{"id":479368,"date":"2025-10-07T06:58:13","date_gmt":"2025-10-07T06:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/479368\/"},"modified":"2025-10-07T06:58:13","modified_gmt":"2025-10-07T06:58:13","slug":"polizei-stellt-sich-auf-mammuteinsatz-ein-es-wird-aufgerufen-berlin-zu-fluten-und-lahmzulegen-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/479368\/","title":{"rendered":"Polizei stellt sich auf \u201eMammuteinsatz\u201c ein: \u201eEs wird aufgerufen, Berlin zu fluten und lahmzulegen\u201c ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Israel und die Hamas f\u00fchren seit Montag im \u00e4gyptischen Badeort Scharm al-Scheich indirekte Gespr\u00e4che \u00fcber eine Waffenruhe und eine \u00dcbergabe der Geiseln in der Gewalt der Islamisten. In Berlin werden zwei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas die Namen der mehr als 1200 Opfer verlesen. Eine Mahnwache gegen Antisemitismus ist geplant, begleitet von starken Sicherheitsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Alle Entwicklungen zum Krieg in Gaza im Liveticker:08:39 Uhr \u2013 Schweitzer nennt Antisemitismus nach 7. Oktober 2023 \u201eunertr\u00e4glich\u201c<\/p>\n<p>Der rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sident Alexander Schweitzer (SPD) hat zum zweiten Jahrestag des Hamas-\u00dcberfalls auf Israel Antisemitismus in Deutschland scharf verurteilt. \u201eStatt Empathie mit den Opfern gab es auch in Deutschland Stimmen, die das Massaker als Befreiungstat gefeiert haben. Das ist unertr\u00e4glich\u201c, sagte Schweitzer am Dienstag in Mainz.<\/p>\n<p>06:36 Uhr \u2013 \u201eEs wird dazu aufgerufen, Berlin zu fluten und lahmzulegen\u201c \u2013 Warnung vor Pro-Pal\u00e4stina-Demos<\/p>\n<p>Der ganze Gedenktag heute wird von rund 1400 Polizisten begleitet. Damit will die Polizei f\u00fcr Sicherheit bei m\u00f6glicherweise problematischen Demonstrationen sorgen.<\/p>\n<p>GdP-Sprecher Benjamin Jendro sagte bei WELT TV: \u201eWir hoffen nat\u00fcrlich, dass friedlich f\u00fcr Frieden demonstriert wird. Aber auf Social Media wurde ordentlich aufgemuskelt \u2013 mit einer sehr verquerten Darstellung dessen, was passiert ist am 7. Oktober 2023. Da werden Extremisten als Helden tituliert und es wird dazu aufgerufen, Berlin zu fluten und lahmzulegen.\u201c Es sei jetzt schon klar, \u201ees ist ein Mammuteinsatz\u201c.<\/p>\n<p>Im Internet gibt es Aufrufe f\u00fcr propal\u00e4stinensische und antiisraelische Demonstrationen und Aktionen. Am Abend um 18.00 Uhr ist eine Kundgebung zum Krieg mit Zehntausenden Toten in Gaza auf dem Alexanderplatz angek\u00fcndigt mit dem Titel: \u201eStoppt den V\u00f6lkermord\u201c. Angemeldet sind 150 Teilnehmer.<\/p>\n<p>04:35 Uhr \u2013 Trump sieht \u201eenorme Fortschritte\u201c<\/p>\n<p>Nach Beginn der Gespr\u00e4che im \u00e4gyptischen Scharm al-Scheich zeigte sich US-Pr\u00e4sident Donald Trump zuversichtlich, dass sein Friedensplan bald umgesetzt werden k\u00f6nne. \u201eWir haben enorme Fortschritte gemacht\u201c, sagte der Republikaner in Washington und wiederholte damit \u00e4hnliche Aussagen aus den Vortagen. \u201eAlle sind auf unserer Seite, um diesen Deal abzuschlie\u00dfen. So etwas hat es noch nie gegeben, niemand hat je so etwas gesehen\u201c, f\u00fcgte er hinzu. Es gebe kein Land, das sich dagegen stelle. \u201eAlle wollen, dass es passiert \u2013 sogar, denke ich, die Hamas\u201c, sagte Trump.<\/p>\n<p>Er habe mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdogan gesprochen, der sich stark f\u00fcr eine Einigung einsetze und bei der islamistischen Pal\u00e4stinenserorganisation Hamas ebenso hohes Ansehen genie\u00dfe wie Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien, f\u00fchrte Trump aus. Auch aus dem Iran habe es ein \u201esehr starkes Signal\u201c gegeben.<\/p>\n<p>01:26 Uhr \u2013 Erste Runde der Gespr\u00e4che endet in \u201epositiver Atmosph\u00e4re\u201c<\/p>\n<p>Die erste Runde der Gespr\u00e4che \u00fcber den Nahost-Friedensplan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist arabischen Medienberichten zufolge in \u201epositiver Atmosph\u00e4re\u201c zu Ende gegangen. Die seit Montag stattfindenden Gespr\u00e4che im \u00e4gyptischen Scharm al-Scheich sollten heute fortgesetzt werden, berichtete der TV-Sender Al-Dschasira unter Berufung auf den regierungsnahen \u00e4gyptischen Sender Al-Qahera News TV. Details aus den Verhandlungen, die mehrere Tage dauern k\u00f6nnen, wurden zun\u00e4chst nicht bekannt. <\/p>\n<p>Montag, 6. Oktober:22.30 Uhr \u2013 Wadephul: \u201eWir werden von beiden Seiten akzeptiert\u201c<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul sieht seine Vermittlungsbem\u00fchungen im Nahen Osten zur Beendigung des Gaza-Kriegs auf gutem Weg. \u201eWir werden von beiden Seiten akzeptiert\u201c, sagt Wadephul in den ARD-Tagesthemen. \u201eDas ist ein gro\u00dfes Pfund, das wollen wir einsetzen.\u201c Daher plane die Bundesregierung, eine Wiederaufbaukonferenz f\u00fcr den Gaza-Streifen zu organisieren und daf\u00fcr dann auch eigene Mittel zur Verf\u00fcgung zu stellen. \u201eDeutschland ist bereit, hier voranzugehen\u201c, sagt der CDU-Politiker. \u201eDie internationale Verantwortung f\u00fcr Deutschland ist gewachsen, aber wir sind auch bereit, ihr zu entsprechen.\u201c Dies diene auch daf\u00fcr, Spaltungstendenzen in Deutschland entgegenzuwirken. Der Minister h\u00e4lt sich nach einem Besuch in Israel derzeit in \u00c4gypten auf.<\/p>\n<p>22:26 Uhr \u2013\u00a0Vatikan-Kardinal kritisiert Waffenlieferungen an Israel<\/p>\n<p>Die Nummer zwei des Vatikans, Kardinalstaatssekret\u00e4r Pietro Parolin, kritisiert Waffenlieferungen an Israel.  \u201eEs reicht nicht aus, zu sagen, dass das, was geschieht, inakzeptabel ist, und dann weiterhin zuzulassen, dass es geschieht\u201c, sagte er in einem Interview mit dem \u201eOsservatore Romano\u201c. Es stellten sich zum Beispiel ernsthafte Fragen hinsichtlich der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit weiterer Waffenlieferungen, \u201edie zum Nachteil der Zivilbev\u00f6lkerung eingesetzt werden\u201c, sagte er. Er betonte, dass, wer angegriffen werde, das Recht habe, sich zu verteidigen. Aber auch die Selbstverteidigung m\u00fcsse den Grundsatz der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit beachten.<\/p>\n<p>Zum aktuell auf dem Verhandlungstisch liegenden Friedensplan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte Parolin: \u201eJeder Plan, der das pal\u00e4stinensische Volk in die Entscheidungen \u00fcber seine Zukunft einbezieht und es erm\u00f6glicht, dieses Gemetzel zu beenden, die Geiseln zu befreien und das t\u00e4gliche T\u00f6ten von Hunderten von Menschen zu stoppen, ist zu begr\u00fc\u00dfen und zu unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Der Kardinalstaatssekret\u00e4r mahnte, die Geiseln im Gaza-Streifen nicht zu vergessen. Die Bilder der Geiseln, die \u201ein Tunneln gefangen gehalten und dem Hunger ausgeliefert wurden\u201c seien ersch\u00fctternd und schmerzhaft, sagte Parolin. Der Heilige Stuhl ist nach seinen Worten weiterhin bereit, \u201ealles in unserer Macht Stehende zu tun\u201c, um die verbleibenden Geiseln zu retten.<\/p>\n<p>18:38 Uhr \u2013 Israelisches Rad-Team nennt sich um<\/p>\n<p>Das Radsportteam Israel Premier Tech wird k\u00fcnftig anders hei\u00dfen. Das Management habe entschieden, \u201edas Team umzubenennen und neu zu branden, um sich von seiner derzeitigen israelischen Identit\u00e4t zu l\u00f6sen\u201c, teilte der Radrennstall mit. Zudem werde sich der israelisch-kanadische Milliard\u00e4r und Teambesitzer Sylvan Adams mit Blick auf das kommende Jahr aus dem Tagesgesch\u00e4ft zur\u00fcckziehen. Das Team und seine Fahrer waren w\u00e4hrend der Tour de France und der Spanienrundfahrt immer wieder angefeindet worden. Die letzte Etappe der Vuelta \u00e1 Espa\u00f1a ist wegen propal\u00e4stinensischer Proteste sogar abgebrochen worden. <\/p>\n<p>17:39 Uhr \u2013 Wadephul macht Israel und Pal\u00e4stinensern breites Hilfsangebot<\/p>\n<p>Johann Wadephul bietet Israel und Pal\u00e4stinensern umfangreiche deutsche Unterst\u00fctzung bei der Umsetzung des Gaza-Friedensplans von Donald Trump an. \u201eAls international gefragter Partner in Fragen der humanit\u00e4ren Hilfe, der Stabilisierung und des Wiederaufbaus haben wir etwas anzubieten\u201c, sagte der CDU-Politiker in Tel Aviv.<\/p>\n<p>Seine israelischen und arabischen Gespr\u00e4chspartner h\u00e4tten gro\u00dfen Wert darauf gelegt, dass sich Deutschland in dieser \u201eStunde der Diplomatie\u201c engagiere, sagte Wadephul. Deutschland werde selbstverst\u00e4ndlich \u201ebereit sein, sich zu engagieren und einen klaren Beitrag zu leisten\u201c. <\/p>\n<p>16:56 Uhr \u2013 Indirekte Gaza-Gespr\u00e4che in \u00c4gypten laufen an<\/p>\n<p>Die indirekten Verhandlungen zwischen Vertretern Israels und der Pal\u00e4stinenser \u00fcber ein Ende des Gaza-Kriegs haben begonnen. Das meldet der \u00e4gyptische Fernsehsender Al Qahera News.<\/p>\n<p>16:39 Uhr \u2013 Merz hofft auf \u201eschnelle Einigung\u201c<\/p>\n<p>Vor Beginn der Verhandlungen in \u00c4gypten \u00fcber den Friedensplan von Donald Trump f\u00fcr den Gazastreifen hofft Friedrich Merz auf rasche Ergebnisse. Die Gespr\u00e4che m\u00fcssten nun eine \u201eschnelle Einigung\u201c bringen, sagte Merz laut seines Sprechers Stefan Kornelius in einem Telefonat mit dem israelischen Staatspr\u00e4sidenten Isaac Herzog. Alle Geiseln, darunter deutsche Staatsangeh\u00f6rige, m\u00fcssten umgehend freikommen, die K\u00e4mpfe m\u00fcssten enden, die Hamas m\u00fcsse ihre Waffen strecken.<\/p>\n<p>16:32 Uhr \u2013\u00a0Wadephul dr\u00fcckt in Tel Avivs aufs Tempo<\/p>\n<p>Johann Wadephul mahnt bei den Nahost-Verhandlungen zur Eile. Die erste Phase des US-Plans zur Beendigung des Gaza-Kriegs m\u00fcsse noch diese Woche abgeschlossen werden, sagt der Au\u00dfenminister vor der Presse in Tel Aviv. Allersp\u00e4testens sei dies Anfang kommender Woche n\u00f6tig. Die erste Phase ziele auf einen Waffenstillstand, die Freilassung von Geiseln und Gefangenen, Zur\u00fcckhaltung im milit\u00e4rischen Konflikt und die Lieferung von Hilfsg\u00fctern. Dies sei alles machbar, sagt Wadephul.<\/p>\n<p>Alle anderen Fragen seien dagegen sehr kompliziert und br\u00e4uchten Zeit. \u201eWir d\u00fcrften nicht alle diplomatischen Bem\u00fchungen aufgeben\u201c, betont der Minister. \u201eAber ich m\u00f6chte mich jetzt darauf konzentrieren, diesen ersten, entscheidenden Schritt gemeinsam zu gehen.\u201c<\/p>\n<p>16:20 Uhr \u2013\u00a0Wadephul zu Gaza-Plan: \u201eHamas ist am Zug\u201c<\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Wadephul mahnt die radikal-islamische Hamas, den US-Plan zur Beendigung des Gaza-Kriegs anzunehmen. \u201eJetzt ist Hamas am Zug\u201c, sagt Wadephul in Tel Aviv. Auch Israel m\u00fcsse Kompromisse eingehen. Dies gelte aber nicht f\u00fcr die Frage seiner Sicherheit. Das sei eine der Lehren aus dem Hamas-Massaker vom 07. Oktober 2023.<\/p>\n<p>12:44 Uhr \u2013 7. Oktober: Lichtprojektion am Brandenburger Tor<\/p>\n<p>Zum zweiten Jahrestag des Angriffs der radikal-islamistischen Hamas auf Israel wird das Brandenburger Tor in Berlin Ort einer Lichtprojektion f\u00fcr die noch immer gefangengehaltenen Geiseln. Von 19 bis 21 Uhr werde die Botschaft \u201eBring them home now\u201c (Bringt sie jetzt nach Hause) auf das Tor projiziert, teilte die Senatskanzlei am Montag mit. Am Dienstag j\u00e4hrt sich der Angriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 zum zweiten Mal.<\/p>\n<p>Die Senatskanzlei erkl\u00e4rte, Berlin erinnere mit der Projektion an das Schicksal der Geiseln, die sich noch immer in der Gewalt der Terrororganisation Hamas befinden. Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) mahnte, die Hamas m\u00fcsse den vorliegenden Friedensplan vollst\u00e4ndig akzeptieren und die Geiseln freilassen. \u201eWir werden das Schicksal der Menschen, die von der Hamas entf\u00fchrt, ermordet, brutal gefoltert und missbraucht wurden, niemals vergessen \u2013 und uns weiterhin entschlossen gegen Hass, Hetze und Antisemitismus stellen\u201c, versicherte der Regierende B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p>10:53 Uhr \u2013 Kl\u00f6ckner: Entschlossen gegen Antisemitismus<\/p>\n<p>Zum zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel fordert Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner mehr Konsequenz gegen Judenhass. Der 7. Oktober 2023 sei ein Pr\u00fcfstein f\u00fcr Deutschland und das Versprechen des \u201eNie wieder!\u201c gewesen, sagt Kl\u00f6ckner. \u201eEs muss uns besch\u00e4men, dass er deutlich gemacht hat, dass subtiler und offener Antisemitismus in unserer Gesellschaft kein Randproblem ist.\u201c Er werde im Internet, auf der Stra\u00dfe sowie in Klassenzimmern und H\u00f6rs\u00e4len deutlich.<\/p>\n<p>\u201eNeben das Erinnern muss daher entschlossenes Handeln treten: Bei der konsequenten Verfolgung antisemitischer Straftaten, bei der Bildungsarbeit und der St\u00e4rkung j\u00fcdischer Institutionen\u201c, sagt Kl\u00f6ckner weiter.<\/p>\n<p>10:52 Uhr \u2013 Pizzaballa zu beschmierter Papst-Statue: Idioten gibt es immer<\/p>\n<p>\u201eIdioten gibt es immer\u201c \u2013 mit diesen Worten hat der Jerusalemer Kardinal Pierbattista Pizzaballa Schmierereien an der Statue von Papst Johannes Paul II. in Rom kommentiert. Im Interview mit der Zeitung \u201eCorriere della sera\u201c riet er nach den mehrfachen Pro-Pal\u00e4stina-Demonstrationen in Italien vergangene Woche, extreme Vorf\u00e4lle und \u00c4u\u00dferungen zu ignorieren. Sie repr\u00e4sentierten nicht die \u00fcberwiegende Mehrheit der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche hatten Hunderttausende in italienischen St\u00e4dten f\u00fcr Frieden in Gaza demonstriert. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen. Am Freitag beschmierten Unbekannte die Statue von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) auf dem Vorplatz des r\u00f6mischen Hauptbahnhofs mit den Symbolen von Hammer und Sichel sowie dem Schriftzug \u201eFascista di merda\u201c (\u201eSchei\u00dffaschist\u201c). <\/p>\n<p>Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni nannte dies eine \u201eunw\u00fcrdige Tat, begangen von Menschen, die von Ideologie verblendet sind\u201c. Au\u00dfenminister Antonio Tajani rief auf X zu einem Ende des Hasses auf.<\/p>\n<p>10:38 Uhr \u2013 Laschet: Europa hat sich bei Gespr\u00e4chen \u201eselbst aus dem Spiel genommen\u201c<\/p>\n<p>Vor Beginn der finalen Gespr\u00e4che in Kairo \u00fcber ein Ende des Gaza-Krieges, hat Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses im Bundestag, scharfe Kritik am Verhalten europ\u00e4ischer Staaten in der j\u00fcngsten Vergangenheit ge\u00fcbt, und deutlich gemacht, warum Europa bei den derzeitigen Verhandlungen \u00fcber einen Friedensplan keine Stimme habe. \u201eDie Europ\u00e4er haben sich selbst aus dem Spiel genommen. Was Pr\u00e4sident Macron und Premierminister Starmer gemacht haben, einen pal\u00e4stinensischen Staat anzuerkennen, den es \u00fcberhaupt nicht gibt, der reine Fiktion ist, hat uns aus dem Prozess verabschiedet\u201c, meinte Laschet im Fernsehsender phoenix. <\/p>\n<p>Auch die EU habe dazu beigetragen, dass Israel aktuell nicht mehr mit den Europ\u00e4ern rede. \u201eFrau von der Leyen sinniert \u00fcber Sanktionen und \u00c4hnliches. Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kallas versteht von vielem etwas, vielleicht von Russland, aber jedenfalls nichts vom Nahen Osten\u201c, kritisierte der CDU-Politiker und f\u00fcgte hinzu: \u201eUnd Spanien und Irland sind nur pro-pal\u00e4stinensisch, aktivistisch unterwegs.\u201c Deshalb d\u00fcrfe sich Europa nicht dar\u00fcber wundern, jetzt lediglich zuschauen zu k\u00f6nnen. Allein die Stimme der deutschen Bundesregierung werde in Israel geh\u00f6rt \u201eund hat noch Gewicht\u201c.<\/p>\n<p>10:27 Uhr \u2013 Verfassungsschutz sieht \u201eerhebliche Gef\u00e4hrdungslage\u201c infolge des Hamas-\u00dcberfalls<\/p>\n<p>Der \u00dcberfall der radikalislamischen Hamas auf Israel wirkt sich nach Einsch\u00e4tzung des Verfassungsschutzes auch zwei Jahre nach dem Ereignis sehr negativ auf die Sicherheitslage in Deutschland aus. Das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz sehe hierzulande eine \u201eerhebliche Gef\u00e4hrdungslage\u201c infolge der Ereignisse im Nahen Osten, erkl\u00e4rte Beh\u00f6rden-Vizepr\u00e4sident Sinan Selen in einer am Montag vorgelegten Gef\u00e4hrdungsanalyse. \u201eUnter dem Deckmantel legitimer Kritik geraten Grenzen zu Hass und Gewalt zunehmend ins Wanken\u201c, warnte er. <\/p>\n<p>\u201eAuch im zweiten Jahr nach dem Terrorakt ist eine zunehmende Hass- und Gewaltbereitschaft gegen J\u00fcdinnen und Juden in Deutschland festzustellen\u201c, hei\u00dft es in der Analyse des Verfassungsschutzes. \u201eZugleich wird zu Gewalt gegen den Staat Israel aufgerufen, werden Anschlagspl\u00e4ne gegen (pro-)j\u00fcdische Einrichtungen durch Sicherheitsbeh\u00f6rden aufgedeckt und vielfach das Existenzrecht Israels verneint.\u201c<\/p>\n<p>Selen erkl\u00e4rte, extremistische Gruppen versuchten, \u201edas Leid, die Bilder und das Narrativ dieses Konflikts f\u00fcr ihre Ideologien zu instrumentalisieren\u201c. Sie nutzten dabei \u201eden \u00dcberfall und die aktuell eskalierende Lage, um ein gemeinsames Feindbild zu sch\u00fcren: Juden, J\u00fcdinnen und der Staat Israel sind die Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr globale Verschw\u00f6rungstheorien und Feindseligkeiten.\u201c<\/p>\n<p>06:44 Uhr \u2013 Netanjahu wirft Europa Schw\u00e4che vor<\/p>\n<p>Israels Ministerpr\u00e4sident Netanjahu wirft europ\u00e4ischen Spitzenpolitikern Schw\u00e4che im Umgang mit islamistischem Terror vor. Mit Blick auf Trumps j\u00fcngsten Friedensplan sagte er, Europa habe anders als Trump in der Nahost-Frage einen falschen Weg eingeschlagen. <\/p>\n<p>Einige europ\u00e4ische Staaten h\u00e4tten \u201eim Grunde dem pal\u00e4stinensischen Terrorismus und radikalen islamistischen Minderheiten in ihrer Mitte nachgegeben\u201c, sagte er. Netanjahu wiederholte erneut seine Auffassung, die Anerkennung Pal\u00e4stinas sei \u201edie ultimative Belohnung f\u00fcr die Hamas\u201c gewesen, \u201enachdem sie das gr\u00f6\u00dfte Massaker an Juden seit dem Holocaust ver\u00fcbt hat\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDarum ist Europa im Grunde irrelevant geworden \u2013 es hat enorme Schw\u00e4che gezeigt\u201c, sagte der israelische Regierungschef weiter.<\/p>\n<p>00:25 Uhr \u2013 Trump geht von baldigem Abschluss der ersten Phase der Friedensgespr\u00e4che aus<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump rechnet damit, dass es bei den heute in \u00c4gypten beginnenden Verhandlungen \u00fcber seinen Friedensplan f\u00fcr ein Ende des Gaza-Kriegs noch in dieser Woche Ergebnisse geben wird. \u201eMir wurde gesagt, dass die erste Phase diese Woche abgeschlossen sein sollte, und ich bitte alle, SICH ZU BEEILEN\u201c, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Trump setzte seinen Post nur wenige Minuten vor Ablauf einer \u201eletzten\u201c Frist (18.00 Uhr Ortszeit Washington) ab, die er selbst am Freitag der islamistischen Hamas f\u00fcr eine Einigung gesetzt hatte. <\/p>\n<p>Sonntag, 5. Oktober23:38 Uhr \u2013 Hamas-Chefunterh\u00e4ndler zu Gespr\u00e4chen in \u00c4gypten eingetroffen<\/p>\n<p>Vor den indirekten Gespr\u00e4chen mit Israel \u00fcber eine Waffenruhe im Gaza-Streifen und Geiselfreilassungen ist der Chefunterh\u00e4ndler der radikalislamischen Hamas, Chalil al-Hajja, in \u00c4gypten eingetroffen. Die Hamas erkl\u00e4rte am Sonntagabend, die von Hajja angef\u00fchrte Delegation werde \u201eVerhandlungen f\u00fcr Mechanismen f\u00fcr eine Waffenruhe, den Abzug der Besatzungstruppen und einen Austausch von Gefangenen beginnen\u201c.<\/p>\n<p>Erst vor einem Monat hatte Israel versucht, al-Hajja und andere Hamas-Anf\u00fchrer bei Angriffen in der katarischen Hauptstadt Doha zu t\u00f6ten. Dabei wurde unter anderem der Sohn des Chef-Unterh\u00e4ndlers get\u00f6tet. Al-Hajja nimmt nun erstmals wieder an Gespr\u00e4chen f\u00fcr ein Ende des Gaza-Kriegs teil.<\/p>\n<p>23:00 Uhr \u2013 Bundesau\u00dfenminister Wadephul reist nach Israel und \u00c4gypten<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) reist am Montag zu Gespr\u00e4chen \u00fcber den Friedensplan f\u00fcr den Gaza-Streifen nach Israel und \u00c4gypten. Wadephul verl\u00e4ngert seine am Sonntagmorgen gestartete Reise in die Region und wird von Kuwait aus nach Israel fliegen, wie es aus dem Ausw\u00e4rtigen Amt hie\u00df. In Tel Aviv wird er mit seinem israelischen Kollegen Gideon Saar \u00fcber den von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vorgelegten Plan f\u00fcr ein Ende des Gaza-Kriegs sprechen. <\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Sonntagabend in der ARD-Sendung \u201eCaren Miosga\u201c, Wadephul werde auch nach \u00c4gypten reisen. \u201eJo Wadephul ist zurzeit in der Region, wird morgen auch in \u00c4gypten dabei sein\u201c, sagte Merz. \u201eIch stehe mit ihm im engsten Kontakt, wir tun alles aus der deutschen Sicht, um es jetzt wirklich zu einem Frieden im Mittleren Osten kommen zu lassen.\u201c Erste Station von Wadephuls Nahost-Reise war am Sonntag Katar.<\/p>\n<p>dpa\/Reuters\/AFP\/AP\/dp\/cvb\/sebe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Israel und die Hamas f\u00fchren seit Montag im \u00e4gyptischen Badeort Scharm al-Scheich indirekte Gespr\u00e4che \u00fcber eine Waffenruhe und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":479369,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[926,23136,10579,296,29,114,30,4750,22122,1330,3124,1329,103009,188,975,110,113,716,3123],"class_list":{"0":"post-479368","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-7-oktober-2023","9":"tag-armin","10":"tag-benjamin","11":"tag-berlin","12":"tag-deutschland","13":"tag-donald-geb-1946","14":"tag-germany","15":"tag-israel-hamas-angriff-auf-israel","16":"tag-israel-politik","17":"tag-julia","18":"tag-kai","19":"tag-kloeckner","20":"tag-laschet","21":"tag-liveticker","22":"tag-netanjahu","23":"tag-newsteam","24":"tag-trump","25":"tag-usa-politik","26":"tag-wegner"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115331590077214465","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/479368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=479368"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/479368\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/479369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=479368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=479368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=479368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}