{"id":480397,"date":"2025-10-07T16:31:11","date_gmt":"2025-10-07T16:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480397\/"},"modified":"2025-10-07T16:31:11","modified_gmt":"2025-10-07T16:31:11","slug":"knauf-scheitert-mit-verkauf-von-russland-geschaeft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480397\/","title":{"rendered":"Knauf scheitert mit Verkauf von Russland-Gesch\u00e4ft"},"content":{"rendered":"<p>                    Mehr als ein Jahr verhandelt<br \/>\n                Knauf scheitert mit Verkauf von Russland-Gesch\u00e4ft  <\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.10.2025, 17:24 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der deutsche Baustoffhersteller Knauf will sich wegen des Ukraine-Kriegs aus Russland zur\u00fcckziehen. Doch das fr\u00e4nkische Familienunternehmen wird sein Gesch\u00e4ft dort einfach nicht los &#8211; auch dreieinhalb Jahre nach Kriegsbeginn. Nach mehr als einem Jahr Gespr\u00e4chen ist ein m\u00f6glicher K\u00e4ufer nun abgesprungen.<\/strong><\/p>\n<p>Der vor allem f\u00fcr seine Gips-Produkte bekannte fr\u00e4nkische Baustoffhersteller Knauf scheitert vorerst mit dem Versuch, sein Russland-Gesch\u00e4ft abzusto\u00dfen. Die seit mehr als einem Jahr intensiv gef\u00fchrten Gespr\u00e4che seien nicht in eine Vereinbarung gem\u00fcndet, teilte Knauf im unterfr\u00e4nkischen Iphofen bei W\u00fcrzburg mit. Der Verhandlungspartner habe die Gespr\u00e4che abgebrochen. Um wen es sich bei dem Kaufinteressenten gehandelt hatte, teilte Knauf nicht mit. Nun w\u00fcrden &#8222;in einem sehr herausfordernden Umfeld weitere m\u00f6gliche Optionen&#8220; gepr\u00fcft. <\/p>\n<p>Einer fr\u00fcheren Mitteilung zufolge besch\u00e4ftigt Knauf in Russland rund 4.000 Mitarbeiter und damit knapp zehn Prozent seiner weltweiten Belegschaft. Das Unternehmen stehe weiter zu seinem Plan, sich nach dem \u00dcberfall Russlands auf die Ukraine aus dem Land zur\u00fcckzuziehen. Die Gesch\u00e4fte w\u00fcrden vom lokalen Management gef\u00fchrt. Es fl\u00f6ssen keine Gewinne aus dem Russland-Gesch\u00e4ft der Knauf-Gruppe zu. Unterdessen soll ein neues Gesch\u00e4ft in der Ukraine aufgebaut werden.<\/p>\n<p>&#8222;Ebenfalls im Einklang mit den geltenden Sanktionen, denen Knauf streng folgt, werden seit Jahren keine Waren mehr aus Russland in die EU exportiert bzw. von dort nach Russland importiert&#8220;, hei\u00dft es in der Mitteilung weiter. <\/p>\n<p>Vor Monaten waren Vorw\u00fcrfe aufgetaucht, Knauf verhalte sich in Russland m\u00f6glicherweise nicht im Einklang mit den geltenden Sanktionen und unterst\u00fctze Russland mit Baustoffen. Das Unternehmen hatte dazu mitgeteilt, Knauf-Erzeugnisse w\u00fcrden in Russland ausschlie\u00dflich an den unabh\u00e4ngigen Baustoffhandel verkauft. Einfluss auf Verk\u00e4ufe der H\u00e4ndler habe das Unternehmen jedoch nicht. <\/p>\n<p>Die Knauf Gruppe betreibt als international agierendes Familienunternehmen nach eigenen Angaben mehr als 320 Produktionsst\u00e4tten und Vertriebsorganisationen in \u00fcber 90 L\u00e4ndern. 2024 erwirtschaftete Knauf mit weltweit 43.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 15,6 Milliarden Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr als ein Jahr verhandelt Knauf scheitert mit Verkauf von Russland-Gesch\u00e4ft 07.10.2025, 17:24 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":480398,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[661,9888,77104,175,170,169,29,30,171,174,307,317,173,172,55,15205],"class_list":{"0":"post-480397","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-baubranche","10":"tag-bauindustrie","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-russland","19":"tag-ukraine","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-wirtschaft","23":"tag-wuerzburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115333843168044906","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480397","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=480397"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480397\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/480398"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=480397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=480397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=480397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}