{"id":48047,"date":"2025-04-20T23:19:08","date_gmt":"2025-04-20T23:19:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/48047\/"},"modified":"2025-04-20T23:19:08","modified_gmt":"2025-04-20T23:19:08","slug":"muenchen-wie-gesund-ist-spargel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/48047\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen | Wie gesund ist Spargel?"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (dpa\/tmn) &#8211; Wie schmeckt der Fr\u00fchling? Wer \u00abnach Spargel\u00bb antwortet, ist wahrscheinlich ein gro\u00dfer Fan des edlen Gem\u00fcses. Doch die Stangen punkten nicht nur mit ihrem Geschmack, sondern auch mit ihren N\u00e4hrstoffen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im \u00dcberblick:\u00a0<\/p>\n<p>Was macht Spargel so gesund?<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00ab\u00c4hnlich wie Gurke oder Wassermelone besteht Spargel zu rund 95 Prozent aus Wasser, daher hat er nur rund 16 Kalorien auf 100 Gramm\u00bb, sagt Daniela Krehl, Ern\u00e4hrungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Dazu kommt, dass Spargel viele Ballaststoffe enth\u00e4lt. \u00abDas f\u00fchrt zu einer guten S\u00e4ttigung, ohne dass man besonders viele Kalorien aufgenommen hat.\u00bb<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Spargel liefert verschiedene Vitamine, darunter Vitamin C, das vor Zellsch\u00e4den sch\u00fctzt und das der K\u00f6rper f\u00fcr den Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Z\u00e4hnen braucht.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem enthalten: die Vitamine A und E, ebenso verschiedene B-Vitamine wie Fols\u00e4ure. \u00abDas ist ein Vitamin, das in bestimmten Bev\u00f6lkerungsgruppen, vor allem bei jungen Frauen, h\u00e4ufig zu gering aufgenommen wird\u00bb, sagt Daniela Krehl. Der K\u00f6rper ben\u00f6tigt es f\u00fcr die Zellteilung. Mit einer Portion von 300 Gramm Spargel hat man im Prinzip den Tagesbedarf gedeckt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Auch in Sachen Mineralstoffe punktet Spargel &#8211; er enth\u00e4lt unter anderem Magnesium und Kalium. Letzteres ist mit f\u00fcr die entw\u00e4ssernde Wirkung des Spargels verantwortlich. Bei bestimmten Erkrankungen kann das aber f\u00fcr Probleme sorgen: Wer an Gicht erkrankt ist oder Nierenprobleme hat, bespricht am besten mit Arzt oder \u00c4rztin, wie viel Spargel in Ordnung ist, r\u00e4t das Bundeszentrum f\u00fcr Ern\u00e4hrung (BZfE).\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Gr\u00fcner Spargel punktet hinsichtlich der Inhaltsstoffe leicht gegen\u00fcber wei\u00dfem Spargel, so das BZfE. Er enth\u00e4lt etwas mehr Vitamin C und Fols\u00e4ure.<\/p>\n<p>Wie hole ich das Maximum an N\u00e4hrstoffen heraus?\u00a0<\/p>\n<p>Je frischer das Gem\u00fcse ist, desto mehr Gutes steckt drin: Klar, dass die frische Variante mehr punktet als die Konservenvariante. Sind die Stangen prall und quietschen beim Aneinanderreiben, ist das ein gutes Zeichen.\u00a0<\/p>\n<p>Auch die Zubereitung bestimmt, wie viel N\u00e4hrstoffe am Ende auf dem Teller landen. Beim Kochen geht n\u00e4mlich ein Teil der Mineralstoffe ins Wasser \u00fcber. \u00abDaher empfiehlt es sich immer, das Kochwasser noch einmal zu verwenden, indem man eine Suppe daraus herstellt oder das Spargelwasser zumindest zum Abbinden der So\u00dfe nutzt\u00bb, r\u00e4t Daniela Krehl. Und nat\u00fcrlich: das Gem\u00fcse nicht tot kochen &#8211; auch deshalb, weil Vitamine wie Fols\u00e4ure und Vitamin C empfindlich gegen\u00fcber Hitze sind.\u00a0<\/p>\n<p>Oder man spart sich das Kochen ganz: Spargel kann man n\u00e4mlich auch roh essen, etwa im Salat. Wer wei\u00df, dass die eigene Verdauung nicht der gr\u00f6\u00dfte Fan von Rohkost ist, testet am besten erst einmal nur eine kleine Portion aus. Gut m\u00f6glich, dass man beim rohen Spargel eine Sache aber vermisst: das typische Aroma. Es entsteht erst beim Kochen, wie das BZfE erkl\u00e4rt.\u00a0<\/p>\n<p>Geht der So\u00dfen-Klassiker Hollandaise ges\u00fcnder?\u00a0<\/p>\n<p>Butter als Basis, dazu Eigelb: Diese Zutaten machen eine Sauce hollandaise so herrlich cremig und vollmundig &#8211; zugleich aber auch recht fett und damit kalorienreich. Je nach Zubereitung muss man mit 250 bis 350 Kalorien pro 100 Milliliter rechnen.\u00a0<\/p>\n<p>Sich das in Ma\u00dfen zu g\u00f6nnen, ist nat\u00fcrlich in Ordnung. Die selbstgemachte Variante ist dabei die bessere Wahl als die gekaufte. Der Grund: Weil bei der Fertig-Hollandaise der Ei-Anteil deutlich geringer ist, m\u00fcssen Hersteller mit ordentlich Verdickungsmitteln nachhelfen, wie die Verbraucherzentrale Sachsen erkl\u00e4rt. Dazu kommt: Weil in der Hollandaise aus der Packung g\u00fcnstigere pflanzliche Fette statt Butter zum Einsatz kommen, wird f\u00fcr den typischen Buttergeschmack in aller Regel Aroma zugesetzt.\u00a0<\/p>\n<p>Wer die Hollandaise selbst anr\u00fchrt, wei\u00df genau, was drinsteckt. Im Internet sind allerlei Anregungen zu finden, wie die Hollandaise leichter wird &#8211; etwa, indem man einen Teil der Butter durch Joghurt ersetzt.\u00a0<\/p>\n<p>Wer die Spargel-Schlemmerei aber wirklich leichter gestalten will, tut gut darin, das ganze Gericht umzudenken, r\u00e4t Daniela Krehl. \u00abWenn man den Spargel eher br\u00e4t oder als Rohkost in den Salat nimmt, kann man so eher Fett sparen. Zum Braten reicht etwas Oliven\u00f6l oder Raps\u00f6l &#8211; und durch die R\u00f6staromen, die dabei entstehen, braucht es gar nicht unbedingt gro\u00dfe Mengen an So\u00dfe dazu.\u00bb<\/p>\n<p>Das BZfE liefert eine Rezept-Anregung f\u00fcr gr\u00fcnen Spargel mit einer zitronigen So\u00dfe und Pasta.\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Daf\u00fcr setzt man Nudeln auf. In einer Pfanne br\u00e4t man nun kleinere Spargelst\u00fccke zun\u00e4chst in etwas Oliven\u00f6l an und gibt dann nach Belieben Knoblauch, Zitronensaft und etwas geriebene Bio-Zitronenschale dazu. <\/li>\n<li>All das darf kurz k\u00f6cheln, wird dann mit etwas Nudelwasser erg\u00e4nzt und abgeschmeckt.<\/li>\n<li>Die So\u00dfe wird \u00fcber die Nudeln gegeben, alles wird mit Basilikumbl\u00e4ttern sowie geriebenem Parmesan bestreut und kann serviert werden.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sind bittere Spargelstangen giftig?\u00a0<\/p>\n<p>Schmecken Zucchini und K\u00fcrbis bitter, sollte man sie nicht mehr essen. Dann haben sich giftige Stoffe gebildet, die Magen-Darm-Beschwerden ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Doch was ist, wenn man bittere Spargelstangen auf dem Teller hat?\u00a0<\/p>\n<p>Um gesundheitliche Auswirkungen muss man sich dann keine Sorgen machen, die Bitterkeit ist allein ein geschmackliches Problem. \u00abDann wurde der Spargel zu nah an der Ursprungspflanze abgestochen, die diese Bitterstoffe vor allem produziert\u00bb, erkl\u00e4rt Daniela Krehl. \u00dcbrigens: Wer etwas Zucker ins Kochwasser gibt, kann zumindest einen Teil des bitteren Geschmacks neutralisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen (dpa\/tmn) &#8211; Wie schmeckt der Fr\u00fchling? 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