{"id":47629,"date":"2025-04-20T19:36:10","date_gmt":"2025-04-20T19:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/47629\/"},"modified":"2025-04-20T19:36:10","modified_gmt":"2025-04-20T19:36:10","slug":"meteorstrom-der-lyriden-erreicht-hoehepunkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/47629\/","title":{"rendered":"Meteorstrom der &#8222;Lyriden&#8220; erreicht H\u00f6hepunkt"},"content":{"rendered":"<p>            <img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" width=\"696\" height=\"392\" data-no-lazy=\"\" class=\"entry-thumb\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/df_lyrids_from_orbit-696x392.jpg\" alt=\"Eine Fotografie vo nder Internationalen Raumstation aus zeigt die Erde bei nacht mit Meteoren der Lyriden.\" title=\"df_lyrids_from_orbit\"\/>Eine Aufnahme von Bord der ISS zeigt Lyriden-Meteore. | Bild: NASA \/ JSC \/ D. Pettit<\/p>\n<p><strong>Aktuell sind vermehrt Sternschnuppen am Nachthimmel zu sehen. Diese sind Teil des Meteorstroms der Lyriden, dessen diesj\u00e4hriger H\u00f6hepunkt ansteht.<\/strong><\/p>\n<p>Bereits seit einigen Tagen sind vereinzelt Sternschnuppen zu sehen, die zum Meteorstrom der Lyriden geh\u00f6ren. \u00dcber einen anderen Meteorstrom hatte <a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/news\/technik\/raumfahrt\/raumfahrt-aktuell-geminiden-und-eine-rueckkehr-von-der-iss-1128175\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DIGITAL FERNSEHEN<\/a> Ende des letzten Jahres berichtet. Die Lyriden sind nach dem Sternbild \u201eLeier\u201c benannt, dessen lateinischer Name \u201eLyra\u201c (beziehungsweise griechisch \u201e\u03bb\u03cd\u03c1\u03b1\u201c) lautet. Der Radiant, also der imagin\u00e4re Punkt, aus dem die Sternschnuppen zu kommen scheinen, befindet sich nahe des Sternbildes der Leier. Hellster Stern im Sternbild ist Wega, der insgesamt zu den hellsten Sternen am Nachthimmel z\u00e4hlt. Wega liegt mit einen Abstand von 25 Lichtjahren verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig nahe an der Sonne und hat eine Helligkeit von ungef\u00e4hr 0,03mag. Diese scheinbare Helligkeit ist liegt nahe bei 0mag, da Wega fr\u00fcher als Nullpunkt bei der fotometrischen Bestimmung der Helligkeit von Himmelsk\u00f6rper gesetzt wurde. Das lag auch daran, dass die Helligkeit des Stern relativ konstant ist.<\/p>\n<p>Am 22. April jeden Jahres tritt der H\u00f6hepunkt des Meteorstroms der Lyriden auf. Das hei\u00dft, dass zu diesem Datum wahrscheinlich die meisten dieser Sternschnuppen beobachtet werden k\u00f6nnen. F\u00fcr die Lyriden betr\u00e4gt die Zahl der zu sehenden Sternschnuppen im Normalfall \u201enur\u201c 18 ZHR, kann jedoch auch spontan und unregelm\u00e4\u00dfig deutlich h\u00f6her liegen. Zum Vergleich: der bekannte Meteorstrom der \u201ePerseiden\u201c kommt auf eine ZHR (Zenithal Hourly Rate) von 110. Diese Zahl gibt die Anzahl der m\u00f6glichen sichtbaren Meteore pro Stunde an. Auch ung\u00fcnstig f\u00fcr die Beobachtung der Lyriden in diesem Jahr ist, dass der Halbmond am Himmel stehen wird und die Sternschnuppen m\u00f6glicherweise \u00fcberstrahlt. Eine Visualisierung von Meteorstr\u00f6men bietet etwa die <a href=\"https:\/\/www.meteorshowers.org\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Website meteorshowers.org<\/a>.<\/p>\n<p>Komet ist Ursprung der Lyriden<\/p>\n<p>Der Ursprung der \u201eLyriden\u201c ist der \u201eKomet C\/1861 G1 (Thatcher)\u201c, der nach aktuellen Berechnungen ungef\u00e4hr 423 Jahre f\u00fcr einen Umlauf um die Sonne ben\u00f6tigt. Nachdem er im Jahr 1861 sogar mit blo\u00dfem Auge sichtbar gewesen war, wird er also erst um das Jahr 2284 wieder den sonnenn\u00e4chsten Punkt seiner Umlaufbahn erreichen. Der Komet kommt Berechnungen nach seinem Auftreten im Jahr 1861 zufolge der Bahn der Erde um die Sonne relativ nahe. Durch Teilchen, die er auf seiner Bahn zur\u00fcckl\u00e4sst, wird der Meteorstrom der Lyriden ausgel\u00f6st wird. Dies ist das gleiche Ph\u00e4nomen, das die bereits genannten \u201ePerseiden\u201c ausl\u00f6st, dort ist der Komet \u201e109P\/Swift-Tuttle\u201c verantwortlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Aufnahme von Bord der ISS zeigt Lyriden-Meteore. | Bild: NASA \/ JSC \/ D. 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