{"id":476283,"date":"2025-10-06T01:35:12","date_gmt":"2025-10-06T01:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476283\/"},"modified":"2025-10-06T01:35:12","modified_gmt":"2025-10-06T01:35:12","slug":"em-triumph-als-grosse-show-pogacar-verzwergt-seine-rivalen-mit-super-solo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476283\/","title":{"rendered":"EM-Triumph als gro\u00dfe Show: Pogacar verzwergt seine Rivalen mit Super-Solo"},"content":{"rendered":"<p>                    EM-Triumph als gro\u00dfe Show<br \/>\n                Pogacar verzwergt seine Rivalen mit Super-Solo<\/p>\n<p>\t\t\t\t              05.10.2025, 18:00 Uhr<\/p>\n<p><strong>Aus dem erhofften Dreikampf um den EM-Titel macht Tadej Pogacar ganz schnell eine Riesenshow: Der slowenische Ausnahmeradfahrer h\u00e4ngt die Konkurrenz einfach ab. Diese Machtdemonstration l\u00e4sst alle verzweifeln. <\/strong><\/p>\n<p>Mit einem breiten Grinsen blickte Tadej Pogacar noch einmal kurz zur\u00fcck, dann fuhr der slowenische Ausnahmek\u00f6nner nach einer weiteren Machtdemonstration mit erhobenem Zeigefinger \u00fcber die Ziellinie. In den Weinbergen der Ard\u00e8che hat der Tour-de-France-Champion seinen Rivalen einen weiteren schweren Schlag versetzt und nur eine Woche nach dem WM-Triumph von Kigali auch erstmals die Stra\u00dfenrad-Europameisterschaft gewonnen. Pogacar siegte nach einem beeindruckenden 75-Kilometer-Soloritt vor seinem gro\u00dfen Widersacher Remco Evenepoel und dem franz\u00f6sischen Top-Talent Paul Seixas.<\/p>\n<p>&#8222;Jedes Jahr will ich besser sein, mehr Erfahrung sammeln und verschiedene Rennen gewinnen. Ich bin gl\u00fccklich, all diese Rennen zu gewinnen. Ich muss das genie\u00dfen, solange ich kann&#8220;, sagte Pogacar, der im Ziel 31 Sekunden Vorsprung hatte: &#8222;Ich fand nicht, dass es super dominant war. Remco war richtig gut. Ich musste alles geben.&#8220;<\/p>\n<p>Der erhoffte Dreikampf fiel auf dem schweren Rundkurs \u00fcber 202,5 Kilometer aus, denn Tour-Rivale Jonas Vingegaard aus D\u00e4nemark spielte \u00fcberhaupt keine Rolle und wurde schon 109 Kilometer vor dem Ziel abgeh\u00e4ngt. Und bei Doppel-Olympiasieger Evenepoel wurde wieder einmal deutlich, dass er zwar \u00fcber einen gro\u00dfen Motor verf\u00fcgt, an den langen Anstiegen aber gegen Pogacar hoffnungslos unterlegen ist.<\/p>\n<p>Deutsches Team chancenlos<\/p>\n<p>Chancenlos war auch das deutsche Team um Ex-Junioren-Weltmeister Lennard K\u00e4mna. Schon fr\u00fch im Rennen war kein Fahrer mehr in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Der Tour-Dritte Florian Lipowitz war wie bei der WM nicht dabei, k\u00f6nnte aber in Zukunft gerade auf derart schweren Strecken eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Damit blieb das deutsche Team in den EM-Eliterennen ohne Medaille, einige Erfolge bei den Junioren h\u00fcbschten die Bilanz etwas auf. Bei den Frauen hatten Franziska Koch und Antonia Niedermaier am Samstag mit den Pl\u00e4tzen f\u00fcnf und acht zwar f\u00fcr eine starke Teamleistung gesorgt, das niederl\u00e4ndische Team mit Europameisterin Demi Vollering war aber eine Nummer zu gro\u00df.<\/p>\n<p>Im M\u00e4nner-Rennen war die Hoffnung auf einen offenen Schlagabtausch gro\u00df. Nie zuvor bei einer EM war das Feld derart hochkar\u00e4tig besetzt. Und \u00e4hnlich wie vor einer Woche in Ruanda ging es bereits fr\u00fchzeitig zur Sache. F\u00fcr Vingegaard war das Tempo allerdings viel zu hoch. &#8222;Ich hatte immer Probleme mit Eintagesrennen. Dieses Rennen ist ein Test&#8220;, hatte der zweimalige Tour-de-France-Sieger gesagt. Nur drei Wochen nach seinem Vuelta-Sieg d\u00fcrfte die Ern\u00fcchterung bei Vingegaard, der erstmals seit 2018 im Nationaltrikot unterwegs war, gro\u00df gewesen sein.<\/p>\n<p>Evenepoel mit Schw\u00e4chen am Berg<\/p>\n<p>Kaum war Vingegaard abgeh\u00e4ngt, schlug Evenepoel ein h\u00f6llisches Tempo an. Der Belgier, der zuk\u00fcnftig f\u00fcr das deutsche Red-Bull-Team f\u00e4hrt, wollte Revanche nehmen f\u00fcr das WM-Rennen vor einer Woche. Doch am C\u00f4te de Saint-Romain-de-Lerps, einem sieben Kilometer langen Anstieg mit durchschnittlich 7,2 Prozent Steigung, offenbarten sich wieder die Schw\u00e4chen des WM-Zweiten am Berg. Lediglich in den Zeitfahren ist der 25-J\u00e4hrige derzeit unschlagbar &#8211; Evenepoel gewann Mitte der Woche nach den Triumphen bei Olympia und der WM auch bei der EM den Kampf gegen die Uhr.<\/p>\n<p>F\u00fcr Pogacar war es bereits der 18. Saisonsieg. Neben dem WM-Titel in Ruanda hatte der Slowene unter anderem vier Etappenerfolge und seinen vierten Gesamtsieg bei der Tour geholt sowie die Klassiker Flandern-Rundfahrt, Fl\u00e8che Wallonne und L\u00fcttich-Bastogne-L\u00fcttich gewonnen.<\/p>\n<p>Und ein letztes Highlight wartet in diesem Jahr noch. In der n\u00e4chsten Woche steht mit der Lombardei-Rundfahrt das letzte sogenannte Monument in diesem Jahr auf dem Programm &#8211; ein Rennen, das Pogacar in den vergangenen vier Jahren dominierte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"EM-Triumph als gro\u00dfe Show Pogacar verzwergt seine Rivalen mit Super-Solo 05.10.2025, 18:00 Uhr Aus dem erhofften Dreikampf um&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":476284,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136],"tags":[29,34967,30,9408,265,9410],"class_list":{"0":"post-476283","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-deutschland","9":"tag-europameisterschaften","10":"tag-germany","11":"tag-radsport","12":"tag-sport","13":"tag-tadej-pogacar"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115324657769166756","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476283","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=476283"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476283\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/476284"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=476283"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=476283"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=476283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}