{"id":477260,"date":"2025-10-06T11:08:17","date_gmt":"2025-10-06T11:08:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/477260\/"},"modified":"2025-10-06T11:08:17","modified_gmt":"2025-10-06T11:08:17","slug":"georg-restle-zwangsbeitrag-post-von-ard-journalist-loest-empoerung-aus-zeigt-anmassung-in-diesen-kreisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/477260\/","title":{"rendered":"Georg Restle: \u201eZwangsbeitrag\u201c-Post von ARD-Journalist l\u00f6st Emp\u00f6rung aus \u2013 \u201eZeigt Anma\u00dfung in diesen Kreisen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Kulturstaatsminister Weimer bem\u00e4ngelte eine Linksneigung bei den \u00d6ffentlich-Rechtlichen und warnte angesichts der \u201eZwangsbeitr\u00e4ge\u201c vor einem Akzeptanzproblem. ARD-Journalist Georg Restle nannte ihn aufgrund seiner Wortwahl \u201euntragbar\u201c. Der Beitrag l\u00f6st ebenso scharfe Kritik wie Zustimmung aus.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der ARD-Journalist Georg Restle erh\u00e4lt Gegenwind. Auf der Plattform X hat der \u201eMonitor\u201c-Moderator beanstandet, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Rundfunkgeb\u00fchren als \u201eZwangsbeitrag\u201c bezeichnet hatte. Der Ausdruck sei der \u201ezentrale Kampfbegriff einer Kampagne\u201c, die eine Abschaffung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks im Sinn habe. Damit mache sich der Staatsminister in seiner Position \u201euntragbar\u201c. <\/p>\n<p>Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger \u00fcbt deutliche Kritik an dem Journalisten. \u201eDass ein Redaktionsleiter wie Herr Restle so ganz selbstverst\u00e4ndlich ein Urteil f\u00e4llt, wer als Bundesminister tragbar ist oder nicht zeigt, welche Anma\u00dfung sich in diesen Kreisen teils breit gemacht hat\u201c, konstatiert der Vorsitzende der Freien W\u00e4hler auf X. Aus seiner Sicht herrsche die Haltung vor: \u201eUns doch egal wer unter uns regiert, wir bestimmen die Meinung.\u201c<\/p>\n<p>Zuvor hat sich bereits der Publizist und Rechtsanwalt Joachim Steinh\u00f6fel auf der Plattform ge\u00e4u\u00dfert. Das Problem liege nicht bei Wolfram Weimer, sondern beim \u201eDemokratieverst\u00e4ndnis des Journalisten\u201c, schreibt er. Zudem habe das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass Rundfunkfreiheit nicht bedeute, dass ein \u201eBestandsschutz gegen Reform oder Abschaffung\u201c vorliege.<\/p>\n<p>In einem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/x.com\/Steinhoefel\/status\/1975115006925742512\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/x.com\/Steinhoefel\/status\/1975115006925742512&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">weiteren Post<\/a> verweist Steinh\u00f6fel auf ein <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Downloads\/Ministerium\/Wissenschaftlicher-Beirat\/Gutachten\/2014-12-15-gutachten-medien.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Downloads\/Ministerium\/Wissenschaftlicher-Beirat\/Gutachten\/2014-12-15-gutachten-medien.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gutachten des Bundesfinanzministeriums<\/a> zur Finanzierung der \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien. \u201eDieses Angebot wird ganz \u00fcberwiegend durch Zwangsbeitr\u00e4ge finanziert\u201c, hei\u00dft es darin. Zudem wird von einem \u201eModell der Zwangsabgaben\u201c gesprochen. Es sei ein \u201er\u00fchrender Versuch\u201c konterte wiederum Restle auf die Einlassung des Publizisten. \u201eWeil der wissenschaftliche Beirat des BMF 2014 (!) einen Begriff verwendet hat, der heute kampagnenhaft verwendet wird, kann der Begriff kein Kampfbegriff sein\u201c, hielt der ARD-Moderator entgegen. \u201eWird immer grotesker hier.\u201c<\/p>\n<p>Wofram Weimer hatte von \u201eZwangsbeitr\u00e4gen\u201c gesprochen<\/p>\n<p>Hintergrund der Debatte war ein <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/kulturstaatsminister-weimer-mahnt-reformen-bei-ard-und-zdf-an-und-warnt-vor-google-NIAPW5E7TFG3TPM4W6N4A5L35U.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.rnd.de\/politik\/kulturstaatsminister-weimer-mahnt-reformen-bei-ard-und-zdf-an-und-warnt-vor-google-NIAPW5E7TFG3TPM4W6N4A5L35U.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland mit Weimer<\/a>. Der Kulturstaatsminister hatte darin bem\u00e4ngelt, dass der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk \u201epolitisch links geneigt\u201c wirke, was zu einem Akzeptanzproblem f\u00fchre. \u201eEs ist nicht gut, wenn viele Millionen Deutsche zwar Zwangsbeitr\u00e4ge zahlen m\u00fcssen, aber das Gef\u00fchl haben, dass sie dort nicht vertreten werden. Das sollte sich \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p>Die fr\u00fchere ARD-Moderatorin Anne Will hat sich inzwischen Restles Kritik an Wolfram Weimer angeschlossen. Im Zuge der ersten Ausgabe von Robert Habecks neuem Talk-Format \u201eHabeck live\u201c im Berliner Ensemble trat die Journalistin zur Frage \u201eBrauchen Demokratien den Notfall?\u201c auf. Darin bem\u00e4ngelte sie \u201eemotionalisierte, personalisierte, emp\u00f6rungsgetriebene Algorithmen\u201c der sozialen Netzwerke und stellte ihnen \u201everl\u00e4ssliche Angebote\u201c wie jene der \u00d6ffentlich-Rechtlichen entgegen, die \u201enicht kaputt gemacht werden\u201c d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Will delegitimierte Weimers Kritik am System von ARD und ZDF im Anschluss zwar nicht, stie\u00df sich aber deutlich an der Wortwahl. \u201eEr kann das machen. Das tun die Mitarbeitenden da auch selber reichlich\u201c, ordnete die Journalistin ein, \u201eaber es zu versehen mit einem rechtspopulistischen, rechtsextremen Vokabular \u2013 das muss man nicht machen. Und das macht er aber.\u201c  <\/p>\n<p>Als die Interviewte daraufhin den Kulturstaatsminister zitierte, schrieb sie ihm allerdings den Ausdruck \u201eZwangsgeb\u00fchren\u201c anstelle von \u201eZwangsbeitr\u00e4gen\u201c zu. \u201eDass er \u201aZwangsgeb\u00fchren\u2018 benutzt, das muss man einfach \u00fcberhaupt gar nicht machen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kulturstaatsminister Weimer bem\u00e4ngelte eine Linksneigung bei den \u00d6ffentlich-Rechtlichen und warnte angesichts der \u201eZwangsbeitr\u00e4ge\u201c vor einem Akzeptanzproblem. 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