{"id":478546,"date":"2025-10-06T23:06:17","date_gmt":"2025-10-06T23:06:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478546\/"},"modified":"2025-10-06T23:06:17","modified_gmt":"2025-10-06T23:06:17","slug":"support-endet-doch-erst-in-einem-jahr-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478546\/","title":{"rendered":"Support endet doch erst in einem Jahr"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Damit haben die meisten Nutzer wohl nicht mehr gerechnet: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/microsoft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft<\/a> gew\u00e4hrt einen Aufschub beim Thema <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/windows-10\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Windows 10<\/a>. Der Support soll doch noch nicht am 14. Oktober enden, sondern \u2013 auf den Tag genau \u2013 ein Jahr sp\u00e4ter. Zumindest f\u00fcr diejenigen, die im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum leben und ein Microsoft-Konto angelegt haben. Das teilte der Konzern auf dem Online-Portal Windows Central mit.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Konkret hei\u00dft das: Nutzer von Windows 10 m\u00fcssen ihre PC-Einstellungen in den kommenden zw\u00f6lf Monaten nicht mehr \u00fcber ein Microsoft-Konto mit der Cloud synchronisieren, um kostenlos auf erweiterte Sicherheitsupdates zugreifen zu k\u00f6nnen. \u201eIm Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum aktualisieren wir den Registrierungsprozess, um sicherzustellen, dass er den lokalen Erwartungen entspricht und ein sicheres, optimiertes Erlebnis bietet\u201c, hie\u00df es von Microsoft.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ziel des Konzerns sei es, seine Kunden zu unterst\u00fctzen und ihnen beim \u00dcbergang zu Windows 11 Optionen mit ununterbrochenem Zugriff auf wichtige Sicherheitsupdates zu bieten. Also: Ein Jahr geht es noch weiter wie bisher. Aber aufgeschoben ist nat\u00fcrlich nicht aufgehoben. Und: Wer Windows 10 weiterhin nutze, m\u00fcsse sich mindestens alle 60 Tage mit seinem Microsoft-Konto authentifizieren, um die \u201eExtended Security Updates\u201c kostenfrei nutzen zu k\u00f6nnen, so Windows Central.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das d\u00fcrfte am Gegenwind liegen, den der Software-Riese f\u00fcr seine Entscheidung bekommen hatte, den Support schon in diesem Oktober enden zu lassen. Wenn alles so gelaufen w\u00e4re, wie urspr\u00fcnglich geplant, h\u00e4tten Kunden Windows 10 zwar noch ein Jahr weiter nutzen k\u00f6nnen, aber nur gegen Geld oder wenn sie Pr\u00e4mien eingel\u00f6st h\u00e4tten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Verbrauchersch\u00fctzer kritisierten das scharf, weil von den 30 Millionen Nutzern in Deutschland wohl viele einen neuen Computer h\u00e4tten kaufen m\u00fcssen, um weiterhin sicher im Internet unterwegs sein zu k\u00f6nnen. Verbraucherschutzorganisationen wie Euroconsumers fochten sogar Microsofts Entscheidung an, nur gegen eine Geb\u00fchr noch ein Jahr auf Sicherheitsupdates f\u00fcr Windows 10 zugreifen zu k\u00f6nnen. Das hat wohl Wirkung gezeigt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Euroconsumers zeigte sich positiv gestimmt: \u201eWir freuen uns, dass Microsoft Windows-10-Privatnutzern im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum eine kostenlose Option f\u00fcr erweiterte Sicherheitsupdates zur Verf\u00fcgung stellen wird\u201c, hie\u00df es. Au\u00dferdem sei es gut, dass die Benutzer bei dieser Option keine Sicherungskopien von Einstellungen, Apps oder Anmeldeinformationen erstellen oder Microsoft Rewards verwenden m\u00fcssten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr viele bedeute das: Geld f\u00fcr einen Neukauf ausgeben. Verbraucherinnen und Verbraucher ben\u00f6tigten verl\u00e4ssliche Systeme, die \u00fcber viele Jahre hinweg aktuell blieben. \u201eDas vermeidet das Wegwerfen von an sich funktionierender Technik und schont den Geldbeutel der Menschen\u201c, so Schr\u00f6der. Und: Wie lange ein Betriebssystem sicher und funktionsf\u00e4hig sei, sollte nicht vom guten Willen der Unternehmen abh\u00e4ngen, betonte sie. Der Sicherheitssupport f\u00fcr Betriebssysteme m\u00fcsse sich an der Nutzungsdauer der Endger\u00e4te orientieren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Leider nichts Gutes. Auch von der Deutschen Umwelthilfe kam Kritik an Microsofts Entscheidung: Ein langfristiger Support fehle, sagte Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Barbara Metz. \u201eWeltweit k\u00f6nnen etwa 40 Prozent der Computer nicht auf Windows 11 aktualisiert werden, wodurch auf einen Schlag bis zu 700 Millionen Kilo Elektroschrott anfallen k\u00f6nnten\u201c, so die Umweltsch\u00fctzerin. Ihre Forderung: Eine kostenlose Update-Garantie, die mindestens 15 Jahre laufen solle.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wer kein Microsoft-Konto hat und weiterhin Windows 10 nutzt, l\u00e4uft Gefahr, Opfer eines Cyberangriffs zu werden. So oder so sollte man sich jetzt schon um eine Alternative k\u00fcmmern: Entweder, man steigt kostenlos auf Windows 11 um, wenn der PC das hergibt \u2013 oder man nimmt mit einer Alternative vorlieb. In einigen F\u00e4llen ist es <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/stiftung-warentest\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stiftung Warentest<\/a> zufolge m\u00f6glich, ein neues Betriebssystem auf dem alten Rechner zu installieren \u2013 Linux Mint zum Beispiel oder Chrome OS. Beide Versionen kann man kostenlos herunterladen und erst einmal \u00fcber einen USB-Stick ausprobieren, bevor man sie fest auf dem PC installiert. Funktioniert das nicht, muss leider ein neues Ger\u00e4t her.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Damit haben die meisten Nutzer wohl nicht mehr gerechnet: Microsoft gew\u00e4hrt einen Aufschub beim Thema Windows 10. 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