviert<\/p>\n<p>Auf polnischer Seite stiegen w\u00e4hrend der Angriffe vor\u00fcbergehend Kampfflugzeuge auf. Auch bodengest\u00fctzte Luftabwehr- und Radarsysteme wurden aktiviert. Nach Angaben des Milit\u00e4rs kehrte der Betrieb inzwischen zur Normalit\u00e4t zur\u00fcck. &#8222;Keine Verletzung des polnischen Luftraums wurde beobachtet&#8220;, hie\u00df es in einer Mitteilung auf der Plattform X. Die Lage werde kontinuierlich \u00fcberwacht, um die Sicherheit <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/polen\/t-17565924\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polens<\/a> zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Auch F-35-Kampfflugzeuge der niederl\u00e4ndischen Luftwaffe beteiligten sich an der Luftraum\u00fcberwachung. Solche Eins\u00e4tze sind w\u00e4hrend russischer Angriffe auf die Westukraine mittlerweile Routine.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74240686\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74240686_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Feuerwehr im Einsatz in Lwiw\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Einschlag in Lwiw &#8211; laut B\u00fcrgermeister gab es auf dem Gel\u00e4nde kein milit\u00e4risches ZielBild: Stringer\/REUTERS<\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium best\u00e4tigte den Einsatz der von Kyjiw genannten Waffensysteme. Ziel der Angriffe sei die ukrainische Energieinfrastruktur sowie milit\u00e4rische Stellungen gewesen, darunter ein HIMARS-Mehrfachraketenwerfer in der Region Charkiw. Alle Ziele seien &#8222;vernichtet&#8220; worden, behauptete Moskau. Eine Best\u00e4tigung der Ukraine liegt nicht vor; unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfbar sind die Angaben beider Seiten nicht.<\/p>\n<p>Treibstoffmangel in Russland nach Angriffen der Ukraine<\/p>\n<p>Bereits in der Nacht zum Samstag hatte Russland die Gasinfrastruktur der Ukraine unter schweren Beschuss genommen. Kyjiw warf Moskau vor, die Heizsysteme des Landes in der kalten Jahreszeit gezielt zerst\u00f6ren zu wollen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74240229\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74240229_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Bewohner verlassen nach russischem Drohnenangriff besch\u00e4digtes Wohngeb\u00e4ude\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Auch Wohnh\u00e4user werden immer wieder Ziel der russischen Angriffe, hier eine Aufnahme aus SaporischschjaBild: REUTERS<\/p>\n<p>Beobachter werten die neuen Attacken auch als Reaktion auf j\u00fcngste ukrainische Drohnenangriffe auf russische \u00d6lraffinerien und Treibstoffdepots. Diese haben in Russland zu Treibstoffmangel gef\u00fchrt. Die Regierung in Moskau verl\u00e4ngerte daraufhin ihr Exportverbot f\u00fcr Benzin und Diesel bis Jahresende.<\/p>\n<p>pgr\/haz (dpa, afp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland hat bei neuen massiven Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj mindestens&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":475777,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-475776","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115323489824310485","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/475776","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=475776"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/475776\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/475777"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=475776"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=475776"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=475776"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}