{"id":480399,"date":"2025-10-07T16:32:10","date_gmt":"2025-10-07T16:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480399\/"},"modified":"2025-10-07T16:32:10","modified_gmt":"2025-10-07T16:32:10","slug":"bergwanderer-nach-schneesturm-am-mount-everest-so-ist-die-lage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480399\/","title":{"rendered":"Bergwanderer nach Schneesturm am Mount Everest: So ist die Lage"},"content":{"rendered":"<p>Insgesamt sollen rund 1.000 Menschen von einem Blizzard auf der tibetischen Seite des h\u00f6chsten Berges der Welt \u00fcberrascht und von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten worden sein. Dort soll nach Angaben chinesischer Staatsmedien eine Person ums Leben gekommen sein. Und auch auf der nepalesischen Seite des Berges starb ein Mann in den Schneemassen.<\/p>\n<p>Noch kein offizielles Update zu 200 Menschen <\/p>\n<p>\u00dcber das Schicksal von rund 200 Bergwanderern, mit denen Rettungsteams laut chinesischem Staatsfernsehen CCTV in Kontakt stehen, gibt es seit einem Tag kein offizielles Update. Ihre sichere R\u00fcckkehr sei aber nur eine Frage der Zeit, hie\u00df es. Details sind nicht bekannt.  <\/p>\n<p>Etwa <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/mindestens-350-touristen-am-mount-everest-gerettet,UypPg7a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">350 Wanderer sind bereits durch Retter aus nahen tibetischen D\u00f6rfern ins Tal gebracht worden<\/a>. Die Einheimischen waren zu den vom Schneesturm in Zeltlagern Eingeschlossenen vorgedrungen. Mithilfe von Hochlandrindern gelang es im h\u00fcfthohen Schnee, Schneisen f\u00fcr die Touristen freizubekommen. Ihr Weg in die Sicherheit f\u00fchrte \u00fcber einen 5.300 Meter hohen Pass.<\/p>\n<p>Mount Everest: 1.000 Wanderer von Schneesturm \u00fcberrascht<\/p>\n<p>Der Schneesturm hatte am Wochenende etwa <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/schneesturm-am-mount-everest-fast-1-000-menschen-eingeschlossen,UykySeL\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1.000 Bergwanderer vor allem an der Ostflanke des Mount Everest \u00fcberrascht<\/a>. Offenbar waren viele nicht passend ausger\u00fcstet und ohne genug wasserabweisende Kleidung. In China sind gerade staatliche Feiertage. Tibet geh\u00f6rt zu den beliebtesten Reisezielen. Der Oktober gilt vom Wetter her eigentlich als stabil. Einen solchen Schneesturm h\u00e4tte er bei vielen Touren am Mount Everest noch nie erlebt, zitieren chinesische Medien einen der Geretteten. <\/p>\n<p>Billi Bierling, Extrembergsteigerin aus Garmisch-Partenkirchen, die seit \u00fcber 20 Jahren in Kathmandu in Nepal lebt, sagte, auch sie habe von den Bildern, die sie gesehen habe, den Eindruck, dass die Touristen unzureichend ausger\u00fcstet gewesen und dadurch in eine Notsituation gekommen seien. Der Grund daf\u00fcr sei m\u00f6glicherweise, dass man in Tibet bis zum Basislager des Mount Everests mit dem Jeep  fahren k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Vermisste auch in anderen Regionen<\/p>\n<p>Bierling betont, dass nicht nur die Trekking-Touristen an der Nordseite des Mount Everests eingeschneit wurden. Auch andere Regionen und viele D\u00f6rfer seien vom Schneesturm eingeschlossen worden. &#8222;Die D\u00f6rfer und Lokalbewohner werden da total vergessen. Es ist immer der Mount Everest, der da so anzieht&#8220;, sagt Bierling.<\/p>\n<p>Mittlerweile ist bekannt, dass die heftigen Schneef\u00e4lle auch in Nepal einen Bergsteiger das Leben gekostet haben. Der Mann aus S\u00fcdkorea war beim Aufstieg auf einen Himalaya-Gipfel s\u00fcdlich des h\u00f6chsten Bergs der Erde in einen Sturm geraten, wie der nepalesische Bergsteigerverband am Dienstag mitteilte.<\/p>\n<p>Qinghai: 251 Menschen gerettet<\/p>\n<p>Aus China wird unterdessen gemeldet, dass nach starken Schneef\u00e4llen in mehreren Bergregionen im Westen etliche Wanderer in Sicherheit gebracht wurden. In der Provinz Qinghai konnten nach Beh\u00f6rdenangaben 251 Personen gerettet werden. Laut dem Staatssender CCTV, der sich auf Polizeiangaben berief, gab es dort ein Todesopfer, das offenbar an Unterk\u00fchlung und H\u00f6henkrankheit starb.&#13;<\/p>\n<p>Mehrere Gruppen von Wanderern waren dort in den Qilian-Bergen von starkem Schneefall \u00fcberrascht worden. Daraufhin begann eine gro\u00dfangelegte Rettungsaktion, an der Einsatzkr\u00e4fte aus mehreren Provinzen beteiligt waren.&#13;<\/p>\n<p>Bierling: Wetter Anfang Oktober \u00e4ndert sich am Mount Everest<\/p>\n<p>Fr\u00fcher war Anfang Oktober im Everest-Gebiet meist gutes Wetter ohne Niederschl\u00e4ge, sagt Bierling, die selbst schon auf dem Mount Everest war. Heute h\u00e4tten sich die Bedingungen ge\u00e4ndert. Schon im vergangenen Jahr gab es um dieselbe Zeit einen Wettereinbruch. In Nepal sei au\u00dferdem bereits im Vorfeld vor einem Zyklon gewarnt worden, so Bierling.  <\/p>\n<p>Generell habe sie das Gef\u00fchl, dass die Menschen mehr und mehr von Gefahren und Herausforderungen am Berg \u00fcberrascht werden, weil die Touren zum Beispiel in Social Media zu einfach dargestellt werden. Das passiere aber nicht nur am Mount Everest, der immer wieder in den Fokus gerate, sondern auf der ganzen Welt und auch in ihrer <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/zugspitze-aufstieg-unterschaetzte-gefahr,Ux44MOd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heimat Garmisch-Partenkirchen an der Zugspitze<\/a>. <\/p>\n<p>Billi Bierling verwaltet in Kathmandu die Himalayan Database, ein Archiv zur Expeditionsgeschichte am h\u00f6chsten Berg der Welt, das auch die Folgen des wachsenden Berg-Tourismus dokumentiert. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Insgesamt sollen rund 1.000 Menschen von einem Blizzard auf der tibetischen Seite des h\u00f6chsten Berges der Welt \u00fcberrascht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":480400,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13155,13,51914,14,15,12,97394,10,8,9,11,1163,121467,13156,103,104],"class_list":{"0":"post-480399","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-berge","9":"tag-headlines","10":"tag-mount-everest","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-schneesturm","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-tourismus","20":"tag-trekking","21":"tag-wandern","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115333847207559615","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=480399"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480399\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/480400"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=480399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=480399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=480399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}