{"id":480920,"date":"2025-10-07T21:27:12","date_gmt":"2025-10-07T21:27:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480920\/"},"modified":"2025-10-07T21:27:12","modified_gmt":"2025-10-07T21:27:12","slug":"stuttgarter-haushalt-stuttgart-muss-sparen-was-experten-fuer-den-kulturbereich-raten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480920\/","title":{"rendered":"Stuttgarter Haushalt: Stuttgart muss sparen: Was Experten f\u00fcr den Kulturbereich raten"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Stuttgarter Haushalt: Stuttgart muss sparen: Was Experten f\u00fcr den Kulturbereich raten\" title=\"Stuttgarter Haushalt: Stuttgart muss sparen: Was Experten f\u00fcr den Kulturbereich raten\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.a69119bc-1117-4d41-963b-48cfe60c2683.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tWird auch \u00fcber das Kessel-Festival diskutiert werden?\u00a0Foto: Lichtgut\/Christoph Schmidt\t\t\t<\/p>\n<p>Stuttgarts Haushalt ist in deutlicher Schieflage. Wird auch bei der Kulturf\u00f6rderung gespart? Die Sachkundigen B\u00fcrger dringen auf einen engen und offenen Dialog.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> muss sparen. F\u00fcr 2026 rechnet die Stadt mit einer Finanzl\u00fccke von 487,2 Millionen Euro, f\u00fcr 2027 mit einem 300 Millionen-Loch. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.ob-nopper-stellt-haushalt-vor-stuttgart-verhaengt-planungsstopp-und-kuerzt-zulage-fuer-16000-beschaeftigte.ca103b23-c460-497a-a182-f1a664774026.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Am Dienstag hat Oberb\u00fcrgermeister Frank Nopper (CDU) erste Gegenma\u00dfnahmen vorgestellt<\/a> \u2013 unter anderem die Idee einer \u00dcbernachtungssteuer und Einsparungen auch bei bereits genehmigten Projekten. Inwieweit trifft dies auch Kulturprojekte? Und wenn \u2013 bereits zum Doppelhaushalt 2026\/2027, der am 19. Dezember abschlie\u00dfend beraten werden soll? Dies wollten \u2013 ebenfalls am Dienstag \u2013 die Sachkundigen B\u00fcrger in der turnusm\u00e4\u00dfigen Sitzung des Ausschusses f\u00fcr Kultur und Medien wissen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis? Die Sachkundigen B\u00fcrger \u2013 darunter Literaturhaus-Lenkerin Stefanie Stegmann, Anne Vieth, Leiterin der Mercedes-Benz Art Collection, und Isabell Ohst, Programmverantwortliche in der Adolf H\u00f6lzel-Stiftung, \u00fcberraschen mit einer deutlichen Erinnerung an lange Vers\u00e4umtes. \u201eTrotz ihrer zentralen Rolle ist Kulturf\u00f6rderung bislang eine freiwillige Leistung \u2013 und das, obwohl gerade in herausfordernden Zeiten ihre gesellschaftliche Relevanz un\u00fcbersehbar ist\u201c, hei\u00dft es in einer Mitteilung. Und: \u201eDaher sprechen wir uns deutlich f\u00fcr die Entwicklung eines kommunalen Leitbilds der Kulturlandschaft aus \u2013 mit entsprechenden F\u00f6rderkriterien zur Orientierung und Positionierung der Kultur als unverzichtbaren Bestandteil kommunaler Verantwortung.\u201c <\/p>\n<p> Seinerzeit waren die Schritte zu einem Leitbild gescheitert. Zun\u00e4chst 70 000 Euro, dann insgesamt 140 000 Euro wollte man im Rathaus nicht eigens ausgeben. Realisiert wurde die Idee \u201eKultur im Dialog\u201c von 2016 an f\u00fcr die Kulturf\u00f6rderung des Landes. <\/p>\n<p>Nun hei\u00dft es: \u201eWenn es zu K\u00fcrzungen kommen muss, w\u00fcnschen sich die Sachkundigen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger im Ausschuss f\u00fcr Kultur und Medien einen konstruktiven Dialog zwischen Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Sachkundigen, um Wege zu finden, Sch\u00e4den an der vielf\u00e4ltigen und einzigartigen Kulturlandschaft Stuttgarts zu verhindern.\u201c Umso mehr, als die Kulturf\u00f6rderung mit einem Anteil von 0,8 Prozent am Haushalt 2025 \u201eeine hochrentable Investition\u201c sei \u2013 \u201ein Demokratie, in Innovation, in Teilhabe, in die Zukunft unserer offenen Gesellschaft und nicht zuletzt in die Attraktivit\u00e4t und Strahlkraft der Landeshauptstadt\u201c. <\/p>\n<p>Befristete Kulturf\u00f6rderung soll nicht einfach auslaufen <\/p>\n<p>Vier Punkte benennen die Sachkundigen in ihrem Papier als besonders bedeutsam. \u201eWir halten die Projektf\u00f6rderung f\u00fcr besonders sch\u00fctzenswert, da der kommunale Anschub oftmals entscheidender Faktor f\u00fcr die Chancen zur Einwerbung weiterer Drittmittel ist\u201c, hei\u00dft es. Zudem solle eine \u201eBagatellgrenze\u201c angesetzt werden, um bei K\u00fcrzungen Gef\u00f6rderten \u201emit geringer Grundfinanzierung nicht das Fundament zu entziehen\u201c. Auch wenden sich die Sachkundigen gegen ein \u201egenerelles und ungepr\u00fcftes Auslaufenlassen von zun\u00e4chst nur befristet gew\u00e4hrten F\u00f6rderungen\u201c \u2013 und pl\u00e4dieren schlie\u00dflich daf\u00fcr, gerade bei der Festivalf\u00f6rderung sehr genau hinzuschauen, \u201eidealerweise im engen Austausch mit den Sachkundigen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wird auch \u00fcber das Kessel-Festival diskutiert werden?\u00a0Foto: Lichtgut\/Christoph Schmidt Stuttgarts Haushalt ist in deutlicher Schieflage. 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