{"id":478116,"date":"2025-10-06T19:08:14","date_gmt":"2025-10-06T19:08:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478116\/"},"modified":"2025-10-06T19:08:14","modified_gmt":"2025-10-06T19:08:14","slug":"so-brachte-trump-israel-und-hamas-zu-verhandlungen-in-aegypten-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478116\/","title":{"rendered":"So brachte Trump Israel und Hamas zu Verhandlungen in \u00c4gypten | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/Washington &#8211; <b>Der Gaza-Krieg zwischen Israel und den pal\u00e4stinensischen Hamas-Terroristen schien wie festgefahren. Doch heute verhandeln Delegationen beider Seiten, unterst\u00fctzt von den USA und arabischen Staaten, in \u00c4gypten \u00fcber einen m\u00f6glichen Frieden in Gaza. Grundlage ist ein 20-Punkte-Plan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79).<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wie hat Trump die harten Fronten aufgebrochen? Was ist sein Gaza-Geheimnis?<\/p>\n<p>Eine Recherche der \u201eNew York Times\u201c deckt jetzt auf, wie Trump Israelis, arabische Regierungen und die Hamas zusammenbrachte. Bemerkenswert: Die sonst extrem Trump-kritische Zeitung berichtet anerkennend \u00fcber die Leistung des US-Pr\u00e4sidenten. So sehr, dass Trump selbst den Bericht auf seiner Plattform \u201eTruth Social\u201c teilte.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt war offenbar der Raketen-Angriff <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/israel\/thema-israel-alle-infos-80028948.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Israels<\/a> auf die Hamas-F\u00fchrung in Doha, der Hauptstadt von Katar.<\/p>\n<p>Am <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/berichte-israel-attackiert-hamas-chefs-explosionen-in-katar-68c0270d15695f601015526b\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9. September hatten israelische Kampfflugzeuge<\/a> zehn Raketen auf ein Geb\u00e4ude im Stadtteil Leqtaifiya von Doha abgefeuert. Ihr Ziel: die f\u00fchrenden K\u00f6pfe der Hamas, darunter Chalil al-Hajja (64), Mitglied des Hamas-Politb\u00fcros. Al-Hajja \u00fcberlebte, doch sein Sohn starb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"In Tel Aviv demonstrierten am Wochenende hunderttausende f\u00fcr Frieden in Gaza und f\u00fcr die Freilassung der Geiseln\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/ad83db53bcc3fc76af9b78ed0c0cee87,ff396501\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">In Tel Aviv demonstrierten am Wochenende Hunderttausende f\u00fcr Frieden in Gaza und f\u00fcr die Freilassung der Geiseln<\/p>\n<p>Foto: Ohad Zwigenberg\/AP\/dpa<\/p>\n<p><b>Folgen: Die katarische F\u00fchrung war au\u00dfer sich vor Wut \u2013 doch sie begann Gespr\u00e4che mit anderen arabischen L\u00e4ndern, alle verurteilten Israel. Ebenso verstimmt: US-Pr\u00e4sident <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/donald-trump\/thema-donald-trump-alle-infos-80018378.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Trump<\/b><\/a><b> \u2013 aber er und seine Berater erkannten offenbar die Chance, den international unter Druck stehenden Ministerpr\u00e4sidenten <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/personen\/benjamin-netanjahu\/politiker-personen-news-fotos-videos-20875402.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Benjamin Netanjahu<\/b><\/a><b> (75) an einen Verhandlungstisch mit den Arabern zu holen.<\/b><\/p>\n<p>\u25ba Am 20. September pr\u00e4sentierte Mohammed el-Thani (44), der Premierminister von Katar, eine Liste von arabischen Forderungen in <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/orte\/washington\/nachrichten-news-fotos-videos-20348392.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Washington<\/a>. Darunter war das Ende israelischer Kampfhandlungen und ein Stopp von Besetzungen neuer Gebiete. Empf\u00e4nger: Jared Kushner (44), Trumps Schwiegersohn, und Steve Witkoff (68), Trumps Sonderbeauftragter f\u00fcr den Nahen Osten.<\/p>\n<p>Trump wollte einen Plan f\u00fcr ein Ende des Krieges<\/p>\n<p>\u25ba Am 21. September diskutierten Trump und Kushner auf dem Flug zur Gedenkveranstaltung f\u00fcr den ermordeten Aktivisten Charlie Kirk die Forderungen. Trump soll darauf bestanden haben, dass ein Plan f\u00fcr Gaza nicht nur einen Waffenstillstand, sondern einen \u201ePlan f\u00fcr ein Ende des Krieges\u201c enthalten m\u00fcsse.<\/p>\n<p>\u25ba Am 23. September trafen Trump und Witkoff Vertreter der arabischen L\u00e4nder am Rande der Sitzung der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/un-united-nations-aktuelle-infos-und-news-9B48SrK8E6MjTWe3frcM\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vereinten Nationen<\/a> in New York. Ein erster Deal wurde beraten: Die Hamas sollte ihre Waffen \u201estilllegen\u201c, Israel sollte sich aus Gaza zur\u00fcckziehen, alle Geiseln m\u00fcssten freigelassen werden, Hamas-K\u00e4mpfer sollten eine Amnestie erhalten.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>\u25ba Am 25. September legten Kushner und Witkoff in New York ihren Plan Netanjahu vor, der auf Staatsbesuch in den USA eingetroffen war. Die Verhandlungen dauerten bis zum 28. September. Netanjahu soll extrem misstrauisch \u00fcber die Erfolgsaussichten gewesen sein. Bis ins Detail rangen beide Seiten \u00fcber Formulierungen und W\u00f6rter. Besonders eine m\u00f6gliche Eigenstaatlichkeit von Pal\u00e4stinensergebieten soll der israelische Premier f\u00fcr nicht machbar gehalten haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Der H\u00f6hepunkt der Vorbereitung f\u00fcr die Gaza-Friedensverhandlungen: Israels Premier Benjamin Netanjahu (l,) ruft am 29. September aus dem Wei\u00dfen Haus den Premierminister von Katar an. US-Pr\u00e4sident Donald Trump h\u00f6rt zu\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/45b986d39f00f807bc3716d70eebcbee,e1886d13\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Der H\u00f6hepunkt der Vorbereitung f\u00fcr die Gaza-Friedensverhandlungen: Israels Premier Benjamin Netanjahu (l,) ruft am 29. September aus dem Wei\u00dfen Haus den Premierminister von Katar an. US-Pr\u00e4sident Donald Trump h\u00f6rt zu<\/p>\n<p>Foto: The White House<\/p>\n<p>Der schwierigste Teil: Trump forderte von Netanjahu eine Entschuldigung f\u00fcr den Angriff vom 9. September gegen\u00fcber Katar. Eine Woche lang soll Trump Netanjahu gedr\u00e4ngt haben. Er habe Netanjahu sogar vorgehalten, dass auch er selbst sich manchmal entschuldige, wie die \u201eNew York Times\u201c schreibt.<\/p>\n<p><b>Am 29. September, kurz vor der Bekanntgabe des Friedensplans, rief Netanjahu schlie\u00dflich aus dem Oval Office im Wei\u00dfen Haus den katarischen Premier el-Thani an und las eine schriftliche Erkl\u00e4rung vor. Ein Foto des Wei\u00dfen Hauses dokumentiert den Anruf.<\/b><\/p>\n<p>Danach ging es vor die Presse: Trump verk\u00fcndete, dass Israel und zahlreiche arabische und muslimische Staaten seinem Plan zugestimmt hatten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin\/Washington &#8211; Der Gaza-Krieg zwischen Israel und den pal\u00e4stinensischen Hamas-Terroristen schien wie festgefahren. 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