{"id":480546,"date":"2025-10-07T17:54:17","date_gmt":"2025-10-07T17:54:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480546\/"},"modified":"2025-10-07T17:54:17","modified_gmt":"2025-10-07T17:54:17","slug":"ist-humor-oekonom-fratzscher-aeussert-sich-nach-wirbel-ueber-vermeintlichen-wahlrecht-vorstoss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480546\/","title":{"rendered":"\u201eIst Humor\u201c \u2013 \u00d6konom Fratzscher \u00e4u\u00dfert sich nach Wirbel \u00fcber vermeintlichen Wahlrecht-Vorsto\u00df"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem zugespitzten Vorsto\u00df zu einem m\u00f6glichen H\u00f6chstwahlalter hat DIW-Pr\u00e4sident Marcel Fratzscher eine hitzige Diskussion ausgel\u00f6st. Nun stellt er klar: Seine \u00dcberlegungen seien als Humor zu verstehen. Das DIW gibt derweil Hintergr\u00fcnde zur Entstehung der Aussagen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Pr\u00e4sident des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW), <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/marcel-fratzscher\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/marcel-fratzscher\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Marcel Fratzscher<\/a>, hat mit einer \u00c4u\u00dferung zum Wahlrecht im Podcast \u201eAbsolute Mehrheit\u201c von Funk eine Debatte ausgel\u00f6st. Auf die Frage, ob er ein H\u00f6chstwahlalter bef\u00fcrworte, sagte Fratzscher: \u201eWenn Menschen in den ersten 18 Jahren nicht w\u00e4hlen d\u00fcrfen, dann sollten sie in den letzten 18 Jahren ihres Lebens auch nicht w\u00e4hlen d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p>Der \u00d6konom sprach in dem Format \u00fcber ein Ungleichgewicht zwischen den Generationen. Entscheidungen der Politik, so Fratzscher, fielen h\u00e4ufig zugunsten \u00e4lterer Menschen aus, w\u00e4hrend J\u00fcngere die Folgen etwa bei Klima, Finanzen und Sozialpolitik st\u00e4rker tragen m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Fratzscher \u00e4u\u00dferte zudem weitere Vorschl\u00e4ge zur Generationengerechtigkeit. So sprach er sich gegen ein verpflichtendes soziales Jahr f\u00fcr junge Menschen aus, regte aber an, dass Rentner nach dem Berufsausstieg ein Jahr lang gesellschaftliche Aufgaben \u00fcbernehmen k\u00f6nnten \u2013 etwa in sozialen Einrichtungen oder im Verteidigungsbereich. Auch ein erleichterter Wohnungstausch zwischen den Generationen sei denkbar, um Wohnraum effizienter zu nutzen. <\/p>\n<p>Nachdem Ausschnitte des Podcasts am Montag auf Social-Media-Kan\u00e4len ver\u00f6ffentlicht wurden, folgten teils hitzige Reaktionen. Mehrere Medien berichteten \u00fcber Fratzschers Aussagen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie W\u00e4hler) <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/x.com\/HubertAiwanger\/status\/1975330230903484736\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/x.com\/HubertAiwanger\/status\/1975330230903484736&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">kommentierte auf X: <\/a>\u201eWenn das jemand aus einer \u201abildungsfernen Schicht\u2018 sagen w\u00fcrde (was aber eher unwahrscheinlich ist), g\u00e4be es vielleicht eine Erkl\u00e4rung. Aber das sagt ein \u201aPolitikberater, Professor f\u00fcr Makro\u00f6konomie\u2018 und Pr\u00e4sident des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung.\u201c<\/p>\n<p>Aiwanger erg\u00e4nzte, Fratzscher k\u00f6nne in seinem Institut wom\u00f6glich \u201eauch die Vorhersage des Lebensendes erforschen\u201c.<\/p>\n<p>Fratzscher bezog am Dienstag selbst Stellung. Auf X schrieb er: \u201eOffensichtlich muss man #Humor explizit kennzeichnen: dass Menschen in ihren (statisch) letzten 18 Lebensjahren nicht mehr w\u00e4hlen d\u00fcrfen ist Humor. Und es ist nicht mein \u201aVorschlag\u2018, sondern der von \u201aDie Partei\u2018 im Jahr 2019.\u201c<\/p>\n<p>Unter seinem Beitrag verlinkte er ein <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nico-semsrott-die-partei-kandidat-ueber-frauen-kevin-kuehnert-satire-und-europa-a-3ee46c49-0f02-4a41-93b0-8853c70b1ea1\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nico-semsrott-die-partei-kandidat-ueber-frauen-kevin-kuehnert-satire-und-europa-a-3ee46c49-0f02-4a41-93b0-8853c70b1ea1&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">\u201eSpiegel\u201c-Interview<\/a> mit Nico Semsrott aus dem Jahre 2019. Semsrott war zu dem Zeitpunkt Kandidat der Satirepartei f\u00fcr das EU-Parlament. Der \u201eSpiegel\u201c sprach Semsrott damals auf einen Werbespot an, in dem dieser eine \u201eAltersgrenze f\u00fcr Letztw\u00e4hler\u201c gefordert haben soll. Auch Semsrott bestritt, das wirklich zu wollen: \u201eEs ist schrecklich, wie viele Menschen das nicht verstehen. Wenn Humor ein weltweites Unternehmen w\u00e4re, w\u00e4re ich daf\u00fcr, den Standort Deutschland zu schlie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber der <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/oekonom-marcel-fratzscher-fordert-wahlrechtsgrenze-und-aberkennung-der-wahlberechtigung-im-hohen-alter-li.2360917\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/oekonom-marcel-fratzscher-fordert-wahlrechtsgrenze-und-aberkennung-der-wahlberechtigung-im-hohen-alter-li.2360917&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">\u201eBerliner Zeitung\u201c<\/a> teilte das DIW mit, dass Fratzschers \u00c4u\u00dferungen im Rahmen eines Sonderformats im Anschluss an die Podcast-Aufzeichnung gefallen waren, bei dem es um \u201eso genannte Hot Takes zu teils kontroversen Vorschl\u00e4gen\u201c ging. Auf diese zugespitzten Thesen seien sehr knappe Antworten ohne n\u00e4here Ausf\u00fchrungen gefolgt. \u201eMarcel Fratzscher reagierte nur auf eine spa\u00dfhafte Anmoderation des Moderators. Die Reaktion von Herrn Fratzscher war der Situation geschuldet und ebenfalls spa\u00dfhaft gemeint. Wir bedauern das Missverst\u00e4ndnis\u201c.<\/p>\n<p>cvb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einem zugespitzten Vorsto\u00df zu einem m\u00f6glichen H\u00f6chstwahlalter hat DIW-Pr\u00e4sident Marcel Fratzscher eine hitzige Diskussion ausgel\u00f6st. 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