{"id":479107,"date":"2025-10-07T04:29:13","date_gmt":"2025-10-07T04:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/479107\/"},"modified":"2025-10-07T04:29:13","modified_gmt":"2025-10-07T04:29:13","slug":"interstellarer-komet-3i-atlas-jetzt-sind-die-weltraumsonden-dran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/479107\/","title":{"rendered":"Interstellarer Komet 3I\/ATLAS: Jetzt sind die Weltraumsonden dran"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Interstellar-comet-3I-ATLAS-Now-it-s-the-space-probes-turn-10722441.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Der interstellare Komet 3I\/ATLAS hat den Mars passiert und weil der Himmelsk\u00f6rper gegenw\u00e4rtig nicht von der Erde aus beobachtet werden kann, sind inzwischen verschiedene Raumsonden und andere Forschungsger\u00e4te dran. Das geht aus Mitteilungen der Weltraumagenturen ESA und NASA hervor, in denen die anstehenden Beobachtungskampagnen zusammengefasst werden. So sollten am 3. Oktober unter anderem die ESA-Orbiter Mars Express und TGO den interstellaren Kometen ins Visier nehmen, die US-Weltraumagentur wollte ihn sogar mit den beiden Rovern Perseverance und Curiosity beobachten. Ende des Monats folgt dann die gr\u00f6\u00dfte Ann\u00e4herung von 3I\/ATLAS an die Sonne (Perihel), die dann unter anderem Beobachtungen die Jupitersonde Juice der ESA mitverfolgen soll.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/9\/5\/0\/7\/7\/5\/ESA_s_Mars_and_Jupiter_missions_observe_comet_3I_ATLAS-08ac1d30b7cd64a2.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"4500\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 8000 \/ 4500; object-fit: cover;\" width=\"8000\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Zeitplan der ESA f\u00fcr die Erforschung von 3I\/ATLAS<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.esa.int\/ESA_Multimedia\/Images\/2025\/09\/ESA_s_Mars_and_Jupiter_missions_observe_comet_3I_ATLAS\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">ESA<\/a>)\n    <\/p>\n<p>Insgesamt sind demnach Beobachtungen mit mehr als einem Dutzend Missionen geplant, die ESA versichert, das meiste aus ihren Ger\u00e4ten machen zu wollen. <a href=\"https:\/\/science.nasa.gov\/solar-system\/comets\/3i-atlas\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Die NASA plant laut eigener Aussage<\/a> Beobachtungen mit den Weltraumteleskopen Hubble, James Webb und TESS, sowie zahlreichen weiteren Sonden. Wann genau die anstehen, teilte die US-Weltraumagentur aber nicht mit. Unklar ist auch, welche Auswirkungen die gegenw\u00e4rtig geltende Haushaltssperre der US-Regierung auf die Arbeit der Organisation und die vorgesehenen Beobachtungen von 3I\/ATLAS haben wird. Die Weltraummissionen sind daf\u00fcr aktuell besonders wichtig, weil der interstellare Komet aus Sicht der Erde hinter der Sonne steht und deshalb von hier aus nicht beobachtet werden kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Forschung von besonderem Interesse<\/p>\n<p>3I\/ATLAS wurde Anfang Juli mit dem Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System (ATLAS) in Chile entdeckt, daher sein Name. Der interstellare Komet ist \u00fcberhaupt nur <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Jetzt-bestaetigt-Zum-dritten-Mal-interstellarer-Himmelskoerper-im-Sonnensystem-10473308.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der dritte Besucher in unserem Sonnensystem<\/a>, der w\u00e4hrend des Durchflugs entdeckt wurde. F\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Interstellarer-Komet-Weltraumsonden-muessen-Erforschung-von-3I-ATLAS-stemmen-10584544.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die Beobachtungen mit den \u00fcberall im Sonnensystem verteilten Sonden<\/a> haben Forscher und Forscherinnen schon l\u00e4nger pl\u00e4diert, jetzt wird klar, dass ihr Ruf geh\u00f6rt wurde. Der Durchflug des interstellaren Kometen durchs Sonnensystem k\u00f6nnte jetzt auch als Anlass dienen, eine Mission vorzubereiten, die einen \u00e4hnlichen Himmelsk\u00f6rper in der Zukunft besuchen k\u00f6nnte. M\u00f6glich w\u00e4re das jedenfalls.<\/p>\n<p>Der interstellare Komet kommt wohl aus den Randbereichen der Milchstra\u00dfe \u2013 der sogenannten dicken Scheibe \u2013 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/3I-ATLAS-Interstellarer-Komet-ist-wohl-deutlich-aelter-als-das-Sonnensystem-10483994.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">und ist vermutlich deutlich \u00e4lter als die Erde<\/a>, die Sonne und das gesamte Sonnensystem. Das haben erste Analysen schon im Juli ergeben. Darauf deutet unter anderem seine Geschwindigkeit hin, denn 3I\/ATLAS rast deutlich schneller durchs Sonnensystem als die anderen beiden interstellaren Besucher, 1I\/\u02bbOumuamua und 2I\/Borisov. Von den Beobachtungen erhoffen sich die Verantwortlichen unter anderem Einblicke in die Zusammensetzung des Himmelsk\u00f6rpers, denn vor allem in Sonnenn\u00e4he wird der besonders viel Material verlieren, das den <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/3I-ATLAS-Ein-interstellarer-Komet-mit-einem-25-000-km-langen-Schweif-10476054.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Schweif<\/a> ausmacht und so analysiert werden kann.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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