{"id":476531,"date":"2025-10-06T04:09:11","date_gmt":"2025-10-06T04:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476531\/"},"modified":"2025-10-06T04:09:11","modified_gmt":"2025-10-06T04:09:11","slug":"berlin-brandenburg-bsw-laedt-russlands-botschafter-ein-spd-hat-andere-position","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476531\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: BSW l\u00e4dt Russlands Botschafter ein &#8211; SPD hat andere Position"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                BSW l\u00e4dt Russlands Botschafter ein &#8211; SPD hat andere Position<\/p>\n<p>\t\t\t\t              06.10.2025, 05:33 Uhr<\/p>\n<p><strong>Der russische Botschafter in Deutschland wird von der BSW-Fraktion zu einer Ausstellungser\u00f6ffnung eingeladen. Das gilt wegen des Ukraine-Kriegs als ungew\u00f6hnlich. Der Koalitionspartner SPD reagiert.<\/strong><\/p>\n<p>Potsdam (dpa\/bb) &#8211; Die SPD im Brandenburger Landtag sieht die Einladung des russischen Botschafters in Deutschland durch den Koalitionspartner BSW zu einer Ausstellung mit Skepsis. &#8222;Als SPD-Fraktion k\u00e4men wir derzeit nicht auf die Idee, Russlands Botschafter einzuladen&#8220;, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Bj\u00f6rn L\u00fcttmann der Deutschen Presse-Agentur.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Der Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie die vermuteten gegenw\u00e4rtigen Verletzungen europ\u00e4ischen Luftraums schlie\u00dfen das f\u00fcr uns aus.&#8220; Dar\u00fcber hinaus sei die Ausstellungser\u00f6ffnung eine Angelegenheit der BSW-Fraktion, die er nicht weiter kommentieren wolle. SPD und BSW sind seit Dezember vergangenen Jahres Koalitionspartner in Brandenburg.\u00a0<\/p>\n<p>BSW verteidigt Einladung\u00a0<\/p>\n<p>Die BSW-Fraktion lud die Botschaftsvertreter mehrerer Staaten &#8211; darunter europ\u00e4ische L\u00e4nder, Russland, die Ukraine und die USA &#8211; zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung &#8222;Krieg und Frieden&#8220; am Dienstag mit Werken der K\u00fcnstler Hans und Lea Grundig im Landtag ein. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, sagte nach BSW-Angaben ebenso zu wie Vertreter von Belarus und Ungarn. Zun\u00e4chst hatten &#8222;Nordkurier&#8220; und &#8222;Tagesspiegel&#8220; berichtet.\u00a0<\/p>\n<p>BSW-Fraktionschef L\u00fcders verteidigte die Einladung. &#8222;Man muss ja mit den Kriegsparteien in Kontakt treten&#8220;, sagte L\u00fcders der dpa. Sonst k\u00f6nne man sich nicht f\u00fcr Frieden einsetzen. Dagegen kritisierte der CDU-Fraktionsvorsitzende Jan Redmann in &#8222;Nordkurier&#8220; und &#8222;Tagesspiegel&#8220;: &#8222;Wer den russischen Kriegstreibern eine B\u00fchne bietet, hat mit Frieden nichts am Hut.&#8220; Das wies L\u00fcders zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>Netschajew hatte im April bei einem separaten Besuch in der Gedenkst\u00e4tte Sachsenhausen zum 80. Jahrestag des Kriegsendes die gefallenen Soldaten der Roten Armee geehrt. Das hatte f\u00fcr Aufsehen gesorgt. Denn das Ausw\u00e4rtige Amt hatte L\u00e4ndern, Kommunen und Gedenkst\u00e4tten des Bundes mit Blick auf Gedenkveranstaltungen zum Endes des Zweiten Weltkriegs empfohlen, offizielle russische Vertreter nicht zuzulassen.\u00a0<\/p>\n<p>Die K\u00fcnstler Hans Grundig (1901-1958) und Lea Grundig (1906-1977), die vor dem Zweiten Weltkrieg der kommunistischen Partei angeh\u00f6rten, wurden von den Nationalsozialisten verfolgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg BSW l\u00e4dt Russlands Botschafter ein &#8211; SPD hat andere Position 06.10.2025, 05:33 Uhr Der russische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":476532,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,10066,1890,10208,29,30,34749,11804,184],"class_list":{"0":"post-476531","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-und-brandenburg","14":"tag-botschafter","15":"tag-brandenburg","16":"tag-bsw","17":"tag-deutschland","18":"tag-germany","19":"tag-position","20":"tag-russlands","21":"tag-spd"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115325263105699012","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476531","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=476531"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/476531\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/476532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=476531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=476531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=476531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}