{"id":478720,"date":"2025-10-07T00:44:18","date_gmt":"2025-10-07T00:44:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478720\/"},"modified":"2025-10-07T00:44:18","modified_gmt":"2025-10-07T00:44:18","slug":"kooperation-gegen-wohnungsnot-radio-rst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/478720\/","title":{"rendered":"Kooperation gegen Wohnungsnot &#8211; Radio RST"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadt M\u00fcnster baut ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr Menschen aus, die von Wohnungsnot oder dem Verlust ihrer Wohnung bedroht sind. In einer erweiterten Kooperation arbeiten die Stadt und die beiden gro\u00dfen Wohnungsunternehmen Vonovia und Vivawest noch enger zusammen, um Betroffenen gezielt zu helfen. Konkret bedeutet das: Diese Unternehmen bieten jede frei werdende, passende Wohnung  zun\u00e4chst der Stadt M\u00fcnster zur Vermittlung an. Erst wenn die Stadt keinen Bedarf sieht, bieten sie die Wohnung auf dem freien Markt an.<\/p>\n<p>Rolle der Fachstelle Wohnraumsicherung<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt steht die st\u00e4dtische Fachstelle Wohnraumsicherung. Sie pr\u00fcft, welche Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich wegen Wohnungsnot beraten lassen, als k\u00fcnftige Mieterinnen oder Mieter in Frage kommen. Die Fachstelle ber\u00e4t Betroffene fr\u00fchzeitig und individuell, um Wohnungslosigkeit m\u00f6glichst zu verhindern. Besonders profitieren Menschen, denen eine R\u00e4umungsklage droht, aber auch Wohnungslose, die in einer st\u00e4dtischen Unterkunft leben oder dort aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht bleiben k\u00f6nnen. Die Hintergr\u00fcnde der Betroffenen sind vielf\u00e4ltig: Manche beziehen B\u00fcrgergeld, viele sind auch berufst\u00e4tig und zahlen ihre Miete aus eigenen Eink\u00fcnften.<\/p>\n<p>Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen<\/p>\n<p>Seit 2023 hatten Vonovia und Vivawest schon ein Kontingent von neun Wohnungen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr Notf\u00e4lle bereitgestellt. Jetzt weiten die Beteiligten diese Zusammenarbeit aus. Sie vermitteln dabei nur Wohnungen, bei denen die Kosten f\u00fcr Unterkunft und Heizung nach deutschem Sozialrecht als angemessen gelten.<\/p>\n<p>Die Wohnungsunternehmen betonen, dass sie sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind. Sie sch\u00e4tzen die Unterst\u00fctzung der Stadt, wenn Mietinteressenten mit b\u00fcrokratischen Angelegenheiten \u00fcberfordert sind, mehrere Probleme gleichzeitig bew\u00e4ltigen m\u00fcssen \u2013 etwa Krankheit, Schulden oder Sprachbarrieren \u2013 oder einfach Hilfe bei der Wohnungssuche brauchen. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt und die pers\u00f6nliche Beratung auf Augenh\u00f6he sehen sie als beste L\u00f6sung, um die Herausforderungen gemeinsam zu meistern.<\/p>\n<p>Erfolge der pr\u00e4ventiven Beratung<\/p>\n<p>Ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs ist die pr\u00e4ventive Beratung. Die Fachstelle Wohnraumsicherung setzt in M\u00fcnster seit 2020 die Initiative \u201eEndlich ein Zuhause!\u201c des NRW-Ministeriums f\u00fcr Arbeit, Gesundheit und Soziales um. Diese Arbeit wird aus EU- und Landesmitteln gef\u00f6rdert. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Von 1.446 beratenen Haushalten konnten 643 in ihrer bisherigen Wohnung bleiben. Das entspricht einer Erfolgsquote von 45 Prozent. Besonders erfolgreich ist die Beratung, wenn Betroffene sich fr\u00fchzeitig an die Stadt wenden \u2013 also m\u00f6glichst vor einer fristlosen K\u00fcndigung oder einer R\u00e4umungsklage. Nicht nur f\u00fcr die Betroffenen ist es am besten, wenn sie in ihrer eigenen Wohnung bleiben k\u00f6nnen. Auch f\u00fcr die Stadt ist es g\u00fcnstiger, Menschen in einem regul\u00e4ren Mietverh\u00e4ltnis zu halten, als sie in Notunterk\u00fcnften oder Hotels unterbringen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Kontakt und weitere Informationen<\/p>\n<p>Wer von Wohnungsnot bedroht ist oder Hilfe braucht, kann sich kostenlos und vertraulich an die Fachstelle Wohnraumsicherung wenden. Die Kontaktm\u00f6glichkeiten sind telefonisch unter 02 51 \/ 4 92-55 72 oder per E-Mail an\u00a0<a href=\"https:\/\/www.radiorst.de\/mailto:wohnraumsicherung@stadt-muenster.de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" style=\"color: rgb(9, 105, 218); background-color: rgb(255, 255, 255);\">wohnraumsicherung@stadt-muenster.de<\/a>. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Stadt M\u00fcnster unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.stadt-muenster.de\/sozialamt\/menschen-mit-wohnungsproblemen\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" style=\"color: rgb(9, 105, 218); background-color: rgb(255, 255, 255);\">www.stadt-muenster.de\/sozialamt\/menschen-mit-wohnungsproblemen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt M\u00fcnster baut ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr Menschen aus, die von Wohnungsnot oder dem Verlust ihrer Wohnung bedroht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":478721,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[121160,121161,121158,121159,3364,29,30,8970,1209,40545,8723,41205,32165,11030],"class_list":{"0":"post-478720","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-fachstelle-wohnraumsicherung","9":"tag-kndigungsklage","10":"tag-stadt-mnster-baut-kooperation-gegen-wohnungsnot-aus","11":"tag-verlust-der-wohnung","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-muenster","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-vivawest","18":"tag-vonovia","19":"tag-wohnungslose","20":"tag-wohnungslosigkeit","21":"tag-wohnungsnot"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115330119396455224","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/478720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=478720"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/478720\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/478721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=478720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=478720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=478720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}