{"id":476241,"date":"2025-10-06T01:10:17","date_gmt":"2025-10-06T01:10:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476241\/"},"modified":"2025-10-06T01:10:17","modified_gmt":"2025-10-06T01:10:17","slug":"monika-zeiner-erhaelt-den-duesseldorfer-literaturpreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476241\/","title":{"rendered":"Monika Zeiner erh\u00e4lt den \u201eD\u00fcsseldorfer Literaturpreis\u201c"},"content":{"rendered":"<p>            <a href=\"https:\/\/lokalklick.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/D_DF-Literaturpreisverleihung-mit-Jury_Foto-Heike-Katthagen.jpg\" data-caption=\"(Foto: Heike Katthagen)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"424\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/D_DF-Literaturpreisverleihung-mit-Jury_Foto-Heike-Katthagen-696x424.jpg\"   alt=\"\" title=\"D_DF Literaturpreisverleihung-mit Jury_Foto Heike Katthagen\"\/><\/a>(Foto: Heike Katthagen)<br \/>\n            Anzeigen<a href=\"https:\/\/www.mheg-containershop.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/MH_Anzeige_Container_1456x180.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>\n<a href=\"https:\/\/www.rugana.de\/de\/Mecklenburg-Vorpommern\/Insel.Ruegen\/D41\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/FeWo-Dranske-2-1456.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>D\u00fcsseldorf. <\/strong>Zum 24. Mal hat die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse D\u00fcsseldorf den mit 20.000 Euro dotierten D\u00fcsseldorfer Literaturpreis verliehen. Diesj\u00e4hrige Preistr\u00e4gerin ist die in Berlin lebende Autorin Monika Zeiner. <\/p>\n<p>Dr. Maike Albath, Mitglied der Jury, schreibt in der Begr\u00fcndung:\u00a0\u201eEs beginnt mit einer gl\u00e4nzenden Idee, die ein ganzes Jahrhundert zeitgeschichtlich und literarisch in Schwingungen versetzt: Monika Zeiner erfindet einen fr\u00e4nkischen Schulm\u00f6belfabrikanten und macht ihn zum Mittelpunkt ihres Familienpanoramas Villa Sternbald oder Die Unsch\u00e4rfe der Jahre. In ihrem episch ausgreifenden Roman, der f\u00fcnf Generationen umfasst, l\u00e4sst sie ihren Helden Nikolas Finck, einen verkrachten Drehbuchautor aus Berlin, zum 103. Geburtstag des Gro\u00dfvaters Henry anreisen und anschlie\u00dfend monatelang in seinem Elternhaus verharren. Als schwarzes Schaf der Familie wird er mehr geduldet als freudig aufgenommen, streut Sand ins Getriebe des gesch\u00e4ftigen Alltags und beginnt, den Mythen der stolzen Unternehmerdynastie auf die Schliche zu kommen. In elegant ineinander verfugten R\u00fcckblenden scheint nicht nur die qualvolle Kindheit von Nikolas auf, sondern auch die Phase der Gr\u00fcndung und Expansion der Firma und die Einschnitte durch die Weltkriege. Auch in diesem Unternehmen steckt mehr deutsche Vergangenheit, als es die Familienlegenden erlauben. Monika Zeiner, 1971 geboren, spielt in ihrem sprachlich \u00fcberzeugend gestalteten Roman virtuos mit erz\u00e4hlerischen Traditionen des 20. Jahrhunderts, die von Ludwig Tieck \u00fcber Heimito von Doderer bis zu Thomas Mann und Giorgio Bassani reichen. Mit Villa Sternbald oder Die Unsch\u00e4rfe der Jahre gelingt ein ebenso faszinierendes wie mitrei\u00dfendes Epochenbild.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Preistr\u00e4gerin: <\/strong><\/p>\n<p>Monika Zeiner, geboren 1971, studierte Romanistik und Theaterwissenschaften in Berlin und Neapel. 2004 schloss sie an der Freien Universit\u00e4t Berlin mit einer Promotion \u00fcber die Liebesmelancholie im Mittelalter ab. Sie schrieb H\u00f6rspiel- und Theatertexte und ist S\u00e4ngerin und Texterin der Italo-Swing-Band Marinafon unter dem K\u00fcnstlernamen Mona Stinelli. Zeiner lebt mit zwei T\u00f6chtern und ihrem Lebensgef\u00e4hrten in Berlin.<\/p>\n<p>Ihr Deb\u00fctroman Die Ordnung der Sterne \u00fcber Como stand 2013 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, erhielt den Publikumspreis der lit.COLOGNE und wurde f\u00fcr den aspekte-Literaturpreis nominiert. Ihr zweiter Roman Villa Sternbald oder Die Unsch\u00e4rfe der Jahre, der 2024 erschien, erhielt ebenfalls eine sehr positive Resonanz. Der Roman wurde von der Literaturredaktion des Deutschlandfunk unter die zehn besten deutschsprachigen Romane aus dem Jahr 2024 gew\u00e4hlt und stand auf der SWR Bestenliste im Dezember 2024 auf Platz 5 und im Februar 2025 auf Platz 7. Neben dem D\u00fcsseldorfer Literaturpreis wurde Zeiner im Jahr 2025 mit dem London-Stipendium des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet.<\/p>\n<p><strong>Preisverleihung: <\/strong><\/p>\n<p>Am <strong>Mittwoch, den 1. Oktober 2025<\/strong>, fand die Preisverleihung um <strong>19.00 Uhr <\/strong>im Forum der Stadtsparkasse D\u00fcsseldorf statt.<\/p>\n<p>Dr. Stefan Dahm, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse D\u00fcsseldorf begr\u00fc\u00dfte rund 200 G\u00e4ste aus Politik, Wirtschaft, Medien, Kunst und Kultur. Das Gru\u00dfwort der Stadt D\u00fcsseldorf sprach Josef Hinkel, B\u00fcrgermeister der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf. Die Laudatio hielt die Literaturkritikerin Dr. Maike Albath. Monika Zeiner las aus ihrem Roman Villa Sternbald oder Die Unsch\u00e4rfe der Jahre, dtv, M\u00fcnchen 2024. Den musikalischen Rahmen gestalteten Studierende der Robert Schumann Hochschule: Carlo Cesaraccio (Oboe), Jorge Font Blesa (Fagott), Paula Criado Patricio (Horn), Eunhyun Chu (Fl\u00f6te) und Luc\u00eda Crist\u00f3bal Melgar (Klarinette).<\/p>\n<p><strong>Vergabekriterien: <\/strong><\/p>\n<p>Der D\u00fcsseldorfer Literaturpreis zeichnet Autorinnen und Autoren aus, deren deutschsprachiges literarisches Gesamtwerk inhaltlich oder formal Bezug auf andere K\u00fcnste nimmt. Bisher wurden 23 Autorinnen und Autoren damit ausgezeichnet, unter anderem: Patrick Roth, Christoph Peters, Thomas Kling, Katharina Hacker, Ulrich Peltzer, Ursula Krechel, Michael K\u00f6hlmeier, Marcel Beyer, Marion Poschmann, Emine Sevgi \u00d6zdamar, Nico Bleutge oder zuletzt Ronya Othmann.<\/p>\n<p>Die Preistr\u00e4gerin wurde von folgender siebenk\u00f6pfiger Jury ausgew\u00e4hlt:<\/p>\n<ul>\n<li>Dr. Maike Albath, Literaturkritikerin<\/li>\n<li>Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Leiterin des D\u00fcsseldorfer Heinrich-Heine-Instituts<\/li>\n<li>Doroth\u00e9e Co\u00dfmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland<\/li>\n<li>Emily Grunert, Leiterin des Literaturb\u00fcros NRW<\/li>\n<li>Tobias Lehmkuhl, Literaturkritiker<\/li>\n<li>Rudolf M\u00fcller, Inhaber der Buchhandlung M\u00fcller &amp; B\u00f6hm<\/li>\n<li>Dr. Hubert Winkels, Literaturkritiker<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(Foto: Heike Katthagen) Anzeigen D\u00fcsseldorf. 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