{"id":476195,"date":"2025-10-06T00:41:13","date_gmt":"2025-10-06T00:41:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476195\/"},"modified":"2025-10-06T00:41:13","modified_gmt":"2025-10-06T00:41:13","slug":"nicht-unser-krieg-slowakei-premier-fico-wuenscht-sich-keine-niederlage-russlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476195\/","title":{"rendered":"&#8222;Nicht unser Krieg&#8220;: Slowakei-Premier Fico w\u00fcnscht sich keine Niederlage Russlands"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Nicht unser Krieg&#8220;<br \/>\n                Slowakei-Premier Fico w\u00fcnscht sich keine Niederlage Russlands<\/p>\n<p>\t\t\t\t              05.10.2025, 22:16 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Mit der Geschichte seines Landes im Hinterkopf verspricht Regierungschef Fico, die Slowakei nie in ein &#8222;Kriegsabenteuer&#8220; hineinzuziehen. Das betont er auch mit Blick auf die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine. Schon l\u00e4nger ist der Premier ein Kritiker der Russland-Politik der EU.<\/strong><\/p>\n<p>Der linksnationale slowakische Regierungschef Robert Fico hat in einem TV-Interview erneut die Ukraine- und Russland-Politik der EU kritisiert. Im Unterschied zum Grundtenor der meisten EU-Gipfeltreffen w\u00fcnsche er sich keine Niederlage Russlands, sondern ein Verhindern eines neuerlichen gro\u00dfen Krieges. Der Ukraine-Krieg sei &#8222;nicht unser Krieg&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch fand anl\u00e4sslich des allj\u00e4hrlichen Gedenkens an die Schlacht am Duklapass 1944 statt, die die Befreiung der Slowakei von der nationalsozialistischen Vorherrschaft durch die Rote Armee einleitete. Dabei handelte es sich um die gr\u00f6\u00dfte und blutigste Schlacht auf dem Gebiet der heutigen Slowakei w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges, wobei die angreifende Rote Armee den weitaus gr\u00f6\u00dften Blutzoll erbrachte. Deshalb sei es falsch, immer mehr Denkm\u00e4ler f\u00fcr gefallene sowjetische Soldaten zu entfernen.<\/p>\n<p>Ihn erschrecke, &#8222;wie leichtfertig heute wieder mehr \u00fcber Krieg als \u00fcber Frieden gesprochen&#8220; werde, sagte Fico. &#8222;Auf EU-Gipfeln wird dar\u00fcber geredet, wie Russland zu besiegen sei. Ich wei\u00df nicht, ob sich diese Leute bewusst sind, was Krieg bedeutet. Vielleicht sollte jemand kommen und der \u00d6ffentlichkeit mehr dar\u00fcber berichten, was f\u00fcr ein entsetzliches Leiden das damals war.&#8220; So etwas d\u00fcrfe sich nicht wiederholen, mahnte er und versprach seinen W\u00e4hlern, er werde die Slowakei nie in ein &#8222;Kriegsabenteuer&#8220; hineinziehen lassen, solange er Premier sei.<\/p>\n<p>Starke Abh\u00e4ngigkeit von russischem \u00d6l und Gas<\/p>\n<p>Anfang September hatte Fico mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen. Fico berichtete slowakischen Journalisten im Anschluss an das Treffen in Uschhorod im Westen der Ukraine: &#8222;Wir haben uns geeinigt, dass wir uns nicht in allem einig sind.&#8220; Selenskyj schrieb auf der Plattform X von einem inhaltsreichen Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>&#8222;Ein separates und wichtiges Thema war Europas Energieunabh\u00e4ngigkeit &#8211; russisches \u00d6l, genau wie russisches Gas hat keine Zukunft&#8220;, schrieb Selenskyj. Im Verh\u00e4ltnis der Ukraine und der Slowakei kommt es immer wieder zu Spannungen wegen der \u00d6llieferungen. Fico hatte vor dem Gespr\u00e4ch mit Selenskyj angek\u00fcndigt, sich \u00fcber den ukrainischen Beschuss der \u00d6lpipeline Druschba auf russischem Gebiet zu beschweren. Die wiederholten Besch\u00e4digungen der Pipeline durch das ukrainische Milit\u00e4r seien ein &#8222;Angriff auf die Energiesicherheit der Slowakei&#8220;. Die Leitung bringt russisches Erd\u00f6l auf dem Landweg in die Slowakei und nach Ungarn.<\/p>\n<p>Die Slowakei werde aber ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die EU-Beitrittsbem\u00fchungen der Ukraine fortsetzen, teilte Fico mit. Auch unterst\u00fctze die slowakische Regierung &#8222;alle Initiativen, die zu einem Waffenstillstand und einem Frieden f\u00fchren&#8220;. F\u00fcr den 20. Oktober vereinbarten die beiden Politiker eine erneute gemeinsame Kabinettssitzung der Regierungen beider L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Auch drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist die Slowakei so abh\u00e4ngig von russischen Gas- und \u00d6llieferungen wie kaum ein anderes EU-Land. In ihrer Industrieproduktion dominieren noch dazu die energieintensiven Sektoren Automobil- und Schwerindustrie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Nicht unser Krieg&#8220; Slowakei-Premier Fico w\u00fcnscht sich keine Niederlage Russlands 05.10.2025, 22:16 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":476196,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,548,13,929,14,57,15,16,4043,4044,850,307,12,7376,306,107],"class_list":{"0":"post-476195","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-eu","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-nachrichten","15":"tag-nationalsozialismus","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-russia","19":"tag-russian-federation","20":"tag-russische-foederation","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-slowakei","24":"tag-wladimir-putin","25":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115324445301318565","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=476195"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476195\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/476196"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=476195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=476195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=476195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}