{"id":478051,"date":"2025-10-06T18:31:13","date_gmt":"2025-10-06T18:31:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478051\/"},"modified":"2025-10-06T18:31:13","modified_gmt":"2025-10-06T18:31:13","slug":"ueberdurchschnittlich-digital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478051\/","title":{"rendered":"\u00dcberdurchschnittlich digital"},"content":{"rendered":"<p>Weg von verstaubten Akten und physischen Formularen, hin zu Services wie einer Online-Terminvereinbarung f\u00fcr B\u00fcrger oder digitalem Wissensmanagement \u2013 Das sind zwei Ziele einer Digitalisierung der Verwaltungsarbeit auf kommunaler Ebene. Wie gut die Lilienthaler Verwaltung in Sachen Digitalisierung aufgestellt ist, evaluierte der Dienstleister Dataport Kommunal im Auftrag der Gemeinde.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der im Dezember vergangenen Jahres durchgef\u00fchrten Analyse des Ist-Zustands pr\u00e4sentierte Julian Strau\u00df von Dataport Kommunal im Ausschuss f\u00fcr Haushalt, Soziales, Ordnung, Feuerwehr und Senioren. Strau\u00df\u2018 Fazit: Gut, auch wenn es noch Verbesserungspotenzial gibt. Hierf\u00fcr brauche es aber nicht nur den Einsatz der Verwaltung, sondern auch von Land und Bund.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Verglichen mit \u00e4hnlich gro\u00dfen Kommunen gutes Ergebnis<\/p>\n<p>Das Unternehmen Dataport Kommunal arbeitet nach Strau\u00df\u2018 Aussage mit etwa 250 Kommunen bundesweit zusammen, um Verbesserungspotenziale f\u00fcr deren Digitalisierungsstrategie zu identifizieren. 150 dieser Kommunen l\u00e4gen in Niedersachsen. Im Vergleich zu anderen Kommunen \u00e4hnlicher Gr\u00f6\u00dfe sei Lilienthal in Digitalisierungsfragen \u00fcberdurchschnittlich gut aufgestellt, so Strau\u00df.<\/p>\n<p>Positive Beispiele seien die digitale Verwaltung, sowie eine gute Ausstattung mit Hard- und Software sowie ein solides Datenschutzkonzept. Er lobte unter anderem das Serviceportal und die M\u00f6glichkeit f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, online Termine bei der Verwaltung auszumachen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Gemeinde w\u00fcnscht sich Vorgaben von Bund und Land<\/p>\n<p>Verbesserungspotenzial fand Dataport Kommunal allerdings auch: So gebe es \u201ewenige durchg\u00e4ngige digitale Prozesse\u201c, die g\u00e4nzlich ohne analoge Dokumente auskommen. Auch f\u00fcr das Platzproblem im Lilienthaler Rathaus, das nicht ausreichend Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr alle Verwaltungsangestellten hergibt, biete eine weitere Digitalisierung der Verwaltungsprozesse einen L\u00f6sungsansatz, stellte Strau\u00df in Aussicht. Insgesamt gebe es in Lilienthal eine \u201egute Basis f\u00fcr die weitere Digitalisierung\u201c, schloss Strau\u00df.<\/p>\n<p>Die Voraussetzungen f\u00fcr eine weitere Digitalisierung seien auf Landes- und Bundesebene aber nicht ideal, hie\u00df es weiter. Niedersachsen sei ein \u201eFlickenteppich kommunaler IT-Strukturen\u201c, oft fehlten passende Schnittstellen zwischen verschiedenen Systemen in den verschiedenen Verwaltungen, berichtete Strau\u00df.<\/p>\n<p>Land und Bund k\u00f6nnten Vorgaben f\u00fcr einheitliche Schnittstellen oder Fachverfahren machen, doch bisher gebe es das kaum. Dabei w\u00fcrden solche \u00fcberregional festgeschriebenen Regeln \u201euns richtig helfen\u201c, betonte J\u00fcrgen Weinert, Leiter des Stabsbereichs in Lilienthal. Der Stabsbereich ist unter anderem f\u00fcr die Digitalisierungsstrategie zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Arbeitskreis f\u00fcr Digitalisierung im Landkreis t\u00e4tig<\/p>\n<p>Im Landkreis gebe es einen Arbeitskreis mit der Aufgabe, eine Digitalisierungsstrategie f\u00fcr die Kommunen zu erarbeiten, berichtete Manuela Rugen, zust\u00e4ndig f\u00fcr die Bereiche Digitalisierung und Kommunalrecht im Stabsbereich. Die Ergebnisse des Arbeitskreises seien aber \u201enoch nicht spruchreif\u201c, so Rugen.<\/p>\n<p>Strau\u00df\u2018 Fazit zum gegenw\u00e4rtigen Stand fiel optimistisch aus: \u201eLilienthal hat die Themen der Digitalisierung im Blick und auch im Griff.\u201c Wie sich die Rahmenbedingungen hierf\u00fcr in Zukunft ver\u00e4ndern, bleibt abzuwarten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weg von verstaubten Akten und physischen Formularen, hin zu Services wie einer Online-Terminvereinbarung f\u00fcr B\u00fcrger oder digitalem Wissensmanagement&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":478052,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-478051","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115328652670992924","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/478051","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=478051"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/478051\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/478052"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=478051"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=478051"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=478051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}