{"id":478450,"date":"2025-10-06T22:12:13","date_gmt":"2025-10-06T22:12:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478450\/"},"modified":"2025-10-06T22:12:13","modified_gmt":"2025-10-06T22:12:13","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2317-eu-schaetzt-ukraine-hilfsbedarf-auf-riesige-milliardensumme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478450\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:17 EU sch\u00e4tzt Ukraine-Hilfsbedarf auf riesige Milliardensumme +++"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die milit\u00e4rische und finanzielle Unterst\u00fctzung der Ukraine wird in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich ein dreistelliger Milliardenbetrag ben\u00f6tigt. Wie ein EU-Beamter in Br\u00fcssel sagt, sch\u00e4tzt der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) den Bedarf an Haushaltshilfen f\u00fcr das Funktionieren des Staates 2026 und 2027 auf 60 Milliarden US-Dollar (51 Mrd. Euro). Hinzu k\u00e4men vermutlich mindestens 80 Milliarden Euro f\u00fcr Waffen und Munition f\u00fcr den Abwehrkampf gegen Russland &#8211; und dabei ist schon einkalkuliert, dass der Krieg m\u00f6glicherweise nicht mehr volle zwei Jahre in der derzeitigen Form weitergeht. In Kriegszeiten muss den Angaben zufolge mit etwa 60 Milliarden Dollar (51 Mrd. Euro) pro Jahr kalkuliert werden. Selbst im Fall eines Waffenstillstandes werden f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte demnach noch etwa 25 Milliarden US-Dollar (21 Mrd. Euro) im Jahr n\u00f6tig.<\/p>\n<p><b>+++ 22:14 IAEA: Beschuss beim Atomkraftwerk Saporischschja +++<\/b><br \/>Die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) zeigt sich besorgt angesichts von Sch\u00fcssen im Gro\u00dfraum des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja. Das IAEA-Team vor Ort habe Beschuss in der N\u00e4he der Anlage geh\u00f6rt, teilt die Beh\u00f6rde auf X mit. Die Sch\u00fcsse seien aus dem Umfeld des Kraftwerks abgegeben worden, aber auch aus entgegengesetzter Richtung gekommen. IAEA-Chef Rafael Grossi warnt, dass der Beschuss die Risiken rund um das AKW erh\u00f6he, das seit fast zwei Wochen von der externen Stromzufuhr abgeschnitten ist. Europas gr\u00f6\u00dftes AKW wird von Russland kontrolliert. Zur K\u00fchlung der Anlage wird Strom ben\u00f6tigt, der derzeit aus Notstrom-Dieselgeneratoren kommt.<\/p>\n<p><b>+++ 21:33 Botschafter: &#8222;Der Krieg kommt langsam, aber sicher nach Deutschland&#8220; +++<\/b><br \/>Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, sagt im Interview mit dem M\u00fcnchner Merkur auf die Frage, ob er Sorge habe, dass der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin den Krieg eskalieren k\u00f6nnte: &#8222;Ich hasse dieses Wort Eskalation. Was muss Putin denn noch machen? Manchmal l\u00e4sst er mein Land mit 800 Drohnen und 40 Raketen am Tag beschie\u00dfen, es ist unglaublich.&#8220; Makeiev verweist auf eine Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, wonach Deutschland nicht mehr im Frieden sei. &#8222;Es ist richtig, dass er diese Realit\u00e4t so kommuniziert. Der Krieg kommt langsam, aber sicher nach Deutschland&#8220;, so der Botschafter.<\/p>\n<p><b>+++ 20:59 Trotz des russlandfreundlichen Kurses von Fico: Slowakei schickt der Ukraine Hilfe +++<\/b><br \/>Trotz aller russlandfreundlichen T\u00f6ne <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Slowakei-Premier-Fico-wuenscht-sich-keine-Niederlage-Russlands-article26075541.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">des slowakischen Ministerpr\u00e4sidenten Robert Fico<\/a> schickt das Land der Ukraine f\u00fcnf Bozena-Minenr\u00e4umfahrzeuge und weitere Ausr\u00fcstung wie Transportmittel und medizinische Evakuierungsmittel. Das teilt der ukrainische Verteidigungsminister Denys Smyhal mit. Er <a href=\"https:\/\/x.com\/Denys_Shmyhal\/status\/1975224369333817494\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">dankt<\/a> seinem slowakischen Amtskollegen Robert Kali\u0148\u00e1k f\u00fcr die Hilfe. &#8222;Das Land arbeitet derzeit an einem neuen, f\u00fcnfzehnten Hilfspaket. Wir haben auch die Aussichten f\u00fcr eine Zusammenarbeit zwischen ukrainischen und slowakischen Unternehmen er\u00f6rtert&#8220;, teilt Smyhal mit.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26077909-1759776818000\/16-9\/750\/18974004.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Ein Bozena-Minenr\u00e4umfahrzeug.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/18974004.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Ein Bozena-Minenr\u00e4umfahrzeug.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance \/ dpa)<\/p>\n<p><b>+++ 20:29 Merz \u00fcber Putin: &#8222;Dieser Krieg richtet sich gegen uns alle&#8220; +++<\/b><br \/>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin f\u00fchrt aus Sicht von Kanzler Friedrich Merz einen &#8222;hybriden Krieg&#8220; gegen Deutschland. Der CDU-Chef sagt <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Das-plant-der-Kanzler-fuer-Deutschland-article26077895.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">im ntv-Talk &#8222;Pinar Atalay&#8220;<\/a> \u00fcber Putin: &#8222;Er f\u00fchrt einen Informationskrieg gegen uns. Er f\u00fchrt einen milit\u00e4rischen Krieg gegen die Ukraine und dieser Krieg richtet sich gegen uns alle.&#8220; Der Kremlchef wolle die politische Ordnung Europas von den F\u00fc\u00dfen auf den Kopf stellen. &#8222;Und deswegen unterst\u00fctzen wir die Ukraine.&#8220; Es liege im deutschen Interesse, die politische Ordnung der offenen, freiheitlichen Gesellschaften in Europa zu verteidigen. Auf die Frage, ob Putin Krieg gegen Deutschland f\u00fchre, sagt Merz: &#8222;Er f\u00fchrt einen hybriden Krieg gegen uns.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 20:08 Ukraine: Raiffeisen Bank International soll Russland-Markt verlassen +++<\/b><br \/>Der ukrainische Notenbankchef Andrij Pyschnyj fordert die internationale Finanzbranche und insbesondere die \u00f6sterreichische Raiffeisen Bank International dazu auf, ihre Aktivit\u00e4ten in Russland einzustellen. Noch immer gebe es Banken, die sowohl in Russland als auch in der Ukraine Gesch\u00e4fte machten, sagt Pyschnyj dem &#8222;Handelsblatt&#8220;. &#8222;Wir haben die Raiffeisen Bank International und andere Finanzgruppen konsequent und \u00f6ffentlich aufgefordert, den russischen Markt zu verlassen.&#8220; Raiffeisen ist die gr\u00f6\u00dfte westliche Bank in Russland und gilt als wichtige finanzielle Br\u00fccke zum Westen, unter anderem f\u00fcr Energiezahlungen.<\/p>\n<p><b>+++ 19:44 Ukraine: Russischer Luftangriff trifft Klinik +++<\/b><br \/>Laut ukrainischen Beh\u00f6rden haben die russischen Streitkr\u00e4fte eine Klinik in Sumy angegriffen. Zum Zeitpunkt der Attacke sollen sich 166 Menschen in der Einrichtung befunden haben, darunter elf Kinder. Alle h\u00e4tten sich zum Zeitpunkt des Angriffs in Schutzr\u00e4umen befunden, hei\u00dft es. Es gebe keine Opfer. Auf einem Bild ist ein Einschlag im Dach zu sehen:<\/p>\n<p><b>+++ 19:07 Oberst Reisner sieht Kalk\u00fcl bei Drohnen-Provokationen: &#8222;Russen kennen vier Phasen&#8220; +++<\/b><br \/>Russlands Drohnenfl\u00fcge \u00fcber Europa sollen weit mehr als Spionage sein &#8211; sie folgen einem strategischen Muster. Oberst Markus Reisner vom \u00d6sterreichischen Bundesheer erkl\u00e4rt im ntv-Interview, welche vier Phasen Moskau dabei verfolgt und wie gezielt Unsicherheit und Chaos gesch\u00fcrt werden:<\/p>\n<p>Mehr aus dem Interview <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Russen-wollen-Panik-verbreiten-article26077675.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">k\u00f6nnen Sie hier lesen<\/a>.<\/p>\n<p><b>+++ 18:35 Produktion in gro\u00dfer russischer \u00d6lraffinerie teilweise lahmgelegt +++<\/b><br \/>Nach einem Drohnenangriff auf die russische \u00d6lraffinerie Kirischi ist Insidern zufolge die Produktion in der wichtigsten Einheit der Anlage eingestellt worden. Die Wiederaufnahme k\u00f6nne rund einen Monat dauern, sagen zwei Branchenkenner. Zugleich werde eine andere, im September durch Drohnenangriffe besch\u00e4digte Einheit nun wieder in Betrieb genommen. Vom Raffineriebetreiber Surgutneftegaz ist zun\u00e4chst keine Stellungnahme zu bekommen. Kirischi ist eine der gr\u00f6\u00dften Raffinerien Russlands. Der Stillstand in der wichtigsten Einheit dort k\u00f6nnte die russische \u00d6lproduktion insgesamt etwas schm\u00e4lern. In Russland kommt es derzeit bei einigen Benzinsorten zu Engp\u00e4ssen. Die Ukraine, die sich seit gut dreieinhalb Jahren gegen russische Angriffe wehrt, hat zuletzt verst\u00e4rkt russische Energieanlagen ins Visier genommen.<\/p>\n<p><b>+++ 18:03 Russland meldet Tote in der Gro\u00dfstadt Belgorod +++<\/b><br \/>Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkr\u00e4fte auf die russische Gro\u00dfstadt Belgorod sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Das teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf der Plattform Telegram mit. Durch den Raketenangriff auf ein Objekt der Infrastruktur sei es in Teilen der Stadt zu &#8222;Schwierigkeiten mit der Stromversorgung&#8220; gekommen. Die Stadt unweit der ukrainischen Grenze hatte bereits Ende September bei einem Raketenangriff einen massiven Blackout erlebt. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte nehmen Belgorod und Umgebung \u00f6fter ins Visier ihrer Drohnen und Raketen, um in erster Linie die Logistik des russischen Milit\u00e4rs zu st\u00f6ren. Belgorod liegt etwa 50 Kilometer n\u00f6rdlich der ukrainischen Gro\u00dfstadt Charkiw.<\/p>\n<p><b>+++ 17:19 Russischer Kriegskorrespondent beklagt massive Verluste +++<\/b><br \/>Proukrainische Blogs zitieren aktuell aus einem Beitrag eines russischen Kriegskorrespondenten. Demnach beklagt dieser, dass wegen Drohnenangriffen die Wahrscheinlichkeit, die Frontlinien erfolgreich zu erreichen, nur bei etwa 50 Prozent liege. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Soldaten der russischen Sturmtruppen betrage lediglich zw\u00f6lf Tage. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Auch f\u00fcr ukrainische Soldaten ist der Weg zu Stellungen aufgrund von russischen Drohnenangriffen oft sehr gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p><b>+++ 16:39 &#8222;Fatale Folgen&#8220; &#8211; steht die tschechische Munitionsinitiative f\u00fcr die Ukraine vor dem Aus? +++<\/b><br \/>Der tschechische Pr\u00e4sident Petr Pavel warnt nach dem Sieg der populistischen Oppositionspartei ANO bei der Parlamentswahl vor einem Ende der Munitionsinitiative seines Landes f\u00fcr die Ukraine. &#8222;Wenn wir diese Unterst\u00fctzung reduzieren oder gar beenden w\u00fcrden, w\u00fcrden wir vor allem uns selbst schaden&#8220;, sagt Pavel. Ein Ende der Hilfe h\u00e4tte zudem fatale Folgen f\u00fcr die Ukraine und w\u00fcrde weitere Menschenleben kosten. Der ANO-Vorsitzende und fr\u00fchere Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis hatte vor der Wahl angek\u00fcndigt, die Initiative zu beenden. Er bezeichnete sie als \u00fcberteuert und intransparent. Nach seiner Ansicht sollten sich die Europ\u00e4ische Union und die Nato darum k\u00fcmmern. Die tschechische Regierung rechnet f\u00fcr dieses Jahr mit einem Anstieg der Lieferungen. Im vergangenen Jahr wurden 1,5 Millionen St\u00fcck Munition, darunter 500.000 155-mm-Granaten, geliefert.<\/p>\n<p><b>+++ 16:03 Richter zu festgefahrener Front: Russland in der Bredouille? &#8222;Kann man so interpretieren&#8220; +++<\/b><br \/>W\u00e4hrend die Nato nach Antworten auf die neue Bedrohung durch Drohnen sucht, r\u00fcckt in Deutschland die Personallage der Bundeswehr in den Fokus. Derweil zeichnen sich im Ukraine-Krieg Probleme der Russen ab. ntv spricht dar\u00fcber mit dem Milit\u00e4rexperten und Oberst a.D. Wolfgang Richter:<\/p>\n<p><b>+++ 15:30 Ukraine setzt bei Angriffen wohl Flamingo-Marschflugk\u00f6rper ein +++<\/b><br \/>Bei den j\u00fcngsten Angriffen des ukrainischen Milit\u00e4rs auf die russische Infrastruktur sind nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj auch im Inland produzierte Raketen eingesetzt worden. &#8222;Es ist wichtig zu verstehen, dass die Ukraine in den letzten Tagen ausschlie\u00dflich ukrainische Produkte verwendet hat (und) nicht nur Drohnen&#8220;, sagt Selenskyj bei einem Briefing in Kiew auf die Frage, ob die Ukraine ihre neue Langstreckenrakete vom Typ Flamingo auf russische Ziele abgefeuert habe. Dabei handelt es sich um einen Marschflugk\u00f6rper:<\/p>\n<p><b>+++ 14:53 Drohnen st\u00f6ren deutschen Luftraum &#8211; Weber: &#8222;Die Ferien von der Geschichte sind zu Ende&#8220; +++<\/b><br \/>Drohnen st\u00f6ren den deutschen Luftraum, legen den Betrieb von Flugh\u00e4fen lahm. Sicherheitsexperte Joachim Weber erkl\u00e4rt, was sich in Deutschland \u00e4ndern muss, um der Bedrohung Herr zu werden &#8211; und er hat eine klare Meinung dazu, in wessen Arbeitsbereich die Drohnenabwehr f\u00e4llt:<\/p>\n<p><b>+++ 14:22 Gef\u00e4hrlich und schwer abzufangen: Ukraine will eigene ballistische Raketen &#8222;regelm\u00e4\u00dfig einsetzen&#8220; +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj \u00e4u\u00dfert sich zum Einsatz von schwer abzufangenden ballistischen Raketen durch die Ukraine. &#8222;Wir haben unsere <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ukraine-zeigt-erstmals-Bilder-der-Rakete-langer-Neptun-article25986731.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Neptun-Marschflugk\u00f6rper<\/a> bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt. Es wird eine Zeit kommen, in der wir unsere eigenen ballistischen Raketen regelm\u00e4\u00dfig einsetzen k\u00f6nnen&#8220;, sagt der Staatschef laut der Nachrichtenagentur Unian w\u00e4hrend des Internationalen Forums der Verteidigungsindustrie. M\u00f6glicherweise meint Selenskyj damit die in der Ukraine entwickelte ballistische Kurzstreckenrakete Sapsan, die auch Hrim-2 genannt wird. Im Juni sagte der Leiter des Pr\u00e4sidialamtes, Andrij Jermak, der &#8222;Times&#8220;, dass die Massenproduktion begonnen habe:<\/p>\n<p><b>+++ 13:54 Nord-Stream-Verd\u00e4chtiger kommt vorerst nicht nach Deutschland +++<\/b><br \/>Der wegen seiner mutma\u00dflichen Beteiligung an den Sprengstoffanschl\u00e4gen auf die Nord-Stream-Pipelines in Polen festgenommene ukrainische Taucher wird vorerst nicht an Deutschland \u00fcberstellt. Ein polnisches Gericht ordnete an, dass der Mann f\u00fcr weitere 40 Tage in Polen in Haft bleiben m\u00fcsse. Die Verteidigung hatte angek\u00fcndigt, sich gegen eine \u00dcberstellung nach Deutschland zu wehren. Sie argumentierte, die Vollstreckung des Europ\u00e4ischen Haftbefehls sei angesichts des russischen Krieges in der Ukraine unzul\u00e4ssig.<\/p>\n<p><b>+++ 13:39 Ukraine: Nordkorea liefert Russland bis zu 50 Prozent der Munition +++<\/b><br \/>Nach Angaben des ukrainischen Auslandsgeheimdiensts deckt Nordkorea zurzeit ein Drittel bis die H\u00e4lfte von Russlands Munitionsbedarf, wie die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform berichtet. Daneben soll Nordkorea Russland im Angriffskrieg gegen die Ukraine mit Tausenden Soldaten sowie Waffen versorgt haben.<\/p>\n<p><b>+++ 13:13 Ukraine meldet Angriff auf russische Sprengstofffabrik +++<\/b><br \/>Das ukrainische Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben eine wichtige Sprengstofffabrik im Westen Russlands attackiert. Danach seien zahlreiche Explosionen gemeldet worden, teilt der Generalstab mit. Daneben best\u00e4tigt die Ukraine den Angriff auf das \u00d6lterminal auf der Krim (siehe Eintrag um 9.22 Uhr). <\/p>\n<p><b>+++ 12:57 Ukraine wappnet sich mit riesigen Batterien gegen Stromausf\u00e4lle +++<\/b><br \/>Mit riesigen, in den USA entwickelten Batterien hat sich die Ukraine auf einen weiteren Winter unter russischem Beschuss vorbereitet. An streng geheimen Orten wird so dem Ausfall von Strom- und W\u00e4rmeversorgung vorgebeugt, wie das <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/world\/ukraines-new-strategy-for-keeping-the-lights-on-through-a-winter-of-war-4fce790a?mod=Searchresults&amp;pos=1&amp;page=1\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Wall Street Journal&#8220;<\/a> berichtet. Die meterhohen Batteriebl\u00f6cke mit einer Gesamtleistung von 200 Megawatt k\u00f6nnten demnach rund 600.000 Haushalte zwei Stunden lang mit Energie versorgen. Das Programm im Wert von 140 Millionen Dollar sei im August abgeschlossen worden.<\/p>\n<p><b>+++ 12:23 Kreml widerspricht Merz bei Drohnen +++<\/b><br \/>Der Kreml weist \u00c4u\u00dferungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur\u00fcck, wonach Russland vermutlich hinter den meisten Drohnenfl\u00fcgen steckt, die k\u00fcrzlich unter anderem in Deutschland f\u00fcr Aufsehen gesorgt haben. &#8222;Viele Politiker in Europa neigen nun dazu, Russland f\u00fcr alles die Schuld zu geben&#8220;, sagt Pr\u00e4sidialamtssprecher Dmitri Peskow. &#8222;Sie tun dies unbegr\u00fcndet und wahllos.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 11:57 Pistorius erwartet 100.000 zus\u00e4tzliche Reservisten bis 2030 +++<\/b><br \/>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius geht davon aus, dass Deutschland die Zielmarke von 100.000 zus\u00e4tzlichen Reservisten bei der Bundeswehr in den kommenden Jahren erreichen kann. &#8222;Wir bauen die Unterk\u00fcnfte und Ausbildungskapazit\u00e4ten hoch, so dass wir bis zum Jahr &#8217;29, &#8217;30 &#8211; und das ist genau der Zeitrahmen, \u00fcber den wir reden &#8211; 100.000 zus\u00e4tzliche Reservisten ausgebildet haben werden, als Wehrdienstleistende&#8220;, sagt der SPD-Politiker im Podcast &#8222;Table Today&#8220;. Er gehe davon aus, dass die im Gesetzentwurf vorgesehenen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr mehr Attraktivit\u00e4t des Dienstes genug Bewerberinnen und Bewerber anziehen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:19 Geopolitik-Professor: Wir haben China zu wenig auf dem Schirm +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident beklagt eine fehlende Reaktion des Westens auf die anhaltenden Angriffe Russlands. Der Geopolitik-Professor Klemens Fischer erkl\u00e4rt, welche Optionen Europa daf\u00fcr h\u00e4tte und welche Rolle China im Krieg spielt:<\/p>\n<p><b>+++ 11:01 Daimler soll Ukraine 1000 Milit\u00e4r-Laster liefern +++<\/b><br \/>Daimler Truck wird nach Informationen der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220; rund 1000 milit\u00e4rische Lastwagen des Typs Zetros an die Ukraine liefern. Die Fahrzeuge seien vor allem f\u00fcr den Treibstoff-Transport bestimmt, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Branchenkreise. Das Unternehmen hat demnach bereits mehr als 200 Lastwagen dieses Typs f\u00fcr die Ukraine produziert und ausgeliefert. Zu dem neuen Auftrag wollte es sich nicht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p><b>+++ 10:42 Russisches Belgorod meldet schon wieder Stromausfall +++<\/b><br \/>Nach einem ukrainischen Angriff ist es in der russischen Grenzregion Belgorod erneut zu Stromausf\u00e4llen gekommen. Es gebe Sch\u00e4den an der Energieinfrastruktur, teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, am Sonntagabend bei Telegram mit. Am Montagmorgen schrieb er, dass es noch in 24 Ortschaften teilweise Stromabschaltungen gebe. Betroffen seien 5.400 Einwohner. Ende September war es in der Gebietshauptstadt Belgorod zu einem <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Ukraine-Angriff-stuerzt-russische-Stadt-in-Dunkelheit-article26063143.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">massiven Blackout<\/a> nach einem ukrainischen Angriff gekommen. <\/p>\n<p><b>+++ 10:12 Medwedew: Drohnen in Europa nicht russisch, aber &#8222;n\u00fctzliche Erinnerung&#8220; +++<\/b><br \/>Die j\u00fcngsten Flugst\u00f6rungen durch Drohnen sind dem fr\u00fcheren russischen Pr\u00e4sidenten Dmitri Medwedew zufolge n\u00fctzliche Erinnerung f\u00fcr die Europ\u00e4er an eine Kriegsgefahr. Vorw\u00fcrfe, Russland k\u00f6nne hinter den Vorf\u00e4llen in Deutschland und D\u00e4nemark stecken, weist der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates zur\u00fcck. Russlands Sympathisanten w\u00fcrden ihre Ressourcen nicht verschwenden. Die &#8222;Agenten und Maulw\u00fcrfe&#8220; Russlands warteten auf gesonderte Befehle, schreibt er auf seinem Telegram-Kanal. Das Wichtigste sei, dass die Europ\u00e4er die Kriegsgefahr am eigenen Leib sp\u00fcrten. <\/p>\n<p><b>+++ 09:53 Reiche will Deutschland zu f\u00fchrendem Drohnen-Standort machen +++<\/b><br \/>Deutschland braucht aus Sicht von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche eine schlagkr\u00e4ftige Drohnen-Fertigung. &#8222;Wer die Lufthoheit will, muss sie sich bauen&#8220;, sagt die CDU-Politikerin. &#8222;Deutschland muss ein f\u00fchrender Standort f\u00fcr die Entwicklung und Produktion von Drohnen werden &#8211; zur Unterst\u00fctzung der Ukraine, zur St\u00e4rkung unserer eigenen Verteidigungsf\u00e4higkeit und zum Schutz unserer kritischen Infrastruktur. Die Ereignisse der letzten Tage haben das unmissverst\u00e4ndlich gezeigt &#8211; in der Ukraine und hier in Deutschland.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 09:22 Gr\u00f6\u00dftes \u00d6ldepot auf Krim soll in Flammen stehen +++<\/b><br \/>Ukrainischen Medienberichten zufolge haben ukrainische Drohnen das gr\u00f6\u00dfte \u00d6llager auf der russisch besetzten Krim in Brand gesetzt. Die Ukraine hatte das Depot in Feodossija vor einem Jahr schon einmal angegriffen und attackiert zurzeit verst\u00e4rkt die russische Energie-Infrastruktur, wie Kyiv Independent berichtet.<\/p>\n<p><b>+++ 08:42 Pistorius fordert 24\/7-Lagebild bei Drohnen-Abwehr +++<\/b><br \/>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius will den Nationalen Sicherheitsrat als zentralen Ort im Anti-Drohnen-Kampf etablieren. &#8222;Wir brauchen ein 24\/7- und 360-Grad-Lagebild \u00fcber alles, was passiert&#8220;, sagt Pistorius im Podcast &#8222;Table Today&#8220;. &#8222;Das ist eine Situation, in der man den Nationalen Sicherheitsrat damit befassen kann.&#8220; Dort m\u00fcsse besprochen werden, &#8222;was wissen die Fachleute aus den verschiedenen Ressorts und L\u00e4ndern, welches Lagebild ergibt sich daraus und welche Schl\u00fcsse m\u00fcssen wir daraus ziehen.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Pistorius-Brauchen-24-7-Lagebild-zur-Drohnenabwehr-article26076189.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 08:02 Russland meldet 250 ukrainische Drohnen in einer Nacht +++<\/b><br \/>Die russische Armee hat nach eigenen Angaben in der Nacht Hunderte ukrainische Drohnen abgewehrt. Luftabwehrsysteme h\u00e4tten &#8222;251 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen und zerst\u00f6rt&#8220;, teilt das russische Verteidigungsministerium bei Telegram mit. Das w\u00e4re einer der gr\u00f6\u00dften Vergeltungsangriffe Kiews seit Kriegsbeginn. 40 Drohnen wurden demnach \u00fcber der Krim abgeschossen. <\/p>\n<p><b>+++ 07:16 Russland soll Araber mit falschen Versprechen an die Front locken +++<\/b><br \/>Einem Bericht der <a href=\"https:\/\/www.latimes.com\/world-nation\/story\/2025-10-05\/mercenaries-arab-world-ukraine\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Los Angeles Times&#8220;<\/a> zufolge verpflichtet Russland Tausende Menschen aus dem Nahen Osten und anderen Regionen mit falschen Versprechungen zum Kriegsdienst. Neben einem attraktiven Gehalt wird demnach unter anderem die Staatsb\u00fcrgerschaft geboten. Einem 54-j\u00e4hrigen Jordanier beispielsweise wurde nach Angaben seiner Frau mehrfach zugesagt, dass er nicht an die Front m\u00fcsse &#8211; wo er sich trotzdem wiederfand. Es ist nicht der erste Bericht \u00fcber solche Anwerbepraktiken.<\/p>\n<p><b>+++ 06:40 Russland meldet Abschuss von Drohne mit Kurs auf Moskau +++<\/b><br \/>Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Moskauer B\u00fcrgermeisters Sergej Sobjanin eine Drohne mit Kurs auf Moskau zerst\u00f6rt. Rettungskr\u00e4fte seien zu der Stelle entsandt worden, an der die Tr\u00fcmmerteile niedergingen, schreibt Sobjanin bei Telegram.<\/p>\n<p><b>+++ 06:12 Russlands Schattenflotte gef\u00e4hrlich f\u00fcr deutsche Ostsee +++<\/b><br \/>\u00d6ltanker der sogenannten russischen Schattenflotte bedrohen nach Einsch\u00e4tzung von Greenpeace die Umwelt an der deutschen Ostseek\u00fcste. Seit Mitte Juni haben nach einer Z\u00e4hlung der Umweltorganisation 188 solcher Tanker von den russischen \u00d6lh\u00e4fen Primorsk und Ust-Luga aus mit Millionen Tonnen Roh\u00f6l die deutsche Ostseek\u00fcste passiert, wie Greenpeace mitteilt. 123 dieser Tanker standen den Angaben zufolge auf Sanktionslisten, 27 davon &#8211; sogenannte Geister-Tanker &#8211; waren demnach in keinem Flottenregister gelistet und f\u00fchrten eine falsche Flagge. Insgesamt 70 Tanker waren laut Greenpeace 20 Jahre alt oder \u00e4lter &#8222;und damit f\u00fcr den sicheren Transport von Roh\u00f6l nicht mehr geeignet&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 05:42 Drohnen: SPD-Verteidigungspolitiker verlangt mehr Kompetenzen f\u00fcr die Bundeswehr +++<\/b><br \/>Angesichts der aktuellen Bedrohungen durch Drohnen fordert der SPD-Verteidigungsexperte Reinhold Robbe, die strikten Vorschriften zum Einsatz der Bundeswehr im Innern zu lockern. &#8222;Der bisherige strikte Grundsatz, nach dem die Polizei f\u00fcr die innere und die Bundeswehr f\u00fcr die \u00e4u\u00dfere Sicherheit zust\u00e4ndig ist, bedarf mit Blick auf die hybriden Bedrohungen dringend einer Neuregelung&#8220;, sagt Robbe dem &#8222;Tagesspiegel&#8220;: &#8222;Angesichts der permanenten Cyber-Angriffe und Bedrohungen durch Drohnen ben\u00f6tigen wir eine pragmatische Antwort auf diese Gefahren.&#8220; Diese Antwort m\u00fcsse &#8222;sich ausschlie\u00dflich an den tats\u00e4chlichen Abwehrf\u00e4higkeiten der Sicherheitsorgane orientieren&#8220;, sagt der fr\u00fchere Wehrbeauftragte des Bundestages. &#8222;Einige Akteure in der deutschen Politik scheinen die Augen zu verschlie\u00dfen vor der Tatsache, dass wir es seit der Entstehung der russischen Diktatur unter Putin nicht mehr mit einem berechenbaren und regelbasierten Staat zu tun haben&#8220;, kritisiert Robbe. Der verbrecherische \u00dcberfall auf die Ukraine und der bisherige Kriegsverlauf belegten dies in schrecklicher Weise.<\/p>\n<p><b>+++ 04:44 &#8222;Umfassende Repressionen&#8220;: Br\u00fcssel kritisiert Wahlen in Georgien +++<\/b><br \/>Die EU \u00fcbt massive Kritik an den j\u00fcngsten Kommunalwahlen in der Schwarzmeer-Republik Georgien. Die Wahl am Samstag sei &#8222;inmitten einer Phase umfassender Repressionen&#8220; gegen die Opposition erfolgt, hei\u00dft es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung der EU-Au\u00dfenbeauftragten Kaja Kallas und der Erweiterungsbeauftragten Marta Kos. &#8222;Monatelange Razzien gegen unabh\u00e4ngige Medien, Gesetze gegen die Zivilgesellschaft, die Inhaftierung von Oppositionellen und Aktivisten sowie \u00c4nderungen des Wahlgesetzes zugunsten der Regierungspartei haben die M\u00f6glichkeit fairer Wahlen drastisch eingeschr\u00e4nkt.&#8220; Zehntausende Regimegegner hatten am Samstag gegen die prorussische Regierungspartei Georgischer Traum demonstriert. Eine Gruppe versuchte, den Pr\u00e4sidentenpalast zu st\u00fcrmen. <\/p>\n<p><b>+++ 03:47 S\u00f6der: Russland k\u00f6nnte hinter Drohnensichtungen am Flughafen M\u00fcnchen stecken +++<\/b><br \/>Hinter den Drohnenvorf\u00e4llen am M\u00fcnchener Flughafen k\u00f6nnte nach Einsch\u00e4tzung von Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der Russland stecken. Er k\u00f6nne dies zwar &#8222;nicht genau best\u00e4tigen&#8220;, er glaube aber schon, dass die j\u00fcngsten Drohnensichtungen etwas mit Russland zu tun h\u00e4tten, sagt der CSU-Chef in der ARD-Sendung &#8222;Bericht aus Berlin&#8220;. &#8222;Es ist eine Form auch von hybrider Kriegsf\u00fchrung, uns nerv\u00f6s zu machen, in Angst zu versetzen.&#8220; &#8222;Deswegen sollten wir da weder Schw\u00e4che zeigen noch Angst haben&#8220;, sagte S\u00f6der. &#8222;Ganz vern\u00fcnftig, ganz cool, aber auch ganz konsequent damit umgehen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 02:45 Wehrbeauftragter kritisiert Pistorius&#8216; Wehrdienst-Pl\u00e4ne +++<\/b><br \/>Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte, sieht die Wehrdienst-Pl\u00e4ne von Verteidigungsminister Boris Pistorius kritisch. &#8222;Der Koalitionsvertrag sieht vor, es zun\u00e4chst weiter mit einem freiwilligen Wehrdienst zu versuchen. Es mag zwar grunds\u00e4tzlich l\u00f6blich sein, auf Freiwilligkeit zu setzen, allerdings gibt es erhebliche Zweifel daran, ob dies wirklich gelingen kann und auch der Lage angemessen ist&#8220;, sagt der CDU-Politiker der &#8222;Rheinischen Post&#8220;. Ihm zufolge w\u00e4re es m\u00f6glich, im Rahmen der parlamentarischen Beratung Voraussetzungen zu schaffen, bei einem neuen Wehrdienst schnell auf weitere verpflichtende Elemente umschalten zu k\u00f6nnen. &#8222;Doch es muss prim\u00e4r darauf geachtet werden, dass ein neuer Wehrdienst die Truppe st\u00e4rkt und sie nicht belastet&#8220;, mahnt Otte. &#8222;Eine Wehrpflicht w\u00e4re zwar wahrlich kein Allheilmittel, aber ein wichtiger Teil eines gr\u00f6\u00dferen sicherheitspolitischen Konzepts&#8220;, sagt der Wehrbeauftragte.<\/p>\n<p><b>+++ 01:42 USA: 5000 Kubaner k\u00e4mpfen f\u00fcr Russland in der Ukraine +++<\/b><br \/>Bis zu 5000 kubanische K\u00e4mpfer beteiligen sich aktiv an der russischen Invasion in der Ukraine, berichtet Reuters und beruft sich dabei auf ein internes Telegramm des US-Au\u00dfenministeriums, das der Nachrichtenagentur vorliegt. &#8222;Nach Nordkorea ist Kuba der gr\u00f6\u00dfte ausl\u00e4ndische Truppensteller f\u00fcr die russische Aggression. Sch\u00e4tzungsweise 1000 bis 5000 Kubaner k\u00e4mpfen in der Ukraine&#8220;, hei\u00dft es in dem Telegramm. Die USA verbreiteten ein nicht geheimes Telegramm, in dem sie Einzelheiten \u00fcber Kubas Unterst\u00fctzung f\u00fcr den russischen Krieg in der Ukraine preisgaben. Dies war Teil ihrer Kampagne gegen eine Resolution der Vereinten Nationen, in der Washington aufgefordert wurde, das seit 1960 bestehende Embargo gegen den karibischen Staat aufzuheben. Laut Reuters will das US-Au\u00dfenministerium keine weiteren Einzelheiten zu den kubanischen K\u00e4mpfern bekannt geben. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Tausende-Kubaner-sollen-fuer-Russland-kaempfen-article26075926.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 00:40 Merz rechnet mit R\u00fcckkehr zur Wehrpflicht +++<\/b><br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz \u00e4u\u00dfert Zweifel am Erfolg des auf Freiwilligkeit beruhenden Wehrdienstmodells aus dem SPD-gef\u00fchrten Bundesverteidigungsministerium. &#8222;Ich vermute, es wird bei Freiwilligkeit allein nicht bleiben&#8220;, sagt Merz am Abend in der ARD-Sendung &#8222;Caren Miosga&#8220;. Er zweifle daran, dass das Freiwilligenmodell der Bundeswehr gen\u00fcgend neues Personal bringe. &#8222;Meine Meinung ist schon, dass wir den Wehrdienst wieder brauchen.&#8220; Merz bekr\u00e4ftigt in dem Interview die CDU-Forderung nach Einf\u00fchrung eines allgemeinen verpflichtenden Dienstjahrs f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen in Deutschland. &#8222;Ich bin daf\u00fcr, dass wir ein allgemeines gesellschaftliches Pflichtjahr in Deutschland etablieren&#8220;, sagt der CDU-Chef. Dazu brauche es allerdings eine Grundgesetz\u00e4nderung &#8211; ebenso wie f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer Wehrpflicht f\u00fcr Frauen.<\/p>\n<p><b>+++ 23:30 Merz vermutet Russland hinter vielen Drohnen-Fl\u00fcgen +++<\/b><br \/>Kanzler Friedrich Merz vermutet Russland hinter den meisten Drohnen, die zuletzt in Deutschland und D\u00e4nemark f\u00fcr Aufsehen gesorgt haben. Au\u00dfer dem Flughafen M\u00fcnchen seien in den vergangenen Tagen auch Frankfurt und Kopenhagen betroffen gewesen, sagt Merz in der ARD-Sendung &#8222;Caren Miosga&#8220;. &#8222;Unsere Vermutung ist, dass Russland hinter den meisten dieser Drohnen-Fl\u00fcge steckt&#8220;, sagt er. Allerdings gebe es wohl auch Trittbrettfahrer, die privat Drohnen steigen lassen w\u00fcrden. Dies sei in der N\u00e4he von Flugh\u00e4fen strafbar, warnt der Kanzler. &#8222;Aber wir gehen der Sache nach und unabh\u00e4ngig davon, wo es herkommt. Es ist eine ernsthafte Bedrohung unserer Sicherheit.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:24 Trump bereit zu l\u00e4ngerer Einhaltung von New-Start-Abr\u00fcstungsvertrag mit Moskau +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump zeigt sich offen f\u00fcr eine l\u00e4ngere Einhaltung des Atomwaffen-Kontrollvertrags New Start zwischen Washington und Moskau. &#8222;Das klingt f\u00fcr mich nach einer guten Idee&#8220;, sagt Trump im Wei\u00dfen Haus. Putin hatte im September erkl\u00e4rt, Russland sei bereit, die im New-Start-Vertrag festgelegten Beschr\u00e4nkungen auch nach dem eigentlichen Auslaufen am 5. Februar 2026 &#8222;ein weiteres Jahr lang zu respektieren&#8220;. Der 2010 unterzeichnete Vertrag beschr\u00e4nkt die Zahl der einsatzbereiten Atomsprengk\u00f6pfe in den USA und Russland auf je maximal 1550 und die Zahl der ballistischen Raketenwerfer und schweren Bomber auf jeweils 800. <\/p>\n<p><b>+++ 21:37 Wehrdienstdebatte: Merz f\u00fcr allgemeines Pflichtjahr +++<br \/><\/b>Mit Blick auf die aktuelle Debatte um den Wehrdienst erwartet Friedrich Merz auf die Dauer auch eine Pflicht. &#8222;Ich bin daf\u00fcr, dass wir das machen, was wir im Koalitionsvertrag verabredet haben, n\u00e4mlich vorl\u00e4ufig freiwillig. Aber ich vermute, es wird bei Freiwilligkeit allein nicht bleiben&#8220;, sagt der CDU-Chef in der ARD-Sendung &#8222;Caren Miosga&#8220;. Es gebe derzeit etwa 350.000 junge M\u00e4nner pro Jahrgang, sagt Merz. Man werde aber nicht alle davon mustern und einziehen. Es gebe ungef\u00e4hr genauso viele junge Frauen pro Jahrgang, die aber nicht gemustert und eingezogen werden d\u00fcrften, weil das Grundgesetz dagegen stehe. &#8222;Ich bin daf\u00fcr, dass wir ein allgemeines gesellschaftliches Pflichtjahr in Deutschland etablieren, aber auch dazu braucht es eine Grundgesetz\u00e4nderung.&#8220; <\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie hier <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-37-Wehrdienstdebatte-Merz-fuer-allgemeines-Pflichtjahr--article26075655.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">nachlesen. <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr die milit\u00e4rische und finanzielle Unterst\u00fctzung der Ukraine wird in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich ein dreistelliger Milliardenbetrag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-478450","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115329521721682961","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/478450","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=478450"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/478450\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=478450"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=478450"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=478450"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}