{"id":480994,"date":"2025-10-07T22:09:17","date_gmt":"2025-10-07T22:09:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480994\/"},"modified":"2025-10-07T22:09:17","modified_gmt":"2025-10-07T22:09:17","slug":"gaswolke-tritt-nach-chemieunfall-aus-vier-verletzte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/480994\/","title":{"rendered":"Gaswolke tritt nach Chemieunfall aus &#8211; Vier Verletzte"},"content":{"rendered":"<p>Mainaschaff\/Aschaffenburg (dpa) &#8211; Bei einem Chemieunfall in einem Industriebetrieb im unterfr\u00e4nkischen Mainaschaff bei Aschaffenburg ist eine Gaswolke freigesetzt worden. Stundenlang k\u00e4mpften Feuerwehrleute in Schutzanz\u00fcgen gegen eine bedrohliche chemische Reaktion in einem gro\u00dfen Becken der Firma. Vier Menschen wurden leicht verletzt, wie die Polizei am sp\u00e4ten Abend mitteilte. Bei dem Gro\u00dfeinsatz waren zeitweilig rund 250 Einsatzkr\u00e4fte am Ort, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.<\/p>\n<p>Bei dem Vorfall sind m\u00f6glicherweise auch giftige Gase freigesetzt worden. Eine orangefarbene Gaswolke schoss aus einem gro\u00dfen Becken mit rund 6.000 Litern Salpeters\u00e4ure unkontrolliert durch einen Schornstein in die H\u00f6he. Auf Bildern ist zu sehen, wie die Wolke am fr\u00fchen Abend in den Himmel aufstieg.<\/p>\n<p>Messungen der Feuerwehr ergaben sp\u00e4ter in einer Entfernung von bis zu f\u00fcnf Kilometern vom Ungl\u00fccksort zun\u00e4chst keine Schadstoffpartikel in der Luft. Salpeters\u00e4ure wirkt stark \u00e4tzend. Es ist selbst nicht brennbar, reagiert aber heftig mit anderen Stoffen, was auch eine Entz\u00fcndung oder Explosion ausl\u00f6sen kann.<\/p>\n<p>Metallteil k\u00f6nnte Ungl\u00fcck ausgel\u00f6st haben<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise hat ein Metallst\u00fcck die folgenreiche Reaktion ausgel\u00f6st. Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, soll es in das mit der Salpeters\u00e4ure gef\u00fcllte Becken gefallen sein. Wie es dazu kam, war am Abend ungekl\u00e4rt. Auch zur H\u00f6he des Sachschadens lagen noch keine Angaben vor.<\/p>\n<p>Die Feuerwehrleute k\u00fchlten das Becken mit Wasser, um die chemische Reaktion zu verlangsamen. Dies schien nach und nach zu gelingen. Die Farbe der Rauchwolke aus dem Becken wechselte am Abend von Orange auf Wei\u00df.<\/p>\n<p>Gegen 18.23 Uhr hatten die Beh\u00f6rden Alarm geschlagen. Das Bundesamt f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz warnte vor einer m\u00f6glicherweise giftigen Gaswolke. Die Stadtverwaltung rief die Bev\u00f6lkerung auf, in den H\u00e4usern zu bleiben und Menschen aus dem Freien hereinzuholen.<\/p>\n<p>Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wurden aufgerufen, gef\u00e4hrdete Personen vor\u00fcbergehend bei sich aufzunehmen, Kindern und Hilfsbed\u00fcrftigen zu helfen sowie auf Durchsagen von Polizei und Feuerwehr zu achten. Zudem sollen die Menschen T\u00fcren und Fenster geschlossen halten sowie L\u00fcftungen und Klimaanlagen abschalten.<\/p>\n<p>Mainaschaff grenzt direkt an Aschaffenburg. Die dortige Stadtverwaltung gab f\u00fcr einige Bereiche der Stadt Entwarnung. F\u00fcr die Bereiche Aschaffenburg-Nilkheim, -Schweinheim, -Obernau, -Innenstadt und -Gailbach wurde die Warnung aufgehoben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mainaschaff\/Aschaffenburg (dpa) &#8211; Bei einem Chemieunfall in einem Industriebetrieb im unterfr\u00e4nkischen Mainaschaff bei Aschaffenburg ist eine Gaswolke freigesetzt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":480995,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[772,3364,29,30,5027,8970,1209,4338,3757,9326],"class_list":{"0":"post-480994","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-bayern","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-kommune","13":"tag-muenster","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-notfall","16":"tag-unterfranken","17":"tag-updateme"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115335172180484719","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=480994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/480994\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/480995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=480994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=480994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=480994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}