{"id":479305,"date":"2025-10-07T06:23:13","date_gmt":"2025-10-07T06:23:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/479305\/"},"modified":"2025-10-07T06:23:13","modified_gmt":"2025-10-07T06:23:13","slug":"jahrestag-des-7-oktober-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/479305\/","title":{"rendered":"Jahrestag des 7. Oktober 2023"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Bundeskanzler Friedrich Merz spricht an einem Rednerpult.\" alt=\"Bundeskanzler Friedrich Merz spricht an einem Rednerpult.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/merz-zentralrat-der-juden-100-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Bundeskanzler Friedrich Merz spricht anl\u00e4sslich eines Emfangs zum 75. Jubil\u00e4um des Zentralrats der Juden in Deutschland im September (Archivbild).<\/p>\n<p>                    (dpa \/ Bernd von Jutrczenka)<\/p>\n<p>Judenfeindlichkeit zeige sich &#8222;in altem und neuem Gewand \u2013 in den sozialen Medien, an den Universit\u00e4ten, auf unseren Stra\u00dfen; immer lauter, immer unversch\u00e4mter und immer \u00f6fter auch in Form von Gewalt&#8220;, sagte Merz in einer Videobotschaft.\u00a0Er appellierte an die Bev\u00f6lkerung, auf j\u00fcdische B\u00fcrger zuzugehen, um ihnen zu zeigen, dass Deutschland an ihrer Seite stehe. Es m\u00fcsse alles daf\u00fcr getan werden, dass J\u00fcdinnen und Juden hierzulande ohne Angst leben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Der 7. Oktober 2023 habe tiefe Wunden gerissen. Er sei als schwarzer Tag in die Geschichtsb\u00fccher des j\u00fcdischen Volkes eingegangen. Man k\u00f6nne das Leid der Familien nur erahnen. Aber man teile ihren Schmerz, betonte der CDU-Vorsitzende.<\/p>\n<p>Bereits gestern hatte Merz bei einem Treffen mit dem Pr\u00e4sidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Schuster, versichert, die Bundesregierung werde sich weiter mit aller Macht f\u00fcr den Schutz von J\u00fcdinnen und Juden in Deutschland einsetzen.<\/p>\n<p>                Weimer: &#8222;Tag des Schmerzes&#8220;<\/p>\n<p>Kulturstaatsminister Weimer bezeichnete den 7. Oktober 2023 als &#8222;Tag des Schmerzes&#8220; f\u00fcr Israel und f\u00fcr Juden weltweit. &#8222;Meine Gedanken und mein Mitgef\u00fchl sind heute ganz besonders bei den Opfern dieses brutalen Massakers der Hamas und bei den Menschen, die weiterhin als Geiseln festgehalten werden&#8220;, sagte der Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien. F\u00fcr ihre Angeh\u00f6rigen seien dies &#8222;zwei unertr\u00e4gliche Jahre der Angst und Verzweiflung&#8220;.<\/p>\n<p>Weimer erinnerte besonders an die zumeist sehr jungen Menschen, die 2023 auf dem Nova-Musikfestival in der israelischen Negev-W\u00fcste von der Hamas angegriffen wurden. Sie seien friedlich zusammengekommen, um das Leben und die Musik zu feiern. &#8222;Doch sie wurden zu Opfern von Terror, Entf\u00fchrung und Mord&#8220;, so Weimer.<\/p>\n<p>Der Angriff auf das Musikfestival sei auch ein Angriff auf die Kultur als solche gewesen. &#8222;Kultur lebt von Freiheit und sie schafft Orte der Vielfalt und Verbundenheit. Genau deshalb wurde das Nova-Musikfestival zur Zielscheibe eines tief verwurzelten Hasses.&#8220;<\/p>\n<p>                Israelischer Ex-Regierungschef Olmert: Hamas darf keine Rolle mehr spielen<\/p>\n<p>Der ehemalige israelische Ministerpr\u00e4siden Olmert pocht auf eine vollst\u00e4ndige Entwaffnung der im Gazastreifen verbliebenen Hamas-K\u00e4mpfer. Damit die Menschen in Gaza in Frieden leben k\u00f6nnten, d\u00fcrfe die Hamas keine Rolle mehr spielen, sagte Olmert im Deutschlandfunk.<\/p>\n<p>Allerdings stelle die Terror-Miliz heute keine Gefahr f\u00fcr Israel mehr dar. Es sei daher jetzt an der Zeit, dass die israelische Regierung eine Strategie f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser entwickle. Dass es noch keinen ausgearbeiteten Plan f\u00fcr die Zukunft des Gazastreifens gebe, sei &#8222;ungl\u00fccklich&#8220;. Das Fehlen einer L\u00f6sung habe letztendlich dazu gef\u00fchrt, dass immer mehr Menschen Kritik am Einsatz der israelischen Armee ge\u00fcbt h\u00e4tten. Olmert war von 2006 bis 2009 Ministerpr\u00e4sident Israels. Er gilt als scharfer Kritiker von Regierungschef Netanjahu.<\/p>\n<p>                Massaker der Hamas hatte Gaza-Krieg ausgel\u00f6st<\/p>\n<p>Die islamistische Hamas, die von zahlreichen Staaten als Terrororganisation eingestuft wird, hatte am 7. Oktober 2023 ein Massaker in Israel ver\u00fcbt, dem nach Angaben des Milit\u00e4rs etwa 1.200 Menschen zum Opfer fielen. Rund 250 Personen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Noch immer h\u00e4lt die Hamas 48 Menschen fest; mutma\u00dflich mehr als 20 von ihnen sind bereits tot.<\/p>\n<p>Beim darauffolgenden israelischen Milit\u00e4reinsatz wurden nach Zahlen der Hamas-Beh\u00f6rden mehr als 67.000 Menschen in dem Pal\u00e4stinensergebiet get\u00f6tet. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 07.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundeskanzler Friedrich Merz spricht anl\u00e4sslich eines Emfangs zum 75. 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