{"id":476331,"date":"2025-10-06T02:05:13","date_gmt":"2025-10-06T02:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476331\/"},"modified":"2025-10-06T02:05:13","modified_gmt":"2025-10-06T02:05:13","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2137-wehrdienstdebatte-merz-fuer-allgemeines-pflichtjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476331\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 21:37 Wehrdienstdebatte: Merz f\u00fcr allgemeines Pflichtjahr +++"},"content":{"rendered":"<p>Mit Blick auf die aktuelle Debatte um den Wehrdienst erwartet Friedrich Merz auf die Dauer auch eine Pflicht. &#8222;Ich bin daf\u00fcr, dass wir das machen, was wir im Koalitionsvertrag verabredet haben, n\u00e4mlich vorl\u00e4ufig freiwillig. Aber ich vermute, es wird bei Freiwilligkeit allein nicht bleiben&#8220;, sagt der CDU-Chef in der ARD-Sendung &#8222;Caren Miosga&#8220;. Es gebe derzeit etwa 350.000 junge M\u00e4nner pro Jahrgang, sagt Merz. Man werde aber nicht alle davon mustern und einziehen. Es gebe ungef\u00e4hr genauso viele junge Frauen pro Jahrgang, die aber nicht gemustert und eingezogen werden d\u00fcrften, weil das Grundgesetz dagegen stehe. &#8222;Ich bin daf\u00fcr, dass wir ein allgemeines gesellschaftliches Pflichtjahr in Deutschland etablieren, aber auch dazu braucht es eine Grundgesetz\u00e4nderung.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 20:45 Norwegen verlegt F-35-Jets wegen Drohnengefahr nach Polen +++<br \/><\/b>Wegen mehrerer Drohnenvorf\u00e4lle im polnischen Luftraum werden norwegische F-35-Kampfflugzeuge in der N\u00e4he der Stadt Posen in Polen stationiert. &#8222;Wir werden bereit sein, [Objekte] abzufangen, die den polnischen Luftraum verletzen&#8220;, erkl\u00e4rt der stellvertretende norwegische Verteidigungsminister Andreas Flaam laut dem Sender Polskie Radio24.<\/p>\n<p><b>+++ 19:43 Bericht: Chinesische Satelliten w\u00e4hrend Luftangriffs \u00fcber Lwiw +++<br \/><\/b>W\u00e4hrend des russischen Luftangriffs auf Lwiw in der vergangenen Nacht flogen laut einem Bericht mindestens drei chinesische Aufkl\u00e4rungssatelliten \u00fcber der Westukraine. Das meldet das Portal Militarnyi nach einer Analyse von Daten des Satelliten-\u00dcberwachungsdienstes <a href=\"https:\/\/www.heavens-above.com\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Heavens-Above<\/a>. Demnach \u00fcberflogen die Satelliten Yaogan 33, Yaogan 33-03 und Yaogan 33-04 zwischen Mitternacht und etwa 11.30 Uhr am heutigen Vormittag die Region Lwiw neun Mal. Laut Militarnyi sind die chinesischen Satelliten zur optischen, Radar- und elektronischen Aufkl\u00e4rung f\u00e4hig. Diese Woche berichtete der ukrainische Auslandsgeheimdienst, es gebe Beweise, dass China Russland Satellitenaufkl\u00e4rungsdaten f\u00fcr Raketenangriffe auf die Ukraine zur Verf\u00fcgung gestellt habe.<\/p>\n<p><b>+++ 18:49 Linken-Abgeordnete erlebt russischen Luftangriff in einem Keller +++<br \/><\/b>Die Bundestagsabgeordnete Desiree Becker von der Linkspartei hat w\u00e4hrend russischer Angriffe auf die westukrainische Stadt Lwiw stundenlang in einem Keller Schutz suchen m\u00fcssen. &#8222;Wir sa\u00dfen fast die ganze Nacht im Keller&#8220;, sagt Becke der AFP. Becker fordert finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine, lehnt aber Waffenlieferungen weiterhin ab. &#8222;Dieses Erlebnis f\u00fchrt mich nicht zu der Schlussfolgerung, dass wir noch mehr Bomben und Raketen brauchen, sondern schnellstm\u00f6glich eine Waffenruhe.&#8220; Becker war eigenen Angaben zufolge als Teil einer von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierten politischen Delegation in der Ukraine gewesen. Begleitet wurde sie von linksgerichteten Abgeordneten aus anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern sowie weiteren Bundestagsmitgliedern.<\/p>\n<p><b>+++ 18:01 Orban: Existenz der Ukraine ist in Ungarns Interesse +++<br \/><\/b>Ein ukrainischer Staat ist nach Ansicht von Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban im Interesse seines Landes. &#8222;Das Gute ist, dass es zwischen Ungarn und Russland ein Gebiet gibt, das jetzt Ukraine hei\u00dft&#8220;, sagt Orban in einem Interview mit dem Magazin Hetek. &#8222;Die Existenz der Ukraine liegt im strategischen Interesse Ungarns. Und zwar nicht aus geopolitischer Sicht, sondern aus der Sicht des ungarischen Nationalinteresses.&#8220; Die Beziehungen zwischen Budapest und Kiew befinden sich seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges an einem Tiefpunkt. Orban blockiert regelm\u00e4\u00dfig EU-Hilfen f\u00fcr die Ukraine und h\u00e4lt gleichzeitig am Kauf von Gas und \u00d6l aus Russland fest.<\/p>\n<p><b>+++ 17:18 Selenskyj: Putin lacht \u00fcber den Westen +++<br \/><\/b>Nach einem erneuten gr\u00f6\u00dferen Angriff Russlands mit Drohnen, Bomben und Raketen gegen die Ukraine beklagt Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ein Fehlen &#8222;echter Reaktionen&#8220; des Westens. &#8222;Leider gibt es keine angemessene, starke Reaktion der Welt auf all das, was geschieht&#8220;, sagt Selenskyj in seiner t\u00e4glichen Videoansprache. Vor allem gebe es keine Reaktion auf eine stetige Zunahme von Ausma\u00df und Dreistigkeit der Angriffe. &#8222;Genau deshalb tut Putin das: Er lacht einfach \u00fcber den Westen, \u00fcber dessen Schweigen und das Ausbleiben entschlossener Gegenma\u00dfnahmen.&#8220; Moskau habe bisher alle Vorschl\u00e4ge abgelehnt, den Krieg zu beenden oder zumindest die Angriffe einzustellen. &#8222;Russland versucht offen, unsere zivile Infrastruktur zu zerst\u00f6ren, und gerade jetzt, vor dem Winter, die Gasinfrastruktur, die Stromerzeugung und -\u00fcbertragung.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 16:39 Fico: Ukraine-Krieg ist nicht unser Krieg +++<br \/><\/b>Der linksnationale slowakische Regierungschef Robert Fico kritisiert in einem TV-Interview erneut die Ukraine- und Russland-Politik der EU. Im Unterschied zum Grundtenor der meisten EU-Gipfeltreffen w\u00fcnsche er sich keine Niederlage Russlands, sondern ein Verhindern eines neuerlichen gro\u00dfen Krieges. Der Ukraine-Krieg sei &#8222;nicht unser Krieg&#8220;, sagt er. Ihn erschrecke, &#8222;wie leichtfertig heute wieder mehr \u00fcber Krieg als \u00fcber Frieden gesprochen&#8220; werde. &#8222;Auf EU-Gipfeln wird dar\u00fcber geredet, wie Russland zu besiegen sei. Ich wei\u00df nicht, ob sich diese Leute bewusst sind, was Krieg bedeutet.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 16:07 Ukrainischer Diplomat: Russland versucht, rote Linien zu verschieben +++<br \/><\/b>Der ukrainische Vize-Au\u00dfenminister Serhij Kyslyzja warnt die europ\u00e4ischen L\u00e4nder davor, Russland zu untersch\u00e4tzen. &#8222;Viele Politiker denken noch immer in alten Mustern des letzten Jahrhunderts, in denen Krieg Bodentruppen und einmarschierende Panzer bedeutete&#8220;, sagt der Diplomat dem britischen &#8222;Guardian&#8220;. &#8222;Im 21. Jahrhundert braucht man keine Panzer, um technologisch fortgeschrittene L\u00e4nder in die Knie zu zwingen.&#8220; Kyslyzja bef\u00fcrchtet, dass Moskau die Lage weiter eskalieren k\u00f6nnte, sollte Europa nicht auf die russischen Provokationen wie Luftraumverletzungen reagieren. Der Kreml versuche, &#8222;die roten Linien zu verschieben&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 15:33 Bericht: Ukrainische Drohnen dezimieren russische Kavallerieeinheit +++<br \/><\/b>Russische Streitkr\u00e4fte haben laut einem Bericht damit begonnen, Kavallerieeinheiten gegen ukrainische Stellungen einzusetzen. Wie das Portal Defence-Blog unter Berufung auf ein Video einer ukrainischen Einheit meldet, wurde erst k\u00fcrzlich eine solche berittene Einheit durch Drohnen dezimiert. W\u00e4hrend der russischen Attacke seien die Russen von ihren Pferden abgestiegen und h\u00e4tten versucht, die Tiere als Deckung zu missbrauchen. &#8222;F\u00fcr die Pferde ist es nat\u00fcrlich bedauerlich&#8220;, sagt ein ukrainischer Soldat laut dem Portal. &#8222;Aber wie man es auch dreht und wendet, es handelt sich um eine Kampfeinheit. Traurig, ja. Aber die Arbeit wird erledigt, um menschliche Verluste zu reduzieren.&#8220; Wo und wann sich der Angriff ereignete, ist unklar.<\/p>\n<p><b>+++ 14:42 Putin: Tomahawk-Lieferung an Kiew w\u00fcrde die Beziehungen zu den USA zerst\u00f6ren +++<br \/><\/b>Falls sich die US-Regierung dazu entscheiden sollte, Tomahawk-Raketen an die Ukraine zu liefern, w\u00fcrde das die Ann\u00e4herung der Beziehungen zwischen den USA und Russland untergraben. Das sagt der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin laut einem Bericht der staatlich-russischen Nachrichtenagentur Tass. <\/p>\n<p><b>+++ 14:01 Drohnen-Sichtungen: Pistorius prangert russische Provokation an und ruft zur Besonnenheit auf +++<br \/><\/b>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD ruft nach den Drohnensichtungen in Deutschland zu Besonnenheit auf. &#8222;Nat\u00fcrlich verstehe ich die Verunsicherung&#8220;, sagt Pistorius dem &#8222;Handelsblatt&#8220;. Angesichts der Debatte dar\u00fcber sei es aber &#8222;umso wichtiger, die Lage n\u00fcchtern und ruhig zu betrachten&#8220;. Bislang gehe von den beobachteten Drohnen &#8222;keine konkrete Bedrohung aus&#8220;. Die aktuelle Lage vergleicht Pistorius angesichts der j\u00fcngsten Luftraumverletzungen durch russische Drohnen und Kampfflugzeuge in den europ\u00e4ischen Nato-Staaten Polen, Estland und Rum\u00e4nien mit dem Kalten Krieg. &#8222;Es f\u00e4llt kein Schuss, aber es gibt Provokationen.&#8220; Derzeit seien es &#8222;hybride Angriffe&#8220;. Die j\u00fcngsten Drohnen-Vorf\u00e4lle lastet der Minister Russland an. &#8222;Niemand sonst hat ein Interesse, in gro\u00dfer Zahl Drohnen nach D\u00e4nemark oder nach Polen zu schicken&#8220;, sagt er.<\/p>\n<p><b>+++ 13:23 Ukraine: Gro\u00dfbrand in Industriepark bei Lwiw +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Luftangriff auf die Westukraine ist nach Beh\u00f6rdenangaben in der Stadt Lwiw ein Gro\u00dfbrand in einem Industriepark ausgebrochen. B\u00fcrgermeister Andrij Sadowyj ver\u00f6ffentlicht ein Foto bei Telegram, auf dem die lichterloh in Flammen stehende Anlage zu sehen war. Bei dem Angriff auf den Industriepark Sparrow gebe es keine Verletzten, sagte Sadowyj. Der Rathaus-Chef teilte mit, dass es auf dem Gel\u00e4nde kein einziges milit\u00e4risches Ziel gegeben habe. Die Region nahe der Grenze zu Polen ist f\u00fcr die Ukraine wichtig f\u00fcr die Anlieferung westlicher Milit\u00e4rg\u00fcter.<\/p>\n<p><b>+++ 12:53 Kallas verurteilt russischen Terror gegen ukrainische Zivilisten +++<\/b><br \/>Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas hat sich auf der Online-Plattform X zu den j\u00fcngsten massiven Luftangriffen Russlands auf die Ukraine ge\u00e4u\u00dfert. &#8222;Russland verschleiert seine gescheiterte Sommeroffensive mit Terroranschl\u00e4gen auf ukrainische Zivilisten und Infrastruktur&#8220;, schreibt Kallas in einem Post. &#8222;Wir werden die Ukraine so lange wie n\u00f6tig unterst\u00fctzen: indem wir das n\u00e4chste Sanktionspaket fertigstellen, die Finanzierung sicherstellen und Waffen liefern.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 12:27 Ukraine: Russische Bomben verletzen sechs Menschen in Slowjansk +++<\/b><br \/>Russische Streitkr\u00e4fte griffen die Stadt Slowjansk in der Region Donezk mit Bomben an. Dabei wurden sechs Menschen verletzt, wie die <a href=\"https:\/\/t.me\/Donetsk_obl_prokuratura\/4609\">Staatsanwaltschaft der Region Donezk<\/a> mitteilt. Die Bombenangriffe trafen ein Wohnhaus und verletzten zwei Frauen, drei M\u00e4nner und ein Kind, so die Staatsanwaltschaft. Sie werden medizinisch versorgt.<\/p>\n<p><b>+++ 11:46 Ukraine: Energieinfrastruktur in mehreren Regionen besch\u00e4digt +++<\/b><br \/>In der Ukraine wurde in mehreren Regionen die Energieinfrastruktur durch die russischen Angriffe besch\u00e4digt. Dazu geh\u00f6ren Saporischschja im S\u00fcdosten des Landes und Tschernihiw im Norden der Ukraine, teilt das Energieministerium auf Telegram mit. Zahlreiche Menschen in Saporischschja h\u00e4tten keinen Strom. In Tschernihiw und Sumy ist demnach die Notstromversorgung eingerichtet worden. <\/p>\n<p><b>+++ 11:11 Selenskyj: Russland feuert 500 Drohnen und 50 Raketen binnen einer Nacht auf die Ukraine +++<\/b><br \/>In der Nacht griffen russische Streitkr\u00e4fte die Ukraine mit mehr als 50 Raketen und etwa 500 Angriffsdrohnen. Das teilt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj \u00fcber die sozialen Medien mit. Demnach handelt es sich unter anderem um Shahed- und Kinschal-Raketen. Besonders betroffen waren die Regionen Lwiw, Iwano-Frankiwsk, Saporischschja, Tschernihiw, Sumy, Charkiw, Cherson, Odessa und Kirowograd, schreibt Selenskyj. Mindestens zehn Menschen sollen verletzt worden sein, f\u00fcnf Menschen kamen ums Leben. <\/p>\n<p><b>+++ 10:37 ISW: Russen r\u00fccken bei Lyman, Siwersk und Pokrowsk vor +++<\/b><br \/>Die russischen Streitkr\u00e4fte sind an verschiedenen Stellungen an der Front vorger\u00fcckt. Das schreiben die Analysten des <a href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/russia-ukraine\/russian-offensive-campaign-assessment-october-4-2025\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Institute for the Study of War (ISW)<\/a> in ihrem j\u00fcngsten Bericht. Demnach sollen Russen in der N\u00e4he von Lyman und Siwersk, St\u00e4dten in der Region Donezk, sowie an verschiedenen Stellungen um die umk\u00e4mpfte Bergbaustadt Pokrowsk, ebenfalls in Donezk, vorger\u00fcckt sein. Zudem h\u00e4tte das russische Milit\u00e4r Gebiete um die Gemeinde Welykomychajliwka in der Region Dnipropetrowsk eingenommen. Die Analysten des ISW beziehen sich in ihrem Bericht auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage.<\/p>\n<p><b>+++ 09:59 Ukraine: Tote und Verletzte nach massivem russischem Luftangriff auf Lwiw +++<\/b><br \/>Nach massiven russischen Luftangriffen auf die westukrainische Stadt Lwiw melden die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden Verletzte und Tote. In Lapaiwka im S\u00fcdwesten der ukrainischen Stadt sind vier Menschen ums Leben gekommen, das teilt der B\u00fcrgermeister Andrij Sadowyj auf seinem Telegram-Kanal mit. Zudem sollen sechs Personen verletzt worden sein. Rettungskr\u00e4fte seien im Einsatz, so Sadowyj. <\/p>\n<p><b>+++ 09:04 Ukraine meldet heftige Explosionen und Gro\u00dfbr\u00e4nde in Lwiw +++<\/b><br \/>Nach massiven russischen Luftangriffen auf die westukrainische Stadt Lwiw kam es zu Explosionen und Br\u00e4nden in Lwiw. Das teilt Andrij Sadowyj, der B\u00fcrgermeister der Stadt, \u00fcber seinen Telegram-Kanal mit. Demnach brennen mehrere Feuer in der Stadt. Vorher waren Sadowyj zufolge wiederholt Explosionswellen zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p><b>+++ 08:19 Ukraine ver\u00f6ffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++<\/b><br \/>Der ukrainische Generalstab ver\u00f6ffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.115.250 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 870. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem au\u00dferdem vier Panzer, 18 Artilleriesysteme und 320 Drohnen zerst\u00f6rt worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Gro\u00dfangriffs 11.230 Panzer, 33.446 Artilleriesysteme, 1222 Flugabwehrsysteme und 427 Flugzeuge, 346 Hubschrauber, 66.863 Drohnen, 28 Schiffe sowie ein U-Boot verloren haben. <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1366829\/umfrage\/ukrainische-verluste-von-ausruestungen-im-krieg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Westliche Sch\u00e4tzungen<\/a> nennen geringere Verlustzahlen &#8211; wobei das auch nur Mindestwerte sind. <\/p>\n<p><b>+++ 07:42 Russland meldet Abschuss von 32 ukrainischen Drohnen +++<\/b><br \/>Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Nacht 32 ukrainische Drohnen zerst\u00f6rt. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.<\/p>\n<p><b>+++ 07:10 Frau bei russischem Angriff in ukrainischer Region Saporischschja get\u00f6tet +++<br \/><\/b>Bei erneuten russischen Angriffen auf die Ukraine ist nach \u00f6rtlichen Angaben in der s\u00fcd\u00f6stlichen Region Saporischschja eine Frau get\u00f6tet worden. Bei dem &#8222;kombinierten Angriff&#8220; der russischen Armee seien \u00fcberdies sechs Menschen verletzt worden, darunter ein 16-j\u00e4hriges M\u00e4dchen, teilt der Chef der Regionalregierung, Iwan Fedorow, auf Telegram mit. Er ver\u00f6ffentlicht offenbar vom Angriffsort stammende Fotos, die einen zerst\u00f6rten mehrst\u00f6ckigen H\u00e4userblock und ein ausgebranntes Auto zeigten.<\/p>\n<p><b>+++ 06:45 St\u00e4dtebund fordert mehr Geld f\u00fcr Drohnen-Schutz +++<\/b><br \/>Der St\u00e4dte- und Gemeindebund dringt auf einen besseren Katastrophenschutz. &#8222;Die Drohnen-Sichtungen in den letzten Tagen zeigen deutlich, dass die Sicherheitslage sich ver\u00e4ndert hat&#8220;, sagt Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andr\u00e9 Berghegger den Funke-Zeitungen. Es sei notwendig, schnell ein abgestimmtes Konzept gegen die zunehmenden Bedrohungen auf den Weg zu bringen. Konkret fordert Berghegger eine &#8222;Task Force Resilienz&#8220; mit Vertretern aus Bund, L\u00e4ndern, Kommunen, Sicherheitsbeh\u00f6rden und Feuerwehren. Die Zusammenarbeit zwischen Bev\u00f6lkerungs- und Katastrophenschutz m\u00fcsse auf allen Ebenen verbessert werden, die Kommunen m\u00fcssten finanziell deutlich besser ausgestattet werden. Allein f\u00fcr den Zivilschutz seien zus\u00e4tzliche 10 Milliarden Euro in den n\u00e4chsten zehn Jahren erforderlich.<\/p>\n<p><b>+++ 06:09 Ukraine meldet landesweiten Luftalarm wegen massiven russischen Luftangriffen +++<br \/><\/b>Bei einem massiven russischen Luftangriff auf die Westukraine sind Beh\u00f6rdenangaben zufolge Drohnen und Raketen eingesetzt worden. Die ukrainische Luftwaffe hat daraufhin eine landesweite Raketenwarnung herausgegeben. Ein Schwerpunkt der Angriffe ist offenbar die Stadt Lwiw, wo laut B\u00fcrgermeister Andrij Sadowyj Raketen im Anflug seien, w\u00e4hrend die Flugabwehr bereits Drohnen bek\u00e4mpfe. Reporter der Nachrichtenagentur Reuters berichten von Flugabwehrfeuer aus allen Richtungen. \u00dcber m\u00f6gliche Sch\u00e4den oder eine russische Stellungnahme ist zun\u00e4chst nichts bekannt.<\/p>\n<p><b>+++ 05:41 Russische Angriffe nahe Grenze &#8211; Polen l\u00e4sst Kampfjets aufsteigen +++<\/b><br \/>Als Reaktion auf russische Luftangriffe auf die Ukraine sind nach Angaben des polnischen Milit\u00e4rs polnische und verb\u00fcndete Flugzeuge im Einsatz. Die Angriffe richten sich auch gegen Regionen nahe der Grenze zum Nato-Mitglied, teilt das Einsatzkommando der Streitkr\u00e4fte mit. Die bodengest\u00fctzten Luftabwehrsysteme seien zudem in h\u00f6chste Alarmbereitschaft versetzt worden. In der gesamten Ukraine gilt Luftalarm.<\/p>\n<p><b>+++ 04:32 Mutma\u00dfliche Hei\u00dfluftballons legen Flughafen Vilnius lahm +++<\/b><br \/>Der Flughafen der litauischen Hauptstadt Vilnius ist am sp\u00e4ten Abend wegen mutma\u00dflicher Hei\u00dfluftballons im Luftraum geschlossen worden. &#8222;Der Flugverkehr ist unseres Wissens nach wegen einer m\u00f6glichen Serie von Ballons, die sich in Richtung Vilnius bewegen, vor\u00fcbergehend ausgesetzt&#8220;, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers LTOU der Nachrichtenagentur BNS. Ankommende Fl\u00fcge wurden umgeleitet, die meisten davon nach Lettland und Polen. Abfl\u00fcge wurden gestrichen. Der Betreiber teilt sp\u00e4ter mit, die Sperrung werde um zwei Stunden bis 04.30 Uhr Ortszeit (03.30 Uhr MESZ) verl\u00e4ngert. Inzwischen ist der Flughafen wieder in Betrieb. <\/p>\n<p><b>+++ 03:10 Russland greift Ukraine mit Drohnengeschwader an +++<br \/><\/b>Die russische Armee hat erneut gr\u00f6\u00dfere Drohnenschw\u00e4rme zu noch unbekannten Zielen in der Ukraine gestartet. Die ukrainische Flugabwehr berichtet von einer Reihe von Einfl\u00fcgen von Kampfdrohnen im Osten und S\u00fcden des Landes. In weiten Teilen des Landes wurde Luftalarm ausgel\u00f6st. Die ersten Wellen der unbemannten Flugk\u00f6rper seien bereits im Osten von der Flugabwehr ins Visier genommen worden. Vielerorts hallte der L\u00e4rm von Explosionen durch die Nacht. Nach Angaben der Flugabwehr wurden bereits 73 Drohnen beim Anflug abgeschossen. Die ukrainische Flugabwehr warnt unterdessen vor m\u00f6glichen Angriffen russischer Marschflugk\u00f6rper. Anlass daf\u00fcr war der Start von Kampfbombern vom Typ Tupolew Tu-95, die potenziell mit Marschflugk\u00f6rpern best\u00fcckt sind. Unklar ist, ob der Start der Bomber m\u00f6glicherweise nur zur Verwirrung und Ablenkung der ukrainischen Flugabwehr diente.<\/p>\n<p><b>+++ 02:09 Ukrainer demonstrieren Drohnen-Abwehr bei \u00dcbung in D\u00e4nemark +++<br \/><\/b>Ukrainische Drohnen-Experten des Milit\u00e4rs haben in D\u00e4nemark \u00dcbungen zur Drohnen-Abwehr vorgef\u00fchrt. Das teilt der Generalstab der Ukraine bei Facebook mit. Bei der \u00dcbung seien mehrere Drohnen im d\u00e4nischen Luftraum unsch\u00e4dlich gemacht worden. Vertreter mehrerer europ\u00e4ischer L\u00e4nder nahmen demnach an der Vorf\u00fchrung teil.<\/p>\n<p><b>+++ 01:07 Wehrbeauftragter: Freiwilligkeit beim neuen Wehrdienst wird nicht reichen +++<\/b><br \/>Vor den Bundestags-Beratungen \u00fcber den geplanten neuen Wehrdienst hat der Wehrbeauftragte des Parlaments, Henning Otte, f\u00fcr Nachbesserungen pl\u00e4diert, um bei Bedarf schneller den Einstieg in die Wehrpflicht einzuleiten. &#8222;Es mag zwar grunds\u00e4tzlich l\u00f6blich sein, auf Freiwilligkeit zu setzen&#8220;, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. &#8222;Allerdings habe ich erhebliche Zweifel daran, ob dies wirklich gelingen kann. Schlie\u00dflich scheitert die Bundeswehr als Freiwilligenarmee schon seit Jahren daran, die Truppenst\u00e4rke anzuheben.&#8220; Es w\u00e4re daher notwendig, bereits jetzt die Voraussetzungen zu schaffen, bei einem neuen Wehrdienst schnell auf weitere verpflichtende Elemente umschalten zu k\u00f6nnen, erkl\u00e4rte der Wehrbeauftragte.<\/p>\n<p><b>+++ 23:25 Randale in Georgien: Premier spricht von Umsturzversuch +++<\/b><br \/>Der georgische Ministerpr\u00e4sident Irakli Kobachidse bezeichnet die Ausschreitungen bei Protesten am Tag der Kommunalwahl in der S\u00fcdkaukasusrepublik Georgien als Umsturzversuch. Der Versuch eines Umsturzes sei gescheitert, sagt er in Tiflis und k\u00fcndigte schwere Strafen an. W\u00e4hrend einer Demonstration kam es an der Pr\u00e4sidentenresidenz zu einem Vorfall. Dort hatte eine Gruppe einen massiven Zaun niedergerissen und war kurz auf das Gel\u00e4nde vor dem Geb\u00e4ude eingedrungen. Die Polizei dr\u00e4ngte sie zur\u00fcck und setzte \u00f6rtlichen Medien zufolge Wasserwerfer und Tr\u00e4nengas ein. Die Demonstranten wiederum errichteten Barrikaden. Nach Angaben des georgischen Gesundheitsministeriums wurden 21 Polizisten und 6 Demonstranten ins Krankenhaus gebracht. In Georgien fanden am Samstag Kommunalwahlen statt, die ein Teil der prowestlichen Opposition boykottierte. In der Hauptstadt Tiflis (Tbilissi) gingen Zehntausende Menschen gegen den zunehmend autorit\u00e4ren Kurs der Regierungspartei Georgischer Traum auf die Stra\u00dfe.<\/p>\n<p><b>+++ 22:08 Radar und Raketenfahrzeug \u2013 Ukraine verk\u00fcndet Treffer in Kursk +++<\/b><br \/>Das ukrainische Milit\u00e4r will einige wichtige Treffer gegen Milit\u00e4rausr\u00fcstung der Russen im russischem Gebiet Kursk gelandet haben. Ein Radarkomplex &#8222;Garmon&#8220; und ein Transport- und Ladefahrzeug eines &#8222;Iskander&#8220;-Raketensystems seien getroffen worden, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/GeneralStaff.ua\/posts\/pfbid02emXGVBQdxmJHjX2v7E3rZAvvdvUr8GuFuEhgqqL58RHGVdQGQJpnPbd4Lqcdh9arl\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"Facebook\">teilt<\/a> der Generalstab der ukrainischen Streitkr\u00e4fte mit. Dieser verk\u00fcndet zudem einen Schlag gegen den Kommandoposten der 8. Armee in der Region Donezk im Osten der Ukraine. Die Auswirkungen w\u00fcrden noch gepr\u00fcft, hei\u00dft es. Weitere Einzelheiten werden nicht genannt. \u00dcberpr\u00fcfen lassen sich die Angaben bisher nicht. <\/p>\n<p><b>+++ 21:20 Von der Leyen: Bahnhof-Attacke verdeutlicht Moskaus &#8222;r\u00fccksichtslose Bereitschaft, Zivilisten anzugreifen&#8220; +++<\/b><br \/>&#8222;Die schockierenden Bilder vom Bahnhof in Schostka verdeutlichen Russlands r\u00fccksichtslose und anhaltende Bereitschaft, Zivilisten anzugreifen&#8220;, <a href=\"https:\/\/x.com\/vonderleyen\/status\/1974430650619863158\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\" title=\"X\">schreibt<\/a> EU-Kommissarin Ursula von der Leyen. Sie fordert, dass die EU und ihre globalen Partner den Druck auf Russland erh\u00f6hen, bis Moskau &#8222;einen gerechten und dauerhaften Frieden akzeptiert&#8220;. Der Bahnhof der ukrainischen Stadt Schostka war heute Vormittag von Drohnen angegriffen worden. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russische-Drohnen-treffen-ukrainische-Passagierzuege-article26074237.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Zwei Personenz\u00fcge<\/a> wurden laut ukrainischen Angaben getroffen &#8211; ein Mann wurde get\u00f6tet, etwa 30 weitere Menschen wurden verletzt.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie hier <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-20-Von-der-Leyen-Bahnhof-Attacke-verdeutlicht-Moskaus-ruecksichtslose-Bereitschaft-Zivilisten-anzugreifen--article26074636.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">nachlesen. <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit Blick auf die aktuelle Debatte um den Wehrdienst erwartet Friedrich Merz auf die Dauer auch eine Pflicht.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-476331","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115324775487801997","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=476331"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476331\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=476331"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=476331"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=476331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}