{"id":480816,"date":"2025-10-07T20:29:13","date_gmt":"2025-10-07T20:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480816\/"},"modified":"2025-10-07T20:29:13","modified_gmt":"2025-10-07T20:29:13","slug":"blaue-haie-vor-sensation-insel-zwerg-surft-auf-erfolgswelle-zur-fussball-wm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480816\/","title":{"rendered":"&#8222;Blaue Haie&#8220; vor Sensation: Insel-Zwerg surft auf Erfolgswelle zur Fu\u00dfball-WM"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Blaue Haie&#8220; vor Sensation<br \/>\n                Insel-Zwerg surft auf Erfolgswelle zur Fu\u00dfball-WM<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.10.2025, 20:22 Uhr<\/p>\n<p><strong>Es wird ein Turnier der kleinen Riesen: Usbekistan und Jordanien sind schon f\u00fcr die Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert &#8211; am Mittwoch k\u00f6nnte Kap Verde folgen. \u00dcber den Inselstaat und seine Fans, die einen Quali-Erfolg feiern wie einen Titel.<\/strong><\/p>\n<p>Was hat Fu\u00dfball-Zwerg Kap Verde den viermaligen Weltmeistern Deutschland und Italien voraus? &#8222;Einen sorgenfreien Herbst und ein sicheres WM-Ticket f\u00fcr 2026&#8220; k\u00f6nnte schon bald die Antwort lauten. Was klingt wie ein Witz, d\u00fcrfte in den kommenden Tagen Realit\u00e4t werden. Dem Inselstaat aus Afrika &#8211; so viele Einwohner wie Duisburg und nur etwas gr\u00f6\u00dfer als das Saarland &#8211; fehlt noch ein Sieg, um sich erstmals f\u00fcr eine WM zu qualifizieren.<\/p>\n<p>Es ist eine Premiere, die in dem sonnigen Urlaubsdomizil mit gro\u00dfer Euphorie herbeigesehnt wird. Denn schon beim vorletzten Schritt, einem 1:0 gegen den Favoriten Kamerun, rasteten die Fans im Nationalstadion der Hauptstadt Praia im September vollkommen aus. Anh\u00e4nger st\u00fcrmten mit Abpfiff das Feld und rannten &#8211; teilweise mit brennenden Bengalo-Fackeln in der Hand &#8211; unkontrolliert \u00fcber den Rasen. Die Szenerie glich einer gro\u00dfen Titelparty.<\/p>\n<p>Zwei Matchb\u00e4lle f\u00fcr ein WM-Ticket<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Deutschland und Italien nach einem Fehlstart komplizierte Rechenspiele sowie sogar ein Umweg \u00fcber die Playoffs im Fr\u00fchjahr 2026 drohen, ist die Rechnung f\u00fcr Kap Verde einfach: ein Sieg in Libyen am Mittwoch (15 Uhr) und das Ticket f\u00fcr das erstmals im XXL-Format mit 48 Teams ausgetragene Turnier ist gebucht.<\/p>\n<p>Bei einem Patzer gibt es am kommenden Montag im Heimspiel gegen das bislang sieglose Eswatini eine zweite Chance. Die WM-Teilnahme ist den Kapverdiern also kaum noch zu nehmen. Sp\u00e4testens dann d\u00fcrfte auf den insgesamt neun bewohnten Inseln des Staates der Ausnahmezustand herrschen. Mit Usbekistan und Jordanien haben weitere Au\u00dfenseiter-Nationen bereits das Ticket gel\u00f6st.<\/p>\n<p>&#8222;Man sieht, wie gl\u00fccklich, stolz und aufgeregt all die Menschen hier sind. Hoffentlich k\u00f6nnen wir sie in der kommenden Woche noch etwas stolzer machen&#8220;, sagte Kap Verdes Verteidiger Steven Moreira, der mit seinen &#8222;Blue Sharks&#8220; (Blaue Haie) unbedingt zu dem Turnier in die USA, nach Mexiko und Kanada reisen m\u00f6chte. Der 31-j\u00e4hrige Moreira kennt den Fu\u00dfball in Amerika, er spielt seit vier Jahren in der dort ans\u00e4ssigen MLS.<\/p>\n<p>Wertvollster Spieler fehlt nach Kreuzbandriss<\/p>\n<p>Kap Verde stellt ein Fu\u00dfball-Ensemble der Namenlosen, das in seiner derzeitigen Besetzung in Summe einen Marktwert in H\u00f6he des Wolfsburger Verteidigers Konstantinos Koulierakis aufweist. Zwar haben fr\u00fchere Fu\u00dfball-Gr\u00f6\u00dfen wie der Schwede Henrik Larsson oder Frankreichs Patrick Vieira Vorfahren in dem Staat &#8211; sie spielten allerdings nie f\u00fcr Kap Verde.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfter Name des heutigen Teams ist Logan Costa, Stammspieler beim spanischen FC Villarreal. Costa ist 1,90 Meter gro\u00df und fehlt aktuell wegen eines im Juli erlittenen Kreuzbandrisses. Bis zur WM vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 sollte der 24 Jahre junge Abwehrchef zur\u00fcck sein.<\/p>\n<p>Wie einst Haiti oder Trinidad &amp; Tobago<\/p>\n<p>Gemessen an der Einwohnerzahl k\u00f6nnte Kap Verde zum zweitkleinsten Teilnehmer der WM-Geschichte werden &#8211; nach Island, das 2018 in Russland deb\u00fctiert hatte. &#8222;Es ist unglaublich. Die Stimmung ist verr\u00fcckt&#8220;, sagte Moreira. Er geht davon aus, dass sich eine WM-Qualifikation auch abseits des Sports positiv f\u00fcr die Inseln auswirken k\u00f6nnte. &#8222;Alles w\u00fcrde sich \u00e4ndern. Mehr Menschen werden kommen und sehen, wie sch\u00f6n das Land ist&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Wie 1974 Haiti, 1998 Jamaika oder 2006 Angola sowie Trinidad &amp; Tobago k\u00f6nnte Kap Verde die Wohlf\u00fchl-Geschichte eines Au\u00dfenseiters beim wichtigsten Event des Weltfu\u00dfballs werden. Drei WM-Vorrundenspiele in imposanten Arenen w\u00e4ren bei erfolgreicher Qualifikation garantiert.<\/p>\n<p>Und Pedro Leitao Brito &#8211; Spitzname Bubista &#8211; w\u00fcrde endg\u00fcltig zur nationalen Fu\u00dfball-Legende aufsteigen. Als Nationaltrainer verantwortet er seit 2020 das Ensemble. Nun wartet die vorl\u00e4ufige Kr\u00f6nung. &#8222;Ich tr\u00e4ume schon lange davon, den Afrika-Cup zu gewinnen und mich mal f\u00fcr die WM zu qualifizieren&#8220;, sagte Bubista. Einen der beiden Tr\u00e4ume kann sich der ehemalige Nationalspieler und Kapit\u00e4n nun verwirklichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Blaue Haie&#8220; vor Sensation Insel-Zwerg surft auf Erfolgswelle zur Fu\u00dfball-WM 07.10.2025, 20:22 Uhr Es wird ein Turnier der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":480817,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136],"tags":[29,347,38029,30,265,58622],"class_list":{"0":"post-480816","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-deutschland","9":"tag-fussball","10":"tag-fussball-wm-2026","11":"tag-germany","12":"tag-sport","13":"tag-wm-qualifikation"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115334778981682862","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480816","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=480816"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480816\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/480817"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=480816"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=480816"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=480816"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}