{"id":476942,"date":"2025-10-06T08:08:11","date_gmt":"2025-10-06T08:08:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476942\/"},"modified":"2025-10-06T08:08:11","modified_gmt":"2025-10-06T08:08:11","slug":"hamburg-muss-helfen-uke-erwartet-70-millionen-euro-verlust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/476942\/","title":{"rendered":"Hamburg muss helfen &#8211; UKE erwartet 70 Millionen Euro Verlust"},"content":{"rendered":"<p>Das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) steht erneut vor einem massiven Defizit. F\u00fcr das Haushaltsjahr 2025\/26 erwartet die Klinik ein Minus von mindestens 70 Millionen Euro. Hauptgr\u00fcnde sind gestiegene Personal- und Mietkosten. Die Stadt Hamburg muss erneut finanziell einspringen, um die Leistungsf\u00e4higkeit des Krankenhauses zu sichern.<\/p>\n<p>Das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erwartet auch f\u00fcr dieses Jahr einen Millionen-Verlust. Derzeit geht die Klinik von einem Minus von mindestens 70 Millionen Euro aus, wie aus einem Antrag zur Nachbewilligung von Geldern f\u00fcr den Haushaltsplan 2025\/26 des Senats an die B\u00fcrgerschaft hervorgeht. Das Krankenhaus ist ein \u00f6ffentliches Unternehmen, Verluste werden auch aus dem Stadthaushalt ausgeglichen. Zuvor hatte der Radiosender NDR 90,3 berichtet.\u00a0<\/p>\n<p>Mieten und Personalkosten belasten Bilanz<\/p>\n<p>Gr\u00fcnde f\u00fcr das Minus seien unter anderem gestiegene Personalkosten sowie die Miete f\u00fcr bestehende Geb\u00e4ude. Deshalb werde die Bilanz unter dem Strich ein Minus ausweisen, obwohl das UKE mehr Patientinnen und Patienten als 2024 behandelt hat und auch die Krankenkassen besser zahlen. 2024 hatte das Minus den Angaben zufolge bei rund 51,4 Millionen Euro gelegen.\u00a0<\/p>\n<p>Schon 2024 musste die Stadt Geld zuschie\u00dfen, weil aufgrund der gestiegenen Sachkosten und tariflichen Mehrbelastungen das UKE tief in die roten Zahlen gerutscht war.\u00a0<\/p>\n<p>Den Planungen zufolge soll das UKE 2030 wieder schwarze Zahlen schreiben, also Gewinne verbuchen. Bis dahin will die Stadt weiteres Geld zuschie\u00dfen, weil ohne diese Kompensationsma\u00dfnahmen das UKE-Eigenkapital auf minus 335 Millionen Euro rutschen w\u00fcrde, hei\u00dft es im Senatsantrag.<\/p>\n<p>CDU: Finanzielle Schieflage ist alarmierend<\/p>\n<p>Die CDU sch\u00e4tzt die finanzielle Schieflage des UKE als alarmierend ein. &#8222;Hier darf der Senat nicht nur darauf setzen, dass es ab 2030 wieder besser wird, sondern muss nachhaltig eine stabile Finanzierungsstruktur sicherstellen&#8220;, sagte Thilo Kleibauer, haushaltspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Die Probleme d\u00fcrften nicht mit steigenden Darlehen in die Zukunft verschoben werden, damit die Leistungsf\u00e4higkeit der Uniklinik gesichert bleibe.<\/p>\n<p>Am UKE sind eigenen Angaben zufolge rund 16.100 Menschen besch\u00e4ftigt, etwa 572.000 Patientinnen und Patienten werden pro Jahr versorgt, die meisten von ihnen &#8211; etwa 475.000 Menschen &#8211; ambulant.<\/p>\n<p>dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) steht erneut vor einem massiven Defizit. 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