{"id":480822,"date":"2025-10-07T20:32:14","date_gmt":"2025-10-07T20:32:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480822\/"},"modified":"2025-10-07T20:32:14","modified_gmt":"2025-10-07T20:32:14","slug":"bmw-senkt-prognose-absatzprobleme-in-china-belasten-gewinne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480822\/","title":{"rendered":"BMW senkt Prognose: Absatzprobleme in China belasten Gewinne"},"content":{"rendered":"<p>                    Marktschw\u00e4che in China<br \/>\n                BMW muss seine Prognose kassieren<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.10.2025, 20:49 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Schwache Verk\u00e4ufe in China und Zollprobleme belasten BMW. Der Autobauer korrigiert seine Gewinnprognose nach unten und erwartet weniger Barmittelzufluss. Nur wenige Stunden zuvor hat der Konzern noch nach einer langen Flaute ein Absatzplus verk\u00fcndet.<\/strong><\/p>\n<p>Versp\u00e4tungen bei Zollr\u00fcckerstattungen und die anhaltende Schw\u00e4che auf dem chinesischen Automarkt verhageln dem M\u00fcnchner Autobauer BMW das Ergebnis. Das Unternehmen kappte seine Gewinnprognose und rechnet im Autogesch\u00e4ft nur noch mit einer Gewinnspanne von f\u00fcnf bis sechs Prozent. Bislang hatten die M\u00fcnchner f\u00fcnf bis sieben Prozent vorhergesagt. W\u00e4hrend BMW in Europa und Amerika bis Ende September Absatzzuw\u00e4chse verzeichnet habe, bleibe die angestrebte Absatzsteigerung in China unter den Erwartungen, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p>   <a title=\"BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/bmw st-97172\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1759869134_660_chartNG.gfn\" alt=\"BMW\" class=\"lazyload\"\/>   <strong>BMW<\/strong>  87,48  <\/a>  <\/p>\n<p>Das Vorsteuerergebnis d\u00fcrfte im laufenden Jahr leicht zur\u00fcckgehen, hie\u00df es weiter. Nach BMW-Definition bedeutet das einen R\u00fcckgang um f\u00fcnf bis knapp zehn Prozent. Zuvor hatte BMW hier mit einem Vorsteuergewinn auf Vorjahresniveau gerechnet. Auch der Barmittelzufluss falle mit mindestens 2,5 Milliarden Euro deutlich geringer aus als bislang mit mindestens f\u00fcnf Milliarden Euro angenommen.<\/p>\n<p>Entgegen der bisherigen Annahme gehe BMW nun davon aus, dass Zollr\u00fccker\u00adstattungen im hohen dreistelligen Millionenbereich von den amerikanischen und den deutschen Zollbeh\u00f6rden nicht mehr im Jahr 2025, sondern erst im Jahr 2026 erfolgen werden, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung. Die USA und die Europ\u00e4ische Union hatten sich zwar darauf geeinigt, die Z\u00f6lle r\u00fcckwirkend zum 1. August zu senken. Doch bislang ist diese Vereinbarung nur zum Teil umgesetzt. Insbesondere steht die Zollsenkung in der Europ\u00e4ischen Union noch aus. Derzeit sind f\u00fcr Importe in die EU Z\u00f6lle von zehn Prozent f\u00e4llig.<\/p>\n<p>BMW halte aber weiterhin an der Annahme fest, dass die Z\u00f6lle auch in der EU r\u00fcckwirkend auf Null reduziert werden, hie\u00df es. Das Unternehmen betreibt ein gro\u00dfes Werk in den USA und exportiert von dort aus eine Reihe von SUV-Modellen nach Europa. In die USA liefern die M\u00fcnchner dagegen vor allem Limousinen.<\/p>\n<p>Abstand zu Mercedes-Benz ausgebaut<\/p>\n<p>Zudem l\u00e4uft es auf dem wichtigen chinesischen Markt deutlich schlechter als erwartet. Die Absatzprognosen f\u00fcr das vierte Quartal seien deutlich reduziert worden, erkl\u00e4rte BMW. Schon in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres verkaufte BMW 11,2 Prozent weniger Autos in der Volksrepublik. Die deutschen Autobauer leiden in der Volksrepublik schon l\u00e4nger unter der anhaltenden Krise auf dem Immobilienmarkt, welche wohlhabenden Chinesen den Kauf eines Neuwagens verleidet. Bei Elektroautos verlieren sie zudem massiv Marktanteile an neue chinesische Konkurrenten.<\/p>\n<p>In den ersten neun Monaten lieferte BMW knapp 1,8 Millionen Fahrzeuge aus, das sind 2,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Damit bauten die M\u00fcnchner ihren Abstand zu Mercedes-Benz aus, die mit 1,6 Millionen Autos neun Prozent weniger als vor Jahresfrist absetzten. <\/p>\n<p>Nur zwei Stunden davor hatte BMW noch steigende Abs\u00e4tze im dritten Quartal gemeldet. Das Plus von knapp 9 Prozent hatte allerdings auch an einem extrem schwachen Vorjahresquartal gelegen, in dem die M\u00fcnchner wegen Problemen mit Bremsen zahlreiche Autos nicht hatten ausliefern k\u00f6nnen. In China war der Absatz um 0,4 Prozent gesunken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Marktschw\u00e4che in China BMW muss seine Prognose kassieren 07.10.2025, 20:49 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":480823,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[3915,374,175,227,170,169,29,30,68305,171,174,20794,173,172,55],"class_list":{"0":"post-480822","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-autohersteller","9":"tag-bmw","10":"tag-business","11":"tag-china","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-guam","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-prognose","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115334791343163644","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=480822"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480822\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/480823"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=480822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=480822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=480822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}